Showtime-Lichtenrade souverän an der Spitze

Die Vorbereitung auf das erste Spiel im neuen Jahr, für die stärkste Männermannschaft des VfL Lichtenrade, erforderte viele Kräfte. Zwischen Neujahr und Mitte Januar holte die Erste Männer quasi die Hinrunde der Brandenburg-Liga nach. So spielte man erst gegen Wildau, Potsdam II und zuletzt Teltow-Ruhlsdorf. Nicht zu vergessen: Auch dem Landesligisten SG AC/Eintracht Berlin statte man unter der Woche einen Besuch, im Rahmen eines Trainingsspiels, ab. Alle Partien konnten gewonnen und an Abwehr- sowie Angriffssystemen konnte gefeilt werden. Mit gutem Selbstvertrauen aber vorbelasteten Beinen ging es also zur zweiten Männermannschaft der SG OSF Berlin. Die Hausherren standen zu diesem Zeitpunkt auf Platz drei der Tabelle, mit der SG NARVA Berlin als Puffer zur Lichtenrader Spitze. Letztere Gegner haben unterdessen das drei Stunden früher angesetzte Spiel gegen den TSV Rudow mit acht Toren verloren. Für unsere Männer waren also die Grundlagen geschaffen, sich ein Polster zum Zweitplatzierten zu erarbeiten.

Der Start ins Spiel verlief unspektakulär. Unser Team machte gleich deutlich, was strukturiertes Angriffsspiel heißt und kam fortwährend zu Torerfolgen. Doch auch die Gäste zeigten ambitionierte Angriffe vermehrt über die Rückraumpositionen durch einfache Eins-gegen-Eins-Erfolge. Unsere Männer waren abgeklärt im Angriff, jedoch teils fahrlässig im Deckungsverhalten. Die stellenweise müden Beine und faulen Köpfe führten dazu, dass wir vereinzelt überlaufen wurden und so die geschaffene Überzahlsituation verloren. Die Schöneberger nutzten dies gut und konnten sich so einen 10:10- Halbzeitstand rausarbeiten. Noch vor dem Pausenpfiff sah Simon Ostermann nach einer eigentlich maßvollen Abwehraktion die Rote Karte und schwächte somit unseren Innenblock.

Aus der Kabine zeigten unsere Männer die stärkste Phase des Spiels. Ab der 37. Minute, beim Spielstand von 13:13, gelang unserer Truppe ein 0:4-Lauf zum 13:17. Erfolgsrezept war hier ein gesteigertes Deckungsverhalten, flinkere Beine und intelligenteres Aushelfen. Die Hausherren fanden seltener die Lücken und den Zug zum Tor und bemühten sich so um Tore. Dennoch blieben sie in Schlagdistanz, begünstigt durch schwache und überhastete Lichtenrader Angriffe. Nochmal richtig spannend wurde es ab der 57. Minute. Nach Torerfolg der Schöneberger zum 20:21 bekamen einige Lichtenrader Spieler zittrige Hände und vergaben eine Minute vor Ende den Ball, ohne zum Torwurf zu kommen. Die Hoffnung der Hausherren doch noch etwas mitzunehmen lag also in ihren Händen, wurde aber durch eine souveräne Parade von Sebastian Kreß, fünf Sekunden vor Schluss, genommen.

Unsere Jungs stehen nun mit drei Zählern Puffer auf dem Ersten Platz. Am Samstag den 16.02.2019 trifft sich die Red Nation um das erste Heimspiel seit November letzten Jahres zu zelebrieren. Mit dem KSV AJAX NEPTUN trifft unsere Truppe auf einen ambitionierten Gegner, bevor es am Samstag darauf (23.02.2019) nach Rudow, zum Derby, geht.

Bester Werfer wurde Jonas Beer mit neun Toren.

1.Frauen meldet sich mit Pokalkracher zurück – weibliche A-Jugend mit Rückrundenauftakt

Unsere 1.Frauen startet am Sonntag mit einen echten Kracher in das Jahr 2019. Um 13.45 Uhr empfangen unsere 1.Frauen die Oberligamannschaft der HSG Neukölln.
Wie schon in der letzte Pokalrunde ist auch hier die Favoritenrolle klar verteilt und unsere Frauen wollen trotzdem wieder probieren eine größere Mannschaft die überregional spielt zu ärgern.
Für unsere Frauen ist das Achtelfinale jetzt schon der größte Erfolg im Pokal seit Jahren und vielleicht kann ja die Heimstärke die Frauen zu einer Riesen Überraschung tragen.
Gespielt wird am Sonntag, den 27.01.2019 um 13.45 Uhr in der Hölle Süd.

Unsere weibliche A-Jugend meldet sich mit einem kleinen 4-Punktespiel um Platz 4 aus der Winterpause zurück. Am Samstag, den 26.01.2019 geht es um 18.00 Uhr in Altlandsberg um die nächsten zwei Punkte.
Nachdem unsere A-Jugend das Hinspiel am 1.Spieltag mit 24:19 für sich entscheiden konnte, will unsere A-Jugend auch das Rückspiel in fremder Halle für sich entscheiden.

Beide Mannschaften brauchen eure Unterstützung, also kommt zahlreich gerade zum Heimspiel im Pokal vorbei!

– Eine Abteilung,  Eine Liebe, Ein Ziel –

Erste Männer gewinnt Herbstmeisterschaft gegen neun Feldspieler

Der neunte Spieltag in der Verbandsliga Berlin, gegen die HSG Neukölln, bahnte sich an und wirkte ein ganz normaler zu werden. Die Anreise zum traditionell, gemeinsamen Pre-Spiel-Essen erfolgte im ersten Berliner Schneefall dieses Jahres. Gestärkt und motiviert reiste man nun weiter zur Halle, welche einen besseren Eindruck lieferte, als erwartet. Die Vorzeichen standen also nicht schlecht und ein Sieg wäre wichtig gewesen, da die Konkurrenz um die SG NARVA Berlin, TUS Hellersdorf und VfL Tegel allesamt patzte.

Die Anfangsphase gestaltete sich durchwachsen. Neukölln konnte fast ausschließlich durch Einzelaktionen immer wieder durchbrechen und unsere Defensivreihe war teilweise extrem langsam und löchrig. Wenigstens unser Angriff funktionierte und so gelang es der Ersten Männer den Anschluss zu halten, wobei Lichtenrade-Linksaußen Sebastian Limbach, in den ersten zehn Minuten, auch aus schlechten Winkeln, drei Mal netzte. Ab diesem Zeitpunkt traten die Schiedsrichter mehr und mehr in den Mittelpunkt der Partie.  Eine eigens von ihnen verlangte „sportliche Kommunikation“ war nicht möglich, da einfaches Nachfragen mit patzigen Antworten oder Strafen geahndet wurde. So konnte man die Offiziellen auch nicht darauf hinweisen, dass der fünfte Stürmerfoul-Pfiff gegen Lichtenrade, eine (erneute) Fehlentscheidung war, da der beteiligte Abwehrspieler zum Zeitpunkt des Kontakts im Kreis stand. Nichtsdestotrotz greifen in solchen Situationen alt bewährte Phrasen: „Man kann an der Situation nichts ändern und Entscheidungen werden nicht zurück genommen.“ Dass die Mannschaft sich lieber auf das Spiel konzentrieren sollte, wurde im weiteren Verlauf der Partie klar. Die Defensivprobleme fanden keine Lösung und die Gastgeber konnten sich so einen zwischenzeitlichen drei-Tore-Vorsprung erarbeiten (14:11, 27. Minute), den wir kurz vor der Pausensirene auf ein Tor schmälern konnten. Halbzeitstand: 14:13.

In der Pause zeigte sich dann erstmals die geballte Autorität des Schiedsrichter-Duos: Lichtenrade Co-Trainer Olaf Böhme bekam eine Zwei-Minuten-Strafe und kurz darauf die Rote Karte gezeigt. Geschwächt und irritiert mussten unsere Männer also in den zweiten Durchgang starten, der sich identisch zum ersten zeigte. Tor um Tor fiel, allerdings auf beiden Seiten und so entwickelte sich der Spielstand über ein 17:14 (35. Minute) zum 18:17 (38. Minute). In den folgenden elf Minuten verteilten die „Unparteiischen“ zwei Rote Karten und vier Zeitstrafen – beide Karten und drei Zeitstrafen davon gegen Lichtenrade. Warum blieb für viele Zuschauer unschlüssig und das Nachfragen hatte man bis hierhin sowieso aufgegeben, aber auf dem Spielformular sieht es nun so aus, als hätten unsere Spieler blutige Nasen verursacht und Ohrläppchen abgebissen. Die Unterzahl-Periode konnte unsere „Rüpel-Truppe“ dennoch gut meistern und zur 53. Minute, durch Jonas Beer, sogar mit 22:23 in Führung gehen. Unterdessen hat Männer-Trainer Stefan Krai umgestellt und den Neuköllner Rückraum manndecken lassen. Der Heimmannschaft bereitete dies sichtbare Probleme, auch bedingt durch einige starke Paraden von Nikolas Frey, und so mühten sie sich zu Torerfolgen  – bis zur nächsten Roten Karte für Lichtenrade, in der 56. Spielminute. In der Folge gelang es Neukölln ein 27:25 herauszuspielen, welches bis zur 59. Minute hielt. In der letzten Spielminute, bei einem laufendem Neukölln-Angriff und einer vollen Manndeckung Lichtenrades, erteilten die Schiedsrichter die nächste Rote Karte – diesmal allerdings für einen Neuköllner Spieler. Auch diese Entscheidung bleibt zweifelhaft und erweckt den Anschein, die Einseitigkeit der Strafenerteilung im Spielbericht kaschieren zu wollen. Dennoch gelang unseren Männern in den letzten 30 Sekunden zwei schnelle Tore, um zum 27:27 auszugleichen. Das letzte Tor fiel hierbei nur zwei Sekunden vor dem Abpfiff, abermals durch Jonas Beer.

Die ungewöhnlich niedrige Hemmschwelle und Toleranz, gepaart mit der Unverhältnismäßigkeit bei der Strafenerteilung, soll nicht von der Qualität des Handballspiels und der Leistung beider Mannschaften ablenken. Am Ende bekamen die Zuschauer ein Emotionen-Spektakel zu sehen, an deren Ende sich gerechterweise die Punkte geteilt wurden. Unsere Männer zeigten in der Abwehr konsequent zu wenig Laufbereitschaft und halfen sich zu selten gegenseitig aus. Richtigerweise blieb also ein Punkt in Neukölln, was aber nichts an der Tatsache ändert, dass sie auf dem ersten Platz der Verbandsliga-Männer-Berlin überwintern.

Bester Werfer wurde Jonas Beer mit 12 Toren.

Bericht mD I & II Hinrunde 2018

Am 23.09.2018 starteten wir mit unserer mD I und mD II in die Landesligasaison 2018/19. Wir fuhren alle zum zentralen Spieltag ins HKS.

Dort fand um 11:30 das erste Spiel unserer mD I statt. Nach einer schnellen ersten Halbzeit gegen die SG Rrotation Prenzlauer Berg stand es zur Halbzeit 10:13. Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten wir dann sofort nachlegen. So stand es erst 11:17, dann 15:23 und am Ende 20:33. Leztendlich konnten wir mit einer strukturierten zweiten Halbzeit die ersten zwei Punkte mit nach Lichtenrade nehmen. (Oskar Enderle, Johannes Lach 1, Jan Grüner 8, Linus Meyer 1, Mathis Wedewardt 2, Felix Lawnik 1, Daniel Esmandar 1, Paris Joannidis, Sören Mrosik 3, Alexander Stölken 10, Lukas Griesbach 4, Jonathan Wansel 2, MV Martina Wedewardt)

Kurz darauf hatten wir unser erstes Spiel mit der mD II. Wir spielten um 14:30 ebenfalls im HKS. In einer sehr ausgeglichenen ersten Halbzeit lagen wir zur Pause gegen Pfeffersport mit 12:9 hinten. Diesen Rückstand konnten wir aber in der zweiten Halbzeit wieder aufhohlen, so das wir nach 33:53 zum 18:18 ausgleichen konnten. Nach einer starken kämpferischen Leistung konnten wir so noch in der letzten Minute mit zwei 7m Toren (39:04 zum 20:21 und 39:47 zum 20:22) an Pfeffersport vorbeiziehen und auch mit der mD II die ersten zwei Punkte hohlen. (Oskar Enderle, Timon Tsiouras 4, Finley-Niklaas Bahr 1, Malte Moritz, Johannes Lach 2, Mathis Wedewardt 2, Finn Lemnitz, Linus Meyer 5, Tim Venske 1, Paul Graen 1, Melina Brunsch 5/3, Julian Lipsch 1, Mika Knauf, MV Martina Wedewardt)

Am 30.09.2018 hatten wir dann unsere ersten Heimspiele. Wir starteten mit unserer Ersten um 13:00 gegen den VfL Tegel und gewannen das Spiel souverän mit 25:13.

Um 14:45 spielte dann die Zweite gegen TuS Neukölln. Nach einem spanungsvollen, hart umkämpften zweiten Spiel mussten wir uns dann aber leider mit 19:20 geschlagen geben.

Zum dritten Spiel, am 07.10.2018, mußte die mD I dann zum TuS Neukölln und die mD II zur SG Rotation Prenzlauer Berg (hatten wir ja beides schon einmal so ähnlich). Unsere mD I konnte auch dieses Spiel überdeutlich mit 19:37 gewinnen. Die mD II musste dagegen die erste deutliche Niederlage hinnehmen. Nach einem Halbzeitstand von 21:8 gelang es uns zwar die zweite Halbzeit mit 12:16 zu gewinnen. Wir konnten aber den in der Manndeckung erhaltenen Rückstand nicht mehr aufhohlen.

Am 11.11.2018 fand dann der zweite zentrale Spieltag statt. Wir fuhren also wieder mit beiden Mannschaften ins HKS. Und wieder begann die mD I. Anpfiff war um 11:30 gegen Pfeffersport. Es sollte ein leichtes Spiel werden. So wurde dieser Sieg auch der höchste mit über 20 Toren. Endstand: 40:17.

Die mD II spielte dann drei Stunden später gegen den VfL Tegel und dieses Spiel vermochte weitaus spannender zu werden. Lagen wir zur Halbzeit noch 11:13 hinten, zogen wir in der zweiten Halbzeit richtig durch. Über eine exzelente Abwehr gelang es uns das Spiel noch in der Raumdeckung zu drehen und wir gewannen mit 24:20.

Samstag, 17.11.2018, 16:00, Zescherstraße. Derbytime!

LL mD HR VfL Lichtenrade II vs. VfL Lichtenrade I

Natürlich nicht das spannendste Spiel aber jeder hat seine Einsatzzeiten bekommen. Zum Schluss ein wie erwartet deutliches Ergebnis. Endstand 16:33 für die Erste.

Das vorletzte Spiel war unser letztes Heimspiel der Hinrunde. Los ging es am 25. 11.2018 um 10:20 mit der mD II. Spiel gegen die SG OSF Berlin. Wie erwartet gab es in diesem Spiel unsere dritte deutliche Niederlage. Mit vielen Spielanteilen für alle stand es zum Ende 19:29.

Dafür setzte die mD I  um 15:30 gegen CHC nach. Wie erwartet ein deutlicher Sieg. Endstand: 30:18.

Am 08.12.2018 dann das Endspiel der Ersten. Spiel um Platz 1 der Landesligahinrunde gegen Tabellennachbarn SG OSF Berlin. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt beide 12:0 Punkte. Dementsprechend versprach es ein spannendes Spiel zu werden. Doch wieder erwartend stand es schon nach 01:55 0:3. Auszeit OSF. Wir legten weiter nach: 5:10 nach 07:40. Doch die nächsten Minuten haben wir verschlafen. So schafte die SG OSF schon bei 09:15 den Anschlusstreffer zum 9:10. Auszeit Lira.  Doch unsere Ansprache hat gewirkt und so konnten wir uns wieder über 9:13 (Zeit: 10:35), 10:15 (12:32) und 14:20 (18:26) zum Halbzeitstand 16:22 absetzen. Doch sogar diesen Abstand konnten wir in der zweiten Halbzeit noch ausbauen. So stand es zwischenzeitlich 18:28 (26:53) und 21:33 (32:32) bevor wir zum Ende 25:37 gewonnen haben (Jan Grüner 6, Finn Lemnitz, Mathis Wedewardt 3, Felix Lawnik 3, Melina Brunsch 2/1, Daniel Esmandar 1, Paris Joannidis, Sören Mrosik 2, Alexander Stölken 13, Lukas Griesbach 7, Jonathan Wansel, MV Martina Wedewardt, OZ B Janis Wedewardt).

Somit haben wir den ersten Platz in der Landesligahinrunde erreicht. Das bedeutet AUFSTIEG! So sind wir also ab Januar nicht mehr in der Landesliga zu finden sondern ab der Rückrunde in der Verbandsliga. Herzlichen Glückwunsch. Ihr habt eine tolle Hinrunde gespielt.

Das letzte Spiel der mD II gab es dann am 09.12.2018 bei CHC. Das entscheidende Spiel der Zweiten. Sieg → Platz 4. Niederlage → Platz 7. Und es wurde noch mal richtig spannend.

Bei einer sehr ausgeglichenen ersten Halbzeit waren wir ständig ein Tor hinter CHC. So stand es nach dem 0:1 (01:02), 6:5 (08:28) und 10:9 (15:49). Allerdings konnten wir immer wieder ausgleichen und so stand es zur Halbzeit 12:12. Anfang der zweiten Halbzeit konnten wir uns dann erstmals mit drei Toren absetzen. So stand es 13:16 nach 23:13. Doch CHC hohlte langsam wieder auf. 16:17 nach 30:28. Auszeit CHC bei 30:49! Das Spiel wurde nochmal richtig spannend. 31:17 → 2 Minuten Lira. Unterzahl. Weiter kämpfen! 31:58 → 2 Minuten CHC. Gleichzahl. 32:21 → wieder zwei Tore vor. 16:18. Und dazu nochmals 2 Minuten CHC. Überzahl. Doch CHC hohlt weiter auf. 17:18 bei 32:31. Auszeit Lira (34:11). Noch knapp sechs Minuten ein Tor vor. Kämpfen! Das schaft ihr! 35:13 → Ausgleich 18:18. 36:17 → 19:18. Keine vier Minuten mehr. Wir liegen hinten. 38:44 → 2 Minuten CHC. Das ist gut noch ist alles möglich. 39:00 → Immer noch mit einem Tor hinten. Wir haben den Ball. Das wird knapp. 39:05 → 7 Meter Lira → 7 Meter Tor. Unentschieden noch 55 Sekunden. Kein Gegentor mehr! 39:30 → Ballgewinn → Gegenstoß. 39:35 → Tor 19:20. Noch 25 Sekunden. Fest machen!!! 40:00 → direkter Freiwurf CHC. Anpfiff … in den Block. Sieg! Endstand 19:20 (Oskar Enderle, Timon Tsiouras 3,  Finley-Niklaas Bahr, Finn Lemnitz, Linus Meyer 4, Joel Bremer 3, Tim Venske, Paul Graen 1, Melina Brunsch 9/2, MV Janis Wedewardt, OZ B Martina Wedewardt, OZ C Mathis Wedewardt). Platz vier in der Landesliga mit einer zweiten Mannschaft. Ihr habt einen super Handball gespielt und in jedem Spiel gekämpft. Das ging alles nur wegen eurem Willen. Ich bin stolz auf euch.

Und auch in der Torschützenliste habt ihr brillant abgeschlossen. Drei Spieler unter den ersten 10.:

  1. Platz Alexander Stölken      73 Tore
  2. Platz Melina Brunsch          42 Tore
  3. Platz Jan Grüner                  35 Tore

Sören Mrosik              28 Tore

Linus Meyer               26 Tore

Lukas Griesbach         23 Tore

Felix Lawnik              22 Tore

Daniel Esmandar        20 Tore

Mathis Wedewardt      18 Tore

Joel Bremer                17 Tore

Johannes Lach            17 Tore

Timon Tsiouras           17 Tore

Jonathan Wansel         10 Tore

Finley-Niklaas Bahr   7 Tore

Oskar Enderle             6 Tore

Julian Lipsch              5 Tore

Paul Graen                  5 Tore

Tim Venske                 5 Tore

Mika Knauff               2 Tore

Paris Joannidis            1 Tor

 

Doch nicht nur in der Torschützenliste und der Liga habt ihr den ersten Platz gehohlt, sondern auch in der 7 Meter Schützenliste.:

1. Platz Melina Brunsch          15/18   → 83,33%

Paris Joannidis            1/1       → 100%

Sören Mrosik              1/1       → 100%

Jan Grüner                  ½         → 50%

Oskar Enderle             ½         → 50%

Mathis Wedewardt      1/3       → 33,33%

 

Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an die Eltern, die uns bei den Spielen immer als Fans und Kampfgericht unterstützt haben und immer da waren, wenn wir einmal Hilfe brauchten.

 

Ihr habt alle eine tolle Hinrunde gespielt. Ich freue mich euer Trainer sein zu dürfen und mit euch die Rückrunde weiterhin spielen zu können.

 

Janis Wedewardt

wA-Jugend vs. Füchse Berlin

Am 8.12.2018 empfingen uns die Füchse Berlin im Place Moliere, die Halle die uns bis jetzt noch nie Glück gebracht hatte. Unsere Aufgabe war es, die nächsten zwei Punkte in der Saison zu holen, nur leider war das Glück auch diesmal nicht mit uns.

Die erste Halbzeit verlief ganz und gar nicht so, wie wir es uns alle vorgestellt hatten. Die Füchse liefen uns zu Grund und Boden und warfen ein Tor nach dem anderen, bis wir es schafften in der 25. Minute unser erstes Tor zu werfen. Der Halbzeitstand von 20:3 zeigt, dass die Füchse läuferisch überlegen waren, denn 17 Tore der Füchse waren durch Gegenstöße.

Nach der Pause gingen wir mit neuer Kraft ins Spiel. Trotz dem Ergebnis gaben wir nicht auf. Die Füchse machten nicht mehr so viele Gegenstoßtore, wir spielten besseren Handball und machten auch mehr Tore.

Unsere Deckung wurde immer besser , und den Spaß am Handball verloren wir auch nicht, obwohl die Chance zu gewinnen sehr gering war. Der Endstand des Spieles betrug 31:14, dieses unglückliche Ergebnis zeigt leider nicht die Leistung die wir hätten erbringen können.

Jetzt heißt es weiterkämpfen Mädels, um beim nächsten Spiel 2 Punkte heimholen!

Weihnachtsgrüße

Liebe Helfer,

liebe Sponsoren und

liebe Eltern,

 

Dank des herausragenden Miteinander unter unserem Motto „Ein Verein! Eine Liebe!“ durften wir Alle an einem sehr erfolgreichen Handballjahr 2018 teil haben. Die Mit­gliederzahl unserer Abteilung wächst stetig, auch hier zeigt sich, der besondere Stellenwert der Handballabt­eilung im Berliner Süden.

Fast alle Mannschaften gehören zur Berliner Spitze. Die wA und die mB spielen in der Oberliga Ostsee‑Spree. Unsere 1. Frauen-Mannschaft  spielt als Tabellenführerin  um den Aufstieg in die Stadtliga, die 2. Frauen um den Aufstieg in die Bezirksliga, die Ü32-Männermannschaft  um die Meisterschaft, die 2.Männer um den Aufstieg in die Landesliga und die 1. Männer als Tabel­len­führer um den Aufstieg in die Oberliga.

Die wB, mA, mC, mD spielen auch in 2019 weiterhin in der höchsten Berliner Spielklasse. Die Minis gehören nach den gezeigten Ergebnissen in ihrem Jahrgang auch zu den besten Berliner Teams. Unsere wD und zweiten Mannschaften aller Altersklassen erreichen mit viel Engagement tolle Ergebnisse in den einzelnen Staffeln. Besonders hervorzuheben sind die 98 Kinder bis zum Jahrgang 2008, die mit viel Spaß und Erfolg Handball spielen.

Wir, die Ehrenamtlichen/ Trainer/ Helfer/ Sponsoren und Eltern) schenken unserem Handball­sport über das Jahr viel Engagement, Zeit, Unterstützung und viel viele Stun­den unserer Frei­zeit. Nur so ist es möglich die Handballabteilung in seiner Vielfalt be­stehen und weiter zu ent­wickeln. Jeder in seinem ganz persönlichen Rahmen. Dies zeich­net die Handballabteilung des VfL Lichtenrade aus und macht sie stark im sportlichen Wettstreit mit anderen Mitbewerbern.

Es passt zur Weihnachtszeit, dass wir Handballer nicht nur in dieser besinnlichen Zeit, son­dern das gesamte Jahr 2018 mit viel Empathie den Jugendsport entwickelt und die Sportlerge­mein­schaft mit Herz in einem Miteinander zusammenhält.

Wir wünschen Euch/Ihnen eine weiterhin angenehme Vorweihnachtszeit und ein besinnliches gesegnetes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins Jahr 2019. Danke für die Vereins­treue, den tollen ehrenamtlichen Einsatz und die Unterstützung im vergangenen Jahr

 

Eure/Ihre Handballabteilungsleitung

wA vs. SV Fortuna 50 Neubrandenburg

Am Sonntag versammelten wir uns in der Hölle Süd um unser Spiel gegen Neubrandenburg zu bestreiten.
Wir hatten uns viel vorgenommen, da es bei diesem Spiel um 2 neue Punkte und dem 3.Platz ging.
Bis zur 9.Minute konnten wir eine Führung des Spiels halten ( 8:54 , 3:2 ), merkten aber schnell das der Gegner vor allem mit Schnelligkeit das Torverhältnis ausgleichen konnte und ab der Mitte der 1. Halbzeit die Führung übernahm. Durch unnötige Ballverluste und Unkonzentriertheit stand es zum Ende der 1. Halbzeit dann 8:12 für Neubrandenburg.
Für uns war klar das die 2. Halbzeit besser laufen musste und vor allem die Abwehr volle Leistung bringen muss. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fanden wir wieder zu unserer erforderlichen Form zurück und schafften es durch der nötigen Konzentration wieder ab der 40. Minute auf ein 15:15 heranzukommen und das Spiel bis zur letzten  Minute gleich auf zu halten sodass es am Ende 19:20 für Neubrandenburg stand.
Nun heißt es Kopf hoch und volle Konzentration auf das kommende Spiel am Samstag gegen die Füchse Berlin.

Pokalkracher im Zeitrafen-Hagel, mit ernüchterndem Ende

Samstag, 25.11.2018, Heimspieltag – Hölle Süd.

Wieder einmal sollte der Samstag ein VfL initiiertes Handballfest werden, wieder einmal ist dies gelungen. Den Auftakt hierfür bot die Erste Frauenmannschaft, welche in einem abgeklärten Spiel, den zwei Spielklassen über ihnen agierenden Pro Sport Berlin 24, sensationell bezwingen konnte. In der Begegnung danach erwartete die Erste Männer im Tempelhof-Derby die OOS-Mannschaft der Sp.Vg Blau-Weiß 1890. Ein „ganz souverän[er]“ Sieg, wie es Blau-Weiß am Ende titulierte, war es in anderen Realitätswelten nicht – aber der Reihe nach.

Ein ausgewogener und torreicher Start beglückte die Zuschauer in der Zescher Straße. Von Beginn an wurde hochklassiger und fehlerarmer Handball gespielt, mit aggressivem Deckungsverbund auf beiden Seiten. Nach einer kurzen Schwächephase unserer Mannschaft und einem zwischenzeitlichem Spielstand von 4:6, legte Vfl-Trainer Stefan Krai die erste Grüne Karte. Die Worte fanden Anklang und unsere Männer stellten die Anzeigetafel, zur 20. Minute, auf 7:7 ein. Als sich die Gäste in Folge dazu entschieden, mehr Zeitstrafen als Tore zu sammeln, konnten wir eine vier-Tore-Führung zum 13:9 herausspielen. Zum Pausenpfiff war nun echte Derby-Stimmung in der Halle. Insgesamt sieben Zeitstrafen mussten die Unparteiischen bis dato verhängen.

Durchgang zwei machte sich gleich durch eine anhaltende Intensität bemerkbar. Die ersten zehn Minuten bescherten gleich drei Zeitstrafen, diesmal nicht nur für Blau-Weiß. Ein ineffizienteres Angriffsspiel und punktueller Strukturverlust ließ unsere Führung allerdings langsam dahinschmelzen und so gelang den Gästen zur 42. Minute der 16:16-Ausgleich. Im darauffolgenden Spielverlauf wirkte es für den Betrachter, als würden beide Teams Gefallen daran finden, die Partie im Unentschieden zu beenden. Keiner Mannschaft gelang mehr eine Akzentuierung im Angriffsspiel und ein Absetzen auf der Anzeigetafel. Der Torestand entwickelte sich über ein 19:20 und 22:21, hin zu dem 23:23 Stand – zur eigentlichen Schlusssirene. Der VfL hatte hierbei den letzten Angriff, den Jonas Beer durch eine überragende Parade des BW-Schlussmannes nicht im Tor unterbringen konnte.

Da ein Unentschieden im Pokal ein Weiterkommen zwischen den beiden Mannschaften nicht entscheidet, gab es zwei Mal, je fünf Minuten Verlängerung. Auch diese sollte über lange Strecken ausgeglichen sein, am Ende jedoch einen Sieger hervorbringen. Ab der sechsten Minute der Nachspielzeit und einer – seltenen – zwei-Tore-Führung durch Blau-Weiß, konnten unsere Männer nichtmehr zurückschlagen. So setzte ein 7-Meter Tor der Gäste in der letzten Minute den Schlusspunkt zum 26:29.

Nichtsdestotrotz bewiesen unsere Männer mit einem dünnen und körperlich durchschnittlichen Kader starke Qualitäten gegen den fünft-platzierten der aktuellen Oberliga-Ostsee-Spree Saison. Auch kann man diese Partie als Bewährungsprobe für einen möglichen Aufstieg sehen und sie kann Selbstvertrauen bei den Spielern schaffen, dass man sich auch eine Liga höher noch mit breiter Brust beweisen kann.

Bester Lichtenrade-Werfer wurde Jonas Beer mit elf Toren.

Die 1.Frauen schlägt Verbandsligisten im Pokal – die A-Jugend ist Derbysieger 2018

Für alle nicht so Handballinteressierten eine kleine Hilfestellung zu den Jahrgängen der Jugend und Frauen. Der aktuelle A-Jugendjahrgang ist 2000/2001, alle Spielerinnen die früher geboren sind sind keine Jugendspieler mehr.
Nun aber zu den interessanten Themen des Samstags.
Unsere 1.Frauen empfing den Verbandsligisten Pro Sport 24 2 in der Hölle Süd und allen war klar das es ein richtig schwerer Brocken werden wird.
Die Favoritenrolle war klar verteilt und unsere Damen am Verpflegungsstand machten, wie übrigens jedes Wochenende, einen Riesen Job.
An dieser Stelle ein Dankeschön das ihr euch jedes Wochenende in die Halle stellt, das ist nicht in jedem Verein wohl so.
Das Spiel unserer 1.Frauen ist relativ schnell erzählt. Beim 0:1 lagen wir in den kompletten 60 min das einzige mal zurück und hatten das Spiel danach die komplette Spielzeit im Griff. Einige rieben sich verwundert die Augen, anderen waren es eine logisch Konsequenz der Einstellungsunterschiede beider Mannschaften. Die 1.Frauen ließ Pro Sport 2 zu keine Sekunde des Spiels daran glauben die nächste Runde zu erreichen und schlugen den Favoriten mit 25:23.
Mit einen tollen Mannschaftsleistung und einer extrem gut aufgelegten Sabrina Stahl steht unsere 1.Frauen nun im Viertelfinale.
Alle Frauenspielerinnen hatten eine super Einstellung und auch Alica Zillmer (Jahrgang 2001), die sich als einzige A-Jugendspielerin in die Torschützenliste eintragen konnte, integrierte sich perfekt.

Am Sonntag hieß dann nämlich um 11:50 Uhr das Derbyzeit war.
Dementsprechend wurde viele Spielerinnen des Jahrgangs 2000/2001 am Samstag geschont.
Unsere A-Jugend wollte das gute Spiel gegen den Frankfurter HC bestätigen und zu Hause die nächsten zwei Punkte einfahren.
Der BFC Preußen kam mit schon 4 Punkten in die Hölle Süd und alle erwarteten ein spannende Handballspiel.
Die 1.Halbzeit entwickelte sich sehr ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich absetzen.
Beim 9:8 für unsere A-Jugend ertönte das Pausensignal. Auch in der 2.Halbzeit blieb das Spiel sehr ausgeglichen. Unsere A-Jugend stellte eine sehr gute Abwehr konnte vorne aber nicht an die schon gezeigten guten Leistungen anknüpfen.
Dennoch konnte der VfL sich ab der 53 Minute absetzen und brachte das Spiel über die Zeit. Am Ende stand ein 16:12 für unsere A-Jugend auf der Anzeigetafel und die nächsten 2 Punkte, sowie der Derbysieg konnte gefeiert werden.

Jetzt heißt es weiter hart arbeiten die Fehler abstellen und dann am kommenden Sonntag gegen Neubrandenburg um die nächsten 2 Punkte kämpfen.

-Ein Verein, Eine Liebe-

Die A-Jugend ärgert lange die Elite – unsere 1.Frauen holt ohne zu spielen die nächsten zwei Punkte

Wie hatten viele vor dem Spiel uns vorgehalten, „ach ihr habt eh keine Chance“ oder „ihr habt ja noch nichts großes gespielt“, all den Leuten zeigte unsere weibliche A-Jugend das Gegenteil ab 14.00 Uhr in der Hölle Süd.
In einer ausgeglichen Anfangsphase konnte unsere A-Jugend immer wieder die Frankfurter Abwehr vor Probleme stellen. Als unsere A-Jugend nach 25 min aufeinmal 11:10 in Führung gehen konnte und die Gäste aus Frankfurt ihre erste Auszeit nahmen, staunten die meisten in der Halle nicht schlecht.
Nach zwei kleinen Unaufmerksamkeiten unserer A-Jugend ging es mit 12:14 für Frankfurt in die Halbzeit.
Auch in der zweiten Halbzeit konnte unsere A-Jugend immer wieder gut gegen halten und die Frankfurter zu einigen Fehlern zwingen. Das uns zum Schluss hin die Kräfte fehlten und Frankfurt die erwartete breitere Bank hatte ist eine Notiz die wir für die Zukunft gerne mitnehmen.
Das Spiel endete mit 20:29 für den FHC, dennoch haben wir gezeigt das wir auch die Mannschaften von oben lange ärgern können und sie vor Probleme stellen können.
Nächste Woche ist dann Derby Time in Lichtenrade gegen den BFC Preußen.

Unsere Frauen haben die Tabellenführung souverän ohne zu spielen verteidigt. Aus mannschaftlichen Gründen sagte der Gegner das Spiel Donnerstagabend ab.
So bleibt unsere 1.Frauen ungeschlagener Tabellenführer.
Jetzt liegt die volle Fokussierung auf das Pokalspiel am Samstag.

-Ein Verein, Eine Liebe-