1.Männer vs. MTV Altlandsberg

Gegen die Mannschaft der Stunde aus Altlandsberg konnte unsere erste Männermannschaft in diesem schweren Auswärtsspiel nur teilweise an die guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen. Gefühlt war mehr drin, aber die Heimmannschaft schaffte es ihr Spiel unaufgeregt zum Erfolg zu bringen.
Mit einem Halbzeitergebnis von 11:13 aus Sicht des VfL konnte der wieder zahlreiche Anhang der Lichtenrader schon zufrieden sein und auch Hoffnung schöpfen. Denn die Mannschaft ließ auch in diesem Spiel einige sehr gute Möglichkeiten liegen. Die Deckung stand toll, sodass die Gastgeber nur von  leichten Fehlern unserer Mannschaft durch Tempogegenstöße profitieren konnten.
Augenscheinlich ging der Einstellung, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen, in der überheizten Kabine verloren. Ein Fehler des Trainers, der in solchen Fällen immer schon seine Halbzeitansprache in der Halle bzw. in anderen Ecken des Gebäudes durchgeführt hat.
So kam die Mannschaft nicht mit dem notwendigen Elan zur zweiten Halbzeit.
Leichte Fehler brachten Altlandsberg mit 5 Toren in Führung und auch der Wille die doch großen Lücken in der Abwehr des Tabellenzweiten zu nutzen konnte nicht erkannt werden. So verwalteten die erfahrenen Altlandsberg Spieler den Vorsprung. Leider konnten die VfL’er an diesem Tag nichts so richtig entgegensetzen.
Grundsätzlich hat sich an der Tabellensituation nicht viel verändert. Unsere Mannschaft hat noch alle Vierpunktespiele vor sich und trifft in den Derby’s in der „Hölle Süd“ auf den BSV und Tegel. Auch die Heimspiele gegen Ludwigsfelde und Brandenburg waren in der letzten Saison in der Zescher sehr positiv. Somit ist alles möglich für den Klassenerhalt.
Alle beim VfL werden alles geben, damit wir auch das dritte Jahr in OOS spielen können.
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Talentiade der männlichen E-Jugend

Am Samstag, den 21.01.2017, sind drei Mannschaften der E-Jugend zur Talentiade angetreten. Damit stellte der VfL Lichtenrade die meisten Spieler an diesem ereignisreichen Tag.

Nachdem alle drei Mannschaften in ihren Spielklassen die Turniere gespielt hatten, standen sechs Geschicklichkeitsübungen auf dem Programm. Man konnte erkennen, dass sich die Vorbereitung im Training gelohnt hatte. Bei den abschließenden Pendelstaffeln wurde noch mal ordentlich auf´s Tempo gedrückt, so dass alle nach gut fünf Stunden in der Halle abgekämpft aber zufrieden zur Preisverleihung gehen konnten. Und diese hatte sich gelohnt. Jeder Spieler erhielt neben einer Medaille auch noch Freikarten von den Füchsen Berlin für das Heimspiel der Füchse gegen den Bergischen HC am 15. Februar.

Ein abschließendes Foto mit Fuchsi, der gesammten Mannschaft und der Trainerin Martina Wedewardt, die wie immer alles perfekt organisiert hatte, rundete diesen Tag ab. Wer nicht dabei war, hatte sicher was verpasst.

Uwe Neumann

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1. Männer gegen den derzeitigen Tabellenführer Strahlsunder HV

Wie spielt man gegen den Tabellenführer und vermeintlichen Aufstiegskandidaten Nummer eins ?

Ruhig, konzentriert und und ohne den Druck, das Spiel gewinnen zu müssen, es sei denn, man will unbedingt die Überraschung erzwingen. Ja, und das wäre es auch beinahe gewesen, eine riesengroße Überraschung. Mit einer tollen Mannschaftsleistung und super Einstellung machte das Team das Fehlen einiger Mitspieler und des Chefcoaches mehr als wett.

Jedem Einzelnen gebührt mein Dank für dieses tolle Spiel. Gut, wir können uns keine Punkte im Sollbuch eintragen, aber hatte das jemand erwartet ?

Der Schiedsrichteransetzer sicher nicht. Hat er doch wegen der Absage des ursprünglich geplanten Gespanns zwei junge Männer zu uns geschickt, die aus meiner Sicht einen guten Job erledigt haben. Ja, sie waren vielleicht mit der einen oder anderen kniffligen Situation überfordert, aber auch sie dürfen Fehler machen, um daraus zu lernen. Auch die Rücknahme einer Zeitstrafe war völlig in Ordnung, weil es dafür eine verständliche Erklärung gab. Und man hätte, hätte und bla und überhaupt.

Verloren haben wir schlussendlich, weil die Stralsunder nun mal doch eine Nummer zu groß für uns waren. Gut, sie haben nicht wirklich überzeugt. Nur wir konnten dieses „Schwächeln“ leider nicht nutzen, weil auch wir nicht jeden Angriff zählbar verwerten. Im Gegenteil, eine schlechte Quote in der ersten HZ brachte uns verdient mit sechs Toren ins Hintertreffen. Wir bekamen anfangs zu keiner Zeit den Kreisläufer in den Griff, so dass dieser nur durch Foul gestoppt werden konnte. Die Folge, die ersten fünf Tore waren Siebenmeter gegen uns. Als zurück zur offensiven Deckungsvariante und siehe da, Stralsund bekam Probleme.

Durch den hohen Druck auf die Angriffsspieler konnten diese nicht mehr unbedrängt kombinieren und wir konnten Ballgewinne verbuchen, nur vergaßen wir, diese für uns zu nutzen.

In der zweiten HZ das selbe Bild, eine starke Deckung setzt dem Tabellenführer zu, Ballgewinne werden verwertet und wir gewinnen die zweite HZ mit drei Toren, ja und auch dafür gibt es keine Punkte.

Ich bin zufrieden, mit dem was wir gezeigt haben und ich denke, jeder Zuschauer konnte sich an unserer Leistung erfreuen.

Mit dieser Einstellung werden wir noch viele Punkte sammeln. Angefangen wird damit in Altlandsberg !

Euer Olaf

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1. Frauen gegen die 2. Frauen des TuS Hellersdorf

Am Sonntag, den 15.01., stand für uns das erste Spiel des Jahres an. Die Vorbereitungen für das Spiel waren bei weitem leider nicht optimal, trotzdem konnten wir es nicht erwarten, endlich wieder auf der Platte zu stehen.

Mit 13 Spielerinnen ausgestattet hatten wir eine klare Ansage: Jeder gibt 110%.

Wir fanden gut in die erste Halbzeit hinein. Mit einem hohen Tempo spielten wir die Bälle über die zweite Welle nach vorne und konnten uns so viele Abschlüsse sichern. Die Abwehr brauchte zum Teil etwas länger, wurde aber mit der Zeit auch immer sicherer und stand meistens gut zusammen. Nach dem ein oder anderem Tor aus dem Rückraum seitens der Gegner reagierten wir mit einer etwas offensiveren Abwehr, und konnte ebenfalls wieder den ein oder anderen Ball abfangen. Phasenweise hatten wir Probleme vorne durch die Abwehr zu kommen, da unsere Gegnerinnen ordentlich zupackten und uns nichts schenkten. Aus dem Rückraum waren wir zu dem Zeitpunkt nicht so selbstbewusst, sodass doch manch ein Angriff nur halbherzig abgeschlossen und somit verschenkt wurde. Die erste Halbzeit konnten wir uns zwischendurch auf 7 Tore absetzen, jedoch zogen die Frauen des TuS Hellersdorf immer wieder nach.

Obwohl uns allen der Spaß an der Partie anzumerken war, wollten wir dieses Ding ganz sicher nach Hause schaukeln. Wir wollten zeigen, dass wir uns die ersten Punkte des Jahres, die auf unser Konto gehen sollten, verdient hatten.

Leichter gesagt als getan. Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit liefen nicht gut. Da wurden Bälle weggeschmissen, unser Konzept mit zwei Kreisläuferinnen lief auch nicht so rund und wir fanden die Lücken nicht. Aber einfach aufgeben war absolut nicht drin. Ein Time-Out wehte nochmal frischen Wind herein und so steigerte sich auch die Konzentration der Mannschaft. Mit konstant guter Torwartleistung halfen uns unsere beiden Mädels von ganz hinten und legten immer wieder traumhafte Vorlagen für einen Konter hin. Die Abwehr agierte zunehmend besser, sodass der Ball wieder schnell nach vorne laufen konnte.

Das Spiel endete mit 23:16 für uns. Es war ein tolles Spiel mit einem ernst zu nehmenden Gegner, der es uns nicht leicht gemacht hat. Wir werden weiter trainieren, um hoffentlich im nächsten Spiel an diesen Erfolg anknüpfen zu können.

#Rednation

Ein Verein. Eine Liebe

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Rückblick / Ausblick der 1.Männer zur aktuellen Saison

Vor unserem ersten Rückrundenspiel gegen die Füchse II am Samstag in der Werferhalle möchten wir einen kleinen Rückblick/Ausblick wagen. Unser zweites Jahr spielen wir mit einer sehr soliden Leistung und sehr viel interessanten Begegnungen und mit einer herausragenden Unterstützung unserer Lichtenrader Fans.

Mit 8:18 Punkten stehen wir auf dem 10 Tabellenplatz und halten Kontakt zum Mittelfeld. Mit 4 verlorenen Spielen gegen Spitzenmannschaften mit höchsten 2 Toren Unterschied, hätte unsere Mannschaft auch schon ein paar Punkte mehr auf der Habenseite verbuchen können. Es wurde deutlich, dass unsere Mannschaft gut mit den Truppen aus der oberen Tabellenhälfte mithalten kann und ihnen alles abverlangt. Bei knappen Spielen war durch aus  auch eine gefühlte Benachteiligung gegeben. Alle müssen aber an sich arbeiten und immer wieder alles zu geben. Die Mannschaft hat es super umgesetzt und auch kleine Rückschläge wie das Unentschieden (23:23) im Derby gegen den BSV sehr gut verdaut. Ein  wenig cleverer spielen, dann wird sich  im Verlauf der Saison auch das Blatt in den knappen Spielen zum VfL drehen. Trotz allem geht die Mannschaft mit einem sehr positiven Gefühl in die Rückrunde.

Wir spielen in der Hölle Süd gegen den BSV, Tegel Brandenburg und Ludwigsfelde. Diese Mannschaften haben auswärts kleinere Probleme und mit der großen Unterstützung unserer fast immer ausverkauften Halle können es die Spiele für den Klassenerhalt werden.

Mit  Auswärtssiegen gegen die direkten Konkurrenten  Neubrandenburg und Bad Doberan sollte die Saison positiv ausgehen. Vielleich ist ja auch gegen eine Spitzenmannschaft etwas zu holen, wäre doch super!

Klar ist, unsere Mannschaft wird alles daran setzen auch in der Saison 2017/2018  in der OOS zu spielen. Es macht der Mannschaft, dem Umfeld, den Sponsoren und den Fan`s riesig Spaß diese Spiele zu schauen. Darum lasst uns gemeinsam das Ziel Klassenerhalt mit allen Möglichkeiten unserer Handballabteilung verfolgen, um am Ende der Saison im letzten Spiel gegen Tegel  gemeinsam feiern zu können.

Eure erste Männermannschaft

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Spielbericht Zwote gegen SSG Humboldt

Nach der Weihnachtspause begrüßten wir zum letzten Spiel der Hinrunde im in winterliches Weiß gehüllten Lichtenrade den SCC. Gegen den Sport-Club, der zur Zeit auf einem Podestplatz steht, wollten wir die ernüchternde 2. Halbzeit gegen Hellersdorf vergessen machen und 2 Punkte gegen einen Gegner „von oben“ in der Zescher Straße behalten.

Bei einem nüchternen Blick auf den Spielberichtsbogen könnte man meinen, dass es sich um einen kontrollierten Start-Ziel-Sieg handelte, konnte der Gast doch beim 1:1 zum letzten Mal ausgleichen. In Wirklichkeit war es bei einer sehr ordentlichen Leistung ein hartes Stück Arbeit.

Wir kamen gut ins Spiel. Insbesondere eine taktische Maßnahme des Coaches, die den Rückraumschützen mehr Platz verschaffte, wussten diese gut auszunutzen und trafen hochprozentig. Als dann Abwehr und Torwart auch noch besser zueinander fanden, konnten wir zudem über das Tempospiel einige leichte Tore erzielen und so über auf 13:7 für unsere Farben stellen. Der Rückraum des Gegners wurde aus einer kompakten Deckungsreihe heraus effektiv unter Druck gesetzt und Anspiele an die Kreisläufer zum Großteil unterbunden. Vorn passte hingegen bei uns das Zusammenspiel mit den Kreisläufern immer besser.

Es war wohl aber nur eine Frage der Zeit, dass mit fortlaufender Spieldauer die Abwehr des Sport-Clubs wieder besser stand, konnte doch einzig Ligaprimus OSF mehr als 25 Tore gegen die Charlottenburger erzielen. Begünstigt wurde dieser Umstand dadurch, dass wir im Angriffsspiel nun zu häufig die vorgegebene und bis dahin auch gut funktionierende Struktur verloren und so nicht mehr in der Lage waren, klare Chancen zu kreieren. So kam der SCC wieder auf bis zu 2 Tore heran (:), ehe wir mit dem Schlusspfiff der 1. Halbzeit zumindest wieder einen 3-Tore-Vorsprung herstellten.

Die Pause kam also gar nicht so ungelegen, um uns wieder zu sammeln, konnten wir mit dem 1. Durchgang eigentlich recht zufrieden sein. So starteten wir dann auch gut in den 2. Spielabschnitt und bauten unser Polster zunächst wieder auf 5 Tore aus (:). Durch nicht bis zum Ende ausgespielte Überzahlsituationen im Angriff und einen nun zu passiven Mittelblock ermöglichten wir es den Gästen aber wieder auf bis 1 Tor aufzuschließen (:). In dieser Phase hatte zudem unser Torwart nicht das glücklichste Händchen. Wir verloren nun aber nicht den Kopf, sondern nahmen den Kampf an und konnten bis zum Ende konstant einen 2-3 Tore Vorsprung halten. Der SCC versuchte mit verschiedenen Deckungsvarianten noch das Ruder zu drehen, doch wir ließen uns nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Am Ende stand ein 28:26 auf der Anzeigetafel.

Fazit: Mit dieser Leistung wäre in der Hinrunde wohl der ein oder andere Punkt mehr drin gewesen. Dass das Spiel in 1. wie in 2. Halbzeit nicht komplett kippte, verdankten wir einer kämpferischen Einstellung und starkem Siegeswillen gepaart mit der nötigen Gelassenheit zum richtigem Zeitpunkt. Natürlich funktioniert in 60 Minuten nicht alles, aber wir hatten eigentlich immer eine gute Lösung parat. Darauf lässt sich weiter aufbauen und wir können positiv in die Rückrunde blicken!

Weiter geht es bereits am kommenden Sonntag, wenn wir gegen den Polizei SV auswärts antreten dürfen.

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