Er ist in Lichtenrade geboren und seit der Geburt Mitglied beim VfL Lichtenrade.

In den Minis trainierte er kurz für den TSV Rudow und den SV Buckow, ehe dann in der Handballabteilung des VfL Lichtenrade eine Mannschaft für den 2000 Jahrgang eröffnet werden konnte.

Schnell wurde das Talent von Aaron entdeckt und dann  in der männlichen E- C Jugend beim VfL Lichtenrade entwickelt. Mit der Aufnahme an die Eliteschule des Sports (Schul-und Leistungssportzentrum Berlin) war dann der Vereinswechsel zu den Füchsen Berlin nur konsequent und folgerichtig.

Hier wurde Aaron von Bob Hanning zum Jugendnationalspieler entwickelt. Er wurde 2015 Länderpokalsieger und 2016 Deutscher B-Jugend Meister, sowie jetzt im Dezember zweiter des Länderpokals 2016 und spielte sein erstes Pflichtspiel als 15 jähriger schon in der A-Jugend Bundesliga!

Dieser Länderpokal brachte für Aaron den Durchbruch und die Jugendnationaltrainer haben ihn zum

XIV. Mediterranian Handball Championship 2017 in Frankreich mJgd. 2000 / 2001/

eingeladen.

Die Handballabteilung freut sich mit Aaron zur Berufung in die Jugendnationalmannschaft, wünscht ihm eine verletzungsfreie Zeit und viel Spaß, sowie Erfolg bei den internationalen Spielen.

Aarons Berufung ist auch Ansporn für unsere 5! weiteren Sportschüler des Schul- und Leistungssportzentrum Berlin, diesen Weg konsequent weiter zu gehen. Auch diesen Jungs stehen alle Perspektiven offen.

Die Handballabteilung des VfL Lichtenrade wird die Entwicklung aller Jugendhandballer und natürlich der Leistungssportler  weiter voran treiben und mit allen Mitteln unterstützen.

Es zeigt aber auch, dass der VfL Lichtenrade mit all seinen Abteilungen ein toller Verein für alle sportlichen Entwicklungen ist und vor allen mit seinem familiären Umfeld bei den Eltern, Trainern, Helfer, Sponsoren und den Abteilungsleitungen vieles möglich macht!

Allen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2017.

Mit sportlichen Grüßen

Stefan Krai

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Jugendweihnachtsfeier mit 165 Kindern ein voller Erfolg

Wie jedes Jahr organisierten wir für unsere Kinder und Jugendlichen eine Weihnachtsfeier mit Spiel, Spaß, Musik und natürlich auch einem Weihnachtsgeschenk für jeden Teilnehmer.

Anders als in den Vorjahren luden wir unsere Spieler/innen nicht wie gewohnt am Wochenende, sondern am Donnerstag, 22.12.2016 (letzter Schultag vor den Weihnachtsferien) in unsere Zescher ein. Wir freuen uns, dass dieser Termin so gut angenommen wurde und wir 165 (!!!) Mädchen und Jungen bespaßen durften. Die Stimmung war die ganze Zeit super. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an all unsere Trainer und Helfer, ohne euch wäre eine solche Veranstaltung nicht zu stemmen!

Den Anfang machten ab 14 Uhr unsere jüngsten Sportler/innen mit einem gemischten Turnier und einigen Staffelläufen. Zum Abschluss durften natürlich ein paar kleine Spiele nicht fehlen.

Erstmals dieses Jahr veranstalteten wir einen Trickwurfkontest für die Älteren, bei dem unsere Kleinen begeistert anfeuerten und jeden Wurf feierten.

In unserem bunten Mix zwischen D bis A-Jugend, Jungen und Mädchen, spielten unsere 5 eingeteilten Mannschaften mit je einem Trainergespann, ebenfalls ein kleines Turnier gegeneinander. Unsere besondere Regel hierbei „Mädchentore und Tore der D-Jugend zählen doppelt“.

Wir bedanken uns für das zahlreiche Erscheinen und wünschen allen Kindern und Jugendlichen unserer Handballabteilung ein schönes Weihnachtsfest mit ganz vielen tollen Geschenken! Natürlich bedanken wir uns auch bei den Eltern und Großeltern und wünschen auch euch ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2017.

Darius Krai (Jugendwart männlich)

Ulrike Buschkow (Jugendwart weiblich)

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Einige Gedanken zum neuen Jahr

Liebe Handballfamilie, liebe Sponsoren

Das Jahr 2016 neigt sich, leider nicht ganz ohne traurige Nachrichten, dem Ende entgegen. Trotz des Mitgefühls den Angehörigen der Opfer gegenüber erlaube ich mir ein paar Gedanken für 2017 zu äußern, denn wenn wir uns zu sehr von den Terroristen egal welcher Colors beeindrucken lassen, haben Diese gewonnen.

Das neue Jahr erwartet uns mit alt Vertrautem und vielem Neuen. Unsere Mannschaften werden sich weiterhin bemühen, guten Handball zu präsentieren, viele aktive Helfer und Sponsoren werden dabei helfen und Alle werden eine Linie verfolgen. Es geht um ein friedliches und faires Miteinander, Leistungsbereitschaft und Erfolg sowie natürlich auch Freude und Spaß.

Zum Neuen zählt, dass es Veränderungen in der AL und bei den Trainern geben muss, da uns im Laufe des Jahres verdiente Helfer verlassen. Ob des Berufes wegen oder aus persönlichen Gründen, wir werden Sie in guter Erinnerung behalten. Neue Helfer werden wir mit Freude in unserer Familie aufnehmen.

Persönlich freue ich mich auf eine genauso gute Zusammenarbeit aller Familienmitglieder mit der Abteilungsleitung.

Im Auftrag der AL wünsche ich allen Sponsoren, Trainern, Spielern, Eltern, Betreuern, Großeltern und Fans friedliche, gesegnete und besinnliche Weihnachten und einen guten und friedlichen Start ins Jahr 2017 und hoffe die Familie gesund und voller Tatendrang in der Hölle Süd begrüßen zu dürfen.

Ivo Meitz

Abteilungsleiter Handball

P.S. Das erste Spiel der 1. Männer findet am 7.1.2017 in Tegel statt.

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VfL vs Grünheider SV 25:27

Liebe Sportfreunde,
leider hat es abermals ganz knapp nicht zum Punktgewinn gegen eine weitere Spitzenmannschaft gereicht.
Unsere erste Männermannschaft spielte in der  ausverkauften „Hölle Süd“ ein sehr beherztes Spiel. Der Grünheider SV wurde mit vielen Spielvarianten immer wieder vor schwierige Aufgaben gestellt. So war das Spiel gegen hohen Favoriten jederzeit ausgeglichen. Der VfL ging mit 14:13 Toren in die Halbzeit.
Auch die zweite Halbzeit sollte hochinteressant werden. Leider konnte sich unsere Erste nicht nach 45 Minuten auf drei Tore absetzen. So blieben die Gäste immer auf Tuchfühlung. Die Gäste gingen dann mit 24:23 in Führung, da die Schiedsrichter das Säubern des Balles nicht zuließen, es auch dem Spieler nicht anzeigten und dann wegen Halten des Balles auf Freiwurf für Grünheide entschieden. Diese Schlüsselszene konnte der VfL nur noch zweimal ausgleichen, die Gäste brachten dann den Ballbesitzvorteil bis zum Spielende durch.
Schade, denn der Punktgewinn wäre allemal verdient gewesen.
Die erste Männermannschaft wünscht allen Handballern, Vereinsmitgliedern, Helferinnen und Helfern, Sponsoren und Freunden des Lichtenrader Handballs und deren Familien frohe Weihnachtsfeiertage und alles erdenklich Gute für das Jahr 2017!

 

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Training mit Dagur Sigurdsson

Das Training der männlichen Minis von Bundestrainer Dagur Sigurdsson fand am 10.11.2016 um 17:00 Uhr in der Turnhalle der Nahariya-Grundschule statt. Durch die Rekordbeteiligung von 25 Kindern und mit etwa 100 Zuschauern war die Halle gut gefüllt. Das Training ist über den Kontakt der Mutter von Sebastian Stark, einem der vier Mini-Trainer, zu Dagur Sigurdsson entstanden.
Zur Vorbereitung dieses Ereignisses gab es jede Menge zu tun: die Eltern backten Kuchen, ein Flyer wurde erstellt, die Halle wurde vorbereitet und nicht zuletzt mussten alle Minis im VfL-Look erscheinen.
Zu Beginn wurde der Bundestrainer von Stefan Krai im Namen der Handballabteilung des VfL Lichtenrade herzlich begrüßt. Im Anschluss wurde ein Mannschaftsfoto mit Spielern und Trainern gemacht. Nach einigen Worten von Dagur Sigurdsson und einer Erwärmung mit dem Ball, bei der der Bundestrainer selbst in Aktion trat, ging es mit den verschiedensten Passübungen weiter. Die Kinder übten außerdem das Dribbeln und Werfen beim Slalom und durften das Gelernte direkt im Spiel anwenden. Das Ende des Trainings bildete ein 7m-Duell mit dem Bundestrainer als Torhüter – bei jedem Tor war der Jubel groß.
Abschließend stellte sich Dagur Sigurdsson noch für Autogramme und Fotos mit allen Spielern und Zuschauern zur Verfügung. Der Bundestrainer lobte die gute Organisation und war über die Leistung der Minis erstaunt.

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Zwote mit nächstem Auswärtssieg

Dieser Samstagnachmittag führte uns an den östlichen Standrand zum Spiel gegen die SSG Humboldt. Der Aufsteiger spielt bislang eine grundsolide Saison. Uns war also klar, dass wir, um gegen den Tabellennachbarn doppelt punkten und so ein kleines Punktepolster zur unteren Tabellenhälfte legen zu können, alles in die Waagschale werfen mussten.

Entsprechend motiviert starteten wir in die Partie und konnten uns schnell eine kleine Führung erarbeiten (3:5). Allerdings passte die Absprache in der Deckung noch nicht richtig und vorn schenkten wir den Ball wieder zu schnell her, sodass die Gastgeber wieder zum 5:5 ausgleichen konnten. Unser Coach reagierte mit einer frühen Auszeit, um wieder mehr Struktur in den Angriff zu bringen und auf die mangelnde Rückwärtsbewegung hinzuweisen. Bis zum 8:8 entwickelte sich ein ausgeglichener Spielverlauf. Dabei ließen wir im Angriff immer wieder beste Chancen vom Kreis liegen oder weigerten uns durch die sich öffnenden Lücken in der Abwehr zu stoßen und nahmen uns vielmehr Halbgelegenheiten aus dem Rückraum. Zum Ende des ersten Spielabschnitts stellte der Coach das Abwehrsystem um…mit Erfolg. Zudem erwischte unser Torhüter einen guten Tag und so konnten wir uns bis zur Pause sukzessive einen 5-Tore-Vorsprung zu erspielen. Zu Gute kam uns dabei auch, dass wir mit der etwas tiefer besetzten Bank frühzeitig wechseln konnten und die neuen Spieler sich nicht nur nahtlos einfügten, sondern viele eigene Akzente setzen und wichtige Torerfolge erzielen konnten.

Ziel für die 2. Hälfte war es also an die letzten Minuten der 1. Halbzeit anzuknüpfen und so den Vorsprung weiter auszubauen, um möglichst schnell für klare Verhältnisse zu sorgen und stressfrei dem 3. Advent entgegenzublicken.

Nur wollte die SSG uns das Leben natürlich nicht so einfach machen. Im Angriff fiel uns zunächst nicht wirklich viel ein. Zum Glück stand die Abwehr nun aber immer sicherer und unser Torwart konnte sich immer wieder auszeichnen. Bis zum 18:23 veränderte sich der Vorsprung kaum. Als dann der Angriff wieder klickte, konnten wir uns bis auf 9 Tore (20:29) absetzen. Ohne nennenswerte Höhepunkte verwalteten wir diesen Vorsprung bis zum Abpfiff. Zu diesem Zeitpunkt zeigte die Anzeigetafel ein 27:35 für unsere Farben. Nicht unerwähnt soll hier jedoch bleiben, dass wir über die gesamte Spielzeit viel zu viele Hochkaräter haben liegen lassen und immer wieder am starken Schlussmann der Gastgeber scheiterten. Somit war der einzige Wermutstropfen, dass sich kein Sponsor einer Kiste Hopfensmoothie für das erzielen des 40. Tores finden konnte. Bei normaler Chancenverwertung wäre das absolut im Rahmen des Möglichen gewesen.

Fazit: Wir konnten an unseren Aufwärtstrend seit der Herbstpause anschließen und 2 weitere Punkte auf der Habenseite verbuchen. Damit haben wir uns in den letzten Wochen die Chance erarbeitet, in den beiden abschließenden Spielen der Hinrunde in direkten Duellen gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellenviertel bei entsprechenden Leistungen den Punkteabstand verkürzen zu können und so vielleicht noch einmal ganz vorsichtig ein wenig nach oben in der Tabelle zu schielen.

Wir freuen uns also auf die letzte Aufgabe des Jahres und eröffnen mit dem Spiel um 14.00 Uhr gegen die 2. Vertretung der TuS Hellersdorf den letzten Heimspieltag in der Zescher Straße.

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1. Frauen des VfL Lichtenrade gegen die Frauen des SV Turbine Berlin

Am 2. Adventssonntag, den 04.2.2016, waren wir zu Gast bei den Frauen des SV Turbine Berlin. Wie auch in den letzten Spielen konnten wir dank unserer Verstärkungen aus der A-Jugend, Lisa und Saskia, weitere 7 Spielerinnen auf der Auswechselbank verzeichnen.

Diesmal, mit zwei Schiedsrichtern ausgestattet, starteten wir mehr oder weniger ausgeschlafen in die Partie. Die ersten Minuten liefen wie üblich etwas holprig ab. Der erste Spielzug wurde durch eine sehr harte (sowie unsportliche) Abwehr unserer Gegner gestört, was sich wie ein roter Faden durch das Spiel zog. Obwohl wir in den ersten 15 Minuten in Führung gehen konnten, zogen unsere Gegner regelmäßig nach. Wir hatten offensichtliche Probleme damit, nicht nur durch, sondern auch über die Abwehr zu kommen. Hinten wurden wir durch eine sehr flinke Linksaußenspielerin auf Trab gehalten und standen nicht gut zusammen, sodass wir einander kaum aushalfen. So zogen sich die Angriffe hin und die Stimmung auf dem Spielfeld kippte immer mehr. Es folgte unsererseits in der 21. Minute das Time-Out. Die Führung hatten wir aufgrund zu vieler Fehler an beiden Fronten und einigen verpatzten Gegenstößen einbüßen müssen. So erinnerte uns der Endstand nach den ersten gespielten 30 Minuten mit 11:13 daran, den Boden unter den Füßen nicht verlieren zu dürfen und auch in solchen Phasen des Spiels weiterhin füreinander kämpfen zu müssen.

Und dann kam in der Halbzeitpause doch tatsächlich eine leichte Nervosität auf. Während der Coach fleißig schweigend auf seinem Klemmbrett herum zeichnete, versuchten wir unsere Fehler zu analysieren und die Motivation wieder zu finden. Die Lösung unseres Problem in der Abwehr war so kreativ wie unkonventionell – und goldwert.

So fanden wir uns das erste Mal in einer neuen Aufstellung in der Abwehr wieder, durch die wir unseren Gegnern, gelinde gesagt, den Wind aus den Segeln nehmen konnten. In Verbindung mit einem höheren Tempo konnten wir uns auf 14:13 absetzen. Es folgte ein überragender 8:0-Lauf. Die Schiedsrichter hatten dann auch ihre Zeige- und Mittelfinger wiedergefunden und ihre Augen mehr und mehr auf die Abwehrtechniken unserer Gegner geworfen, sodass nun auch 7-Meter und Zeitstrafen zu unseren Gunsten gepfiffen wurden. In den letzten drei Minuten fielen wir dann nochmal komplett aus der Fassung. Da spazierten unsere Gegner durch die Abwehr, zwei Drittel der Spielerinnen verweilten entspannt hinter der Mittellinie, nachdem ein Ball abgefangen wurde und unsere Spielerin plötzlich niemanden zum Anspielen in ihrer Reichweite entdecken konnte.
Das Spiel endete mit 21:28 für uns. Auch wenn die Schlussphase mehr als missraten ist, haben wir wieder einmal zeigen können, dass wir uns auf vielen Ebenen ein ganzes Stück weiterentwickelt haben (auch wenn wir manchmal in alte Muster zurück fallen).

Ein Verein. Eine Liebe.
#RedNation

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Zwote gewinnt Spiel der Auf und Abs

Diesen Samstag waren zu Gast bei der 4. Mannschaft der SG NARVA. Gegen den Aufsteiger und aktuelles Schlusslicht der Tabelle wollten wir an die Leistungen der vergangenen Wochen anschließen. Der Matchplan so vor, aus einer kompakten Deckung über ein schnelles Umschaltverhalten dem Gegner möglichst früh den Zahn zu ziehen und die 2 Punkte mit nach Lichtenrade zu nehmen. Um es schon einmal vorweg zu nehmen: Das Tempospiel und die gezeigte Angriffsleistung waren akzeptabel. Allerdings übertrugen sich viel zu häufig die Orientierungsschwierigkeiten, die einige beim Auffinden des Spielortes hatten, irgendwie auf große Teile Mannschaft, wenn es darum, einen erfolgreichen Weg für den Ball in die Maschen des gegnerischen Tores zu finden. Zudem bekamen wir nie wirklich Ruhe in unser Spiel und konnten in der Abwehr nicht an die letzte Woche anknüpfen.

So glich der Spielverlauf dann auch einer ewigen Berg- und Talfahrt. Zwar konnten die Gastgeber den 1. Treffer der Partie für sich verzeichnen, wir konnten jedoch unseren Plan zunächst bis zum 4:8 gut in die Tat umsetzen. Doch egal welche Führung wir uns im gesamten Spiel auch erarbeiteten, uns gelang es einfach nicht die Narvaristi (vor-)entscheidend zu distanzieren. Konnten sie zunächst beim 10:10 erstmals wieder den Ausgleich erzielen, so reichte ein 10:15-Vorsprung nur zu einer 2-Tore-Führung zur Pause (14:16).

Lief der Ball im Angriff größtenteils eigentlich relativ flüssig und konnten wir so immer wieder Durchbrüche auf den Halbpositionen erspielen, die Kreisläufer in Szene setzen oder auch die Außenspieler freispielen, hielt der gut aufgelegte Torwart die SG im Spiel. Unser größtes Manko war jedoch, dass wir es dem Gegner das gesamte Spiel über gestatteten, viel zu einfach zu eigenen Tores zu kommen. Egal welche Deckungsformation der Trainer auch auf die Platte stellte, es gelang uns nie wirklich, über einen längeren Zeitraum entscheidenden Zugriff auf die gegnerischen Angriffsspieler zu bekommen.

Auch in der 2. Halbzeit konnten wir uns zunächst dank gut ausgespielten Überzahlsituationen auf 17:22 absetzen. Die nie aufgebenden Gastgeber kamen jedoch wieder zum 27:27-Ausgleich. Vielleicht resultierend aus den Erfahrungen der engen Spiele der letzten Wochen, gelang es uns aber, nie in Rückstand zu geraten. In der vielleicht für den Ausgang des Spiels entscheidenden Szene, dezimierte sich die SG zudem selbst, indem der einzige Torwart aufgrund einer Unbeherrschtheit in der Folge nicht mehr am Spielgeschehen teilhaben durfte und so der gefährlichste Rückraumspieler den Platz zwischen den Pfosten einnahm. Eine 27:30-Führung konnte NARVA noch einmal ausgleichen. Am Ende hatten wir dann aber doch das glücklichere Ende für uns und gewannen mit 31:33.

Fazit: 2 Punkte sind 2 Punkte. Auch solche Punkte müssen mal mitgenommen werden, auch wenn wir diese Saison sicherlich schon bessere Leistungen gezeigt haben.

Kommenden Samstag spielen wir wieder auswärts bei der SSG Humboldt. Hier wollen wir auch spielerisch wieder mehr überzeugen.

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