Saisonbericht mD-Jugend Saison 2016/17

Die Saison begann für die Erste nach der mit Bravour bestandenen Quali für die Verbandsliga mit einem zunächst scheinbar einfachen Programm, die „schweren Brocken“ Füchse und ACB kamen erst zum Ende der Hinrunde. Die Marschroute ob des starken Kaders war klar: mindestens unter die Top 3 kommen, wenn in den Topspielen noch die berühmte „Schippe draufgelegt“ werden kann ist auch mehr drin.

Die Zweite begann nach der Nachmeldung in der Bezirksliga: hier war uns das Niveau der Liga schlicht nicht bekannt. Wir wussten allerdings auch hier, dass der Kader durchaus zu weit mehr fähig war. Klares Ziel: der Aufstieg zur Rückrunde in die Stadtliga.

Das erste Spiel der Saison war Mitte September die erste Runde im Pokal gegen den VfV Spandau, was wir zu Hause in unserer Zescher Buchte deutlich, aber auch in der Höhe nicht konsequent genug, 23:13 gewannen. Dieses Problem zog sich durch den gesamten Saisonbeginn. Die Spiele gegen Hermsdorf (25:17), Rotation (28:13), Rudow (25:15) und Narva (29:21) wurden zwar alle hoch und ohne ernsthafte Schwierigkeiten gewonnen, jedoch muss man auch sagen, dass die Spielstände unserer eigentlichen Spielstärke nicht gerecht wurde. Es wurde stets nur so viel gemacht, wie nötig war (das berühmte „gute Pferd“ – es wird später noch eine Rolle spielen) und die Erfolge wurden zur Selbstverständlichkeit. Ohne respektlos über den Gegner sprechen zu wollen, haben wir schlicht nicht den Aufwand betrieben, der nötig ist, um diese Spiele mit 20+ Toren zu gewinnen, was absolut möglich war. Ich hatte als Trainer einfach die Angst, dass wir nicht auf dem Wettkampfniveau waren, wenn es in die entscheidenden Spiele gehen sollte. Salopp gesagt traf man sich am Wochenende, spielte gegen irgendwen und gewann ohne große Anstrengungen deutlich, jedoch nicht so deutlich, wie man müsste. Trainiert wurde hingegen weiter ordentlich (die Worte des Trainers zur eigenen Leistung und den anderen Spitzenmannschaften zeigten offenbar doch Wirkung), bis es in das erste Topspiel der Hinrunde ging.

Wir empfingen Eintracht in unserer Zescher, siegten nach einer 14:9 Führung zur Halbzeit am Ende mit 20:18. Hier zeigte sich Flo das erste Mal als richtiger Führungsspieler (in den vorherigen Spielen war es einfach nicht nötig), der Verantwortung übernimmt, wenn sie gefordert ist. Mit 12 Toren war er am Ende bester Werfer auf der Platte.

Anschließend wurde TMBW in der Wilhelm-Kabus 32:26 geschlagen, was uns vor dem entscheidenden Spiel um die Hinrunde gegen Füchse mit 12:0 Punkten punktgleich mit eben jenen auf Platz 1 stehen ließ.

Zwei Tage vor Nikolaus stand nun das Entscheidungsspiel gegen Füchse in der heimischen Nahariya-Festung an. Die Zuschauer sahen ein unglaublich temporeiches Spiel, sowohl in der Manndeckung in der ersten Hälfte, sowie in der zweiten Halbzeit. Nach einem etwas schwächeren Start (2:4 zwischenzeitlich) rappelten wir uns gut wieder auf, fanden ins Spiel und so gelang uns kurz vor der Pause ein 4-Tore-Lauf zum Halbzeitstand von 18:13. Dieses hohe läuferische Niveau, sowie die konsequente Abwehrarbeit und der gute Torabschluss der ersten Hälfte sollte weiter gehalten werden, um die zweiten 20 Minuten so weiterzuführen. Dies gelang uns außerordentlich gut: in der Abwehr standen wir kompromisslos, verteidigten konsequent und leiteten daraus unsere erste und zweite Welle ein. Wir hielten den Abstand kontinuierlich bei 6-7 Toren, bis kurz vor dem Ende erneut ein 5-Tore-Lauf erzielt wurde zum verdienten Endstand von 35:24.

Hinrunden-Meister? Geschafft! Das Ziel erreicht? Noch lange nicht! Spätestens nach dem ACB-Spiel war uns klar, dass das Ziel nichts anderes als die Meisterschaft sein kann – dafür brauchten wir eine erneut starke Rückrunde.

Kurz vor Weihnachten stand uns noch das Pokal-Viertelfinale gegen Rudow ins Haus, was die Jungs 23:14 in eigener Halle gewannen. Gegner im Halbfinale: Eintracht.

Die Hinrunde der Zweiten verlief in der Bezirksliga weit entspannter. Die Spiele wurden hoch gewonnen und was viel wichtiger war: alle bekamen viel Spielzeit, auch die jedes Wochenende tatkräftig unterstützende E-Jugend (an dieser Stelle, wenn auch schon geschehen, erneut ein Riesen-Dankeschön an euch!) spielte nicht nur mit, sondern konnte in vielen Situationen Akzente setzen und zum Erfolg stark beitragen. Super Jungs!

Die Ergebnisse waren deutlich (25:12 vs. Turbine, 30:21 vs. Preußen, 29:12 vs. Friedrichsfelde, 31:3 vs. Altglienicke, 32:22 vs. Hellersdorf), bis auf das Spiel gegen Rudow II (20:16), die mit uns zur Rückrunde in die Stadtliga aufstiegen. Ich freute mich auf die Rückrunde und erhoffte mir für die Jungs eine größere Herausforderung, die sie auch mal vor Probleme stellt, zumal die Jungs weit mehr konnten, als sie in der Bezirksliga zeigen mussten.

Aufstieg? Geschafft! Ziel erreicht? Schwer zu sagen, eigentlich ging sportlich noch mehr!

Die Rückrunde begann für die Erste wieder mit den leichteren Gegnern, wo Siege ehrlich gesagt Pflicht waren. Hermsdorf (37:18), BSV (27:11), Rudow (29:20) und Narva (33:19) wurden wie in der Hinrunde deutlich geschlagen, die meisten Ergebnisse zeigten aber, dass die Mannschaft hier einen Schritt nach vorn gemacht hat. Es wurde sich nicht mehr dem Gegner angepasst und nicht mehr irgendwie gespielt, sodass man am Ende „schon irgendwie ein Tor mehr hat als die anderen“. Die Jungs wirkten hungriger und es schien, als hätten sie nun verstanden, dass ein bisschen mehr nötig ist, um Meister zu werden.

Vielleicht ruhte sich auf dieser Erkenntnis der Trainer selbst aus, indem er dachte, es hätte nun „klick“ gemacht und der erforderliche Wille und Biss wäre jetzt da.

Doch nun hatten wir das Pokal-Halbfinale bei Eintracht vor uns. Der Sieg aus der Hinrunde, sowie die positiven Leistungen der letzten Wochen in Spielen und Training machten ein gutes Gefühl. Doch es kam direkt von Beginn ganz anders, wir spielten die schlechtesten ersten 20 Minuten der Saison: Die Auszeit nach 5 Minuten beim Spielstand von 0:5 verpuffte ohne sichtliche Veränderungen, wir waren in der Abwehr einfach nicht in der Lage, die Körperlichkeit mitzugehen und den Aufwand in der Abwehr zu betreiben, der gegen eine Topmannschaft nötig ist. Auf der anderen Seite hatte Geza Peschel im Tor einen Sahnetag erwischt und war bereits nach dem ersten gehaltenen komplett freien Wurf nach ein paar Sekunden in unseren Köpfen. Dies zog sich durch das gesamte Spiel, egal wie frei wir waren, wir hatten nicht den Mut, die Bälle respektlos einzuwerfen. Geza hielt einen 100%igen nach dem anderen, bis es mit 6:19 (!!!) in die Pause ging. Die Halbzeitansprache fiel dementsprechend einfach aus: 13 hinten, Kopf hoch, kämpfen – schlimmer kann es kaum werden!

Und tatsächlich: zumindest die Abwehr stand nun besser und konnte Jonas im Tor etwas helfen, der wohl auch die schlimmste erste Halbzeit seiner bisherigen Laufbahn erlebt hatte, nachdem er fast ausschließlich komplett freie Würfe auf sich zufliegen sah.

Hinzu kamen das ganze Spiel über mehr als fragwürdige Pfiffe gegen uns, was irgendwie zu diesem gebrauchten Tag passte, am Spielstand oder unserer Niederlage aber in keinster Weise Schuld war.

Der Rückstand aus der ersten Hälfte war einfach zu hoch, immerhin spielten wir die zweite Hälfte 11:11 unentschieden, Endstand war 17:30.

Nur zwei Wochen später ging es erneut an selber Stätte gegen Eintracht, nun in der Liga. Wollten wir Meister werden, durfte so ein Auftreten wie im Pokal nicht noch einmal passieren.

Wir hatten uns für das Rückspiel einiges überlegt, in den zwei Wochen inklusive Sondertraining am Wochenende auch sehr gut trainiert.

Und tatsächlich, das Spiel begann genau wie zwei Wochen zuvor – nun allerdings andersherum!

Wir führten in der Manndeckung schnell 4:0, ließen Geza im Tor keine Chance, uns erneut den Zahn zu ziehen. Über Flo und Nils kamen wir zu einfachen Toren, hinten verteidigten vor allem Nils und Andreas überragend gegen ihre direkten Gegenspieler und auch gemeinsam wurde gut verteidigt, wenn irgendwo Hilfe benötigt wurde. Dazu hielt Jonas ganz stark, entschärfte viele, teils auch freie Bälle.

Beim Stand von 10:5 für uns ging es in die Halbzeit. Die Marschroute für die zweite Hälfte: Cool bleiben, weiter so stark verteidigen, nun im Abwehrverbund und vor allem den Kopf oben behalten und mit Übersicht spielen.

Dies gelang uns ganz gut, obwohl ACB in der Raumdeckung vor allem ihre Stärken haben. Anders als im Pokal konnten wir das körperliche Spiel sehr gut mitgehen und am Ende auch für uns entscheiden. Zwischenzeitlich kam ACB nochmal auf 13:11 ran, so konnten wir den Abstand in der Folge aber immer bei etwa drei Toren halten.

Endstand war 18:15.

Nach diesem Spiel und vor allem der Entwicklung, die nach der Pokalniederlage im Kopf bei den Jungs stattfand, war es nun uns allen klar: die Meisterschaft war zum Greifen nah. Dieses Gefühl, nach einer unglaublich deutlichen Niederlage so stark zurückzukommen, war am Ende sicherlich auch ausschlaggebend für die Moral und den Erfolg der Mannschaft. Wir hatten hart gearbeitet und dafür die verdiente „Ernte“ eingefahren. Jedoch war die Ernte an dieser Stelle erst der Sieg gegen den größten Meisterschaftsrivalen – noch nicht die Meisterschaft.

Eine Woche später ging es wieder zu Hause gegen TMBW, die eine bis hierhin starke Rückrunde gespielt haben, u.a. ein 22:16-Erfolg gegen Füchse eine Woche zuvor.

Mit dem Selbstbewusstsein aus diesem Spiel waren die Tempelhofer Jungs dazu motiviert bis in die Haarspitzen, was sie uns in der ersten zweiten Halbzeit spüren ließen. An dieser Stelle nochmals „Hut ab“ an die Tempelhofer, die mit uns in diesem Spiel wohl mit die intensivste und stärkste Halbzeit in Manndeckung gezeigt haben, die eine D-Jugend im Berliner Handball in den letzten Jahren gesehen hat. Wie gesagt: super intensiv und emotional geführtes Spiel, auf beiden Seiten mit viel Härte, manchmal nur gerade noch im Rahmen des Erlaubten, aber mit unheimlich viel Tempo, präzisen Pässen und wahnsinnig viel Laufarbeit.

Leider waren die beiden jungen Unparteiischen, und das muss an dieser Stelle leider auch gesagt werden, nicht auf dem gleichen Level wie die nur knapp jüngeren Sportler um sie herum. Passives Spiel in der ersten Hälfte (gibt es nicht), angebliche Tätlichkeiten (die sie selbst nie gesehen haben und dann auf Zuruf 2x2Min geben), dazu eine lange Liste von einfach falsch gepfiffenen technischen Fehlern und anderen Kuriositäten. Sicherlich auf beiden Seiten, daher nicht unfair für eine Mannschaft und im Grunde egal, für die Jungs aber genauso ärgerlich, wenn im Topspiel der Verbandsliga (zu dem Zeitpunkt Erster gegen Zweiter, beide ohne Minuspunkt) zwei so unerfahrene Schiedsrichter, die mit dem Spiel schlicht und ergreifend komplett überfordert waren, so merkwürdig pfeifen.

Keine Ahnung wem man da letztendlich den Vorwurf machen kann.

Zurück zum Erfreulichen: Die ganze Halbzeit war ein positiver Kampf, der mit einem gerechten 13:13 einen fairen Abschluss fand.

In Halbzeit 2 waren wir nun in der Lage, unser starkes Spiel aus dem Positionsangriff durchzuziehen. Auslösehandlungen aus dem Rückraum und Parallelstöße aus der Mitte vom starken Jonas Köppen führten zu einfachen Rückraumtoren von den Halben und auch von Außen.

Während der Raumdeckung fand TMBW kein Mittel gegen unseren körperlich überlegenen Rückraum, der vor allem von der rechten Seite immer wieder zu freien Würfen aus der zweiten Reihe kam. Wir gingen schnell in Führung und bauten diese kontinuierlich weiter aus, hinten mit einer starken Abwehr und vorne strukturiertem Angriffsspiel. Endstand 33:23.

Durch den Sieg der Tempelhofer eine Woche zuvor gegen die Füchse sollte uns wiederum ein Unentschieden im letzten Saisonspiel gegen die Füchse zur Meisterschaft reichen, doch dazu kommen wir gleich…

Das letzte D-Jugend-Spiel  führte uns an einem Samstag in die Lili-Hennoch-Halle zum Saisonfinale gegen die Füchse. Nach zwei Niederlagen gegen TMBW und ACB wollten sie sicherlich noch dritter werden und daher motiviert sein, was auch stimmen sollte. Für uns war klar, dass vor allem unsere Nerven mitspielen müssen. Die Jungs mussten das ganze Spiel über einen kühlen Kopf bewahren und an sich glauben, denn dass wir sie schlagen können, wusste jeder aus dem Hinspiel. Tatsächlich begannen wir sehr aufgeregt, standen vor allem in der Abwehr in den 1-1 Situationen nicht gut und kassierten viele einfache Tore. Im Angriff kamen wir zu Möglichkeiten, die wir gut nutzten. Die ganze Halbzeit über war es sehr eng, keine Mannschaft konnte sich mit mehr als einem Tor absetzen. Halbzeitstand: 16:16. In Halbzeit 2 entwickelte es sich immer mehr zu einem kleinen Privatduell zwischen Linus Herold (12 Tore) und unserem Flo (15 Tore). Immer wieder kam eine 1-1 Situationen nach der anderen mit Torerfolg der beiden. Die Füchse spielten nun eine offensive 3-3 Abwehr und setzten uns früh unter Druck, was wir tatsächlich spielerisch noch nicht so gut lösen konnten und unseren Spielfluss stark eingeschränkt hat. Anfang der zweiten Halbzeit konnten wir uns dann mal mit 3 Toren absetzen, dieser 2-3 Tore Vorsprung wurde bis in die Schlussphase gehalten. Zwei Minuten vor Schluss führten wir mit 3 Toren und die Blicke wanderten schon langsam auf die Uhr… zu früh? Plötzlich führen wir nur noch mit 2 Toren, noch eineinhalb Minuten. Halten lange den Ball, kein Tor… aber Gegentor. Noch 1 vor, 35 Sekunden. Wir nehmen die Auszeit, besprechen uns nochmal, dass wir den Ball nun nicht mehr abgeben wollen und den späten Abschluss suchen. Wir halten den Ball keine 15 Sekunden, dann verlieren wir ihn, die Füchse laufen den Konter – Ausgleich. Die verbleibenden ca. 10 Sekunden schaffen wir dann noch zu verwalten und es ist geschafft: Endstand 30:30

„Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss“ – dieser Satz machte dann schnell bei uns die Runde…

Die Jungs haben sich letztlich für eine tolle Saison (in der ihr Trainer sie des öfteren hätte erwürgen können, aber das gehört wohl dazu) selbst belohnt und die Schale mal wieder nach Lichtenrade geholt. Jetzt gilt es eine gute Vorbereitung auf die Ostdeutsche Meisterschaft in Dessau im Juni zu haben um dort gut abzuschneiden.

Die Rückrunde der Zweiten begann in der neu erklommenen Stadtliga mit dem Spiel gegen Neukölln.

Neukölln war erst gerade zur Rückrunde aus der Verbandsliga abgestiegen, so war es von Beginn an für uns ein sehr schweres Spiel. Das Tempo war für uns einfach zu hoch und wir konnten es das ganze Spiel über nicht mitgehen. Dies brachte die Neuköllner immer wieder zu leichten Toren und auch im Angriff waren wir schlicht überfordert und nicht in der Lage, Lösungen für die kompakte Abwehr zu finden. Endstand: 18:32.

Bei Z88 tauchten wir eine Woche später stark dezimiert auf, wir mussten alle Register ziehen, um überhaupt sieben Leute auf die Platte zu bekommen. Es folgte ein kampfbetontes Spiel, was wir letztendlich zugegebenermaßen glücklich mit 26:24 gewinnen – es hätte durchaus auch andersherum ausgehen können.

Beim Auswärtsspiel gegen Ajax war ich selbst zeitgleich mit der Ersten unterwegs, trotz prominenter Vertretung wurde das Spiel leider 29:20 verloren.

Es folgte ein 28:28 Unentschieden bei Marienfelde, das in dieser Form durchaus gewonnen werden konnte. Irgendwie schaffen wir es aber das ganze Spiel über nicht, unsere spielerische Überlegenheit in mehr Tore umzumünzen. So erzielten die Marienfelder wenige Sekunden vor Schluss den Ausgleich und wir konnten im anschließenden letzten Angriff leider nicht mehr das entscheidende Tor machen.

Das Heimspiel gegen Buckow war gut, um vor allem der E-Jugend für die super Unterstützung die ganze Saison über zu bedanken. Alle bekamen viel Spielzeit und es standen zeitweise 7 E-Jugendliche auf der Platte, die das Ergebnis nicht nur verwalteten, sondern auch noch weiter Dampf nach vorne machten. Das Spiel wurde am Ende 27:11 gewonnen.

Das letzte Saisonspiel führte uns zum Mitaufsteiger und direkten Tabellenkonkurrenten Rudow in die Elfriede-Kuhr-Straße.

Mit einem Sieg konnten wir noch Tabellenplatz 3 hinter Neukölln und Z88 erreichen. Durch dieses Ziel vor Augen und zusätzlich dem Gewinn der Meisterschaft mit der Ersten einen Tag zuvor, bei dem einige aus der Zweiten dabei waren, waren wir hochmotiviert und starteten direkt stark in die Partie. Nick konnte immer wieder nach Belieben durch die Abwehr laufen und frei Tore erzielen, hinten verteidigten wir aber auch nicht richtig konsequent genug. Dadurch konnten wir uns nie richtig klar absetzen, was das Spiel offen hielt und Rudow nicht aufgeben ließ. Auch in der zweiten Halbzeit kamen wir zu vielen einfachen Toren, meist über die schnelle Mitte mit Henry und Julian, was vor allem zum am Ende verdienten 23:20-Sieg beitrug und die Saison auch hier zu einem tollen Abschluss brachte.

Nach der weniger spannenden Bezirksliga-Hinrunde wurden die Jungs nun mehr gefordert und nach den anfänglichen Anpassungsschwierigkeiten übernahmen die Führungsspieler auch mehr Verantwortung, was uns in den Spielen gegen die stärkeren Mannschaften konkurrenzfähig machte. Die E-Jugend bekam viele Spielanteile, die sie toll nutzten. Und auch wir entwickelten uns weiter, spielten am Ende mitunter für die Liga recht ansehnlichen Handball und erzielten mit dem 3. Platz in der Tabelle ein Ergebnis, mit dem alle zufrieden sein können.

– Marvin Mahlow

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Veröffentlicht in Handball News.