OOS-Heimauftakt der Ersten Männer

Das erste Heimspielwochenende in der Hölle Süd liegt hinter den Lichtenrader Männerspielern. Sowohl die Erste, als auch die Zweite Männer bestritten ihr erstes Punktspiel der neuen Saison, zuhause. Die Erste hatte jedoch bereits ein erstes Auswärtsspiel in Schöneberg, bei der SG OSF, bestritten. Das erste Personaltief der Saison frisst sich der weilen durch die Truppe und kommt zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Unserer Ersten fehlten bis dato fünf wichtige Spieler, allen voran Jonas Beer. Wie schnell sich das Lazarett lichtet, steht noch in den Sternen. Da in der Liga jeder Punkt zählt, lassen sich nur die Daumen drücken, dass es möglichst schnell passiert.

Als kommender Gegner besuchte die SG Uni Greifswald/Loiz den Süden von Berlin. Auch hinter den Mecklenburgern liegt eine Vergangenheit mit Höhen und Tiefen, nahezu deckungsgleich mit der unseren. Die zwei letzten Begegnungen, einmal auswärts, einmal zuhause, endeten jeweils mit Erfolgen der Heimmannschaft – diese Rechnung spricht also schon mal für uns.

Der Spielauftakt bot den Zuschauern eine körperliche und handballerisch hochklassige Partie. In der ersten Halbzeit gab es auf beiden Seiten nahezu keine technischen Fehler und fast jeder Angriff bot einen Torerfolg. Nicht unerwartet stand es also zur Halbzeit 17:18, aus Sicht der Gastgeber. Dabei konnten vor allem Anton Buschkow und Mario Riemer auf unserer Seite die Tore erzielen und in der Anfangsphase dafür sorgen, dass wir die Nase vorn behielten.

Den ersten nennenswerten Abstand konnten sich dann die Gäste im zweiten Durchgang herausspielen. Durch überhastete Würfe und unkonzentriertes Abwehrverhalten auf Lichtenrader-Seite, gelang es der SG Greifswald/Loiz, kontinuierlich, bis kurz vor Schluss, den Vorsprung zu vergrößern. Auch der ausgedünnte Kader, und die damit schwindende Körperlichkeit lassen sich hier als Grund konstatieren. Über ein 19:21 (36. Spielminute) hinzu einem 22:26 (46. Spielminute), bis zum 25:32 (57. Spielminute), entwickelte sich der Spielverlauf. In den letzten Minuten gelang unseren Männern nochmals Schadensbegrenzung und folglich der Endstand von 29:32.

Der Moral hat bereits gestimmt, das Ergebnis erstmal nicht. Mit einer luxuriöseren Personalsituation und gleichem handballerischen Kampf- und Teamgeist werden in dieser Liga durchaus einige Punkte zu holen sein. Das Saisonziel „Klassenerhalt“ wird auch nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel nicht weniger forciert – im Gegenteil.

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Veröffentlicht in Handball News.