Erste Männer verspielt den Sieg gegen Rudow

Nachdem sie in der Hinrunde gegen die Rudower eine bittere Heimniederlage hinnehmen mussten, war die “Erste” hoch motiviert für das Rückspiel beim Süd-Rivalen.

Der Spielverlauf begann schleppend. Beide Abwehrreihen waren löchrig wobei der Rudower Angriff effektiver war. Nach zehn Minuten und bei einem Spielstand von 6:3 nahm Männer-Trainer Stefan Krai die erste Auszeit. Von der Ansprache beflügelt gelang unserer Mannschaft in den nächsten zehn Minuten ein 7:1-Lauf. Trotz zweier Zeitstrafen reichte es, eine drei-Tore-Führung mit in die Pause zu nehmen. Spielstand: 10:13.

In der zweiten Hälfte galt es die Führung ruhig und konsequent zu verwalten, oder sogar auszubauen. Fast das gesamte Spiel über war Lichtenrade die klar bessere Mannschaft. Während Rudow aus dem Rückraum, dank eines überragenden Sebastian “Base” Kreß, fast keine Treffer erzielte, gelang es unseren Männern, allen voran Jonas Beer, immer wieder zu netzen. Dennoch: der Vorsprung blieb bestehen und wurde nicht größer. Zur 49. Minute stand es 18:22 für uns.

Der Bruch im Spiel erfolgte aus unerklärlichen Gründen. Ein zu großes Sicherheitsgefühl könnte der Anstoß dafür gewesen sein, dass ab der 50. die Rudower mehr und mehr über die linke Seite trafen. Die gesamte Spielzeit davor gelang es uns, den linken Rückraum im Schach zu halten – doch so konnte sich die Heimmannschaft nach und nach heranarbeiten und schließlich in der 55. Minuten ausgleichen.

Im Anschluss warfen beide Teams noch zwei Tore und man trennte sich mit 27:27. Bester Werfer bei Lichtenrade wurde Jonas Beer mit sieben Tore

Arbeitssieg gegen Rotation Prenzlauer Berg

Am ersten Spiel im Frühling 2018 (meteorologischer Frühlingsanfang: 01.03) begrüßte die Erste Männer die SG Rotation Prenzlauer Berg. Die auf dem vorletzten Platz stehende Mannschaft aus Prenzlauer Berg unterlag uns bereits im Hinspiel, allerdings gänzlich knapp mit 26:27. Die Statistiken vor dem Spiel sprachen also erneut für uns, salopp gesagt: Wir da oben, der Gegner unten.

Die Partie begann schnell und mit vielen Torerfolgen auf beiden Seiten. Beide Mannschaften standen hinten nicht sicher und konnten so vorne ihre Angriffe verwerten. Während im VfL-Angriff vor allem Jonas Beer in der Anfangsphase glänzte (vier von bis dato sieben Toren), konnte Rotation immer wieder über unsere Halbrechte Seite zu einfachen Toren kommen. Die komplette erste Halbzeit konnte sich keine Mannschaft langfristig absetzen. Auf beiden Seiten war der maximale Vorsprung zu einem Zeitpunkt drei Tore –  auf beiden Seiten wurde dieser im Laufe der ersten Hälfte ausgeglichen. So ging es mit 15:15 in die Pause.

Aus der Kabine ging es so weiter: Bis zur 35. Minute stand es, unter Anderem durch zwei schnelle Tore von Fabian Beer, 20:17. Sechs Minuten später konnten die Gäste den Spielstand wieder auf 22:22 ausgleichen. Der Bruch im Spiel kam für uns ab Minute 50.: Innerhalb von sechs Minuten konnten wir auf vier Tore davonziehen, die höchste Führung bis dahin, welche wir nicht mehr hergaben. Am Ende hieß es 34:31. Nicht überzeugend… aber zwei Punkte.