1. Frauen mit 11. Sieg in Folge

Sonntag, 24.02.2019 14 Uhr – Gameday

An diesem Sonntag hieß der Gegner BTV 1850 II. Nach dem Hinspiel, welches wir Auswärts mit 15:25 gewinnen konnten, standen die Zeichen für einen erneuten souveränen Auftritt nicht schlecht. Dies dachten sich auch unsere Mädels und ließen die Partie ein wenig ruhiger angehen. Demnach gerieten wir auch schnell mit 0:1 Rückstand. Ab der 6. Spielminute merkte man aber ein deutliches Umdenken der Mannschaft und so kam es, dass wir uns bis zur 26. Minute mit 8:3 absetzen konnten.

Nun war ab diesem Spielstand alles klar, möchte man meinen. Dennoch konnte BTV immer wieder Nadelstiche setzten und uns das ein oder andere Mal ärgern. Dominiert wurde das Spiel von beiden Abwehrreihen und Torhütern. Selbst jemand der sich nicht mit Handball auskennt, hätte dies am Spielstand schnell bemerkt, denn bis zur 45. Minute stand es gerade einmal 12:9.

Ein ums andere Mal hatten wir wirklich große Schwierigkeiten den Ball ins Tor zu bringen. Dies lag zum einen an den sehr guten Halb-Verteidigern vom Gegner und zum anderen schossen wir den Keeper und dessen Pfosten/Latte quasi zur Weltspitze. Diese Szenerie zog sich bis zum Abpfiff durch. Trotzdem gewinnen wir zu Hause verdient mit 17:14.

Ein besonderer Dank geht an die A-Jugend-Spieler, die uns geholfen haben und an die Fans, die uns zahlreich unterstützt haben. Vielen Dank!!!

Fazit: Sehr kampfbetontes Spiel, welches wir aber wieder für uns entscheiden konnten. Es war unser 11. Sieg nach 11 Spielen! Somit sind wir in dieser Saison ungeschlagen und stehen ganz oben in der Tabelle. Damit dies auch so bleibt, muss die Mannschaft weiter bissig bleiben und Siege nicht als selbstverständlich nehmen denn wir kriegen nichts geschenkt!

Bester Lichtenrader-Werfer wurde Lea Banse mit 5 Toren.

 

Erste Männer fackeln Derby-Achterbahn ab

Samstag, 23.02.2019, 17:00 Uhr – Derbytime! Nach dem Hinspiel in eigenen Wänden und einem knappen 28:27 Erfolg, sah die Erste Männer dem Südberliner Kontrahenten TSV Rudow entgegen. Die Hausherren sind in der eigenen Halle noch ohne Punktverlust und konnten zuletzt die SG NARVA Berlin und den VfL Tegel besiegen. Mit unseren Männern reist nun aber eine Mannschaft an, welche seit sieben Spielen ungeschlagen ist und die Verbandsliga Berlin anführt.

Die ersten Minuten der Begegnung machten für die Lichtenradener Fans gleich ersichtlich, dass es für ihre Mannschaft kein einfacher Tag wird. Schnell gelangen unsere Männer ins Hintertreffen und konnten die komplette erste Hälfte nicht in Führung gehen. Nach einem 2:0 gelang uns zur 7. Minute der 2:2-Ausgleich, welcher jedoch zur 12. Minute durch ein 5:3 für Rudow ersetzt wurde. Auch diese Lücke konnten wir durch ein Tor von Sven Stahmer, zur 16. Spielminute schließen, erlaubten uns dann jedoch eine Sendepause: Bis zur Halbzeit fehlte konsequent der Zug zum Tor und der Anschein tat sich auf, unsere Männer würden einen Rückstand verwalten. Der TSV konnte kontinuierlich eine Führung rausarbeiten und mit 14:8 in die Kabine gehen – eine deutliche Ansage.
Die hängenden Köpfe, einiger VfL-Spieler, sorgten aber scheinbar dafür, dass die Sauerstoffversorgung im Kopf angeregt wurde und sie ein komplett anderes Auftreten im zweiten Durchgang zeigten. Angestachelt davon, sich nicht vom Südberliner Erzfeind desaströs auseinanderspielen zu lassen, fand unser Team mehr und mehr ins Spiel zurück und steigerte das Abwehrspiel exorbitant. Belohnt wurden wir hierfür anfänglich noch nicht, da weiterhin viele freie Bälle verworfen wurden. Dennoch gelang es unseren Männern immer wieder zu Torerfolgen zu kommen, während die Gastgeber im Angriff nach Alternativen rangen. Als sich ab der 40. Spielminute auch die Chancenverwertung steigerte, kämpften wir uns Schritt für Schritt ins Spiel zurück um in der 55. Minute zum 23:23-Ausgleich zu treffen. Vor allem Sven Stahmer und Tim Krist taten sich hier hervor, indem sie sieben von insgesamt elf Toren, ab der 40. Minute, erzielten. Zur 57. Minute gelang es Sven Stahmer sogar zum 24:23, aus Lichtenrade-Sicht, zu treffen, was sich auch bis 10 Sekunden vor Schluss hielt. In den letzten Atemzügen der Partie führte jedoch ein technischer Fehler auf Seiten des VfL dazu, dass der TSV noch einen Angriff laufen konnte. Der von Sebastian Kreß parierte Ball prallte seitlich nach vorne, zu einem Rudower Spieler, welcher mit der Schlusssirene einnetzte.

Zwar fühlt sich das Unentschieden durch die letzten Sekunden wie eine Niederlage an, allerdings sollte es nach einer sechs-Tore-Aufholjagt genau andersherum sein. Wir haben an diesem Tag einen Punkt gewonnen, während die Rudower, zum ersten Mal auf etwas Zählbares, in ihrer eigenen Halle, verzichten mussten. Zeitgleich haben die Männer der SG NARVA Berlin (2. Platz in der Verbandsliga Berlin und somit direkter Verfolger) ihr Auswärtsspiel verloren. Respekt darf man beiden Mannschaften gewähren, ein ums andere Mal einen derbywürdigen Nachmittag veranstaltet zu haben und all das in einem fairen Rahmen.

Als nächsten Gegner erwarten wir am 02.03.2019, Zuhause, den TuS Hellersdorf, gegen welche wir unsere bisher einzige Niederlage hinnehmen mussten.

Bester Lichtenrade-Werfer wurde Sven Stahmer mit sieben Toren.

Berauschende Lichtenrader Männer feiern höchsten Saisonsieg

Nach der nächsten großen Spielpause wartete endlich der erste Heimspiel-Samstag in der Lichtenradener Hölle Süd auf die Fans und Spieler des VfL Lichtenrade. Nach einem phänomenalen Sieg der Oberliga-B-Jugend, gegen den 1. VfL Potsdam, dem Kantersieg der wA gegen Brandenburg/West und einem Sieg unserer 2Männermannschaft begegnete unserer Ersten Männer der KSV AJAX-NEPTUN. Im Hinspiel gelang es den Gästen über weite Strecke eine Führung zu verwalten. Unsere Mannschaft konnte ihnen erst in den letzten zehn Minuten den Zahn ziehen und die Partie mit 23:26 für uns zu entscheiden. Dieses Mal sollte das Tabellenbild gegen die im unteren Drittel angesiedelten Köpenicker, eindeutiger unterstrichen werden.

Den Startschuss lieferte Sebastian Limbach über Linksaußen, mit unserem ersten Angriff. Munter und mit Emotionen zeigten beide Mannschaften die ersten Offensivambitionen, wobei wir durch eine konzentrierte und laufbereite Deckung den Gästen das Leben schwer machten. Dass es zur 5. Minute nur 2:1 stand war der anfänglicher Unkonzentriertheit im Abschluss zu zu schreiben, welche aber schnell abgeschüttelt wurde. Mit dem Treffer zum 9:8, in der 20. Minute, durch Anton Buschkow, ließ die Gegenwehr der Köpenicker nach. Das Spiel wurde von unseren Männern mehr und mehr unter Kontrolle gebracht. Bis zur Halbzeit gelang es uns ein akzeptables Polster herauszuspielen. Spielstand: 13:10.
Aus der Kabine riss unsere Erste das Spiel vollends an sich. Starkes Abwehrspiel und einfache Tore in der ersten Welle ermöglichten einen 5:0 Lauf, zum 17:11. Vor allem Mario Riemer und Anton Buschkow taten sich hervor. Letzterer kompensierte mit einigen Rückraumtoren unseren sonst besten Schützen, Jonas Beer, welcher zwar mitspielte, jedoch über weite Spieldistanz manngedeckt wurde. Über ein 20:13 (41. Spielminute), 27:15 (50. Spielminute) und 31:19 (57. Spielminute) fand der KSV keinen Zugang mehr zum Spiel – gab sich jedoch nie komplett auf. Die durchweg faire Partie fand ihren Schlusspunkt durch ein Tor der Gäste zum 32:21.
Weiterhin steht unsere Erste Männer somit auf dem Sonnenplatz der Verbandsliga Berlin und hält sich die Konkurrenz vom Leib. Ein weiteres Etappenziel zum Aufstieg ist zwar geschafft, die schwierigere Aufgabe erwarten wir jedoch schon nächsten Samstag. Dort geht es zum Südberliner Derby nach Rudow, welches traditionell emotional aufgeladen ist und Handball auf hohem Niveau bietet.

Bester Werfer wurde Mario Riemer mit acht Toren.

Halbfinalspiele im HVB-Pokal

Liebe Handballer,
drei Mannschaften spielten im HvB Pokal in dieser Woche ihre Halbfinalspiele!
Leider unterlagen die wA gegen den OOS Ligakonkurrenten aus Preussen mit 23:27 Toren und auch die mC schaffte gegen den Tabellenzweiten der Verbandsliga AC Berlin nach einer 16:22 Niederlage nicht den Einzug ins Finale.

So blieb es der mB vergönnt die VFL Fahnen im Finale zu vertreten.
Beim AC Berlin wurde 26:22 gewonnen.
Die Mannschaft zeigt weiterhin eine hervorragende Entwicklung. Die Teilnahme an der OOS bringt alle Spieler mehr als voran, sodass der spielerische Abstand in diesem Halbfinale gegen einen Mitqualifikanten bei den Spielen um die Aufstieg in die OOS deutlich wurde.

Herzlichen Glückwunsch allen drei Mannschaften zum Erreichten.

MTV 1860 Altlandsberg – VfL Lichtenrade 18:16

Nach starken 50 Minuten ärgerlich verloren!

Als erstem Gegner in der Rückrunde standen wir am Samstag erneut dem MTV Altlandsberg gegenüber. Nach der Weihnachtspause wollten wir, wie unser Gegner auch, mit einem Sieg in die Rückrunde starten. Ein solcher war uns gegen den MTV bereits in der Hinrunde souverän gelungen. Zwar schob der Gegner seine Niederlage lediglich auf unseren Hallenboden, doch wir glaubten fest an unsere Fähigkeiten und blickten daher dem Rückrundenspiel zuversichtlich entgegen.

Nach der ersten Halbzeit sah es auch sehr nach einem Sieg für uns aus: Die Abwehr stand 1A, die Angriffe spielten wir mit Struktur und konnten uns insgesamt elf Mal mit einem Tor belohnen. Auch auf eine zweifache Einzelmanndeckung des MTV reagierten wir gut und unsere Kreisläuferin setzte sich ein ums andere Mal erfolgreich gegen ihre Abwehrspielerin durch. Leider verletzte sich unsere RL Madelaine zum Ende der Halbzeit und konnte erst zum Ende des Spiels wieder eingesetzt werden.
In der Halbzeitpause stieß auch endlich unsere RA zu uns, die zuvor von einer Rückraumspielerin ersetzt werden musste.
Mit einem guten Gefühl aufgrund unserer Führung (11:9) starteten wir so in den zweiten Durchgang. Nach fünf Minuten führten wir noch immer mit zwei Toren und unsere Gegnerinnen wurden zunehmend unruhiger und unzufriedener mit den Schiedsrichtern, was ihnen viele Zwei-Minuten-Strafen einbrachte. Diese insgesamt sechs Minuten in Überzahl wussten wir leider nicht für uns zu nutzen und so mussten wir ab der 47. Minute um jede Ein-Tor-Führung kämpfen. Im Angriff funktionierte nun nahezu nichts mehr. Es fehlte uns an Struktur, Ruhe und der nötigen Spielübersicht, um zu einem erfolgreichen Torabschluss zu kommen. Auch die technischen Fehler häuften sich zunehmend. In der 58. Minute konnten unsere Gegnerinnen zum ersten Mal mit einem Tor in Führung gehen. In der Hektik verloren wir vorne erneut den Ball und gingen dann in der Abwehr in eine Manndeckung über. Dabei bekamen wir 20 Sekunden vor Schluss eine Zwei-Minuten-Strafe, die zu einem erneuten Gegentor führte. So endete dieses spannungsgeladene Spiel unglücklich mit einem Sieg für Altlandsberg. Dieser ist umso bitterer, da sich nicht nur die Spielerinnen aggressiv gegenüber den Schiedsrichtern verhielten, sondern auch das heimische Publikum durch Beleidigungen sowie lautstarkes Fluchen und Pöbeln gegen die Unparteiischen und uns negativ auffielen.
Natürlich können wir auch dem Spiel mit Kleber eine Teilschuld zu unserer Niederlage geben, allerdings suchen wir die Fehler nicht in den äußeren Umständen, wie unsere Gegner, sondern bei uns und arbeiten weiterhin an unserer Variabilität im Angriff und in unseren Torwürfen.

Showtime-Lichtenrade souverän an der Spitze

Die Vorbereitung auf das erste Spiel im neuen Jahr, für die stärkste Männermannschaft des VfL Lichtenrade, erforderte viele Kräfte. Zwischen Neujahr und Mitte Januar holte die Erste Männer quasi die Hinrunde der Brandenburg-Liga nach. So spielte man erst gegen Wildau, Potsdam II und zuletzt Teltow-Ruhlsdorf. Nicht zu vergessen: Auch dem Landesligisten SG AC/Eintracht Berlin statte man unter der Woche einen Besuch, im Rahmen eines Trainingsspiels, ab. Alle Partien konnten gewonnen und an Abwehr- sowie Angriffssystemen konnte gefeilt werden. Mit gutem Selbstvertrauen aber vorbelasteten Beinen ging es also zur zweiten Männermannschaft der SG OSF Berlin. Die Hausherren standen zu diesem Zeitpunkt auf Platz drei der Tabelle, mit der SG NARVA Berlin als Puffer zur Lichtenrader Spitze. Letztere Gegner haben unterdessen das drei Stunden früher angesetzte Spiel gegen den TSV Rudow mit acht Toren verloren. Für unsere Männer waren also die Grundlagen geschaffen, sich ein Polster zum Zweitplatzierten zu erarbeiten.

Der Start ins Spiel verlief unspektakulär. Unser Team machte gleich deutlich, was strukturiertes Angriffsspiel heißt und kam fortwährend zu Torerfolgen. Doch auch die Gäste zeigten ambitionierte Angriffe vermehrt über die Rückraumpositionen durch einfache Eins-gegen-Eins-Erfolge. Unsere Männer waren abgeklärt im Angriff, jedoch teils fahrlässig im Deckungsverhalten. Die stellenweise müden Beine und faulen Köpfe führten dazu, dass wir vereinzelt überlaufen wurden und so die geschaffene Überzahlsituation verloren. Die Schöneberger nutzten dies gut und konnten sich so einen 10:10- Halbzeitstand rausarbeiten. Noch vor dem Pausenpfiff sah Simon Ostermann nach einer eigentlich maßvollen Abwehraktion die Rote Karte und schwächte somit unseren Innenblock.

Aus der Kabine zeigten unsere Männer die stärkste Phase des Spiels. Ab der 37. Minute, beim Spielstand von 13:13, gelang unserer Truppe ein 0:4-Lauf zum 13:17. Erfolgsrezept war hier ein gesteigertes Deckungsverhalten, flinkere Beine und intelligenteres Aushelfen. Die Hausherren fanden seltener die Lücken und den Zug zum Tor und bemühten sich so um Tore. Dennoch blieben sie in Schlagdistanz, begünstigt durch schwache und überhastete Lichtenrader Angriffe. Nochmal richtig spannend wurde es ab der 57. Minute. Nach Torerfolg der Schöneberger zum 20:21 bekamen einige Lichtenrader Spieler zittrige Hände und vergaben eine Minute vor Ende den Ball, ohne zum Torwurf zu kommen. Die Hoffnung der Hausherren doch noch etwas mitzunehmen lag also in ihren Händen, wurde aber durch eine souveräne Parade von Sebastian Kreß, fünf Sekunden vor Schluss, genommen.

Unsere Jungs stehen nun mit drei Zählern Puffer auf dem Ersten Platz. Am Samstag den 16.02.2019 trifft sich die Red Nation um das erste Heimspiel seit November letzten Jahres zu zelebrieren. Mit dem KSV AJAX NEPTUN trifft unsere Truppe auf einen ambitionierten Gegner, bevor es am Samstag darauf (23.02.2019) nach Rudow, zum Derby, geht.

Bester Werfer wurde Jonas Beer mit neun Toren.