Auch in diesem Spiel ging es um ein sogenanntes vier Punkte Spiel!

Die Mannschaft traf sich wieder an der bekannten Stelle in Lichtenrade, nur diesmal wurde der PKW als Transportmittel gewählt. Vielleicht war es ja diese ungewohnte Hinfahrt, nicht zusammen in der Bahn zu sitzen, weshalb die Erste von Beginn an in diesem so wichtigen Spiel nichts den Gastgebern entgegen zu setzen hatte.

Die Neubrandenburger waren einfach zielorientierter und aggressiver, sie wollten ihre Chance nutzen und Tore erzielen. Unsere Erste agierte behäbig, ja fast wie gelähmt. Alle Spieler waren immer einen Schritt zu spät. Es wurde nicht nachgeschoben, nicht geholfen und man war viel zu spät am Mann. So gab es einige Zeitstrafen, die es der Ersten nicht einfacher machten. Die Gastgeber waren beflügelt und schafften es mit einem 19:13 Vorsprung in die Pause zu gehen. Dies war bitter, denn es wurde viel versucht die VfLèr mit verschiedenen Deckungsvarianten wach zu rütteln. Auch, weil schon Spieler mit 2 Zeitstrafen belastet waren.

Es half nichts, nun hieß es sich zu sammeln und eine Analyse zu vermitteln, die alle positiv nach vorne schauen ließ.

Wie sollte nun das schier Unmögliche noch erreicht werden, nämlich abermals bei einem Mitkonkurrenten auswärts zu Punkten?

Denn auch Hälfte zwei begann nicht optimal. Die Gastgeber spielten im sicheren Glauben dieses Heimspiel gewinnen zu können weiter sehr motiviert auf. Zwei unglückliche Aktionen reichten Neubrandenburg mit 24:16 Toren in 40 Minute weiter zu enteilen.

Noch 20 Minuten auf der Uhr, 8 Tore zurück in einem Auswärtsspiel, das Prinzip Hoffnung war schon arg strapaziert.

Aber es gibt bekanntlich im Handball immer Möglichkeiten auch einen solchen Rückstand zu egalisieren. Wieder hat sich gezeigt, dass der vermeintliche Sieger sich auf das Verwalten des Vorsprungs konzentriert und dann aus diesem Trott der Zurückhaltung sich nicht mehr befreien kann. Die Mannschaft die dann noch mal ihre Möglichkeiten wittert, kommt in den Vorteil und die Erste spielte eine ihrer besten Defensive in dieser Saison. Die Gastgeber wurden auch noch in der eigenen Abwehr vor neue Aufgaben gestellt, da der VfL nun ohne Torwart spielte. Mit diesem Systemwechsel kamen die Fortunen  nicht mehr zurecht.

Die Anhänger der Gastgeber waren dann am Ende in eine Schockstarre verfallen. Spätesten beim   28:28 Ausgleich und einem verworfenen Siebenmeter 1:30 Minuten vor dem Ende durch die Gastgeber, brachten eine Stille in die Halle, die schon bemerkenswert war. So kam es , wie es in solchen Spielen schon oft gekommen ist. Lichtenrade ging mit 29:28 Tore in Führung , der Druck auf die Gastgeber war zu groß und die Erste spielte mit der grünen Karte das Spiel sicher zu Ende.

Ein denkwürdiges Spiel, welches unserer Mannschaft weiterhin alle Möglichkeiten offen lässt. Der Klassenerhalt geht weiterhin aus eigener Kraft und daher werden wir den rettenden Tabellenplatz auch erreichen.

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Spielbericht der 1. Frauenmannschaft des VfL Lichtenrade gegen die 3. Frauen des SCC

Am vergangenen Samstag, den 04.03.2017, war unser Spiel nicht das Einzige, das den ein oder anderen in der Hölle Süd die Nerven kostete. Dazu könnt ihr bei unseren Männern mehr lesen.

Die durch das Wetter aufkommenden Frühlingsgefühle, eine vollbesetzte Bank und die (durch das nachfolgende Männerspiel) gefüllte Zuschauertribüne sorgten für eine super Stimmung innerhalb der Mannschaft. Wir wollten unbedingt an der Leistung aus dem Hinspiel (Endstand 12:25) anknüpfen. Aber wie sagt man so schön? Ersten kommt es anders, zweitens als man denkt.

Die Erste Halbzeit war eine mittelschwere Katastrophe. Die Abwehr stand weder zusammen, noch arbeitete sie aktiv und konstant miteinander. Das besserte sich lediglich in den letzten Minuten. Wir wollten zwar eine schnelle Mitte spielen, leider warfen wir uns dabei aber eher die Bälle um die Ohren, weshalb kaum ein vernünftiger Angriff zustande kam. Neben unserer offensichtlich schlechten Abwehrleistung, der fehlenden Kreativität im Angriff und der mangelhaften Passqualität trafen wir schlichtweg einfach das Tor nicht oder nur zielgenau die gegnerische Torhüterin. Man bemühte sich den Frauen des SCC immer ein bis zwei Tore zurückliegend auf den Fersen zu bleiben, bis dann einige Sekunden vor der Halbzeitpause der Ausgleich kam und abgepfiffen wurde.

Auweia, so hatte sich das keiner vorgestellt. Ich sag ja, erstens kommt es anders, zweitens … ja gut, ihr wisst was ich meine. Wir standen uns mal wieder selber im Weg.

Nach dem Motto „Neue Halbzeit, Neues Glück“ betraten wir wieder das Spielfeld. Jeder hatte vor Augen, dass wir diese wichtigen Punkte nicht einfach verschenken konnten. Auch wenn wir durch unsere hohe Fehlerquote in eigentlich allen Bereichen uns keinen Vorteil erspielen konnten, gab es eine Sache, die wir unseren Gegnerinnen voraus hatten: unsere Schnelligkeit. Gut, sie wurde uns zwischendurch auch wieder zum Verhängnis, da man durch das Spielen der schnellen Mitte mehr als einmal viel zu überhastet vorne den Abschluss suchte.

Der Start in die zweite Hälfte des Spiels gelang uns trotzdem besser als unseren Gegnerinnen. Wir konnten den Spieß umdrehen und immer wieder mit ein bis zwei Toren Abstand in Führung gehen. Mit dem steigern des Tempos wurde auch härter zugepackt, was nicht unbemerkt blieb. Unsere Abwehr fand hinten irgendwann ihre Mitte, sodass wir ein ums andere Mal den Ball erobern konnten und … neben das Tor oder direkt auf die Torhüterin warfen. Es war wirklich zum Mäuse melken. Wir machten das beste aus der Situation und versuchten weiterhin unserer Torhüterin Steffi zuzuarbeiten, was uns phasenweise gut gelang. Letzten Endes konnten wir das Spiel mit 24:21 für uns entscheiden.

In der kurzen abschließenden Ansprache des Coaches waren sich alle einig, dass solche Spiele zwar nicht sein müssen, nichtsdestotrotz aber dazu beitragen, dass die Mannschaft weiter zusammen wächst und wir daraus nur lernen können. Nun erwarten uns zwei trostlose Wochenenden ohne Spiele, wir werden die Zeit aber nutzen und weiter an uns arbeiten.

#Rednation

Ein Verein. Eine Liebe.

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Derby verloren: BSV 92 gewinnt beim Vfl 27:26

Diese Niederlage kommt zu einer Unzeit und versetzte die abermals 260 Zuschauer in eine gewisse Ungläubigkeit.
Nach dem tollem Auswärtssieg beim OSF musste und sollte gegen den Tabellenletzten ein weiterer Erfolg folgen. So wäre die Mannschaft auf zwei Punkte an die einstelligen Tabellenplätze heran gekommen und hätte die Punktgleichheit zum Konkurrenten Tegel hergestellt.
Die Mahnungen den BSV nicht zu unterschätzen und aus dem Hinspiel (23:23) zu lernen verpufften in der Euphorie des Sieges eine Woche vorher. Die Mannschaft ließ jegliche konsequente Abwehrarbeit vermissen.
„Zitat BSV: Wir haben nicht gesehen und auch nicht gemerkt, dass ihr ein Heimspiel habt und den Abstiegskampf gewinnen wolltet“.
So kann es umschrieben werden, aber auch die Angriffsleitung mit vielen vielen Fehlern spiegelte die Unruhe in diesem 4 Punkte Spiel wieder. So lagen die Gäste nur beim 12:11 zurück, konnten aber auch mehrere 4 Toreführungen nicht halten. Genau in diesen Phasen der Rückstände besann sich der VfL auf seine spielerischen Qualitäten, um dann beim Ausgleich bzw beim Herankämpfen auf einen 1 Toreabstand wieder einfachste Fehler zu produzieren.
Nach einem 1:4/4:8 Rückstand ging es mit 12:13 in die Pause. Hier sollte aus den guten Aktionen und einem 8:3 Zwischenlauf Kraft für den zweiten Durchgang geschöpft werden.
Doch die Mannschaft konnte ihre Nervosität nie ablegen. Ein 12:16 Rückstand und abermals ein 7:4 Lauf für den VfL zum 19:20 vermochten es auch nicht einen positiven Break in das Lichtenrader Spiel zu bringen. Zu hektisch abgeschlossene Angriffe, auch in Überzahl und ein mehr als unkonzentriertes Abwehrverhalten ließen die Gäste abermals auf 21:25 enteilen.
Nun wurde die Zeit knapp für den VfL. Der Versuch das Spiel zu drehen war da, TW raus und die Überzahl konsequenter spielen. Ein 5:2 und die Halle brodelte obgleich des nun noch möglichen Ausgleichstreffer.
Beim 26:27 hatte der VfL den Ball und auch eine Überzahl. Weshalb dann die Schiedsrichter den von allen Seiten klar geäußerten fälligen Siebenmeter 4 Sekunden vor dem Ende nicht pfiffen, wird für immer das Geheimnis der Sportfreunde mit der Pfeife bleiben.
Schade, denn trotz eines schlechten Spiels unserer Mannschaft mit mehrmaligen deutlichen Rückständen, wäre eine positive Entscheidung beim letzten Foul mit einem Punktgewinn doch wichtig gewesen.
Gut, verändert hat sich die Situation für den VfL nur bedingt. Tegel ist nur zwei Punkte vor, nach hinten darf man sowieso nicht schauen und der OSF hat das bessere Ergebnis gegen einander. Zumal der letztjährige Tabellendritte sich noch weiter entfernen wird. So muss sich die Mannschaft auf ihre Stärken und vor allem ihre Einsatzbereitschaft konzentrieren!
Denn ein Zitat des BSV, wie oben geschrieben darf es nicht mehr geben!
Ein Verein-Eine Liebe
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Bericht der 1. Frauen gegen die 3. Frauenmannschaft der SG AC/Eintracht Berlin

Am Sonntagmorgen, den 26.02.2017, fanden wir uns in der Luckenwalder Straße in Berlin-Hellersdorf ein. Nachdem wir uns mehr als nur daran gewöhnt hatten immer mit 14 Spielerinnen anzutreten, mussten wir uns dieses Mal mit ganzen 8 zufrieden geben. Da unsere Mannschaft zum Großteil aus Studentinnen besteht, mussten viele dank der laufenden Prüfungsphase auf das Spiel verzichten.

Die Stimmung war trotzdem sehr gut, da wir uns vorgenommen hatten, auch die nächsten zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Wir waren alle hochmotiviert den Schwung aus dem letzten Spiel mitzunehmen. Unser Coach war sehr zuversichtlich und gab uns noch kurz vor dem Spiel den letzten Schliff.

Der Anpfiff erklang pünktlich um 13 Uhr und das Spiel startet. Die ersten 15 Minuten waren wie immer durchwachsen. Unsere Gegner schienen ebenso heiß auf die zwei Punkte wie wir zu sein und ließen nichts liegen. Der Spielstand war ebenso durchwachsen, da wir immer nur mit einem Tor führten und die Gegner sich nicht abschütteln, ließen kam es schnell zum Gleichstand von 5:5.

Nach einem 2:0 Lauf der Gegner konnten wir uns wieder auf den Gleichstand herankämpfen, doch kurz vor der Halbzeit bei einem Spielstand von 9:9 lief bei uns alles schief und die Luft ging uns langsam aus, was die Gegner hervorragend nutzen und dank einem 3:0 Lauf mit 12:9 in die Halbzeit gingen.

Unser allzeit motivierter Coach B stand nun vor einer schwierigen Aufgabe, bei unserem gefrusteten, völlig außer Puste geratenen Haufen wieder den Kampfgeist zu wecken. Aber damit hat er ja nun viel Erfahrungen gemacht und stellte uns neu ein und machte uns heiß auf die zwei Punkte.

Wir starteten kampfbereit in die zweite Halbzeit, diese verlangte unsere letzten Reserven, doch wir kämpften uns langsam aber sicher wieder an den Gleichstand. Bei dem 16:16 geriet wieder einiges ins Wanken und mal waren die Gegner mit einem vor und mal wir. Doch dieses Mal war für uns klar, dass wir uns den Sieg nicht so einfach nehmen lassen würden und von einem 18:18 setzten wir uns mit einem 0:5 Lauf ab auf 18:23. Nun schienen unsere Reserven aufgebraucht zu sein und es standen die längsten 5 Minuten vor uns. Doch wir kämpften weiter und das Spiel endete mit 20:23.

Wir konnten also die heißersehnten 2 Punkte mit nach Hause nehmen. Ohne die kampfbereiten 8 Mädels, dem immer motivierten Coach B und unseren Edelfans, die uns immer unterstützen, wäre dieser Sieg vermutlich nicht möglich gewesen. Ein besonderes Lob hat sich Steffi, unsere Torhüterin, verdient, da sie trotz unserer durchwachsenen Abwehr uns immer den Rücken frei gehalten hat.

Wir freuen uns am 04.03.2017 um 16 Uhr den SCC III in der Zescher Hölle zu begrüßen und hoffentlich die nächsten 2 Punkte mitzunehmen.

 #Rednation

Ein Verein. Eine Liebe.

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Wir sind noch da!!!

Es könnte auch heißen, geht doch!

An der ungewohnten Spielstätte in der Pallasstr. wurde am Samstag Abend die SG OSF mit 21:17 bezwungen.

Was, gibt es doch gar nicht, wie konnte das denn passieren ? Gegen die habt ihr doch noch nie gewonnen.

Stimmt, nah dran waren wir zwar schon bei der Amateurpokal-Quali, bei der uns nur zwei Tore zum Sieg fehlten,

aber bisher blieben wir ohne zählbaren Erfolg.

An Tagen wie diesen, singt eine deutsche Band und ab hier ändert sich der Text.

Um 20:00 Uhr wurde das Spielgerät erstmals bewegt.

Nach einem schlechten Start lag die Mannschaft schnell im Rückstand.

Kleine Feinabstimmung des Übungsleiters, sowie weitere Cremeeinheiten und Abklebearbeiten,

sorgten dafür, dass wir unsere Abwehr stabilisierten.

Heute schienen Alle begriffen zu haben, dass hinten das Spiel gewonnen wird.

Die Spielleiterinnen schienen unsere Gangart als zu brutal zu beurteilen.

Waren wir doch plötzlich nur noch zu fünft auf dem Spielfeld. Machte heute auch nichts.

Auch hier haben sich die Jungs tapfer geschlagen, nächste Zeitstrafe, doppelte Unterzahl, na und.

Im Angriff spielten wir diesmal etwas ruhiger und so waren auch die vielen Fehler, der letzten Begegnungen, vergessen.

Kleinere Mängel beim Torabschluss zeigten sich zwar immer noch, aber dafür wurde uns hinten diesmal Keiner eingeschenkt.

Halbzeit eins geht verdient mit 12:9 an uns.

Halbzeit zwei begann mit einem 4:0 für uns. Jetzt waren wir schon mit sieben Toren weg, aber es waren auch noch 26 Minuten bis zum Schlusspfiff.

Wer erinnert sich nicht an die vielen verschenkten Möglichkeiten aus anderen Begegnungen…….?

Häuften sich doch jetzt unsere Fehlwürfe.

Aber, wie oben schon gesagt, an Tagen wie diesen…..ließen wir nicht locker, spielten aggressiv und fast fehlerfrei.

Sogar die Überzahl wurde zu unseren Gunsten genutzt. Und der alte Mann trifft wieder.

Alles Dinge, die in den vergangenen Wochen fehlten. Dennoch war die Anspannung auf der Bank immer noch hoch.

Noch 14 Minuten, fünf Torte vor – „reicht das heute…..na klar…..schau doch, wie die drauf sind…wird schon…. vertrau mir“, Und dann war es endlich soweit, der Sieg war sicher.

Die Ergänzungsspieler standen schon für die gleich kommenden Feierlichkeiten bereit, während die Akteure auf der Platte sich das Spielgerät zuwarfen  Abpfiff und nun ging es los, endlich haben wir uns für unseren Aufwand und unser Spiel belohnt. So kann es ja dann weitergehen !

 Spielfilm: 0:2, 2:4, 6:6, 10:7, 12:9 (HZ)….18:11, 20:15, 21:17 Jaaaaaaaaa

 Erfolgreich trafen: Bartels 2, Beer, J. 7/5, Tscherner 2, Barth 4, Bendisch 1, Beer, F. 3, Schillkowski 1 und v. Rumohr 1

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Spielbericht der 1. Frauen des VfL Lichtenrade gegen die 3. Frauenmannschaft des VfV Spandau

Am Sonntagabend, den 19.02.2017, fanden wir uns in der, von uns, heiß geliebten Sporthalle in der Nahariyastraße zusammen. Während des Aufwärmens war eine gewisse Dynamik zu spüren, die man an einem Sonntagabend nicht unbedingt erwartet hätte. Irgendwie juckte es uns allen in den Finger, wollten wir doch unsere Pleite aus der Hinrunde wieder gut machen.

Unsere Gäste überließen uns den ersten Anwurf des Spiels und so war man auch schon mitten drin im Geschehen.

In den ersten 10 Minuten boten wir unseren doch zahlreichen Zuschauern (vielen Dank nochmal an alle, die uns tatkräftig unterstützt haben) ein Bild, dass eher an unsere Anfänge in dieser Saison erinnerte. Die Abwehr war zwar da, aber schlichtweg zu langsam und der Ball lief eher holprig und zäh nach vorne, genauso sah es mit den Abschlüssen aus. Wir konnten immer mal wieder den Ausgleich erzielen, aber das war weit hinter dem, was wir uns für diesen Abend vorgenommen hatten. In den letzten Minuten der 1. Halbzeit konnten wir uns dann mit 2 Toren absetzen und so gingen wir mit 10:8 in die Halbzeitpause.

Wir wollten in die zweite Halbzeit genauso starten, wie wir die Erste beendet hatten. Was uns dann leider absolut gar nicht gelang. Schnell erzielten unsere Gäste den Ausgleich. Doch dann drehten wir mal so richtig auf. Es folgte erstmals ein 3:0-Lauf und, wir ließen die Frauen des VfV wieder mit zwei Toren nachziehen. So war das eigentlich nicht geplant. Mit einer einzeln gedeckten Spielerin hatte unsere Abwehr zwar ordentlich zu tun, aber so konnten wir ihren Angriff knacken. Eine große Stärke, die sich unsere Mannschaft im Laufe der Zeit erarbeitet hat, ist es, sich mit dem Verlauf eines Spiels auch immer mehr auf die gegnerische Mannschaft einstellen zu können und gleichzeitig die eigene Leistung immer mehr zu steigern. Das Resultat war ein 4:0-Lauf und eine gehörige Portion Spaß und Selbstvertrauen. Die Abwehr lief zur Mitte der zweiten Halbzeit zur Höchstform auf und auch der Angriff wurde immer besser. Steffi, unsere Torhüterin, leistete ebenfalls eine hervorragende Arbeit hinten im Tor und ermöglichte uns mit tollen Vorlagen mehrere Gegenstöße. Hatten wir uns in der ersten Halbzeit die Bälle noch gegenseitig um die Ohren geworfen, sah das in der zweiten Halbzeit schon ganz anders aus. Wir fanden unser Timing und behielten unser Tempo die ganze Zeit bei, sodass wir uns letztendlich mit einer starken Teamleistung die Punkte holten.

Eigentlich wäre ein besseres Torverhältnis so gut wie sicher gewesen, wären wir nicht in den  letzten paar Minuten nochmal komplett aus der Rolle gefallen, was unser Gegner sofort ausnutzten. Das Spiel endete mit 26:21 für uns. Wir freuen uns schon am kommenden Sonntag, den 26.02.2017, auf die 3. Frauenmannschaft des SG AC/Eintracht Berlin zu treffen und uns wieder einmal zu beweisen zu können.

#Rednation

Ein Verein. Eine Liebe.

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1.Männer vs. MTV Altlandsberg

Gegen die Mannschaft der Stunde aus Altlandsberg konnte unsere erste Männermannschaft in diesem schweren Auswärtsspiel nur teilweise an die guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen. Gefühlt war mehr drin, aber die Heimmannschaft schaffte es ihr Spiel unaufgeregt zum Erfolg zu bringen.
Mit einem Halbzeitergebnis von 11:13 aus Sicht des VfL konnte der wieder zahlreiche Anhang der Lichtenrader schon zufrieden sein und auch Hoffnung schöpfen. Denn die Mannschaft ließ auch in diesem Spiel einige sehr gute Möglichkeiten liegen. Die Deckung stand toll, sodass die Gastgeber nur von  leichten Fehlern unserer Mannschaft durch Tempogegenstöße profitieren konnten.
Augenscheinlich ging der Einstellung, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen, in der überheizten Kabine verloren. Ein Fehler des Trainers, der in solchen Fällen immer schon seine Halbzeitansprache in der Halle bzw. in anderen Ecken des Gebäudes durchgeführt hat.
So kam die Mannschaft nicht mit dem notwendigen Elan zur zweiten Halbzeit.
Leichte Fehler brachten Altlandsberg mit 5 Toren in Führung und auch der Wille die doch großen Lücken in der Abwehr des Tabellenzweiten zu nutzen konnte nicht erkannt werden. So verwalteten die erfahrenen Altlandsberg Spieler den Vorsprung. Leider konnten die VfL’er an diesem Tag nichts so richtig entgegensetzen.
Grundsätzlich hat sich an der Tabellensituation nicht viel verändert. Unsere Mannschaft hat noch alle Vierpunktespiele vor sich und trifft in den Derby’s in der „Hölle Süd“ auf den BSV und Tegel. Auch die Heimspiele gegen Ludwigsfelde und Brandenburg waren in der letzten Saison in der Zescher sehr positiv. Somit ist alles möglich für den Klassenerhalt.
Alle beim VfL werden alles geben, damit wir auch das dritte Jahr in OOS spielen können.
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Talentiade der männlichen E-Jugend

Am Samstag, den 21.01.2017, sind drei Mannschaften der E-Jugend zur Talentiade angetreten. Damit stellte der VfL Lichtenrade die meisten Spieler an diesem ereignisreichen Tag.

Nachdem alle drei Mannschaften in ihren Spielklassen die Turniere gespielt hatten, standen sechs Geschicklichkeitsübungen auf dem Programm. Man konnte erkennen, dass sich die Vorbereitung im Training gelohnt hatte. Bei den abschließenden Pendelstaffeln wurde noch mal ordentlich auf´s Tempo gedrückt, so dass alle nach gut fünf Stunden in der Halle abgekämpft aber zufrieden zur Preisverleihung gehen konnten. Und diese hatte sich gelohnt. Jeder Spieler erhielt neben einer Medaille auch noch Freikarten von den Füchsen Berlin für das Heimspiel der Füchse gegen den Bergischen HC am 15. Februar.

Ein abschließendes Foto mit Fuchsi, der gesammten Mannschaft und der Trainerin Martina Wedewardt, die wie immer alles perfekt organisiert hatte, rundete diesen Tag ab. Wer nicht dabei war, hatte sicher was verpasst.

Uwe Neumann

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1. Männer gegen den derzeitigen Tabellenführer Strahlsunder HV

Wie spielt man gegen den Tabellenführer und vermeintlichen Aufstiegskandidaten Nummer eins ?

Ruhig, konzentriert und und ohne den Druck, das Spiel gewinnen zu müssen, es sei denn, man will unbedingt die Überraschung erzwingen. Ja, und das wäre es auch beinahe gewesen, eine riesengroße Überraschung. Mit einer tollen Mannschaftsleistung und super Einstellung machte das Team das Fehlen einiger Mitspieler und des Chefcoaches mehr als wett.

Jedem Einzelnen gebührt mein Dank für dieses tolle Spiel. Gut, wir können uns keine Punkte im Sollbuch eintragen, aber hatte das jemand erwartet ?

Der Schiedsrichteransetzer sicher nicht. Hat er doch wegen der Absage des ursprünglich geplanten Gespanns zwei junge Männer zu uns geschickt, die aus meiner Sicht einen guten Job erledigt haben. Ja, sie waren vielleicht mit der einen oder anderen kniffligen Situation überfordert, aber auch sie dürfen Fehler machen, um daraus zu lernen. Auch die Rücknahme einer Zeitstrafe war völlig in Ordnung, weil es dafür eine verständliche Erklärung gab. Und man hätte, hätte und bla und überhaupt.

Verloren haben wir schlussendlich, weil die Stralsunder nun mal doch eine Nummer zu groß für uns waren. Gut, sie haben nicht wirklich überzeugt. Nur wir konnten dieses „Schwächeln“ leider nicht nutzen, weil auch wir nicht jeden Angriff zählbar verwerten. Im Gegenteil, eine schlechte Quote in der ersten HZ brachte uns verdient mit sechs Toren ins Hintertreffen. Wir bekamen anfangs zu keiner Zeit den Kreisläufer in den Griff, so dass dieser nur durch Foul gestoppt werden konnte. Die Folge, die ersten fünf Tore waren Siebenmeter gegen uns. Als zurück zur offensiven Deckungsvariante und siehe da, Stralsund bekam Probleme.

Durch den hohen Druck auf die Angriffsspieler konnten diese nicht mehr unbedrängt kombinieren und wir konnten Ballgewinne verbuchen, nur vergaßen wir, diese für uns zu nutzen.

In der zweiten HZ das selbe Bild, eine starke Deckung setzt dem Tabellenführer zu, Ballgewinne werden verwertet und wir gewinnen die zweite HZ mit drei Toren, ja und auch dafür gibt es keine Punkte.

Ich bin zufrieden, mit dem was wir gezeigt haben und ich denke, jeder Zuschauer konnte sich an unserer Leistung erfreuen.

Mit dieser Einstellung werden wir noch viele Punkte sammeln. Angefangen wird damit in Altlandsberg !

Euer Olaf

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