Erste Männer unterliegt im Spitzenspiel

Showtime-Lichtenrade gönnte sich eine Auszeit, als es an diesem Wochenende, in den Berliner Norden, zum Liga-Zweiten VfL Tegel ging. Die Heimmannschaft war zu diesem Zeitpunkt sechs Punkte hinter uns Lichtenradenern, hat allerdings auch zwei Spiele weniger angetreten.

Die Anfangsphase verlief durchschnittlich für unsere Truppe. Einem Spitzenspiel gerecht schenkten sich die Mannschaften nichts und es gab auf beiden Seiten Tore und technische Fehler. In der 17. Spielminute schafften wir es sogar, durch ein Tor von Jonas Beer, in Führung zu gehen – es sollte allerdings das letzte Mal sein. Was darauffolgend geschah, war für Lichtenradener Herzen schwer erträglich. Die Laufleistung in der Abwehr nahm ab, während die Unsicherheit im Angriff mehr und mehr die Köpfe unserer Spieler dominierte. Wir fingen uns einfache Tore, nahezu ohne Gegenwehr, wonach es zur Halbzeit 12:8 für die Gastgeber stand.

Eine gesteigerte Leistung in der zweiten Hälfte, wie sie in den vergangenen Spielen oft zu sehen war, blieb diesmal aus. Einfache technische Fehler und vor allem ein körperloses Abwehrverhalten sorgten für eine Tegler-Torrausch. Reihenweise Tempogegenstöße waren die Folge. Die Spitzenspiel-Atmosphäre schien einigen nicht zu bekommen, weshalb es am Ende 33:16, gegen unsere Männer, stand.

Am Ende steht die Erste also vor der zweiten Saisonniederlage, der ersten Liga-Niederlage seit Oktober 2018 und einem Spiel, was am Ende richtig weh tut. Trotzdem gibt es noch sechs Spieltage, alles ist offen und wir stehen immer noch auf Platz eins der Verbandsliga Berlin. Auch solche Niederlagen gehören in ein Handballer-Leben und sind als Lerneffekt zu sehen. Unsere Truppe muss nun abhaken können und die angestaute Wut, gesteuert, an den nächsten Wochenenden auf die Platte bringen. Die besten Voraussetzungen sind geschafften, denn uns begegnen nun zwei Heimspiele hintereinander. Am kommenden Samstag, dem 23.03, erwarten wir den BTV 1850 in der Zescher Straße und mit ihnen ein Spiel unserer Männer, welches hoffentlich zeigt, warum sie zurecht am Sonnenplatz der Liga triumphieren.

Bester Lichtenrade-Werfer wurde Jonas Beer mit fünf Toren.

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Veröffentlicht in Handball News.