Unsere männliche B-Jugend spielte in der Saison 18/19 erstmalig überregional!

Die Mannschaft macht nicht nur spielerisch und technisch große Fortschritte, sondern verinnerlicht auch immer besser die Fokussierung auf den Jugendleistungssport.
Das Highlight der vergangenen Saison war sicherlich der 23:21 Erfolg gegen den Teilnehmer an der deutschen B -Jugendmeisterschaft VFL Potsdam. Die Niederlage der Potsdamer schmerzte den Co Trainer der Männernationalmannschaft und der B-Jugend des VfL Potsdam Alexander Haase sehr.
Dieser Erfolg zeigt aber eindrucksvoll, wie toll die Entwicklung des Jahrgangs 2002/2003 vorangeht.
Auch spielt die Mannschaft das HvB Pokalfinale gegen die Füchse Berlin.
Bedenkt man, dass mit Tim Grüner ( gerade eingeladen zum Sichtungslehrgang der U17 Nationalmannschaft) und Florian Billepp(04) noch zwei weitere Jugendspieler im „Lichtenrader Handball „ -jetzt bei den Füchsen Berlin- entwickelt wurden, wird das Potential der Handballjugend beim VfL sehr deutlich.
Nun heißt es nach dem letzten Saisonspiel am vergangenen Samstag, sie wurde mit einem Kantersieg (49:18) gegen Wildau abgeschlossen, sich auf die Oberligaqualifikationsspiele der B und A Jugend vorzubereiten.

Auch die weibliche A wurde für diese Quali gemeldet. Nach eine tollen Saison in der Oberliga, hat sich die Abteilungsleitung entschlossen der wA die Möglichkeit zu geben, sich in der Qualifikation für die Jugendbundesliga zu beweisen.

Allen Mannschaften maximale Erfolge! Jede Mannschaft, von den Minis bis zu den Ü32 haben die Handballfarben des VfL Lichtenrade hervorragend vertreten.

Danke an unsere Trainer, Schiedsrichter,Kampfgerichte, Helfer, Eltern, Sponsoren, Funktionäre und die vielen weiteren Unterstützer , ohne Euch wären wir Handballer nicht so erfolgreich!
Lieben herzlichen Dank
Eure
Abteilungsleitung Handball

VFL Lichtenrade-Berliner TSC II

Der Ligaprimus lässt Federn!

Vorwort:

Die 1. Damen vom VFL Lichtenrade muss ihre erste Niederlage hinnehmen. Das dieser Moment kommen wird hat sich leider die letzten Wochen abgezeichnet, da die Spiele davor auch schon nicht wirklich gut waren. Grund dafür ist eine allgemeine Zufriedenheit die der Tabellensituation geschuldet ist.

Bericht:

Es begann eigentlich alles wie gewohnt, wir spielten gut und aus dem Konzept heraus. Schnell konnten wir uns absetzen zu einem Stand von 5:3 (11. Spielminute).

Doch was jetzt geschah war schon fast kriminell denn wir warfen in 19 Minuten nur 4 Tore!

Wir kamen immer wieder frei zum Tor, konnten aber nie und ich meine wirklich nie das Tor treffen. Im gegnerischen Tor stand gefühlt Andreas Wolf und das gegnerische Tor war auch ein halben Meter kleiner als gewohnt, was zur Folge hatte das wir einfache Bälle neben das Tor warfen. Der Gegner hingegen konnte stück für stück aufholen und uns sogar überholen.

Unsere Mädels gaben zwar nicht auf und konnten sich wieder ran kämpfen und gingen sogar in der 50 min. in Führung, doch leider fehlte uns die Abgeklärtheit um die Führung zu verwalten oder auszubauen.

Hat man einfach kein Glück kommt natürlich auch Pech dazu und wir bekamen 3 Sekunden vor Spielende beim Stand von 17:17 einen berechtigten 7 Meter gegen uns, welchen der Gegner vollendete und wir das Spiel mit 17:18 Verlieren.

Fazit: Bei einer Wurfquote von gerade mal 38% aus dem Feld und einer 7 Meter Quote von 50% (5 von 10) und individuellen Fehlern, von denen ich lieber nichts sage, muss man sich über diese Niederlage nicht wundern. Das Phrasenschwein grüßt aber wenn man die Dinger vorne nicht macht kriegt man sie hinten rein.

Wie heißt es so schön „Mund abwischen, weiter machen“.

Beste Werferin: Lisa Juch mit 6 Toren.

Erste Männer unterliegt im Spitzenspiel

Showtime-Lichtenrade gönnte sich eine Auszeit, als es an diesem Wochenende, in den Berliner Norden, zum Liga-Zweiten VfL Tegel ging. Die Heimmannschaft war zu diesem Zeitpunkt sechs Punkte hinter uns Lichtenradenern, hat allerdings auch zwei Spiele weniger angetreten.

Die Anfangsphase verlief durchschnittlich für unsere Truppe. Einem Spitzenspiel gerecht schenkten sich die Mannschaften nichts und es gab auf beiden Seiten Tore und technische Fehler. In der 17. Spielminute schafften wir es sogar, durch ein Tor von Jonas Beer, in Führung zu gehen – es sollte allerdings das letzte Mal sein. Was darauffolgend geschah, war für Lichtenradener Herzen schwer erträglich. Die Laufleistung in der Abwehr nahm ab, während die Unsicherheit im Angriff mehr und mehr die Köpfe unserer Spieler dominierte. Wir fingen uns einfache Tore, nahezu ohne Gegenwehr, wonach es zur Halbzeit 12:8 für die Gastgeber stand.

Eine gesteigerte Leistung in der zweiten Hälfte, wie sie in den vergangenen Spielen oft zu sehen war, blieb diesmal aus. Einfache technische Fehler und vor allem ein körperloses Abwehrverhalten sorgten für eine Tegler-Torrausch. Reihenweise Tempogegenstöße waren die Folge. Die Spitzenspiel-Atmosphäre schien einigen nicht zu bekommen, weshalb es am Ende 33:16, gegen unsere Männer, stand.

Am Ende steht die Erste also vor der zweiten Saisonniederlage, der ersten Liga-Niederlage seit Oktober 2018 und einem Spiel, was am Ende richtig weh tut. Trotzdem gibt es noch sechs Spieltage, alles ist offen und wir stehen immer noch auf Platz eins der Verbandsliga Berlin. Auch solche Niederlagen gehören in ein Handballer-Leben und sind als Lerneffekt zu sehen. Unsere Truppe muss nun abhaken können und die angestaute Wut, gesteuert, an den nächsten Wochenenden auf die Platte bringen. Die besten Voraussetzungen sind geschafften, denn uns begegnen nun zwei Heimspiele hintereinander. Am kommenden Samstag, dem 23.03, erwarten wir den BTV 1850 in der Zescher Straße und mit ihnen ein Spiel unserer Männer, welches hoffentlich zeigt, warum sie zurecht am Sonnenplatz der Liga triumphieren.

Bester Lichtenrade-Werfer wurde Jonas Beer mit fünf Toren.

Tim Grüner zum Sichtungslehrgang nominiert

Ein Jahr nach dem Tim Grüner die Handballabteilung in Richtung Füchse Berlin verließ, kann das Lichtenrader Eigengewächs mit nur einem weiteren Berliner Spieler am Sichtungslehrgang teilnehmen.

Wir freuen uns für Tim und es zeigt eindrucksvoll, mit welcher Qualität in Lichtenrade der Jugendhandballsport gefördert und entwickelt wird. Tim hat bei den Füchsen Berlin den nächsten Schritt gemacht und wir sind uns sicher, dass er sich tief im Herzen immer gerne an die ersten „Würfe“ beim VfL Lichtenrade erinnert.                              Tim hat nun die Möglichkeit sich für die u17 Nationalmannschaft zu qualifizieren und somit die Tradition der Lichtenrader Jugendhandballnationalspieler – Frank Wichmann, Andreas Krai, Michael Schröder, Lars Liebe, Darius Krai, Aaron Krai – fortzuführen.

Wir hoffen natürlich sehr, dass auch unser Lichtenrader Eigengewächs Florian Billepp den Weg über die Füchse Berlin in die Lehrgänge des DHB schafft. Alle Trainer in der Handballabteilung des VfL Lichtenrade werden weiterhin mit ganz viel Engagement den Jugendhandballsport fördern und versuchen Spielerinnen und Spieler für diese Aufgaben im Leistungssport zu entwickeln.

Lars Liebe wird mit seiner damaligen VfL Lichtenrade Mannschaft zum Jubiläum „30 Jahre deutsche Vizemeisterschaft der männlichen A-Jugend Jahrgang 1970/1971“ beim Saisonabschluss am 18.5.2019zur dreifach Aufstiegsfeier der Erwachsenenmannschaften dabei sein. Es tolles Rahmenprogramm ist garantiert und wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen der Freunde des „Lichtenrader Handballsports“!

Die Abteilungsleitung Handball freut sich von Herzen                                                                                                                                                                                                       

Quelle HvB:

Drei Berliner B-Jugend-Spieler für Lehrgang nominiert

Für die männliche B-Jugend (Jg. 2002/03) findet vom 27. bis 30. März 2019 ein Sichtungslehrgang in Warendorf statt. Chef-Bundestrainer Nachwuchs Jochen Beppler und DHB-Talentcoach Carsten Klavehn haben dabei auch drei Spieler aus Berlin nominiert. Tim Grüner, Moritz Sauter sind beim Sichtungslehrgang auf jeden Fall dabei. Ron Dieffenbacher muss derzeit auf die Absage eines anderen Spielers hoffe, da er auf der Warteliste steht.

Blasser Sieg für die Erste Männer

Zum 13. Spieltag der Verbandsliga Berlin bekamen die Spitzenreiter der Spielklasse Besuch von der TuS Hellersdorf. Die erwarteten Gäste sind bisweilen die einzige Mannschaft die unsere Männer besiegen konnte. Schlussfolgernd waren unsere Spieler besonders angestachelt die Hinrunden-Niederlage in Hellersdorf zu rächen. Aber auch das übergeordnete Ziel, das Polster zu den Verfolgern aufzustocken, rückte in den Fokus der Spielvorbereitung. Die angesprochenen Verfolger, die SG NARVA Berlin und der VfL Tegel, spielten am Folgetag gegeneinander. Der Verlierer aus diesem Duell dürfte aus dem Titelrennen ausscheiden, was die Wichtigkeit unserer angepeilten zwei Punkte unterstreicht.

Unsere Männer lieferten von Beginn an ab: Fokussiertes Abwehrspiel und ein effizienter Angriff sorgten für einen 7:3-Spielstand zur 14. Spielminute. Der Beste Torschütze der Liga, Jonas Beer, konnte hier schon mit drei Toren seine Akzente setzten. Die Körpersprache und Spannung der Männer zeigte sich konsequent, aber auch die Gäste spielten mit. Ab der Mitte der ersten Hälfte ließen sich die Hellersdorfer jedoch nicht weiter distanzieren. Der vier-Tore-Vorsprung blieb beständig.

Dass die Gäste in Schlagdistanz blieben zeigten die ersten Minuten der zweiten Hälfte. Unsere Männer waren sinnbildlich K.O., fingen sich einen 7:0-Lauf und drohten in eigener Halle blamiert zu werden. Jedoch, bevor die Spielleitung, wie beim Boxen, den K.O. erklärte, fing sich unsere Truppe und stand wieder auf. Alexander Barth endete zur 38. Minute die Torlosflaute und ein kochendes Handballspektakel war geschaffen. Durch gesteigerte Chancenverwertung und einfache Tore in der ersten Welle kämpften sich unsere Männer zurück ins Spiel. Nun waren wir an der Reihe die entscheidenden Schläge zu setzen. Ein 4:0-Lauf, bis zur 46. Spielminute, stellte die Anzeigetafel wieder auf ein komfortableres 23:18-Ergebnis. Dieses Polster ließen wir uns diesmal nichtmehr nehmen, kamen durch ein 30:24 (57. Spielminute), zu einem sechs-Tore-Vorsprung, welcher sich bis zum Abpfiff hielt. Auch wenn das letzte Tor für die Hellersdorfer-Mannschaft gewertet wurde, stand es am Ende 32:26 für den VfL.

Der dominierend wirkende Endstand wird durch die Tiefschlafphase unserer Mannschaft, nach den Pausenminuten, deutlich getrübt. Durch die starke Leistung der Gäste fühlte sich der Sieg am Ende nicht sonderlich berauschend an. In einer höheren Spielklasse kann man sich so etwas nicht erlauben. Der VfL Tegel konnte am darauffolgenden Tag die NARVA Berlin besiegen. Beide Mannschaften sind nun sechs Punkte hinter unseren Jungs, wobei Tegel zwei Spiele weniger auf dem Konto hat. In zwei Wochen erwarten uns die Tegler jedoch in ihrer Halle, zum wohl wichtigsten Spiel der Saison – für beide Teams. Während wir die Chance haben, dem Aufstieg einen riesigen Schritt näher zu kommen, geht es für die Nordwest-Berliner darum, in unserem Atemumfeld zu bleiben.

Bester Werfer wurde Jonas Beer mit acht Toren.