1. Frauen des VfL Lichtenrade gegen die Frauen des SV Turbine Berlin

Am 2. Adventssonntag, den 04.2.2016, waren wir zu Gast bei den Frauen des SV Turbine Berlin. Wie auch in den letzten Spielen konnten wir dank unserer Verstärkungen aus der A-Jugend, Lisa und Saskia, weitere 7 Spielerinnen auf der Auswechselbank verzeichnen.

Diesmal, mit zwei Schiedsrichtern ausgestattet, starteten wir mehr oder weniger ausgeschlafen in die Partie. Die ersten Minuten liefen wie üblich etwas holprig ab. Der erste Spielzug wurde durch eine sehr harte (sowie unsportliche) Abwehr unserer Gegner gestört, was sich wie ein roter Faden durch das Spiel zog. Obwohl wir in den ersten 15 Minuten in Führung gehen konnten, zogen unsere Gegner regelmäßig nach. Wir hatten offensichtliche Probleme damit, nicht nur durch, sondern auch über die Abwehr zu kommen. Hinten wurden wir durch eine sehr flinke Linksaußenspielerin auf Trab gehalten und standen nicht gut zusammen, sodass wir einander kaum aushalfen. So zogen sich die Angriffe hin und die Stimmung auf dem Spielfeld kippte immer mehr. Es folgte unsererseits in der 21. Minute das Time-Out. Die Führung hatten wir aufgrund zu vieler Fehler an beiden Fronten und einigen verpatzten Gegenstößen einbüßen müssen. So erinnerte uns der Endstand nach den ersten gespielten 30 Minuten mit 11:13 daran, den Boden unter den Füßen nicht verlieren zu dürfen und auch in solchen Phasen des Spiels weiterhin füreinander kämpfen zu müssen.

Und dann kam in der Halbzeitpause doch tatsächlich eine leichte Nervosität auf. Während der Coach fleißig schweigend auf seinem Klemmbrett herum zeichnete, versuchten wir unsere Fehler zu analysieren und die Motivation wieder zu finden. Die Lösung unseres Problem in der Abwehr war so kreativ wie unkonventionell – und goldwert.

So fanden wir uns das erste Mal in einer neuen Aufstellung in der Abwehr wieder, durch die wir unseren Gegnern, gelinde gesagt, den Wind aus den Segeln nehmen konnten. In Verbindung mit einem höheren Tempo konnten wir uns auf 14:13 absetzen. Es folgte ein überragender 8:0-Lauf. Die Schiedsrichter hatten dann auch ihre Zeige- und Mittelfinger wiedergefunden und ihre Augen mehr und mehr auf die Abwehrtechniken unserer Gegner geworfen, sodass nun auch 7-Meter und Zeitstrafen zu unseren Gunsten gepfiffen wurden. In den letzten drei Minuten fielen wir dann nochmal komplett aus der Fassung. Da spazierten unsere Gegner durch die Abwehr, zwei Drittel der Spielerinnen verweilten entspannt hinter der Mittellinie, nachdem ein Ball abgefangen wurde und unsere Spielerin plötzlich niemanden zum Anspielen in ihrer Reichweite entdecken konnte.
Das Spiel endete mit 21:28 für uns. Auch wenn die Schlussphase mehr als missraten ist, haben wir wieder einmal zeigen können, dass wir uns auf vielen Ebenen ein ganzes Stück weiterentwickelt haben (auch wenn wir manchmal in alte Muster zurück fallen).

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Zwote gewinnt Spiel der Auf und Abs

Diesen Samstag waren zu Gast bei der 4. Mannschaft der SG NARVA. Gegen den Aufsteiger und aktuelles Schlusslicht der Tabelle wollten wir an die Leistungen der vergangenen Wochen anschließen. Der Matchplan so vor, aus einer kompakten Deckung über ein schnelles Umschaltverhalten dem Gegner möglichst früh den Zahn zu ziehen und die 2 Punkte mit nach Lichtenrade zu nehmen. Um es schon einmal vorweg zu nehmen: Das Tempospiel und die gezeigte Angriffsleistung waren akzeptabel. Allerdings übertrugen sich viel zu häufig die Orientierungsschwierigkeiten, die einige beim Auffinden des Spielortes hatten, irgendwie auf große Teile Mannschaft, wenn es darum, einen erfolgreichen Weg für den Ball in die Maschen des gegnerischen Tores zu finden. Zudem bekamen wir nie wirklich Ruhe in unser Spiel und konnten in der Abwehr nicht an die letzte Woche anknüpfen.

So glich der Spielverlauf dann auch einer ewigen Berg- und Talfahrt. Zwar konnten die Gastgeber den 1. Treffer der Partie für sich verzeichnen, wir konnten jedoch unseren Plan zunächst bis zum 4:8 gut in die Tat umsetzen. Doch egal welche Führung wir uns im gesamten Spiel auch erarbeiteten, uns gelang es einfach nicht die Narvaristi (vor-)entscheidend zu distanzieren. Konnten sie zunächst beim 10:10 erstmals wieder den Ausgleich erzielen, so reichte ein 10:15-Vorsprung nur zu einer 2-Tore-Führung zur Pause (14:16).

Lief der Ball im Angriff größtenteils eigentlich relativ flüssig und konnten wir so immer wieder Durchbrüche auf den Halbpositionen erspielen, die Kreisläufer in Szene setzen oder auch die Außenspieler freispielen, hielt der gut aufgelegte Torwart die SG im Spiel. Unser größtes Manko war jedoch, dass wir es dem Gegner das gesamte Spiel über gestatteten, viel zu einfach zu eigenen Tores zu kommen. Egal welche Deckungsformation der Trainer auch auf die Platte stellte, es gelang uns nie wirklich, über einen längeren Zeitraum entscheidenden Zugriff auf die gegnerischen Angriffsspieler zu bekommen.

Auch in der 2. Halbzeit konnten wir uns zunächst dank gut ausgespielten Überzahlsituationen auf 17:22 absetzen. Die nie aufgebenden Gastgeber kamen jedoch wieder zum 27:27-Ausgleich. Vielleicht resultierend aus den Erfahrungen der engen Spiele der letzten Wochen, gelang es uns aber, nie in Rückstand zu geraten. In der vielleicht für den Ausgang des Spiels entscheidenden Szene, dezimierte sich die SG zudem selbst, indem der einzige Torwart aufgrund einer Unbeherrschtheit in der Folge nicht mehr am Spielgeschehen teilhaben durfte und so der gefährlichste Rückraumspieler den Platz zwischen den Pfosten einnahm. Eine 27:30-Führung konnte NARVA noch einmal ausgleichen. Am Ende hatten wir dann aber doch das glücklichere Ende für uns und gewannen mit 31:33.

Fazit: 2 Punkte sind 2 Punkte. Auch solche Punkte müssen mal mitgenommen werden, auch wenn wir diese Saison sicherlich schon bessere Leistungen gezeigt haben.

Kommenden Samstag spielen wir wieder auswärts bei der SSG Humboldt. Hier wollen wir auch spielerisch wieder mehr überzeugen.

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1. Frauen des VfL Lichtenrade gegen die 3. Frauenmannschaft des SV BVB 49

Am Samstag, den 26.11.2016, stand das Hinrundenspiel gegen die 3. Frauenmannschaft des SV BSB 49 zuhause an. Die Erinnerung an das letzte Spiel in unserer Heimhalle – das (für uns als Mannschaft) gelungene Pokalspiel gegen die Spreefüxxe – und auch der Auswärtssieg eine Woche zuvor, trugen dazu bei, dass man sich allgemein sehr gelassen gab.

Nüchtern betrachtet trafen beide Mannschaften unter den gleichen Bedingungen aufeinander – beide Teams hatten eine volle Auswechselbank und befanden sich, dem ersten Eindruck nach, alterstechnisch auf Augenhöhe. Zwar rangierten unsere Gäste aktuell ein paar Plätze hinter uns in der Tabelle, nichtsdestotrotz gingen wir mit viel Ehrgeiz und Ernsthaftigkeit an die Sache ran.
Die Mannschaft, wieder durch unsere A-Jugend-Spielerinnen Lisa und Saskia verstärkt, erschien motiviert zum Anpfiff auf der Platte.

Ordnungsgemäß brauchten wir ein paar Minuten und Angriffe, bis man sich eingespielt hatte. Die Deckung stand von Anfang an gut zusammen und der Coach ordnete eine Manndeckung einzelner Spielerinnen an. Obwohl dadurch phasenweise das Spiel sehr breit und die Deckung zwangsläufig etwas auseinander gezogen wurde, half man seinem Mitspielern und fasste selbst beherzt (aber fair) zu. Durch die aufmerksame Deckungsarbeit konnten mehrere Bälle abgefangen, schnell und sicher nach vorne getragen und somit erfolgreich verwandelt werden. Durch unsere gut besetzte Bank wechselte der Coach kontinuierlich aus, sodass wir stets ein hohes Tempo spielen konnten, das uns auch beim Umsetzen unserer Spielzüge zugute kam. Allgemein war zu erkennen, dass wir durchgehend konzentriert waren, was sich durch wenige Fehlpässe und gutes Timing, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr bemerkbar machte.
Die erste Halbzeit endete 19:12.

Mit viel Elan starteten wir in die zweite Halbzeit. Wir konnten schnell an der zuvor gezeigten Leistung anknüpfen und behielten die Führung mit 8 Toren Differenz in den ersten 10 Minuten bei. Ausruhen war aber nicht angesagt, da unsere Gegner immer wieder nachzogen, was zuletzt durch einige (nicht berechtigte) Zeitstrafen für unser Team und mehreren 7-Metern begünstigt worden ist. Der Coach reagierte in den entsprechenden Situationen, indem er die Aufstellung korrigierte. Ein starker Rückhalt waren auch in diesem Spiel wieder unsere Torhüterinnen, die neben guter Torwartleistung auch den Ball stets schnell nach vorne spielten, und uns somit die Gelegenheit auf viele schnelle Gegenstöße ermöglichten.
Das Spiel endete mit 35:24.
Alles in allem ist zu sagen, dass wir uns den Sieg durch ein gutes, flexibles Zusammenspiel im Angriff und in der Abwehr erkämpft haben. Wir arbeiten daran, an dieser Leistung im kommenden Spiel anknüpfen zu können.

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Zwote erkämpft sich einen Punkt

Vergangenen Samstag empfingen wir die SG AC/Eintracht Berlin. Konnten wir in der letzten Saison noch beide Spiele für uns entscheiden, so war schon an der aktuellen Tabellensituation erkennbar, dass die Favoritenrolle in dieser Begegnung eher bei unseren Gästen lag. Wiesen wir einen durchwachsenen Saisonstart mit teilweise unkonstanten Leistungen auf, überzeugte die SG größtenteils mit starken Ergebnissen. Nichtsdestotrotz wollten wir an unsere aufsteigende Formkurve seit der Herbstpause und insbesondere an die kämpferische Leistung im Spiel gegen OSF III anknüpfen.

So entwickelte sich von Beginn an eine umkämpfte Partie. Bis zum 8:9 für die Gäste konnte sich bei wechselnden Führungen keine Mannschaft entscheidend absetzen. Das Spiel war schon zu diesem Zeitpunkt geprägt von Kampf und Emotionen, dabei aber niemals unfair. Resultierte aus dem Tempospiel aus 1. oder 2. Welle kein Torerfolg, so sahen sich beide Mannschaften gut aufgestellten Abwehrreihen gegenüber. Netzte die Spielgemeinschaft insbesondere über starke Einzelaktionen ihrer beiden Halbspieler, so verteilten sich die Torerfolge auf unserer Seite auf mehrere Schultern. Allerdings taten wir uns dabei häufig schwer, Lösungen gegen die gut gestaffelte Defensive zu finden. Zu oft konnten keine klare Wurfposition herausarbeiten und scheiterten deshalb am Torwart oder bereits am Block des Gegners. Zum Ende des 1. Spielabschnitts verloren wir zudem zunehmend die Struktur und beschäftigten uns immer mehr mit Nebensächlichkeiten. Folgerichtig trafen wir im Angriff schlechte Entscheidungen und luden den Gegner auch über eine nachlassende Intensität in der Deckung dazu ein, mit einer 10:13 Führung in die Pause zu gehen.

Die Marschroute für die 2. Hälfte war also klar: Sich wieder mehr auf die spielerische Linie fokussieren. Außerdem wurde unsere rechte Abwehrseite offensiver ausgerichtet, um den gegnerischen Halblinken früher zu attackieren und auch unsere Torhüter sollten besser ins Spiel gebracht werden.

Zunächst gelang es jedoch nicht den Rückstand zu verkürzen. Bis zum 12:16 blieb der Abstand in etwa unverändert. Dann kam unsere beste Phase des Spiels. Die Abwehr konnten Bälle erobern und die Torhüter hielten alles was auf das Tor kam. Vorn spielten wir nun inspirierter und mit deutlich mehr Bewegung bis zur besten Wurfgelegenheit durch. Durch einen 5:0-Lauf konnten wir auf 17:16 für unsere Farben stellen. Die Gäste fanden nun aber wieder zurück ins Spiel und es entwickelte sich in den letzten 10 Minuten ein Spiel auf des Messers Schneide. Sicherlich kein Leckerbissen für Handballfeinschmecker, aber dafür spannend bis zum Ende zur besten Samstagabend-Sendezeit, rangen doch beide Mannschaften um jeden Zentimeter. Keiner Mannschaft gelang es, sich mehr als eine 1-Tore-Führung zu erarbeiten. So kam es, dass die SG 30 Sekunden vor dem Ende das 24:24 erzielen konnte. Wir nahmen unsere Auszeit, die Ansage war klar: Zunächst den Punkt sichern und in den letzten Sekunden möglichst den Lucky Punch setzen. Die Abwehr der Gäste hielt jedoch unseren Bemühungen stand und so zeigte die Anzeigetafel zum Schlusspfiff ein leistungsgerechtes Unentschieden.

Fazit: Mit der Deckungsarbeit können wir durchaus zufrieden sein, konnten wir doch eine starke Angriffsreihe bei 24 Toren halten. Insbesondere der Positionsangriff stellte sich jedoch immer wieder etwas holprig dar, allerdings blitzte auch hier und da unser tatsächliches spielerisches Vermögen auf. Hier müssen wir noch an der Feinabstimmung arbeiten. Dieses Manko konnten wir aber mit toller Einstellung und Kampfgeist wettmachen. So werden in den kommenden Wochen auch wieder doppelte Punktgewinne eingefahren.

Die nächste Gelegenheit haben wir dazu am kommenden Samstag um 18.00 Uhr, wenn wir bei der 4. Vertretung der SG Narva zu Gast sind.

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Brandenburg vs VfL 34:34

Der Aufwärtstrend geht für unsere erste Männermannschaft weiter. In einem emotionalen Spiel konnte bei den starken Gastgebern ein remis erzielt werden. Wieder ein ganz wichtiger Punktgewinn in Brandenburg.
Es hätte doppelte Punkte geben können. Bis zu 28:21 sahen die Lichtenrader wie der sichere Sieger aus, doch hatten die Spielleiter dann etwas dagegen. 11:4 Siebenmeter, gerade in den letzten 10 Minuten doch eher sehr fragwürdige Entscheidungen gegen Lichtenrade. Auch die Brandenburger Spieler sahen den Vorteil klar auf ihrer Seite.
Egal, so ist es auswärts und mit Cleverness muss man das Spiel trotz allem nach Hause bringen.
Der Punkt ist super und der Anschluss geschafft. Nur das zählt!

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VfL Lichtenrade vs Bad Doberan 23:20

Unsere erste Männermannschaft schafft in der ausverkauften Hölle Süd einen ganz wichtigen Erfolg und damit den Anschluss an die wichtigen einstelligen Tabellenplätze.
Vorab:
Was war das für ein tolles Erlebnis bei diesem Heimspiel. Emotionen pur, alle VfL’er und viele Gäste kamen, um unsere Mannschaft zu unterstützen. Spiele wurden verlegt ( Danke an die Ü32 des OSF).
In dieser tollen Atmosphäre und mit viel Euphorie begann das Spiel zunächst ausgeglichen. Kleinere Unsicherheiten im Torabschluss und im Timing beim VfL konnten jedoch die Gäste geschickt nutzen. Beim 6:9 Rückstand sollte dann aber die Neuausrichtung der Spielstruktur erfolgreich sein. Schöne Kombinationen und eine gute bewegliche Abwehr ließen den VfL in Führung gehen. Die Gäste hatten nun viele Probleme sich mit ihrem Angriffsspiel erfolgreich durch zu setzen. So wurde beim 13:11 für den VfL zum Pausentee geladen.
Das Ziel war nun klar definiert.Über die tolle Deckung, ohne die Konzentration bei den langen Angriffen der Gäste zu verlieren, das Spiel nach Hause bringen. Die Umsetzung sah super aus. Der VfL konnte sich auf 17:14 absetzen. Nun begann eine schwierige Phase in diesem Spiel, die nervenaufreibender nicht sein könnte.
Beide Mannschaften brauchten acht Angriffsversuche und schafften keinen Torerfolg.
Unsere Mannschaft warf mehrmals gegen das Gebälk und die Gäste konnten dann zum 17:17 ausgleichen.
Nun brodelte es richtig in der Zescher. Durch diese Unterstützung schaffte es die Mannschaft mit dem sehenswertesten Angriff mit 18:17 in Führung zu gehen. Das Spiel blieb knapp , aber der VfL konnte sich nun auf zwei Tore absetzen. Beim 22:20 und dem Ballgewinn kurz vor dem Ende war alles entschieden.
Alle lagen sich in den Armen, sicher in dem Wissen ein Vierpunktespiel für sich entschieden zu haben.
Nun heißt es in Brandenburg auswärts den Coup der letzen Saison zu wiederholen. Diesen Erfolg mit zu nehmen.Auch wenn die Gastgeber sehr gut drauf sind, können wir mit den gezeigten Leistungen positiv in dieses Spiel gehen. Mit dem Erfolg im letzten Jahr sicherte sich die Mannschaft die entscheidenen Punkte zum Klassenerhalt!
Vielleicht lässt sich das ja wiederholen!
Eure erste Männermannschaft

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Pokal und seine eigenen Gesetze

1.Männer vs. SG GM/BTSV 1850

Vollzählig trafen wir uns in der Wullenweber Str.   Bei den Sportfreunden der SG um die   Zwischenrunde des diesjährigen Pokalgeschehen auszutragen.

Nach einem 0:1 Rückstand nahmen wir das Heft in die Hand und bespielten den Gegner ganz ordentlich.  In der Abwehr waren wir etwas sorglos,  so dass der Bezirksligist zu 11 Toren bis zum Pausenpfiff kam.  Wir hatten zu diesem Zeitpunkt schon 20 Tore gutgeschrieben bekommen.

Nach einem Donnerwetter in der Kabine wurde der Hebel nicht umgelegt. Zum Glück ließen die Kräfte beim Gegner nach und so kam der Gegner nur zu weiteten 11 Toren. Wir hatten mittlerweile 46 Tore erzielt.  Endstand 46:22. hervorzuheben ist das 40. Tor durch Günni,  der uns jetzt mit einer Kiste Hopfenkaltschale beglücken darf.

Danke an die mitgereisten Fans und die SG,  die es sich nicht nehmen ließ,  uns mit Gewinnerbrause zu verwöhnen.

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Frauen haben im Pokal gg. die Spreefüxxe nicht enttäuscht

Unser junges im Aufbau befindliches Frauenteam stand am So.13.11. im Berlin-Pokal, wie angekündigt, den Spreefüxxen-1 gegenüber. Das Team nahm diese einmalige Chance an, einmal gegen einen Vertreter aus der 3.Bundesliga spielen zu können, natürlich nicht ohne Diskussionen im Vorfeld. Die Lichtenrader Rednation hatte unsere Zescher ordentlich gefüllt. Es lag eine gewisse Gespanntheit und Vorfreude in der Luft. Die Damen waren teilweise sehr aufgeregt. Viele wollten die  Antwort auf die Frage: Wie wird sich unser gerade in der Bezirksliga angekommenes Frauenteam gegen den Tabellenführer der 3.Liga schlagen?  Die Spielerbank war komplett gefüllt, auch unsere beiden wA- Jugendlichen mit Doppelspielrecht waren dabei. Es sollte das gespielt werden, was sich das Team in den letzten Monaten erarbeitet hatte und das gelang immer wieder. Die Mädels konnten die Rednation durch diverse gelungene Aktionen begeistern. Oder war es sogar umgekehrt? Haben die Fans vielleicht sogar die Mädels mitgerissen? Egal, die Stimmung war jedenfalls super. Auch die gute Spielleitung trug ihren Teil zu einem ordentlichen Spiel bei. Natürlich konnten wir die tolle Athletik, die klasse Technik und das hohe Tempo der Spreefüxxe bewundern, die sicher nicht im 1.Gang durch dieses Pokalspiel fuhren. Aber gerade unsere aktiv und aufopfernd kämpfende Abwehr schlug sich klasse,  teilweise sehenswert. Da wurde geredet, geholfen, gekämpft  und sogar geblockt. Durch viele Wechsel konnte die Konzentration hoch gehalten werden und die Fehlerquote niedrig. In der Endphase hatten die Damen zudem einige druckvolle Gegenstoßaktionen nach erkämpften Ballbesitz. Der Jubel bei den seltenen eigenen Torerfolgen war kaum zu beschreiben – das waren irre Fans -. Alle hatten richtig Spaß.  Natürlich kam am Ende der erwartete deutliche Pokalsieg der Spreefüxxe heraus (45:7), was an diesem Nachmittag aber keinen in der Halle überraschte. Wir wünschen den Spreefüxxen weiterhin einen erfolgreichen Saisonverlauf. Der Dank geht jedoch noch einmal an alle Mitglieder der Rednation, die an diesem Nachmittag den Weg in die Zescher gefunden hatten und denen die am Gelingen dieses Handballnachmittags (u.a. hatte zuvor die wA den Vorjahres-Vizemeister TSV Rudow mit 23:19 geschlagen) mitgewirkt haben.

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