Die 1. Damen kann es noch!!

Vorwort:

In den letzten Wochen stand es nicht besonders gut um unsere Damen. Dies sollte nun endlich ein Ende haben. Einstellung, Wille und Kampfgeist waren wieder da.

Bericht

Wir spielten auswärts gegen eine motivierte Mannschaft vom SG FES II. Der Start der Partie kam quasi wie aus dem Bilderbuch. Abwehr stand wie eine Mauer und vorne konnten wir einfache Tore verwandeln Dank gutem Zusammenspiel und Ausführung der Spieltaktik, die im Vorfeld besprochen wurde. Dennoch wurden wir zunehmend nervöser, warum auch immer, und so konnten die Gegner sich Stück für Stück wieder ran kämpfen. Der Unterschied war aber diesmal das unsere Mädels sich nicht in ein Loch fallen ließen und den Kampf angenommen haben. Wie in den letzten Spielen verwarfen wir klare Chancen was aber dem Spiel nicht schadete sondern noch mehr motivierte. Niemand wollte noch eine Niederlage.

Ab der zweiten Halbzeit ging es dann endlich los mit Schnelligkeit, Spielwitz, sehr gute Anspiele an den Kreis und eine gute Abwehrleistung. Der gegnerische Rückraum war (fast) komplett ausgeschaltet. Folgerichtig gewinnen wir das Spiel bei SG FES II mit 19:14

Fazit

Wir lagen das ganze Spiel nicht einmal hinten und konnten die Führung ausbauen und sogar verwalten. So spielt ein Tabellenführer. Kaum technische Fehler, Temposteuerung, aus dem Konzept und mit Durchschlagskraft!! Am Samstag geht es gegen den Tabellen letzten, hier können wir den vorzeitigen Aufstieg klar machen. Feuert unsere Mannschaft an und lasst uns hoffentlich nach Spielende ein Grund zum feiern haben!

Beste Werferin war Aline Pigeon mit 6 Toren und einem richtig guten Spiel!

Gute Besserung an Lisa Juch, Ulrike Buschkow und Albertina Rambowska.

Erste Männer spielt weiter unter Leistungsniveau

Eine Woche nach der Spitzenspiel-Niederlage in Tegel sah sich die Erste Männer einer weiteren, hochklassigen Begegnung konfrontiert. Zwar ist BTV 1850 in der Tabelle sieben Plätze hinter unseren Jungs, jedoch ist punktemäßig der Abstand, zwischen dem achten und dritten Platz der Verbandsliga Berlin, marginal.

Angeführt von Mario Riemer erreichten unsere Männer den besseren Start. Die 3:0-Führung zur sechsten Minute wurde jedoch in der 13. Spielminute, durch den Treffer zum 3:3, egalisiert. Das gesamte Spiel über dominierten die beiden Abwehrreihen der Mannschaften. Es war eine harte aber faire Begegnung, in der wir unsere Spitzenposition nicht zur Geltung bringen konnten. Die 6:5-Führung für unseren VfL, zur 20. Spielminute, sollte unsere letzte in der Partie gewesen sein. Darauffolgend schafften es die Gäste immer wieder kleine Polster rauszuspielen, die wir aber fortwährend schließen konnten. Mit einem 9:10 ging es in die Kabinen.

Auch in Durchgang zwei starteten wir frischer und aktiver. Viel zu einfache technische Fehler und damit verbundene Ballverluste ermöglichten jedoch keine Belohnung auf der Anzeigetafel. Streckenweise dilettantische Aktionen zehrten am Selbstvertrauen unserer Spieler, brachte sie aber nicht komplett aus der Fassung. Ab der 47. Minute, bei einem Spielstand von 15:18, kämpften wir uns Stück um Stück zurück. Jonas Beer und abermals Mario Riemer taten sich hier hervor und sorgten in der 59. Minute für das 20:20. Durch einen vollkommen überhasteten Angriff der Gäste, mit eigentlich noch zwanzig verbleibenden Sekunden, kamen unsere Männer sogar noch in die Position das entscheidende Tor zu erzielen – glücklos.

Auch an diesem Wochenende spielte Lichtenrades beste Männermannschaft unter ihren Möglichkeiten.

Ob die junge Truppe den vielleicht unangemessenen Erwartungen gerecht werden muss, ist dabei nebensächlich. Fakt ist: abermals dominierte Unkonzentriertheit das Spielverhalten, an der gearbeitet werden muss und welche reduziert werden sollte. Es gilt Woche um Woche konzentriert zu trainieren um Selbstvertrauen und Spielkonstanz zurückzugewinnen, denn schon nächsten Samstag (30.03.2019, 18:00 Uhr) erwarten wir den PSV in der Zescher Straße.

Bester Werfer wurde Jonas Beer mit sieben Toren.

Spielbericht der Zwoten gegen den SV Buckow

Am vergangenen Samstag, den 23.3., erwarteten wir unsere Nachbarn aus Buckow zum Derby in der Zescher Straße. Der Tabellensituation entsprechend und möglicherweise auch dem Umstand geschuldet, dass zwei unserer Männer in der vergangenen Saison noch für den Gegner spielten, entwickelte sich ein faires Spiel in dem wir unnötig lange den Gegner auf Schlagdistanz hielten und phasenweise den Kampfgeist vermissen ließen.

Wir verhinderten zwar durchgängig, dass Buckow in Führung ging und führten nach gut 13 Minuten beim Stand von 10:5 auch mit 5 Toren, ließen sie aber wieder zu uns aufschließen und in der 22. Minute sogar per Siebenmeter zum 12:12 ausgleichen. In dieser Phase standen wir in der Abwehr nicht sicher genug, agierten zu wenig aggressiv und waren vor allem in der Seitwärtsbewegung zu langsam. Vorne vergaben wir Chance um Chance, verloren Bälle und ließen den Gegner so über Gegenstöße und zweite Welle zu einfachen Toren kommen. Dann aber fingen wir uns endlich und starteten einen 8:0-Lauf, der zum Halbzeitstand von 20:12 führte und sich auch nach der Pause noch fortsetzte, sodass wir nach 35 Minuten zum Zwischenstand von 25:12 trafen. In der 38. Spielminute führten wir mit 14 Toren am höchsten, gewährten Buckow daraufhin allerdings einen 4:0-Lauf der im 27:17 in der 42. Minute gipfelte. Diesen 10-Tore-Vorsprung verwalteten wir in der restlichen Spielzeit souverän und gewannen im Endeffekt verdient mit 36:26 gegen deutlich unterlegene Buckower. Leider beinhaltet dieser Sieg auch einen kleinen Wermutstropfen, da sich mit Alex nun schon der zweite unserer Torwarte verletzt hat und wohl für eine ganze Weile ausfällt. Wir wünschen auf diesem Wege gute Besserung.

Zum Schluss lässt sich von Glück reden, dass beide Mannschaften fair spielten und den Sportsgeist hochhielten, da die Schiedsrichter heillos überfordert waren. Exemplarisch war, dass der gegnerische Torwart nach Übertreten unsererseits den Abwurf von der Linie auszuführen hatte…

Wir bedanken uns bei allen Fans für die Unterstützung und würden uns freuen, wenn Ihr auch am kommenden Samstag beim Spiel gegen Kreuzberg für Stimmung in der Halle sorgt.

Unsere männliche B-Jugend spielte in der Saison 18/19 erstmalig überregional!

Die Mannschaft macht nicht nur spielerisch und technisch große Fortschritte, sondern verinnerlicht auch immer besser die Fokussierung auf den Jugendleistungssport.
Das Highlight der vergangenen Saison war sicherlich der 23:21 Erfolg gegen den Teilnehmer an der deutschen B -Jugendmeisterschaft VFL Potsdam. Die Niederlage der Potsdamer schmerzte den Co Trainer der Männernationalmannschaft und der B-Jugend des VfL Potsdam Alexander Haase sehr.
Dieser Erfolg zeigt aber eindrucksvoll, wie toll die Entwicklung des Jahrgangs 2002/2003 vorangeht.
Auch spielt die Mannschaft das HvB Pokalfinale gegen die Füchse Berlin.
Bedenkt man, dass mit Tim Grüner ( gerade eingeladen zum Sichtungslehrgang der U17 Nationalmannschaft) und Florian Billepp(04) noch zwei weitere Jugendspieler im „Lichtenrader Handball „ -jetzt bei den Füchsen Berlin- entwickelt wurden, wird das Potential der Handballjugend beim VfL sehr deutlich.
Nun heißt es nach dem letzten Saisonspiel am vergangenen Samstag, sie wurde mit einem Kantersieg (49:18) gegen Wildau abgeschlossen, sich auf die Oberligaqualifikationsspiele der B und A Jugend vorzubereiten.

Auch die weibliche A wurde für diese Quali gemeldet. Nach eine tollen Saison in der Oberliga, hat sich die Abteilungsleitung entschlossen der wA die Möglichkeit zu geben, sich in der Qualifikation für die Jugendbundesliga zu beweisen.

Allen Mannschaften maximale Erfolge! Jede Mannschaft, von den Minis bis zu den Ü32 haben die Handballfarben des VfL Lichtenrade hervorragend vertreten.

Danke an unsere Trainer, Schiedsrichter,Kampfgerichte, Helfer, Eltern, Sponsoren, Funktionäre und die vielen weiteren Unterstützer , ohne Euch wären wir Handballer nicht so erfolgreich!
Lieben herzlichen Dank
Eure
Abteilungsleitung Handball

VFL Lichtenrade-Berliner TSC II

Der Ligaprimus lässt Federn!

Vorwort:

Die 1. Damen vom VFL Lichtenrade muss ihre erste Niederlage hinnehmen. Das dieser Moment kommen wird hat sich leider die letzten Wochen abgezeichnet, da die Spiele davor auch schon nicht wirklich gut waren. Grund dafür ist eine allgemeine Zufriedenheit die der Tabellensituation geschuldet ist.

Bericht:

Es begann eigentlich alles wie gewohnt, wir spielten gut und aus dem Konzept heraus. Schnell konnten wir uns absetzen zu einem Stand von 5:3 (11. Spielminute).

Doch was jetzt geschah war schon fast kriminell denn wir warfen in 19 Minuten nur 4 Tore!

Wir kamen immer wieder frei zum Tor, konnten aber nie und ich meine wirklich nie das Tor treffen. Im gegnerischen Tor stand gefühlt Andreas Wolf und das gegnerische Tor war auch ein halben Meter kleiner als gewohnt, was zur Folge hatte das wir einfache Bälle neben das Tor warfen. Der Gegner hingegen konnte stück für stück aufholen und uns sogar überholen.

Unsere Mädels gaben zwar nicht auf und konnten sich wieder ran kämpfen und gingen sogar in der 50 min. in Führung, doch leider fehlte uns die Abgeklärtheit um die Führung zu verwalten oder auszubauen.

Hat man einfach kein Glück kommt natürlich auch Pech dazu und wir bekamen 3 Sekunden vor Spielende beim Stand von 17:17 einen berechtigten 7 Meter gegen uns, welchen der Gegner vollendete und wir das Spiel mit 17:18 Verlieren.

Fazit: Bei einer Wurfquote von gerade mal 38% aus dem Feld und einer 7 Meter Quote von 50% (5 von 10) und individuellen Fehlern, von denen ich lieber nichts sage, muss man sich über diese Niederlage nicht wundern. Das Phrasenschwein grüßt aber wenn man die Dinger vorne nicht macht kriegt man sie hinten rein.

Wie heißt es so schön „Mund abwischen, weiter machen“.

Beste Werferin: Lisa Juch mit 6 Toren.

Erste Männer unterliegt im Spitzenspiel

Showtime-Lichtenrade gönnte sich eine Auszeit, als es an diesem Wochenende, in den Berliner Norden, zum Liga-Zweiten VfL Tegel ging. Die Heimmannschaft war zu diesem Zeitpunkt sechs Punkte hinter uns Lichtenradenern, hat allerdings auch zwei Spiele weniger angetreten.

Die Anfangsphase verlief durchschnittlich für unsere Truppe. Einem Spitzenspiel gerecht schenkten sich die Mannschaften nichts und es gab auf beiden Seiten Tore und technische Fehler. In der 17. Spielminute schafften wir es sogar, durch ein Tor von Jonas Beer, in Führung zu gehen – es sollte allerdings das letzte Mal sein. Was darauffolgend geschah, war für Lichtenradener Herzen schwer erträglich. Die Laufleistung in der Abwehr nahm ab, während die Unsicherheit im Angriff mehr und mehr die Köpfe unserer Spieler dominierte. Wir fingen uns einfache Tore, nahezu ohne Gegenwehr, wonach es zur Halbzeit 12:8 für die Gastgeber stand.

Eine gesteigerte Leistung in der zweiten Hälfte, wie sie in den vergangenen Spielen oft zu sehen war, blieb diesmal aus. Einfache technische Fehler und vor allem ein körperloses Abwehrverhalten sorgten für eine Tegler-Torrausch. Reihenweise Tempogegenstöße waren die Folge. Die Spitzenspiel-Atmosphäre schien einigen nicht zu bekommen, weshalb es am Ende 33:16, gegen unsere Männer, stand.

Am Ende steht die Erste also vor der zweiten Saisonniederlage, der ersten Liga-Niederlage seit Oktober 2018 und einem Spiel, was am Ende richtig weh tut. Trotzdem gibt es noch sechs Spieltage, alles ist offen und wir stehen immer noch auf Platz eins der Verbandsliga Berlin. Auch solche Niederlagen gehören in ein Handballer-Leben und sind als Lerneffekt zu sehen. Unsere Truppe muss nun abhaken können und die angestaute Wut, gesteuert, an den nächsten Wochenenden auf die Platte bringen. Die besten Voraussetzungen sind geschafften, denn uns begegnen nun zwei Heimspiele hintereinander. Am kommenden Samstag, dem 23.03, erwarten wir den BTV 1850 in der Zescher Straße und mit ihnen ein Spiel unserer Männer, welches hoffentlich zeigt, warum sie zurecht am Sonnenplatz der Liga triumphieren.

Bester Lichtenrade-Werfer wurde Jonas Beer mit fünf Toren.