Schwierige Zeiten

Liebe Handballerinnen und Handballer!

Liebe Trainerinnen und Trainer!

Liebe Helferinnen und Helfer

Liebe Eltern, Großeltern und  liebe Sponsoren!

 

Wir hoffen von Herzen, dass es Euch/Ihnen allen gesundheitlich gut geht und Ihr/Sie diese schwierige Zeit gesund übersteht.

Lasst uns mit Vorfreude in die Zukunft blicken, positiv bleiben, damit wir beim Handballsport diese schlimme Zeit vergessen können.

Allen viel Glück und Geschick , damit auch alle die wirtschaftlichen Auswirkungen gut meistern können. Alle Verantwortlichen der Handballabteilung drücken ganz fest die Daumen. Alles Gute in allen Bereichen und ganz viel Energie!

 

Mit sportlichen Grüßen

Eure Abteilungsleitung

Erste Männer verliert nach gutem Kampf in Usedom

Die beiden großen Auswärtsfahrten in dieser Saison fallen auf den März 2020. Vergangenes Wochenende war es der HSV Insel Usedom, welcher uns in der Pommernhalle erwartete. Die Zuhause noch ungeschlagenen Hausherren konnten wir im Hinspiel fast bezwingen. Am Ende stand es 29:29, nach langer Führung von unserem VfL.

 

Auch im Norden lief die Partie gut für unsere Mannschaft an. In der gesamten ersten Hälfte konnte keine Seite eine beachtliche Führung herausspielen. Usedom mühte sich ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Die Ausgeglichenheit machte sich auch bei unseren Spielern auf dem Formular bemerkbar. Am Ende des Tages sollte Fabian Beer bester VfL- Schütze werden, mit insgesamt fünf Toren. Gefolgt allerdings von vier Spielern mit jeweils vier Toren. Trotz aggressiven Abwehrreihen gestaltete sich das Spiel fair – keine Seite leistete sich unangebrachte Unsportlichkeit. Mit einem 16:14 ging es in die Kabine.

Anfang der zweiten Hälfte leistete sich unser Team einen ungewohnt schlechten Start. Mit einem schnellen 3:0-Lauf setzten sich die Gastgeber auf fünf Tore ab. Von diesem Rückschlag sollte sich die Erste Männer nicht erholen und konnte die Lücke, trotz starkem Kampf und Siegeswillen, nicht mehr schließen. Über ein 28:24 (50. Spielminute) ende eine torreiche Begegnung mit 33:27.

Nach einer zwei-wöchigen Spielpause wird uns der Stralsunder HV, am 28.03, empfangen.

Ü32: VFL Lichtenrade – TSV Rudow

Gerne nehmen wir mal die Gelegenheit war, hier einen Spielbericht zu unserem letzten Spiel gegen den TSV Rudow in heimischer Halle zu platzieren. Sonst ja nicht unbedingt darum bemüht an dieser Stelle literarisch zu glänzen, fühlen wir uns auf Grund eines Spielberichtes des Gegners TSV Rudow genötigt, ein paar Absätze selbst zu formulieren und richtig zu stellen:

Nachdem unser Spiel seitens des TSV Rudow 3 Tage zuvor abgesagt wurde, da dort zu wenig Spieler vorhanden seien, insistierte die Mannschaftsleitung des VFL Lichtenrade, nahm die geschenkten Punkte nicht an und gab der Fairness halber dem TSV Rudow weitere Zeit, noch Spieler zu finden. Und zur Überraschung aller (vielleicht auch zu der des gegnerischen Trainers?) traten dann letztlich am Samstag 11 Spieler des TSV Rudow gegen uns in der Zescher Straße an. Gut so, denn wir wollen ja Handball spielen und keine geschenkten Punkte verwalten.

Das Spiel gestaltete sich für uns jedoch als sehr schwierig und wir waren zu keinem Zeitpunkt an diesem Tag in der Lage, auf Augenhöhe mit dem TSV Rudow zu agieren. Sowohl eine schwache Angriffsleistung, als auch Abstimmungsschwierigkeiten und individuelle Fehler in der Abwehr zogen sich durch unser Spiel. Somit war die Niederlage für uns in Höhe von 33:22 (16:10) mehr als berechtigt.

Deshalb gratulieren wir dem TSV Rudow – wie auch schon direkt nach dem Spiel – zum verdienten Sieg.

In der Nachschau hat es jedoch den Eindruck, dass der Verfasser des Beitrags auf der Website des TSV Rudow nicht in voller Gänze dem Spiel folgen konnte und einige Details übersehen hatte. Lediglich um sein Gedächtnis aufzufrischen und einen anderen Blickwinkel auf die Ereignisse des Spiels zu bieten, hier nur ein paar Stichpunkte (quasi ein „Best-Of“) aus Lichtenrader Perspektive:

  • Frontalschlag eines Rudower Abwehrspielers in den Magen des angreifenden Lichtenrader Spielers beim erweiterten Tempo-Gegenstoß.
  • Ellenbogenschlag gegen das Gesicht eines Lichtenrader Abwehrspielers beim „Überzieher“ durch den gleichen Rudower Spieler.
  • Mehrere Schläge ins Gesicht durch Rudower Mittelblockspieler gegen Rückraumspieler des VFL Lichtenrade.
  • Würgen von hinten am Hals eines Lichtenrader Angriffsspielers durch einen Rudower Abwehrspielers.
  • Frontaler, direkter Gesichtstreffer auf den Lichtenrader Torwart aus fast unbedrängter Position vom Rudower Linksaußen-Spieler.
  • Höhnisches Gelächter, Beschimpfungen und Applaudieren gegen Gegner und Schiedsrichter seitens der Bank des TSV Rudow
  • Rudelbildung mehrerer Spieler sowie eines Betreuers des TSV Rudow um den Schiedsrichter nach strittiger Szene.
  • Mehrfaches, massives Ignorieren des Kleberverbots in der Halle durch Spieler des TSV Rudow, inkl. Androhung von Spielabbruch durch den Schiedsrichter.

Im Übrigen: Unsere Jungs waren sicher auch keine Engel und bei einer überforderten Spielleitung kann dies schnell auf beiden Seiten unschön werden…

Im Großen und Ganzen gibt es jedoch ein „Shake-Hands“ nach dem Spiel und man kann wieder ein Bier trinken gehen – wenn auch einzelne bestimmt nie die besten Freunde miteinander werden.

Abschließend bleibt nunmehr zu hoffen, hiermit die Erinnerung des Verfassers des Rudower Spielberichts ein wenig aufgefrischt zu haben und dass dies bei seiner Reflektion hilfreich ist. Falls nicht wäre dem TSV Rudow zu raten, in Zukunft vielleicht eine dem Verfasser nahe stehende Fachperson zur Seite zu stellen, welche bei der Auswertung des Spiels und der anschließenden Veröffentlichung behilflich sein kann.

Wir wünschen den Spielern des TSV Rudow für den weiteren Saisonverlauf alles Gute, verletzungsfreie Zeiten und bleibt gesund.

Crunchtime-Barth trifft ins Grüne

Das Glück des Tüchtigen segnete die Erste Männermannschaft im Vorfeld der Begegnung mit dem Grünheider SV. Besagtem Gegner wurden Punkte aberkannt, da sie einen Spieler unzulässig spielen ließen. Dies betrifft auch das Hinspiel gegen unseren VfL, wodurch wir die verlorenen Punkte im Nachhinein zugesprochen bekamen. Neben dem neuen Hoffnungsschub bot sich auch die Möglichkeit im direkten Aufeinandertreffen an Grünheide vorbeizuziehen. Mit der abermals prächtigen, lauten Unterstützung der Lichtenrader-Ultras, war alles bereit um ein Handballfest abzufackeln.

Mit einer starken Anfangsphase der Gäste kam unsere Erste gleich in Bedrängnis. Obwohl in der Abwehr viel Bewegung war und willensstark verteidigt wurde, gelang Grünheide bis zur 9. Spielminute eine 2:5-Führung. Nach einzelnen Feinjustierungen schraubte sich die Härte noch ein Stück nach oben und die Gegentore wurden minimiert. In der Folge taten sich die Brandenburger schwerer zum Torerfolg zu kommen und unsere Männer robbten sich immer näher heran. Ohne ein einziges Mal in Front gelegen zu haben, blieb unsere Erste Männer Grünheide im Nacken sitzen und schloss Halbzeit eins mit dem Spielstand von 13:14 ab.

Den frischeren Start in den zweiten Durchgang belohnte Fabian Beer auch gleich mit der ersten Führung, jedoch nur von kurzer Dauer. Beide Mannschaften demonstrierten ein emotionales und hartes Spiel, ohne das sich ein Sieger abzeichnete. Kleine Zwischenspurte der Gäste wurden konsequent gekontert und in der 51. Spielminute war es Alexander Barth, der eine erneute VfL-Führung einstellen konnte (Spielstand: 23:22). Die letzten neun Minuten gaben unsere Männer das Spiel nicht wieder her. Auch eine maximale Zitterpartie blieb den Besuchern der Hölle-Süd erspart. Zur 58. Spielminute war es erneut Alexander Barth, der seine Crunchtime-Qualitäten beweisen konnte, und über den Kopf des gegnerischen Torhüters zum 27:25 netzte. Er sollte an diesem Abend bester Lichtenrader Torschütze werden. Mit dem anschließend missglückten Angriff von Grünheide war klar: Dieses Tor war die Vorentscheidung. Endstand: 28:25.

Mit diesem wichtigen Heimsieg halten sich unsere Männer im Spiel um den Klassenerhalt. Es folgen die zwei weitesten Auswärtsfahren nach Usedom und Stralsund. Die verbleibende Saison bietet noch reichlich Möglichkeiten zum Punkten, jedoch nicht mehr viele zum Patzen. Um die Liga wirklich zu halten sind noch einige Kraftanstrengungen zu bewältigen.

 

mD und mB Jugend stehen im Pokalfinale

Liebe Handballer,
der Handball in Lichtenrade stellt zwei Mannschaften im Jugend Pokalfinale !
Wir gratulieren der mD und mB zu diesem großen Erfolg. Leider schied die mA nach Verlängerung mit 35:34 Toren beim OSF im Halbfinale aus.
Der VfL zeigt somit abermals eindrucksvoll, wie gut und breit die Jugendarbeit beim „Lichtenrader Handball“ aufgestellt ist.
Wir danken allen Beteiligten in der Handballabteilung für die tolle Arbeit als Trainer, Betreuer, Helfer und vor allen aber gilt unserer Dank den Eltern für das uns entgegengebrachte Vertrauen!

Liebe Grüße
Eure Abteilungsleitung Handball