Phänomenaler Sieg gegen NARVA – Erste Männer krönt durchwachsene Saison

Mit einem hart erarbeiteten Sieg brachte unsere Erste die Hölle Süd, am Wochenende, zum toben. Die weiterhin stark dezimierten Männer standen der in der Rückrunde fast ungeschlagenen SG NARVA Berlin gegenüber. Die Gäste gewannen neun der letzten zwölf Spiele. Vor vollen Rängen galt es einen starken Saisonabschluss hinzulegen, um die Zuschauer beruhigt in die Sommerpause zu entlassen.
Der Spielverlauf gestaltete sich von Anfang an ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte entscheidende Akzente setzen und davonziehen. So zeigte der Spielstand in der 15. Minute 4:4, zehn Minuten später, 9:9. Beide Teams agierten mit einer gesunden Härte, blieben aber stets fair und leisteten sich keine groben Unsportlichkeiten. Zum Pausenpfiff, Spielstand 9:11, verbuchten die Unparteiischen sechs gelbe Karten und drei Zeitstrafen.
In Durchgang zwei zeichnete sich ein ähnliches Bild. Den Zwei-Tore-Vorsprung, den die Gäste zur Halbzeit pflegten, konnte Fabian Beer bereits in der 35. Minute egalisieren. In den darauffolgenden Spielminuten ereignete sich wieder ein munteres Hin und Her mit Lichtenrader Toren von Maximilian Müller, Tim Krist und Fabian Beer. Als mit Minute 54. die bis dato höchste Führung (16:19) fiel, schien der Knoten geplatzt. Bis zur 57. Minute gelang es der SG NARVA diesen Drei-Tore-Vorsprung zu halten, dann folgte eine Lichtenrader Auszeit.
Mit einer Manndeckung bissen sich unsere Männer durch die Schlussphase und schafften es tatsächlich die Partie zu drehen. Acht Sekunden vor Ende erzielte Sven Stahmer das Tor zum 22:21. Als wäre das nicht schon genug Spannung, bekam die SG NARVA Berlin vier Sekunden vor Ende auch noch einen sieben Meter zugesprochen. Der Grund: Felix Rollmann stand im Mittelkreis und verhinderte so den schnellen Anwurf. Die Rote Karte für Rollmann und der Strafwurf waren also vollkommen gerechtfertigt. Sebastian Kreß gelang es jedoch den 7-Meter-Versuch zu parieren und konnte so mit der gesamten Hölle Süd die Aufholjagd feiern.
Am Ende steht ein würdiger Abschluss einer durchwachsenen Verbandsliga-Saison. Das Ziel “Wiederaufstieg” wurde zwar nicht erreicht – am Ende besteht jedoch die Möglichkeit für die Mannschaft und vor allem für die jüngeren Spieler, ihre Entwicklung, in einer schwächeren Liga, auf ein konstantes Level zu heben.
Wir danken allen Zuschauern und ehrenamtlichen Helfern, die uns durch die Saison begleitet haben. Wir freuen uns auf die Saison 2018/2019 und auf volle Ränge in der Zescher Straße.
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Veröffentlicht in Handball News.