wA-Saison 2016/17 mit Meisterschale gekrönt (ein Rückblick)

Das Team (mit nur 4 „echten“ A-Mädchen und w-Mädchen der JG 2000 und 2001) hat sich über die Saison zu einer echten „Kampfgemeinschaft“ entwickelt. Die erarbeitete Deckungsvariabilität und das Umschalttempo waren zwei sehr erfreuliche Entwicklungspunkte. Die Auswahl der Aufstellung (nur max. 14 möglich) für die verschiedenen Spiele war oft nicht einfach. Eine besondere Chance bot sich in der 3.Pokalrunde mit dem Vergleich mit dem OOS-Team des TSC Berlin. In der 1.HZ fanden wir nicht ins Spiel (10:15), die Mädchen blieben dennoch immer diszipliniert und konnten dann sogar die 2.Halbzeit 13:11 gewinnen. Bei 21:23 und Ballbesitz war man nah an der Sensation (Endstand 23:26). Tolle Teamleistung und ungebrochener Glaube. In diese Oberliga Ostsee-Spree, da wollen die Mädchen hin.

Nach der klar erreichten Meisterrunde (mit einer lehrreichen Niederlage gg. ProSport 25:27) gab es nur noch 4 „Endspiele“. Die stärksten Saisonspiele zeigte das Team bei den Siegen gg. ProSport (33:31 Revanche), Hermsdorf/Waidmannslust (23:17) und VfV Spandau (33:25), auf den Punkt top möchte man meinen. Demnach beste Voraussetzungen für ein erneutes Aufeinandertreffen mit Hermsdorf/W. im Entscheidungsspiel (beide Teams waren punktgleich). Doch solche Spiele scheinen tatsächlich ihre eigenen Gesetze zu haben. Vorbereitung und Fokussierung der Mädchen war einer Rednation würdig. Dann der Anpfiff und bisher unbekannte technische Fehler, kombiniert mit einer ungewohnten Abschlussschwäche nach toll heraus gespielten Chancen, ließen Hermsdorf/ Waidmannslust  fast ständig führen (u.a. 4:1 und zur HZ mit 8:7) und die Herzbelastung von Fans und Trainerteam steigt in eine neue Dimension. Dennoch, die Mädchen und das Trainerteam waren zuversichtlich, fühlten sich als das bessere Team mit dem größeren Potential. Doch die Dramaturgie hatte an diesem Sonntagvormittag in Neukölln noch Einiges an Steigerung parat. Bei Rückständen von 8:12, 10:14 und 11:15 bei etwa 55.Minuten war wohl bei unseren vielen Fans die Zuversicht gen Null gesunken. Eine taktische Maßnahme (Einzelmanndeckung einer Spielerin) läutete die Wende ein, jedoch nicht auf einem einfachen geradlinigen Weg. Zunächst brachte ein 4:0-Lauf über 16:16 die 17:16 Führung. Dann sogar Ballbesitz und 7m – gehalten. 57:27 Minuten, der Coach erhält eine 2 Minutenstrafe wegen „Ballberührung“ (also eine Spielerin runternehmen, schwere Entscheidung). Hermsdorf/W. schafft das 17:17, bekommt aber ebenfalls 2 Minuten. 59:41 Auszeit-Lichtenrade. Alle werden auf die letzten Sekunden fokussiert. Die Anspannung ist nicht zu steigern. Von Links ausgehend den Rechtsaußen freigespielt und Saskia wirft, in ihrem letzten Jugendspiel, unser 18:17 und dann ist Schluss – Berliner Meister -. Emotionen, Tränen, Schreie, Jubel … Wahnsinn. Belohnung für das nie aufgeben, den Glauben, die Disziplin. Wir sind sooooo stolz und bekommen die Meisterschale.

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–Termin für die gesamte REDNATION –Termin für die gesamte REDNATION

 — Termin für die gesamte REDNATION

Berliner Meisterschaft zum Greifen nah…

Entscheidungsspiel der wA-Jugend gg. SG Hermsdorf/Waidmannslust  am

Sonntag 26.03. um 10:30 Uhr, Bezirkssporthalle Neukölln, Oderstr.182, 12051 Berlin (Halle 376)

Der Sieger erhält die neue Meisterschale

Wir brauchen Eure Unterstützung. Seit dabei und verwandelt die Halle in eine tobende laute rote Hölle.

gez. die wA-Mädchen und ihre Trainer Ulrike u Martin Buschkow

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Auch in diesem Spiel ging es um ein sogenanntes vier Punkte Spiel!

Die Mannschaft traf sich wieder an der bekannten Stelle in Lichtenrade, nur diesmal wurde der PKW als Transportmittel gewählt. Vielleicht war es ja diese ungewohnte Hinfahrt, nicht zusammen in der Bahn zu sitzen, weshalb die Erste von Beginn an in diesem so wichtigen Spiel nichts den Gastgebern entgegen zu setzen hatte.

Die Neubrandenburger waren einfach zielorientierter und aggressiver, sie wollten ihre Chance nutzen und Tore erzielen. Unsere Erste agierte behäbig, ja fast wie gelähmt. Alle Spieler waren immer einen Schritt zu spät. Es wurde nicht nachgeschoben, nicht geholfen und man war viel zu spät am Mann. So gab es einige Zeitstrafen, die es der Ersten nicht einfacher machten. Die Gastgeber waren beflügelt und schafften es mit einem 19:13 Vorsprung in die Pause zu gehen. Dies war bitter, denn es wurde viel versucht die VfLèr mit verschiedenen Deckungsvarianten wach zu rütteln. Auch, weil schon Spieler mit 2 Zeitstrafen belastet waren.

Es half nichts, nun hieß es sich zu sammeln und eine Analyse zu vermitteln, die alle positiv nach vorne schauen ließ.

Wie sollte nun das schier Unmögliche noch erreicht werden, nämlich abermals bei einem Mitkonkurrenten auswärts zu Punkten?

Denn auch Hälfte zwei begann nicht optimal. Die Gastgeber spielten im sicheren Glauben dieses Heimspiel gewinnen zu können weiter sehr motiviert auf. Zwei unglückliche Aktionen reichten Neubrandenburg mit 24:16 Toren in 40 Minute weiter zu enteilen.

Noch 20 Minuten auf der Uhr, 8 Tore zurück in einem Auswärtsspiel, das Prinzip Hoffnung war schon arg strapaziert.

Aber es gibt bekanntlich im Handball immer Möglichkeiten auch einen solchen Rückstand zu egalisieren. Wieder hat sich gezeigt, dass der vermeintliche Sieger sich auf das Verwalten des Vorsprungs konzentriert und dann aus diesem Trott der Zurückhaltung sich nicht mehr befreien kann. Die Mannschaft die dann noch mal ihre Möglichkeiten wittert, kommt in den Vorteil und die Erste spielte eine ihrer besten Defensive in dieser Saison. Die Gastgeber wurden auch noch in der eigenen Abwehr vor neue Aufgaben gestellt, da der VfL nun ohne Torwart spielte. Mit diesem Systemwechsel kamen die Fortunen  nicht mehr zurecht.

Die Anhänger der Gastgeber waren dann am Ende in eine Schockstarre verfallen. Spätesten beim   28:28 Ausgleich und einem verworfenen Siebenmeter 1:30 Minuten vor dem Ende durch die Gastgeber, brachten eine Stille in die Halle, die schon bemerkenswert war. So kam es , wie es in solchen Spielen schon oft gekommen ist. Lichtenrade ging mit 29:28 Tore in Führung , der Druck auf die Gastgeber war zu groß und die Erste spielte mit der grünen Karte das Spiel sicher zu Ende.

Ein denkwürdiges Spiel, welches unserer Mannschaft weiterhin alle Möglichkeiten offen lässt. Der Klassenerhalt geht weiterhin aus eigener Kraft und daher werden wir den rettenden Tabellenplatz auch erreichen.

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Spielbericht der 1. Frauenmannschaft des VfL Lichtenrade gegen die 3. Frauen des SCC

Am vergangenen Samstag, den 04.03.2017, war unser Spiel nicht das Einzige, das den ein oder anderen in der Hölle Süd die Nerven kostete. Dazu könnt ihr bei unseren Männern mehr lesen.

Die durch das Wetter aufkommenden Frühlingsgefühle, eine vollbesetzte Bank und die (durch das nachfolgende Männerspiel) gefüllte Zuschauertribüne sorgten für eine super Stimmung innerhalb der Mannschaft. Wir wollten unbedingt an der Leistung aus dem Hinspiel (Endstand 12:25) anknüpfen. Aber wie sagt man so schön? Ersten kommt es anders, zweitens als man denkt.

Die Erste Halbzeit war eine mittelschwere Katastrophe. Die Abwehr stand weder zusammen, noch arbeitete sie aktiv und konstant miteinander. Das besserte sich lediglich in den letzten Minuten. Wir wollten zwar eine schnelle Mitte spielen, leider warfen wir uns dabei aber eher die Bälle um die Ohren, weshalb kaum ein vernünftiger Angriff zustande kam. Neben unserer offensichtlich schlechten Abwehrleistung, der fehlenden Kreativität im Angriff und der mangelhaften Passqualität trafen wir schlichtweg einfach das Tor nicht oder nur zielgenau die gegnerische Torhüterin. Man bemühte sich den Frauen des SCC immer ein bis zwei Tore zurückliegend auf den Fersen zu bleiben, bis dann einige Sekunden vor der Halbzeitpause der Ausgleich kam und abgepfiffen wurde.

Auweia, so hatte sich das keiner vorgestellt. Ich sag ja, erstens kommt es anders, zweitens … ja gut, ihr wisst was ich meine. Wir standen uns mal wieder selber im Weg.

Nach dem Motto „Neue Halbzeit, Neues Glück“ betraten wir wieder das Spielfeld. Jeder hatte vor Augen, dass wir diese wichtigen Punkte nicht einfach verschenken konnten. Auch wenn wir durch unsere hohe Fehlerquote in eigentlich allen Bereichen uns keinen Vorteil erspielen konnten, gab es eine Sache, die wir unseren Gegnerinnen voraus hatten: unsere Schnelligkeit. Gut, sie wurde uns zwischendurch auch wieder zum Verhängnis, da man durch das Spielen der schnellen Mitte mehr als einmal viel zu überhastet vorne den Abschluss suchte.

Der Start in die zweite Hälfte des Spiels gelang uns trotzdem besser als unseren Gegnerinnen. Wir konnten den Spieß umdrehen und immer wieder mit ein bis zwei Toren Abstand in Führung gehen. Mit dem steigern des Tempos wurde auch härter zugepackt, was nicht unbemerkt blieb. Unsere Abwehr fand hinten irgendwann ihre Mitte, sodass wir ein ums andere Mal den Ball erobern konnten und … neben das Tor oder direkt auf die Torhüterin warfen. Es war wirklich zum Mäuse melken. Wir machten das beste aus der Situation und versuchten weiterhin unserer Torhüterin Steffi zuzuarbeiten, was uns phasenweise gut gelang. Letzten Endes konnten wir das Spiel mit 24:21 für uns entscheiden.

In der kurzen abschließenden Ansprache des Coaches waren sich alle einig, dass solche Spiele zwar nicht sein müssen, nichtsdestotrotz aber dazu beitragen, dass die Mannschaft weiter zusammen wächst und wir daraus nur lernen können. Nun erwarten uns zwei trostlose Wochenenden ohne Spiele, wir werden die Zeit aber nutzen und weiter an uns arbeiten.

#Rednation

Ein Verein. Eine Liebe.

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Derby verloren: BSV 92 gewinnt beim Vfl 27:26

Diese Niederlage kommt zu einer Unzeit und versetzte die abermals 260 Zuschauer in eine gewisse Ungläubigkeit.
Nach dem tollem Auswärtssieg beim OSF musste und sollte gegen den Tabellenletzten ein weiterer Erfolg folgen. So wäre die Mannschaft auf zwei Punkte an die einstelligen Tabellenplätze heran gekommen und hätte die Punktgleichheit zum Konkurrenten Tegel hergestellt.
Die Mahnungen den BSV nicht zu unterschätzen und aus dem Hinspiel (23:23) zu lernen verpufften in der Euphorie des Sieges eine Woche vorher. Die Mannschaft ließ jegliche konsequente Abwehrarbeit vermissen.
„Zitat BSV: Wir haben nicht gesehen und auch nicht gemerkt, dass ihr ein Heimspiel habt und den Abstiegskampf gewinnen wolltet“.
So kann es umschrieben werden, aber auch die Angriffsleitung mit vielen vielen Fehlern spiegelte die Unruhe in diesem 4 Punkte Spiel wieder. So lagen die Gäste nur beim 12:11 zurück, konnten aber auch mehrere 4 Toreführungen nicht halten. Genau in diesen Phasen der Rückstände besann sich der VfL auf seine spielerischen Qualitäten, um dann beim Ausgleich bzw beim Herankämpfen auf einen 1 Toreabstand wieder einfachste Fehler zu produzieren.
Nach einem 1:4/4:8 Rückstand ging es mit 12:13 in die Pause. Hier sollte aus den guten Aktionen und einem 8:3 Zwischenlauf Kraft für den zweiten Durchgang geschöpft werden.
Doch die Mannschaft konnte ihre Nervosität nie ablegen. Ein 12:16 Rückstand und abermals ein 7:4 Lauf für den VfL zum 19:20 vermochten es auch nicht einen positiven Break in das Lichtenrader Spiel zu bringen. Zu hektisch abgeschlossene Angriffe, auch in Überzahl und ein mehr als unkonzentriertes Abwehrverhalten ließen die Gäste abermals auf 21:25 enteilen.
Nun wurde die Zeit knapp für den VfL. Der Versuch das Spiel zu drehen war da, TW raus und die Überzahl konsequenter spielen. Ein 5:2 und die Halle brodelte obgleich des nun noch möglichen Ausgleichstreffer.
Beim 26:27 hatte der VfL den Ball und auch eine Überzahl. Weshalb dann die Schiedsrichter den von allen Seiten klar geäußerten fälligen Siebenmeter 4 Sekunden vor dem Ende nicht pfiffen, wird für immer das Geheimnis der Sportfreunde mit der Pfeife bleiben.
Schade, denn trotz eines schlechten Spiels unserer Mannschaft mit mehrmaligen deutlichen Rückständen, wäre eine positive Entscheidung beim letzten Foul mit einem Punktgewinn doch wichtig gewesen.
Gut, verändert hat sich die Situation für den VfL nur bedingt. Tegel ist nur zwei Punkte vor, nach hinten darf man sowieso nicht schauen und der OSF hat das bessere Ergebnis gegen einander. Zumal der letztjährige Tabellendritte sich noch weiter entfernen wird. So muss sich die Mannschaft auf ihre Stärken und vor allem ihre Einsatzbereitschaft konzentrieren!
Denn ein Zitat des BSV, wie oben geschrieben darf es nicht mehr geben!
Ein Verein-Eine Liebe
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Bericht der 1. Frauen gegen die 3. Frauenmannschaft der SG AC/Eintracht Berlin

Am Sonntagmorgen, den 26.02.2017, fanden wir uns in der Luckenwalder Straße in Berlin-Hellersdorf ein. Nachdem wir uns mehr als nur daran gewöhnt hatten immer mit 14 Spielerinnen anzutreten, mussten wir uns dieses Mal mit ganzen 8 zufrieden geben. Da unsere Mannschaft zum Großteil aus Studentinnen besteht, mussten viele dank der laufenden Prüfungsphase auf das Spiel verzichten.

Die Stimmung war trotzdem sehr gut, da wir uns vorgenommen hatten, auch die nächsten zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Wir waren alle hochmotiviert den Schwung aus dem letzten Spiel mitzunehmen. Unser Coach war sehr zuversichtlich und gab uns noch kurz vor dem Spiel den letzten Schliff.

Der Anpfiff erklang pünktlich um 13 Uhr und das Spiel startet. Die ersten 15 Minuten waren wie immer durchwachsen. Unsere Gegner schienen ebenso heiß auf die zwei Punkte wie wir zu sein und ließen nichts liegen. Der Spielstand war ebenso durchwachsen, da wir immer nur mit einem Tor führten und die Gegner sich nicht abschütteln, ließen kam es schnell zum Gleichstand von 5:5.

Nach einem 2:0 Lauf der Gegner konnten wir uns wieder auf den Gleichstand herankämpfen, doch kurz vor der Halbzeit bei einem Spielstand von 9:9 lief bei uns alles schief und die Luft ging uns langsam aus, was die Gegner hervorragend nutzen und dank einem 3:0 Lauf mit 12:9 in die Halbzeit gingen.

Unser allzeit motivierter Coach B stand nun vor einer schwierigen Aufgabe, bei unserem gefrusteten, völlig außer Puste geratenen Haufen wieder den Kampfgeist zu wecken. Aber damit hat er ja nun viel Erfahrungen gemacht und stellte uns neu ein und machte uns heiß auf die zwei Punkte.

Wir starteten kampfbereit in die zweite Halbzeit, diese verlangte unsere letzten Reserven, doch wir kämpften uns langsam aber sicher wieder an den Gleichstand. Bei dem 16:16 geriet wieder einiges ins Wanken und mal waren die Gegner mit einem vor und mal wir. Doch dieses Mal war für uns klar, dass wir uns den Sieg nicht so einfach nehmen lassen würden und von einem 18:18 setzten wir uns mit einem 0:5 Lauf ab auf 18:23. Nun schienen unsere Reserven aufgebraucht zu sein und es standen die längsten 5 Minuten vor uns. Doch wir kämpften weiter und das Spiel endete mit 20:23.

Wir konnten also die heißersehnten 2 Punkte mit nach Hause nehmen. Ohne die kampfbereiten 8 Mädels, dem immer motivierten Coach B und unseren Edelfans, die uns immer unterstützen, wäre dieser Sieg vermutlich nicht möglich gewesen. Ein besonderes Lob hat sich Steffi, unsere Torhüterin, verdient, da sie trotz unserer durchwachsenen Abwehr uns immer den Rücken frei gehalten hat.

Wir freuen uns am 04.03.2017 um 16 Uhr den SCC III in der Zescher Hölle zu begrüßen und hoffentlich die nächsten 2 Punkte mitzunehmen.

 #Rednation

Ein Verein. Eine Liebe.

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