Abschluss Hinrunde mD I

Nach den ersten vier Siegen in den ersten vier Spielen, wollten wir nun auch das fünfte Spiel gegen die SG NARVA Berlin gewinnen und fanden uns dazu am 17.11.2019 wieder in der Hölle Süd ein. Mit viel Motivation ins Spiel gehend, gestaltete sich die erste Halbzeit sehr ausgeglichen. So stand es nach 15 Minuten 10:10. In den letzten 5 Minuten der ersten Halbzeit konnten wir uns dann ein wenig absetzen, so dass wir mit einem 16:12 in die Pause gingen. In der zweiten Halbzeit knüpften wir an die Erste an, bauten den Vorsprung noch auf 6 Tore aus und hielten diesen bis 5 Minuten vor Schluss. Als wir dann in dieser Zeit noch drei Zeitstrafen bekamen, verkürzte sich der Vorsprung wieder. Wir gewannen das Spiel jedoch trotzdem 27:25.

Eine Woche später ging es zum VfV Spandau. Nach einer schwachen ersten Hälfte ging es nur mit 14:15 in die Pause. Das musste besser werden. Gut in die zweite Hälfte kommend, konnten wir uns auf 16:21 absetzen (26:11). Diesen Vorsprung verwalteten wir dann, so das wir am Ende 22:26 gewannen.

Am 30.11.2019 ging es dann wieder zu Hause gegen die Füchse Berlin Reindf. Erster gegen Zweiter. Wer wird Herbstmeister? Mit mächtig Motivation starteten wir um 15:30 in einer gut gefüllten Halle ins Spiel. Die Fans machten der Hölle Süd wieder alle Ehre und unterstützten ihre Mannschaft, so das wir uns auf 5:3 absetzen konnten. Auszeit Füchse. Uns nicht beeindrucken lassend, kämpften wir weiter und arbeiteten uns so eine 10:4 Führung heraus. Auszeit Heim. Runter kommen. Neue Kraft schöpfen. Weiter geht’s. Halbzeit 12:6. Zweite Halbzeit genau so weitermachend, wie die Erste, setzten wir nochmal einen drauf (22:10). Auszeit Füchse. Noch sechs Minuten Zwölf vor. Weiter kämpfen. Alle sollten nochmal spielen. Über eine weiterhin solide Abwehr und einen dann nicht mehr so starken Angriff gewannen wir dann trotzdem deutlich mit 22:13 die Herbstmeisterschaft.

An dieser Stelle noch einmal Vielen Dank für eure großartige Unterstützung während der Saison und an das immer engagierte Kampfgericht, ohne die solch eine Hinrunde nicht möglich gewesen wäre.

Nach einer erfolgreichen Hinrunde ging es nun noch im Pokalviertelfinale gegen die SG OSF Berlin. Wir starteten nicht gut und aufgeregt in das Spiel und lagen so recht schnell 2:5 zurück. Allerdings schafften wir uns nach einer Auszeit wieder auf das Spiel zu konzentrieren, holten den Rückstand auf und gingen mit 6:5 in Führung. Diese Führung behielten wir bis zur Halbzeit (14:13). Die Zweite Halbzeit begann auch sehr ausgeglichen. Nach vielen Führungswechseln stand es dann schließlich nach 36 Minuten 19:19. noch einmal aufs Handballspielen konzentrierend, gelang uns dann in einem spannenden Spiel noch ein 23:20 Sieg. Auf geht’s ins Halbfinale.

 

Vielen Dank nochmal an Frank Mrosik, der sich dazu bereiterklärt hat, in diesem Spiel den Hallensprecher zu machen. Ich glaube es war eine super Erfahrung für die Jungs.

 

 

Nach diesem hart umkämpften Pokalspiel, ging es am nächsten Tag gleich weiter zum Turnier nach Magdeburg. Dort angekommen bemerkten wir mal wieder, dass wir wie immer auch hier wieder die kleinsten waren. Das erste Spiel gegen eine Mannschaft des SC Magdeburgs verloren wir knapp mit einem Tor (17:16), das Zweite spielten wir unentschieden (16:16). An dieser Stelle nochmal gute Besserung an Leo, der sich in diesem Spiel am Knie verletzte. Hoffentlich geht es dir bald wieder besser. Nun also mit einem Spieler weniger im Turnier ging es gegen den späteren Turniersieger, den SC DHfK Leipzig. Mit einem lauffreudigen Spiel gelang es uns gut dagegenzuhalten. Letztendlich mussten wir uns aber mit 16:18 geschlagen geben. Im letzten Spiel gegen die Mecklenburger Stiere (2. Platz) wollten wir nochmal alles geben. Durch unsere hohe Geschwindigkeit und unsere nun bemerkbare, gute Ausdauer konnten wir dann 21:14 gewinnen und das Turnier als Dritter beenden. Letztendlich haben alle Spieler gespielt und die Mannschaft hat sich von Spiel zu Spiel weiterentwickelt. Man konnte sehen, dass wir als „kleiner Dorfverein“ auch gegen die großen Leistungszentren in Ostdeutschland mithalten können.

Vielen Dank an den SC Magdeburg für die Einladung. Die Jungs haben viel gelernt und viele tolle Erfahrungen mitgenommen.

Nun geht es in die verdiente Weihnachtspause, bevor wir im Januar in die Rückrunde starten.

 

Janis Wedewardt