Saisonrückblick mB

Nach einer guten Vorbereitung und dem Überspringen der ersten Hürde im Pokal verlief der weitere Saisonstart alles andere als gewünscht. Zunächst musste eine schwere Verletzung im letzten Vorbereitungsturnier verdaut werden (das Verletzungspech zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison), um dann nach den ersten beiden Saisonspiele jeweils als Verlierer von der Platte zu gehen. Zu diesem frühen Zeitpunkt des Spieljahres hatte die U17 noch kein gut funktionierendes Abwehrsystem gefunden und auch im Angriff liefen die eingeübten Auslösehandlungen noch nicht mit der erforderlichen Präzision. Zudem war man in der Mannschaftsstruktur noch nicht zu 100% gefestigt.

Erst mit dem Sieg im 3. Saisonspiel stabilisierte sich die Mannschaft. Die Deckungsreihe fand immer besser zueinander und im Angriff wurde disziplinierter auf den Punkt gespielt. Nach einem weiteren ungefährdeten Sieg und dem Erreichen des Pokalviertelfinals zeigte sich jedoch auch, dass noch eine gewisse Konstanz in den gezeigten Leistungen fehlte. So musste man bis zur Weihnachtspause noch eine weitere Niederlage einstecken, konnte aber auch mit einer tollen Leistung das Halbfinale im Pokal erreichen und die letzten Spiele der Hinrunde relativ souverän gewinnen. An der Bereitschaft in wirklich jedem Moment des Spiels das Maximum aus sich herauszuholen, musste noch gearbeitet werden, um den nächsten Schritt in der Entwicklung zu gehen. Denn es war auch zu diesem Zeitpunkt mit einer guten Rückrunde noch alles möglich.

Mit Start der Rückrunde fielen jedoch weitere Leistungsträger verletzungsbedingt aus. Andere Spieler rückten somit in den Fokus und waren in der Verantwortung. Zum Rückrundenauftakt lösten sie diese Aufgabe mit Bravour. Durch die enge Verzahnung von 1. und 2. Mannschaft und dem damit verbundenen Verständnis für die Abläufe konnten während der Saison auch immer wieder Spieler der 2. Mannschaft problemlos eingesetzt werden und wertvolle Spielanteile erhalten. In den beiden folgenden Spielen konnten die Ausfälle jedoch nicht kompensiert werden. Nachdem man dann auch noch das Pokalhalbfinale mehr als unglücklich verlor, schien die Saison gelaufen. Mit dem Verarbeiten der Enttäuschung gewann jedoch die Erkenntnis immer mehr an Bedeutung, dass man im Sport wichtige Spiele auch mal verlieren kann, aus diesen Niederlagen aber lernen muss, um dann stärker zurückzukehren. So wurden die restlichen Spiele der Saison allesamt gewonnen und damit ein nicht mehr für möglich gehaltener 3. Platz in der Berliner Meisterschaft erreicht. Viele Spieler konnten zudem bereits wertvolle Erfahrungen in der OOS der mA sammeln.

Da ihr euch weder von den zahlreichen Verletzungen noch von schmerzlichen Niederlagen habt aus der Bahn werfen lassen und weiterhin an einem Strang gezogen habt, habt ihr euch diese Medaille aus meiner Sicht mehr als verdient! Herzlichen Glückwunsch!

An dieser Stelle darf natürlich auch ein Blick auf unsere 2. Mannschaft nicht fehlen. Auch hier war im Laufe des Jahres eine deutliche positive Entwicklung sichtbar. BIs auf 3 schlechte Spiele (die auch alle verloren gingen) spielte die Mannschaft eine tolle Saison und belohnte sich am Ende mit dem Staffelsieg in der Stadtliga. Auch dazu: Herzlichen Glückwunsch!

Gegen die schwächeren Gegner spielte man meist über die volle Distanz konzentriert und fokussiert, sodass deutliche Siege errungen werden konnten. In den Duellen gegen die Teams aus dem oberen Tabellendrittel hielt man kämpferisch voll dagegen und ließ sich auch von kurzen Schwächephasen nicht irritieren. Basis für den Erfolg war insbesondere die am Ende der Saison starke Abwehrarbeit im Zusammenspiel mit den Torhütern und das schnelle Umschaltspiel.

Auch das Zusammenspiel mit den Spielern aus der mC, die so in der höheren Altersklasse schon einmal Einsatzzeiten sammeln konnten, funktionierte immer besser.

Zu guter Letzt möchten wir uns im Namen der Mannschaft bei allen Helfern vor und hinter den Kulissen für den unermüdlichen Einsatz herzlich bedanken! Ohne die vielen Ehrenamtlichen wäre das alles nicht möglich. Ein herzliches Dankeschön geht natürlich auch an alle Eltern, Großeltern und sonstigen Unterstützer!

M.G.

PDF24    Send article as PDF   

Saisonbericht mE-Jugend Saison 2016/17

In der männlichen E-Jugend konnten wir in dieser Saison mit drei Mannschaften an den Start gehen.   So konnte jeder Spieler entsprechend seiner Fähigkeiten und Fertigkeiten Spielpraxis sammeln.

Dies bedeutete, dass wir jeweils eine Mannschaft in den Staffeln A, B und D spielen lassen konnten.

In unsere 3. Mannschaft spielten überwiegend Spielanfänger des jüngeren Jahrgangs. Diese konnten in der D-Staffel erste Spielerfahrungen sammeln. Andere konnten versuchen, die erlernten Techniken im Spielgeschehen umzusetzen. Einige Spiele konnten von den Jungs  bereits gewonnen werden.

Auch in unserer 2. Mannschaft spielten überwiegend Spieler des jüngeren Jahrgangs. Hier merkte man oftmals den körperlichen Unterschied. Vor allem dann, wenn die Gegner in der B-Staffel ausschließlich aus Spielern des älteren Jahrgangs bestanden. Trotz allem kämpfte sich die Mannschaft regelmäßig durch ihren Spieltag und konnte aufgrund ihrer Willensstärke immer wieder Spiele gewinnen.

Unsere1. Mannschaft spielte trotz einzelner verletzungsbedingter Ausfälle und Umsetzungen eine souveräne Saison. In der Rückrunde spielten in der A-Staffel nur noch 7 Mannschaften und die

„Rednation“ war ganz oben mit dabei. Bei einer guten Trainingsbeteiligung haben sich alle Spieler individuell weiterentwickeln können und haben große Fortschritte gemacht.

Unsere Jungs konnten aufgrund des großen Teamgeistes alle Gegner mehrfach bezwingen. Einzelne Niederlagen gab es nur gegen die SG OSF und gegen den VfL Tegel.

Rückblickend kann man sagen, dass unsere erste E-Jugend die Mannschaft mit den meisten Siegen und somit stärkste E-Jugend Berlins ist!

In der E-Jugend finden die Spieltage in Turnierform statt. Dies bedeutet, dass man an jedem Spieltag mehrere Gegner hat. Jeder spielt allerdings nicht gleich oft gegeneinander. So gibt es auch keine Abschlusstabelle.

 

PDF24    Send article as PDF   

Saisonbericht mD-Jugend Saison 2016/17

Die Saison begann für die Erste nach der mit Bravour bestandenen Quali für die Verbandsliga mit einem zunächst scheinbar einfachen Programm, die „schweren Brocken“ Füchse und ACB kamen erst zum Ende der Hinrunde. Die Marschroute ob des starken Kaders war klar: mindestens unter die Top 3 kommen, wenn in den Topspielen noch die berühmte „Schippe draufgelegt“ werden kann ist auch mehr drin.

Die Zweite begann nach der Nachmeldung in der Bezirksliga: hier war uns das Niveau der Liga schlicht nicht bekannt. Wir wussten allerdings auch hier, dass der Kader durchaus zu weit mehr fähig war. Klares Ziel: der Aufstieg zur Rückrunde in die Stadtliga.

Das erste Spiel der Saison war Mitte September die erste Runde im Pokal gegen den VfV Spandau, was wir zu Hause in unserer Zescher Buchte deutlich, aber auch in der Höhe nicht konsequent genug, 23:13 gewannen. Dieses Problem zog sich durch den gesamten Saisonbeginn. Die Spiele gegen Hermsdorf (25:17), Rotation (28:13), Rudow (25:15) und Narva (29:21) wurden zwar alle hoch und ohne ernsthafte Schwierigkeiten gewonnen, jedoch muss man auch sagen, dass die Spielstände unserer eigentlichen Spielstärke nicht gerecht wurde. Es wurde stets nur so viel gemacht, wie nötig war (das berühmte „gute Pferd“ – es wird später noch eine Rolle spielen) und die Erfolge wurden zur Selbstverständlichkeit. Ohne respektlos über den Gegner sprechen zu wollen, haben wir schlicht nicht den Aufwand betrieben, der nötig ist, um diese Spiele mit 20+ Toren zu gewinnen, was absolut möglich war. Ich hatte als Trainer einfach die Angst, dass wir nicht auf dem Wettkampfniveau waren, wenn es in die entscheidenden Spiele gehen sollte. Salopp gesagt traf man sich am Wochenende, spielte gegen irgendwen und gewann ohne große Anstrengungen deutlich, jedoch nicht so deutlich, wie man müsste. Trainiert wurde hingegen weiter ordentlich (die Worte des Trainers zur eigenen Leistung und den anderen Spitzenmannschaften zeigten offenbar doch Wirkung), bis es in das erste Topspiel der Hinrunde ging.

Wir empfingen Eintracht in unserer Zescher, siegten nach einer 14:9 Führung zur Halbzeit am Ende mit 20:18. Hier zeigte sich Flo das erste Mal als richtiger Führungsspieler (in den vorherigen Spielen war es einfach nicht nötig), der Verantwortung übernimmt, wenn sie gefordert ist. Mit 12 Toren war er am Ende bester Werfer auf der Platte.

Anschließend wurde TMBW in der Wilhelm-Kabus 32:26 geschlagen, was uns vor dem entscheidenden Spiel um die Hinrunde gegen Füchse mit 12:0 Punkten punktgleich mit eben jenen auf Platz 1 stehen ließ.

Zwei Tage vor Nikolaus stand nun das Entscheidungsspiel gegen Füchse in der heimischen Nahariya-Festung an. Die Zuschauer sahen ein unglaublich temporeiches Spiel, sowohl in der Manndeckung in der ersten Hälfte, sowie in der zweiten Halbzeit. Nach einem etwas schwächeren Start (2:4 zwischenzeitlich) rappelten wir uns gut wieder auf, fanden ins Spiel und so gelang uns kurz vor der Pause ein 4-Tore-Lauf zum Halbzeitstand von 18:13. Dieses hohe läuferische Niveau, sowie die konsequente Abwehrarbeit und der gute Torabschluss der ersten Hälfte sollte weiter gehalten werden, um die zweiten 20 Minuten so weiterzuführen. Dies gelang uns außerordentlich gut: in der Abwehr standen wir kompromisslos, verteidigten konsequent und leiteten daraus unsere erste und zweite Welle ein. Wir hielten den Abstand kontinuierlich bei 6-7 Toren, bis kurz vor dem Ende erneut ein 5-Tore-Lauf erzielt wurde zum verdienten Endstand von 35:24.

Hinrunden-Meister? Geschafft! Das Ziel erreicht? Noch lange nicht! Spätestens nach dem ACB-Spiel war uns klar, dass das Ziel nichts anderes als die Meisterschaft sein kann – dafür brauchten wir eine erneut starke Rückrunde.

Kurz vor Weihnachten stand uns noch das Pokal-Viertelfinale gegen Rudow ins Haus, was die Jungs 23:14 in eigener Halle gewannen. Gegner im Halbfinale: Eintracht.

Die Hinrunde der Zweiten verlief in der Bezirksliga weit entspannter. Die Spiele wurden hoch gewonnen und was viel wichtiger war: alle bekamen viel Spielzeit, auch die jedes Wochenende tatkräftig unterstützende E-Jugend (an dieser Stelle, wenn auch schon geschehen, erneut ein Riesen-Dankeschön an euch!) spielte nicht nur mit, sondern konnte in vielen Situationen Akzente setzen und zum Erfolg stark beitragen. Super Jungs!

Die Ergebnisse waren deutlich (25:12 vs. Turbine, 30:21 vs. Preußen, 29:12 vs. Friedrichsfelde, 31:3 vs. Altglienicke, 32:22 vs. Hellersdorf), bis auf das Spiel gegen Rudow II (20:16), die mit uns zur Rückrunde in die Stadtliga aufstiegen. Ich freute mich auf die Rückrunde und erhoffte mir für die Jungs eine größere Herausforderung, die sie auch mal vor Probleme stellt, zumal die Jungs weit mehr konnten, als sie in der Bezirksliga zeigen mussten.

Aufstieg? Geschafft! Ziel erreicht? Schwer zu sagen, eigentlich ging sportlich noch mehr!

Die Rückrunde begann für die Erste wieder mit den leichteren Gegnern, wo Siege ehrlich gesagt Pflicht waren. Hermsdorf (37:18), BSV (27:11), Rudow (29:20) und Narva (33:19) wurden wie in der Hinrunde deutlich geschlagen, die meisten Ergebnisse zeigten aber, dass die Mannschaft hier einen Schritt nach vorn gemacht hat. Es wurde sich nicht mehr dem Gegner angepasst und nicht mehr irgendwie gespielt, sodass man am Ende „schon irgendwie ein Tor mehr hat als die anderen“. Die Jungs wirkten hungriger und es schien, als hätten sie nun verstanden, dass ein bisschen mehr nötig ist, um Meister zu werden.

Vielleicht ruhte sich auf dieser Erkenntnis der Trainer selbst aus, indem er dachte, es hätte nun „klick“ gemacht und der erforderliche Wille und Biss wäre jetzt da.

Doch nun hatten wir das Pokal-Halbfinale bei Eintracht vor uns. Der Sieg aus der Hinrunde, sowie die positiven Leistungen der letzten Wochen in Spielen und Training machten ein gutes Gefühl. Doch es kam direkt von Beginn ganz anders, wir spielten die schlechtesten ersten 20 Minuten der Saison: Die Auszeit nach 5 Minuten beim Spielstand von 0:5 verpuffte ohne sichtliche Veränderungen, wir waren in der Abwehr einfach nicht in der Lage, die Körperlichkeit mitzugehen und den Aufwand in der Abwehr zu betreiben, der gegen eine Topmannschaft nötig ist. Auf der anderen Seite hatte Geza Peschel im Tor einen Sahnetag erwischt und war bereits nach dem ersten gehaltenen komplett freien Wurf nach ein paar Sekunden in unseren Köpfen. Dies zog sich durch das gesamte Spiel, egal wie frei wir waren, wir hatten nicht den Mut, die Bälle respektlos einzuwerfen. Geza hielt einen 100%igen nach dem anderen, bis es mit 6:19 (!!!) in die Pause ging. Die Halbzeitansprache fiel dementsprechend einfach aus: 13 hinten, Kopf hoch, kämpfen – schlimmer kann es kaum werden!

Und tatsächlich: zumindest die Abwehr stand nun besser und konnte Jonas im Tor etwas helfen, der wohl auch die schlimmste erste Halbzeit seiner bisherigen Laufbahn erlebt hatte, nachdem er fast ausschließlich komplett freie Würfe auf sich zufliegen sah.

Hinzu kamen das ganze Spiel über mehr als fragwürdige Pfiffe gegen uns, was irgendwie zu diesem gebrauchten Tag passte, am Spielstand oder unserer Niederlage aber in keinster Weise Schuld war.

Der Rückstand aus der ersten Hälfte war einfach zu hoch, immerhin spielten wir die zweite Hälfte 11:11 unentschieden, Endstand war 17:30.

Nur zwei Wochen später ging es erneut an selber Stätte gegen Eintracht, nun in der Liga. Wollten wir Meister werden, durfte so ein Auftreten wie im Pokal nicht noch einmal passieren.

Wir hatten uns für das Rückspiel einiges überlegt, in den zwei Wochen inklusive Sondertraining am Wochenende auch sehr gut trainiert.

Und tatsächlich, das Spiel begann genau wie zwei Wochen zuvor – nun allerdings andersherum!

Wir führten in der Manndeckung schnell 4:0, ließen Geza im Tor keine Chance, uns erneut den Zahn zu ziehen. Über Flo und Nils kamen wir zu einfachen Toren, hinten verteidigten vor allem Nils und Andreas überragend gegen ihre direkten Gegenspieler und auch gemeinsam wurde gut verteidigt, wenn irgendwo Hilfe benötigt wurde. Dazu hielt Jonas ganz stark, entschärfte viele, teils auch freie Bälle.

Beim Stand von 10:5 für uns ging es in die Halbzeit. Die Marschroute für die zweite Hälfte: Cool bleiben, weiter so stark verteidigen, nun im Abwehrverbund und vor allem den Kopf oben behalten und mit Übersicht spielen.

Dies gelang uns ganz gut, obwohl ACB in der Raumdeckung vor allem ihre Stärken haben. Anders als im Pokal konnten wir das körperliche Spiel sehr gut mitgehen und am Ende auch für uns entscheiden. Zwischenzeitlich kam ACB nochmal auf 13:11 ran, so konnten wir den Abstand in der Folge aber immer bei etwa drei Toren halten.

Endstand war 18:15.

Nach diesem Spiel und vor allem der Entwicklung, die nach der Pokalniederlage im Kopf bei den Jungs stattfand, war es nun uns allen klar: die Meisterschaft war zum Greifen nah. Dieses Gefühl, nach einer unglaublich deutlichen Niederlage so stark zurückzukommen, war am Ende sicherlich auch ausschlaggebend für die Moral und den Erfolg der Mannschaft. Wir hatten hart gearbeitet und dafür die verdiente „Ernte“ eingefahren. Jedoch war die Ernte an dieser Stelle erst der Sieg gegen den größten Meisterschaftsrivalen – noch nicht die Meisterschaft.

Eine Woche später ging es wieder zu Hause gegen TMBW, die eine bis hierhin starke Rückrunde gespielt haben, u.a. ein 22:16-Erfolg gegen Füchse eine Woche zuvor.

Mit dem Selbstbewusstsein aus diesem Spiel waren die Tempelhofer Jungs dazu motiviert bis in die Haarspitzen, was sie uns in der ersten zweiten Halbzeit spüren ließen. An dieser Stelle nochmals „Hut ab“ an die Tempelhofer, die mit uns in diesem Spiel wohl mit die intensivste und stärkste Halbzeit in Manndeckung gezeigt haben, die eine D-Jugend im Berliner Handball in den letzten Jahren gesehen hat. Wie gesagt: super intensiv und emotional geführtes Spiel, auf beiden Seiten mit viel Härte, manchmal nur gerade noch im Rahmen des Erlaubten, aber mit unheimlich viel Tempo, präzisen Pässen und wahnsinnig viel Laufarbeit.

Leider waren die beiden jungen Unparteiischen, und das muss an dieser Stelle leider auch gesagt werden, nicht auf dem gleichen Level wie die nur knapp jüngeren Sportler um sie herum. Passives Spiel in der ersten Hälfte (gibt es nicht), angebliche Tätlichkeiten (die sie selbst nie gesehen haben und dann auf Zuruf 2x2Min geben), dazu eine lange Liste von einfach falsch gepfiffenen technischen Fehlern und anderen Kuriositäten. Sicherlich auf beiden Seiten, daher nicht unfair für eine Mannschaft und im Grunde egal, für die Jungs aber genauso ärgerlich, wenn im Topspiel der Verbandsliga (zu dem Zeitpunkt Erster gegen Zweiter, beide ohne Minuspunkt) zwei so unerfahrene Schiedsrichter, die mit dem Spiel schlicht und ergreifend komplett überfordert waren, so merkwürdig pfeifen.

Keine Ahnung wem man da letztendlich den Vorwurf machen kann.

Zurück zum Erfreulichen: Die ganze Halbzeit war ein positiver Kampf, der mit einem gerechten 13:13 einen fairen Abschluss fand.

In Halbzeit 2 waren wir nun in der Lage, unser starkes Spiel aus dem Positionsangriff durchzuziehen. Auslösehandlungen aus dem Rückraum und Parallelstöße aus der Mitte vom starken Jonas Köppen führten zu einfachen Rückraumtoren von den Halben und auch von Außen.

Während der Raumdeckung fand TMBW kein Mittel gegen unseren körperlich überlegenen Rückraum, der vor allem von der rechten Seite immer wieder zu freien Würfen aus der zweiten Reihe kam. Wir gingen schnell in Führung und bauten diese kontinuierlich weiter aus, hinten mit einer starken Abwehr und vorne strukturiertem Angriffsspiel. Endstand 33:23.

Durch den Sieg der Tempelhofer eine Woche zuvor gegen die Füchse sollte uns wiederum ein Unentschieden im letzten Saisonspiel gegen die Füchse zur Meisterschaft reichen, doch dazu kommen wir gleich…

Das letzte D-Jugend-Spiel  führte uns an einem Samstag in die Lili-Hennoch-Halle zum Saisonfinale gegen die Füchse. Nach zwei Niederlagen gegen TMBW und ACB wollten sie sicherlich noch dritter werden und daher motiviert sein, was auch stimmen sollte. Für uns war klar, dass vor allem unsere Nerven mitspielen müssen. Die Jungs mussten das ganze Spiel über einen kühlen Kopf bewahren und an sich glauben, denn dass wir sie schlagen können, wusste jeder aus dem Hinspiel. Tatsächlich begannen wir sehr aufgeregt, standen vor allem in der Abwehr in den 1-1 Situationen nicht gut und kassierten viele einfache Tore. Im Angriff kamen wir zu Möglichkeiten, die wir gut nutzten. Die ganze Halbzeit über war es sehr eng, keine Mannschaft konnte sich mit mehr als einem Tor absetzen. Halbzeitstand: 16:16. In Halbzeit 2 entwickelte es sich immer mehr zu einem kleinen Privatduell zwischen Linus Herold (12 Tore) und unserem Flo (15 Tore). Immer wieder kam eine 1-1 Situationen nach der anderen mit Torerfolg der beiden. Die Füchse spielten nun eine offensive 3-3 Abwehr und setzten uns früh unter Druck, was wir tatsächlich spielerisch noch nicht so gut lösen konnten und unseren Spielfluss stark eingeschränkt hat. Anfang der zweiten Halbzeit konnten wir uns dann mal mit 3 Toren absetzen, dieser 2-3 Tore Vorsprung wurde bis in die Schlussphase gehalten. Zwei Minuten vor Schluss führten wir mit 3 Toren und die Blicke wanderten schon langsam auf die Uhr… zu früh? Plötzlich führen wir nur noch mit 2 Toren, noch eineinhalb Minuten. Halten lange den Ball, kein Tor… aber Gegentor. Noch 1 vor, 35 Sekunden. Wir nehmen die Auszeit, besprechen uns nochmal, dass wir den Ball nun nicht mehr abgeben wollen und den späten Abschluss suchen. Wir halten den Ball keine 15 Sekunden, dann verlieren wir ihn, die Füchse laufen den Konter – Ausgleich. Die verbleibenden ca. 10 Sekunden schaffen wir dann noch zu verwalten und es ist geschafft: Endstand 30:30

„Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss“ – dieser Satz machte dann schnell bei uns die Runde…

Die Jungs haben sich letztlich für eine tolle Saison (in der ihr Trainer sie des öfteren hätte erwürgen können, aber das gehört wohl dazu) selbst belohnt und die Schale mal wieder nach Lichtenrade geholt. Jetzt gilt es eine gute Vorbereitung auf die Ostdeutsche Meisterschaft in Dessau im Juni zu haben um dort gut abzuschneiden.

Die Rückrunde der Zweiten begann in der neu erklommenen Stadtliga mit dem Spiel gegen Neukölln.

Neukölln war erst gerade zur Rückrunde aus der Verbandsliga abgestiegen, so war es von Beginn an für uns ein sehr schweres Spiel. Das Tempo war für uns einfach zu hoch und wir konnten es das ganze Spiel über nicht mitgehen. Dies brachte die Neuköllner immer wieder zu leichten Toren und auch im Angriff waren wir schlicht überfordert und nicht in der Lage, Lösungen für die kompakte Abwehr zu finden. Endstand: 18:32.

Bei Z88 tauchten wir eine Woche später stark dezimiert auf, wir mussten alle Register ziehen, um überhaupt sieben Leute auf die Platte zu bekommen. Es folgte ein kampfbetontes Spiel, was wir letztendlich zugegebenermaßen glücklich mit 26:24 gewinnen – es hätte durchaus auch andersherum ausgehen können.

Beim Auswärtsspiel gegen Ajax war ich selbst zeitgleich mit der Ersten unterwegs, trotz prominenter Vertretung wurde das Spiel leider 29:20 verloren.

Es folgte ein 28:28 Unentschieden bei Marienfelde, das in dieser Form durchaus gewonnen werden konnte. Irgendwie schaffen wir es aber das ganze Spiel über nicht, unsere spielerische Überlegenheit in mehr Tore umzumünzen. So erzielten die Marienfelder wenige Sekunden vor Schluss den Ausgleich und wir konnten im anschließenden letzten Angriff leider nicht mehr das entscheidende Tor machen.

Das Heimspiel gegen Buckow war gut, um vor allem der E-Jugend für die super Unterstützung die ganze Saison über zu bedanken. Alle bekamen viel Spielzeit und es standen zeitweise 7 E-Jugendliche auf der Platte, die das Ergebnis nicht nur verwalteten, sondern auch noch weiter Dampf nach vorne machten. Das Spiel wurde am Ende 27:11 gewonnen.

Das letzte Saisonspiel führte uns zum Mitaufsteiger und direkten Tabellenkonkurrenten Rudow in die Elfriede-Kuhr-Straße.

Mit einem Sieg konnten wir noch Tabellenplatz 3 hinter Neukölln und Z88 erreichen. Durch dieses Ziel vor Augen und zusätzlich dem Gewinn der Meisterschaft mit der Ersten einen Tag zuvor, bei dem einige aus der Zweiten dabei waren, waren wir hochmotiviert und starteten direkt stark in die Partie. Nick konnte immer wieder nach Belieben durch die Abwehr laufen und frei Tore erzielen, hinten verteidigten wir aber auch nicht richtig konsequent genug. Dadurch konnten wir uns nie richtig klar absetzen, was das Spiel offen hielt und Rudow nicht aufgeben ließ. Auch in der zweiten Halbzeit kamen wir zu vielen einfachen Toren, meist über die schnelle Mitte mit Henry und Julian, was vor allem zum am Ende verdienten 23:20-Sieg beitrug und die Saison auch hier zu einem tollen Abschluss brachte.

Nach der weniger spannenden Bezirksliga-Hinrunde wurden die Jungs nun mehr gefordert und nach den anfänglichen Anpassungsschwierigkeiten übernahmen die Führungsspieler auch mehr Verantwortung, was uns in den Spielen gegen die stärkeren Mannschaften konkurrenzfähig machte. Die E-Jugend bekam viele Spielanteile, die sie toll nutzten. Und auch wir entwickelten uns weiter, spielten am Ende mitunter für die Liga recht ansehnlichen Handball und erzielten mit dem 3. Platz in der Tabelle ein Ergebnis, mit dem alle zufrieden sein können.

– Marvin Mahlow

www.pdf24.org    Send article as PDF   

1.Männer verlieren gegen Bad Doberan

Der Druck dieses Spiel gewinnen zu müssen war dann doch zu hoch. Unsere Mannschaft versuchte alles zu ermöglichen, kämpfte und engagierte sich, aber es wurden leider zu viele falsche Entscheidungen getroffen.
Die Mannschaft fuhr mit dem Füchse Bus an die Ostsee. Sie hatte einen tollen Busfahrer, Hackepeter, Käse usw. waren vorhanden und Gerlinde hatte ihren einzigartigen Schokoladenkuchen dabei. Für die Rückfahrt gab es als Belohnung für ein tolles Spiel Minihaxen mit zwei verschiedenen Kartoffelsalaten.
Sprich alles war für dieses wichtige Spiel organisiert!
Im Spiel ging es dann gleich zur Sache.
Die Erste könnte dem Druck der Gastgeber nur sehr schwer standhalten. Hinzu kam, dass durch komplizierte Ideen im Angriffsspiel viele Fehler erfolgten. Die Doberaner nahmen diese Geschenke gerne an und konnten die erste Halbzeit mit 17:11 gewinnen.
Nun hieß es sich auf das spielerische Konzept wirklich über die gesamte zweite Halbzeit zu konzentrieren.
Es gelang auch immer besser. Die Gastgeber fanden keine Mittel und müssten bei 21:19 die grüne Karte legen. Der nächste Angriff verpuffte und es hieß 21:20 mit Überzahl VfL.
Leider kamen dann abermals drei Fehler, die unsere Mannschaft mit vier Toren in Rückstand brachten.
Die Zeit war noch vorhanden und bei 27:29 alles möglich.
Leider ging nichts und man belohnte sich nicht. 45 Sekunden vor dem Schlusspfiff stand es 31:27 für die Gastgeber. Ballbesitz und 4:3 Überzahl.
Wichtig, denn bei einer Niederlage mit drei Toren hätte der VfL den direkten Vergleich gewonnen.
Es sollte nicht sein und am Ende war das Spiel nach großem Kampf mit leider zu vielen Fehlern verloren.

en.pdf24.org    Send article as PDF   

Lichtenrader wB-Mädchen klarer Vize-Meister (ein kleiner Rückblick)

Unsere weibliche B-Jugend trainiert in einer Trainingsgruppe mit der wA und spielte neben den wB-Spielen, auch die wA-Spiele (siehe Artikel wA-Saison 2016/17 mit Meisterschale gekrönt). Eine der großen Herausforderungen war, aus zwei tollen Teams/ Gruppen des Jahrgangs 2001 (Pokalsieger in wC 2015/16) und des JG 2000 eine funktionierende Gemeinschaft zu formen. Gerade die in dieser Saison nach Rückständen gedreht / gewonnen Spiele belegen, dass dies gelungen ist. Teamhighlights zu Saisonbeginn waren die doppelten Turniersiege beim Jugendturnier in Barmstedt, der 3.Platz der Red-Girls bei den Beach-Open, der gute 4.Platz beim Füchseturnier und das Trainingslager. Die persönlichen Entwicklungen der Spielerinnen läßt uns für die Zukunft hoffen. Das Verletzungspech ging natürlich auch nicht an unserer Rednation vorbei, jedoch gelten unseren Langzeitverletzen Alina und Josi unsere besonderen Genesungswünsche. Die erarbeitete Fitness ermöglichte auch zwei  Spiele mit Power an einem WE/ Tag. Trotz echter Fokussierung auf die Duelle mit den wB-Füchsen, mussten wir anerkennen, dass wir zwar ca. 40 Minuten Paroli bieten konnten (sogar mehrfach führten), jedoch dieser Bündelung der fast gesamten Berliner Auswahlspielerinnen am Ende nicht gewachsen waren (Füchse = der verdiente Meister). Dahinter jedoch, konnten sich die Mädels als klarer Vize-Meister etablieren und die anderen Anwärter/ Verfolger BSV92 und VfL Tegel jeweils doppelt besiegen. Viele Trainer beneideten uns um unser ausgewöhnliches Kreisspiel. Viele Spiele konnten über unsere variablen Abwehrformationen und dem erarbeiteten Umschalttempo entschieden werden. Die Vize-Meisterschaft ist der verdiente Lohn.

Girls, die Rednation ist stolz auf euch.

PDF24    Send article as PDF   

wA-Saison 2016/17 mit Meisterschale gekrönt (ein Rückblick)

Das Team (mit nur 4 „echten“ A-Mädchen und w-Mädchen der JG 2000 und 2001) hat sich über die Saison zu einer echten „Kampfgemeinschaft“ entwickelt. Die erarbeitete Deckungsvariabilität und das Umschalttempo waren zwei sehr erfreuliche Entwicklungspunkte. Die Auswahl der Aufstellung (nur max. 14 möglich) für die verschiedenen Spiele war oft nicht einfach. Eine besondere Chance bot sich in der 3.Pokalrunde mit dem Vergleich mit dem OOS-Team des TSC Berlin. In der 1.HZ fanden wir nicht ins Spiel (10:15), die Mädchen blieben dennoch immer diszipliniert und konnten dann sogar die 2.Halbzeit 13:11 gewinnen. Bei 21:23 und Ballbesitz war man nah an der Sensation (Endstand 23:26). Tolle Teamleistung und ungebrochener Glaube. In diese Oberliga Ostsee-Spree, da wollen die Mädchen hin.

Nach der klar erreichten Meisterrunde (mit einer lehrreichen Niederlage gg. ProSport 25:27) gab es nur noch 4 „Endspiele“. Die stärksten Saisonspiele zeigte das Team bei den Siegen gg. ProSport (33:31 Revanche), Hermsdorf/Waidmannslust (23:17) und VfV Spandau (33:25), auf den Punkt top möchte man meinen. Demnach beste Voraussetzungen für ein erneutes Aufeinandertreffen mit Hermsdorf/W. im Entscheidungsspiel (beide Teams waren punktgleich). Doch solche Spiele scheinen tatsächlich ihre eigenen Gesetze zu haben. Vorbereitung und Fokussierung der Mädchen war einer Rednation würdig. Dann der Anpfiff und bisher unbekannte technische Fehler, kombiniert mit einer ungewohnten Abschlussschwäche nach toll heraus gespielten Chancen, ließen Hermsdorf/ Waidmannslust  fast ständig führen (u.a. 4:1 und zur HZ mit 8:7) und die Herzbelastung von Fans und Trainerteam steigt in eine neue Dimension. Dennoch, die Mädchen und das Trainerteam waren zuversichtlich, fühlten sich als das bessere Team mit dem größeren Potential. Doch die Dramaturgie hatte an diesem Sonntagvormittag in Neukölln noch Einiges an Steigerung parat. Bei Rückständen von 8:12, 10:14 und 11:15 bei etwa 55.Minuten war wohl bei unseren vielen Fans die Zuversicht gen Null gesunken. Eine taktische Maßnahme (Einzelmanndeckung einer Spielerin) läutete die Wende ein, jedoch nicht auf einem einfachen geradlinigen Weg. Zunächst brachte ein 4:0-Lauf über 16:16 die 17:16 Führung. Dann sogar Ballbesitz und 7m – gehalten. 57:27 Minuten, der Coach erhält eine 2 Minutenstrafe wegen „Ballberührung“ (also eine Spielerin runternehmen, schwere Entscheidung). Hermsdorf/W. schafft das 17:17, bekommt aber ebenfalls 2 Minuten. 59:41 Auszeit-Lichtenrade. Alle werden auf die letzten Sekunden fokussiert. Die Anspannung ist nicht zu steigern. Von Links ausgehend den Rechtsaußen freigespielt und Saskia wirft, in ihrem letzten Jugendspiel, unser 18:17 und dann ist Schluss – Berliner Meister -. Emotionen, Tränen, Schreie, Jubel … Wahnsinn. Belohnung für das nie aufgeben, den Glauben, die Disziplin. Wir sind sooooo stolz und bekommen die Meisterschale.

PDF24    Send article as PDF   

–Termin für die gesamte REDNATION –Termin für die gesamte REDNATION

 — Termin für die gesamte REDNATION

Berliner Meisterschaft zum Greifen nah…

Entscheidungsspiel der wA-Jugend gg. SG Hermsdorf/Waidmannslust  am

Sonntag 26.03. um 10:30 Uhr, Bezirkssporthalle Neukölln, Oderstr.182, 12051 Berlin (Halle 376)

Der Sieger erhält die neue Meisterschale

Wir brauchen Eure Unterstützung. Seit dabei und verwandelt die Halle in eine tobende laute rote Hölle.

gez. die wA-Mädchen und ihre Trainer Ulrike u Martin Buschkow

PDF24    Send article as PDF