Pokalspiele (Achtelfinale) am 24.November 2018

Pokalspiele (Achtelfinale) am 24.November 2018 ab 13:00 Uhr

mit Weihnachtsbaumverkauf

1,80 bis 3,00 m groß, wird auf Wunsch gekürzt

für jeden Baum 35,00 €

 Reinhold-Meyerhof-Sporthalle
(Zescher Str. 20 – 24, Eingang Briesingstr.)

 

Mannschaft Anpfiff     Gastmannschaft
Frauen (Bezirksliga) 14:00 Pro Sport 24 e.V. II (Verbandsliga)
Männer (Verbandsliga) 16:00 Sp.Vg. Blau-Weiß 1890

Spitzenleistung im Spitzenspiel

Am Samstag den 17.11.2018 fand sich die Lichtenrader-Handball-Familie abermals zu einem langen Heimspieltag in der Hölle-Süd zusammen. Das Highlight des Tages stellten die Ersten Männer im Spitzenspiel, gegen die (bis dato) tabellenführende SG NARVA Berlin. Die Trainingsvorbereitung war überzeugend, die Spieler motiviert, die Tribüne voll. Perfekte Voraussetzungen für ein hochklassigen Handballabend.

Die Gäste erwischten den solideren Start. Konzentriert und mit viel Körperlichkeit im Abwehrspiel gelang ihnen eine kleine Führung, welche über die gesamte erste Hälfte nicht schrumpfen wollte. Über ein 0:2 und 6:9, bis hin zum 9:13 Pausenstand liefen unsere Männer kontinuierlich dem Vorsprung hinterher, blieben aber in Schlagdistanz. NARVA gelang es hierbei immer wieder über den Rechten Rückraum zum Erfolg zu kommen. Das Auflösen des Mittelmanns zum Kreis, sorgte zeitgleich für Unordnung, Zuteilungsfehlern und Lücken in der VfL-Abwehr. Zur Eröffnung der zweiten Hälfte – ein seltenes Phänomen: Unsere Mannschaft startete stark. Auffällig verbessert war das Abwehrspiel, es wurde sich gegenseitig geholfen, verschoben und gekämpft. Zur 40. Minute konnten wir die Anzeigetafel auf 17:17 einstellen. Ein kleiner Hänger in unserem Spiel, zum zwischenzeitlichen 18:21 für die Gäste, ließ sich schnell abschütteln und in eine 22:21-VfL-Führung umwandeln. Die bis dahin erste Führung für unsere Jungs. Mit der lautstarken Hölle Süd hinter sich, spielten sich die Männer in einen Rausch. Mehr und mehr wurden Parallelpässe abgefangen und technische Fehler der Gäste durch konzentrierte, einfache Tempogegenstoß-Tore genutzt. Zur 59. Minute stand es 27:24 für unser Team, womit den Fans eine Zitterpartie zum Ende erspart blieb. Mit dem 27:25-Sieg, steht die Erste Männermannschaft, des VfL Lichtenrade, nun auf dem ersten Platz der Verbandsliga Berlin.

Bester Werfer wurde Jonas Beer mit zwölf Toren.

1.Frauen ohne Trainer beim Letzten, die A-Jugend will die Berlin-Brandenburger Elite ärgern!

Nach einem wiederholten Eingriff an seiner Schulter wird unser 1.Frauen Trainer Chris Menke am Samstag um 18.00 Uhr nicht wie gewohnt auf der Bank Platz nehmen, sondern muss sich mit einem gemütlichen Platz auf der Tribüne begnügen. Das sollte jedoch nicht als Ausrede dienen das man bei aktuell Tabellenletzten die ersten Minuspunkte der Saison hinnehmen muss. Unsere Mannschaft macht bis zu diesem Zeitpunkt der Saison einen richtig guten Job und kann mit fast jeder Saisonleistung  zufrieden sein.
Das soll natürlich auch am Samstag so bleiben. Gespielt wird am Samstag, den 17.11.2018 um 18.00 Uhr gegen die SG EBT.

Unsere A-Jugend erwartet stattdessen der erste richtig große Brocken der laufenden Oberligasaison.
Die zweite Garde des 3.Ligisten Frankfurter HC gibt sich die Ehre und unserer Hölle Süd. Die Mannschaft aus Frankfurt/ Oder hat nicht nur Jugendbundesliga und 3.Liga erfahren, sondern auch zwei in Lichtenrade großgewordene Spielerinnen in ihren Reihen. Hannah und Jule Quente haben nicht nur in Lichtenrade ihre Wurzeln sondern haben auch hier ihre ersten erfolgreichen Schritte mit dem Ball gemacht.
Wir freuen uns euch wieder bei uns  begrüßen zu dürfen.
Unsere Mannschaft möchte das Spiel so lange wie möglich offen gestalten und vielleicht auch in ihrer zweiten Oberligasaison zu Hause mit einer tollen Unterstützung mal einen „großen“ ärgern.
Gespielt wird am Samstag, den 17.11.2018 um 14.00 Uhr in unserer Hölle Süd, Zescher Straße 20-24.

Kommt vorbei und unterstützt unsere Mannschaften, einmal als Tabellenführer und einmal gegen den Tabellenführer!

Wir Brauchen euch.

-Ein Verein, Eine Liebe-

Verschenkter Punkt, verschenkter Sieg

Am Sonntag den 12.11, trafen unsere Ersten Männer, zum Verbandsligaspiel, auf den vorletztplatzierten Polizei SV. Die Anpfiffs Zeit (17.00 Uhr) war die späteste in der laufenden Saison und so wurde der gesamte Sonntag genutzt um eine entsprechende Spielvorbereitung zu erlangen, inklusive Mittagessen beim Italiener.

Hinein ins Spiel gelang uns ein souveräner Start. Nach 15. Minuten stand es 5:10, durch Rückraum-Tore von Anton Buschkow und einen stark aufgelegten Sebastian Limbach, auf Linksaußen. Die rausgespielte Führung wurde infolgedessen allerdings fast egalisiert. Der Heimmannschaft gelang ein vier-Tore Lauf, zum 9:10 (17. Minute), immer wieder mit Toren über das Kreisspiel und der rechten Seite. Dieser erste Hänger setzte sich in die Köpfe unserer Jungs, konnte aber in erster Instanz abgeschüttelt werden. Eine zunehmende Unsicherheit machte sich zwar breit, technische Fehler nahmen zu und der Zug zum Tor fehlte einigen Akteuren, trotzdem glückte eine zwei-Tore-Halbzeitführung (Stand: 13:15). Ein sich änderndes Bild ließ Durchgang zwei missen. Bis zur 40. Minute bekamen die Zuschauer in der Lilli-Hennoch-Halle ein Hin und Her zu sehen, ohne wirkliche Akzentsetzungen beider Mannschaften. Nach der dritten Zeitstrafe von Felix Rollmann, und der daraus folgenden Roten Karte, gelang uns jedoch ein Ausbruch aus diesem Schema. Mit abermals starken Treffern von Sebastian Limbach, zeichnete sich eine fünf-Tore-Lauf unserer Mannschaft ab. Die Anzeigetafel zeigte bei Minute 50. Den Spielstand von 20:26 – ein eigentlich unverlierbares Spiel, welches man mit Ruhe und Konstanz abschließen sollte. Unsere Männer verloren jedoch komplett den Faden und es entwickelte sich ein nahezu identisches Muster, wie in der ersten Halbzeit: Im Angriffsspiel wollte nichts mehr so funktionieren wie es sollte, gleichzeitig stieg die Anfälligkeit in der Abwehr. Sinnbildlich: Dem PSV-Kreisspieler gelang es Zwei Mal hintereinander, nach Anspiel auf zwölf Metern, durch unsere beiden Hinten-Mitte-Verteidiger durchzugehen und ein Tor zu erzielen. Dieses zweite Tief im Spiel, konnte nichtmehr abgewendet werden. 27:27 stand es zur Schlusssirene und die Gastgeber konnten zurecht ihren ersten Punktgewinn feiern.

Bester Lichtenrade-Werfer wurde Jonas Beer mit acht Toren.

Saisonstart AH – Siege in den ersten 2. Spielen gegen CHC und Füchse! Und täglich grüßt das Murmeltier ………….?

Nein, liebe Handballfreunde, dies Jahr ist anders, aber der Reihe nach.
Bereits im Juni haben wir den Grundstein für die neue Spielzeit gelegt, für ein weiteres Jahr in der Ü32 Verbandsliga Staffel zu melden, sodass nach den vielen Spielerzusagen auch unser (e) Trainer sich ermutigt sahen, die erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten Saison (u.a. auch dank des Sieges gegen Serienmeister Rudow) fortzuführen. Ja, der Kelch der Ü40 ist nochmal an uns vorbeigegangen. In den Sommermonaten konnten wir einen guten und breiten Kader aufstellen, Zugänge sind gekommen ( herzlich willkommen Christian „Langer“ , Flo „Langer“, Jan Eicke (ja, auch Du)), Moritz „MO“), Verletzte sind wieder gesundet ( Urgestein und AbwehrauabollwerkundAngreiferwehtuer Ole), Tommy ist endlich komplett bei uns (wenn er nicht Ski fährt, und Späteinsteiger Christian „Chrille“ (ey hat der ne Kraft) oder auch Trainingsweltmeister Holger sind voll da,  nur um einige zu nennen.
Aber auch abgeben, oder besser, teilen müssen wir wieder mal. Svenne, Simone (das e ist ein Druckfehler,(sorry, die Redaktion), Strumpski, Benni, Martin, Schulle. Dennoch, hohe Trainingsbeteiligung (ja, nicht nur beim Fussball) und –intensität sollten folgen, stahlhart wurden wir letztendlich aber durch regelmäßiges kalt duschen)
Genug der Worte, Taten sollten folgen. Erste Erfolge zeigten sich in den Trainingsspielen gegen die 2. und die 1.,Herren, die sich wiederum erst in der 2. Halbzeit, nach einem umstrittenen Schiedsrichterwechsel, durchsetzen konnte.
Und so stand das erste Saisonspiel schlagartig Anfang Oktober an. Schlagartig? Schlagartig Na ja, leider haben 3 Mannschaften zurückgezogen, sodass es dies Jahr an Spielen überschaubar ist. Schade, liebe Freunde von Z88, aber vor allen Dingen Narva und Spandau, wir werden Euch vermissen. In der Qualität ist diese Liga aber nunmehr richtig stark, nicht nur dass wir „Alten“ spüren, dass wir gegen, gefühlt, gerade wahlberechtigte Heranwachsende spielen, sondern auch schlichtweg dadurch, dass bereits erwähntes Rudow im letztjährigen Final4 des MännerPokals stand (von uns hierzu nochmal Glückwunsch).
1. Spiel CHC : Vfl 17:20 (5:12) – Kurzbericht

Sehr gute Abwehr schlägt 2. Halbzeit

Ein starkes und so nicht zu erwartendes CHC erwartete uns wiederum an einem Sonntagabend. Tatort musste warten. Zum Glück war Flo schon spielberechtigt, sodass sich eine Monsterdeckung der neu formierten Heimmannschaft entgegenstellte. Nach gespielten 9:59 erzielte der CHC das erste Heimtor zum 1:4, kontinuierlich bauten wir den Vorsprung über 9:4 auf 12:5 aus. Auch bei uns kommt nach 30 Minuten des Kampfes die Zeit der bahnbrechenden taktischen Anweisungen. „Deckung ist wichtig“ , ich habe es Euch doch gesagt, passt da auf, passt hier auf, aggressive Abwehrarbeit, 4er Block verschieben, Ja Micki, Ja Chris, Deckung, ………………….ssss. (Anmerkung der Redaktion: wir wissen nicht ob Chris und die Deckung zuerst da waren oder es schlichtweg in der DNA des Vfl´s liegt).
Apropo ……ssssss, Äh den Beginn der 2. Halbzeit haben wir tatsächlich verschlafen. Ok, hatte der Trainer auch gesagt. CHC kam auf 2 Tore ran. Jetzt war Druck da, und diesen bekam auch MO zu spüren. MO? , ja Mo, Moritz , der zu uns „Alten“ gestoßen ist, und sich bereit erklärt hatte, vor seinem noch kommenden Debut, das Spiel zu pfeiffen. Ja auch er bekam jetzt etwas mehr Arbeit, insgesamt hat er das aber sehr gut und fair gemacht. Danke Mo. Ab der 42. Minute beim 11:13 besannen wir uns also wieder auf unsere Stärken und zogen über 16:12 und 19:15 davon. Danke an CHC für ein gutes Spiel, bei dem immer der Spaß an diesem Sport und Sportsgeist zu sehen war. (Torschützen: Holger 1 (wichtig für die interne LACH Tabelle), Pauli 7,…………ne lassen wir das, gibt’s online)
p.s. Tatort haben wir übrigens doch noch geschafft, puh der Familienfrieden…………….

2. Spiel VfL : Füchse – 24:16 (10:7) jup stimmt, ist wahr und das Sonntag morgens

Nach einer langen Durststrecke haben wir endlich wieder gegen die Füchse gewonnen.
In den letzten Jahren waren wir sehr häufig am Sieg dran, haben aber immer knapp verloren (nicht unsere Schuld), ja gab auch Packungen.
Diesmal sollte es anders kommen. Der Trainer stimmte uns gut auf das Spiel ein
(……… . „Deckung ist wichtig“, aggressive Abwehrarbeit, verschieben, nochmal Deckung, 4er Block………………….), die Einstellung passte (man konnte es in den Augen sehen, sie (die Füchse) waren fällig). Leider mussten wir auf Flo verzichten, und auf Benni, und auf Martin……..  keiner der VfL Verantwortlichen hat uns gesagt das Schulferien sind. Dafür gab es aber das Debut von Christian „Langer“ (ihm hat auch keiner gesagt das Schulferien sind) und Simon und Schulle halfen aus, und Clemmi wurde reaktiviert (Danke Euch dreien dafür, Ein Verein, eine……… )
Der Anfang des Spiels war hektisch, mit vielen vermeidbaren Fehlern auf unserer Seite.
7m abgepfiffen, Latte getroffen, Fehlpässe…… Dennoch schafften wir es den Druck hoch zu halten und die Deckung, mit einem gut aufgelegten Strumpski, zeigte Wirkung.
Ab der 10. Minute entwickelte sich das Spiel auf „Augenhöhe“ und erst zur 24. Spielminute konnten wir uns auf 3 Tore absetzen. Dieser Vorsprung hielt bis zur Halbzeit. Ein weiterer Vorteil dies Jahr scheint unsere Ausgeglichenheit bei der Torverteilung zu sein, das sollte sich erst ändern, als Falk in der 2. Halbzeit ins Rollen kam. Dazu später mehr, erstmal die Halbzeitansprache………………… ok, wir haben es wieder nicht verstanden (liegt aber nicht an uns) …………. Füchse glichen nach Beginn fast aus und witterten Morgenlust äh Luft, aber diesmal konnten wir wenigstens schon nach 5 min. nachlegen und so entwickelte sich ein enges leidenschaftliches  Spiel. So leidenschaftlich, das sich in Minute 38., beim Stand von 12:10 für uns, Christian „Langer“ dazu entschloss nicht nur Lehrgeld zu bezahlen, sondern sich auch zu wehren begann. Das unglücklicherweise gleich gegen einen der gestandenen und erfahrenen Spieler. Wir reden übrigens immer noch von den Füchsen, die so wie kaum eine andere Mannschaft, so lange und erfolgreich hochklassig gespielt hat. Kurzum, beide zum Abkühlen 2 min. Pause. Weitsichtig, mit Fingerspitzengefühl und richtig souverän durch den Schiri (später mehr) sehr gut gelöst. Top.
Natürlich blieb es eng, bevor aber die, und halbjährlich grüßt das Murmeltier, zu erwartende Crunchtime ab Minute 54 sich anbahnte, konnten wir uns über 14:13 auf 19:15 absetzen. Ein Meilenstein, denn geneigte Leser, wir reden immer noch von Alt Herren Handball, von Zeiten da endeten torreiche Spiele mit 17:15 und nicht wie heutzutage (37: 33). (Ok die 1. kann das auch, also phasenweise ne gute Abwehr stellen………..da sind wir wieder bei der DNA des VfL)  Weiter zum Spiel. Leider verletzte sich in dieser Phase Füchsespieler Christian Schücke (Christian, von hier aus gute Besserung , wir hoffen das es nichts schlimmes ist). Der Ausfall verbesserte nicht unbedingt die Banksituation, der Ausfall war aber auch letzten Endes nicht der Grund für den dann folgenden Einbruch. Wir schafften es weiter den Druck hoch zu halten, wir blieben bissig und besagter Falk kam ins besagte Rollen und traf wie er wollte (10 Tore sind zu verbuchen, stark).  Der Sieg geht am Ende hochverdient an uns, und auch die Füchse akzeptierten die sportliche Niederlage am heutigen Tage.
2 Sachen müssen noch mal hervorgehoben werden. Das 19:15 ist vielleicht schon jetzt sinnbildlich, egal was kommt, für dieses Jahr zu verstehen. Es wurde erzielt durch erfolgreichen Abschluss einer sehr schnell gespielten zweiten Welle Situation, erzielt von Christian „Chrille“, (der anscheinend viel zu spät zum Handball kam, und selbst Ole in ihm in Sachen Kraft seinen Meister findet). In so einer Phase also ins Spiel gebracht zu werden, in der Abwehr gut gestanden zu haben, richtig mitgelaufen zu sein, und dann erfolgreich einzunetzen ist schlichtweg, wie sagt Robert linksaussenpatsch immer? Bääämmmm. Ist schlichtweg geil. Wir sind einfach breiter und besser als die letzten Jahre aufgestellt.
Die 2. Sache ist unser Schiri. Nicht nur dass, sondern auch wie Du uns gepfiffen hast. (und alleine !!! ) Chapeau, Hut ab, Respekt, Glückwunsch (äh der 7m war niemals niemals übertreten, das hat noch keiner gemacht)  S. Limbach, wie heißt er genau, Alter, Aussen der Ersten , in seinen jungen Jahren so seinen Mann zu stehen und sich gegen die Alten mit ihren kleinen Ferkeleien, Spielereien und Tricks so zu behaupten verlangte uns allen nur den höchsten Respekt ab.
Fazit: gute erste 2 Spiele, Mannschaft und Deckungsprediger intakt, Lust auf mehr, …………
Quatsch, wir genießen, und das sei uns gegönnt, jetzt erstmal diesen geilen legen Achtung dären Sieg.
Zitat Ole……. Sport frei

Crunchtime-Kampf wird nicht belohnt

Zum sechsten Spieltag in der Verbandsliga Berlin begegnete die Erste Männer dem BTV 1850 in der Flatowhalle, Berlin-Kreuzberg. Die Gastgeber spielen bis Dato eine starke Saison und mussten nur in ihrem letzten Spiel gegen NARVA Berlin das Nachsehen haben. Die Zuschauer bekamen von Anfang an ein stark körperliches, intensives und ansehnliches Spiel zu sehen, mit dem besseren Start für die Heimmannschaft.

Schon in den ersten Minuten zeichnete sich ab, dass sich die Begegnung zu einer Abwehrschlacht entwickeln sollte. Beide Teams starteten mit guten Abwehrreihen, wobei es den Kreuzbergern häufiger gelang, unsere Abwehr zu überspielen. Bis zur 17. Minute stand es so 7:3 für BTV 1850. Durch eine offensive Umstellung auf zwei Kreisspieler, von VfL-Coach Stefan, kamen nun auch wir häufiger zu Torerfolgen. Hinzu kam, dass sich unsere Abwehr mehr und mehr in einen Rausch verteidigte. Bis zum Halbzeitpfiff gelang den Gastgebern so nur noch ein einziger Treffer, während der VfL-Angriff sechs Mal netzte. Pausenstand: 8:9.

Die knappe Führung konnten wir in Durchgang zwei bis zur 41. Minute halten. Konzentriertes Abwehrspiel und fortweilende Torerfolge im Angriff waren hierfür die Grundlage. Durch zwei Unterzahl-Phasen ab Minute 44., konnten die Gastgeber den Spielstand  allerdings kippen und sich auf zwei Tore absetzen. In der 56. Minute stand es so sogar 20:17 für BTV. Den kühleren Kopf hatten jedoch am Ende wir: Durch eine nochmals aufdrehende kompakte Abwehr und schnelle Tore im Angriffsspiel gelang uns in der 59. Minute der Ausgleich. Der Punktgewinn ist dennoch unserem Torwart Sebastian Kreß zu verdanken, der einen überragend heraus gespielten, freien Wurf, zehn Sekunden vor Schluss, halten konnte.

Bester VfL-Werfer wurde Felix Rollmann mit vier Toren.

Unspektakulärer Pokalsieg für die Erste Männer

Zum Auktaktspiel im diesjährigen Pokal ging es für die „Erste“ nach Zehlendorf zu Z88. Der Kontrahent ist aktuell fünfter in der Stadtliga Staffel A und somit zwei Ligen unter unserer ersten Männermannschaft. Die Rollenverteilung war somit im Vorfeld klar, jedoch zeigte unsere Pokalhistorie, dass sich Ligenunterschiede nicht unbedingt im Ergebnis wiederspiegelten.

Hinein in die Partie starteten wir konzentriert und halbwegs geordnet. Dass das spielerische Mehrvermögen eindeutig auf unserer Seite lag wurde schon früh klar und spiegelte sich auch bis zur 13. Spielminute auf der Anzeigetafel wieder. Bei einem Spielstand von 5:10 gelang den Gastgebern jedoch ein 4:0-Lauf, begünstigt durch VfL-Ballverluste im Angriffsspiel und Zehlendorfer Tore über den Kreis. Ein anschließender 3:0-Lauf konnte die Situation für uns jedoch wieder halbwegs retten. Zur Halbzeitsirene stand es trotzdem nur 14:16.

Ein exakt identisches Bild zeigte sich auch in Halbzeit zwei. Die Überlegenheit unserer Männer war unübersehbar. Die Heimmannschaft tat derweil gut daran sich immer wieder heranzukämpfen. So gelang ihr in der 39. Minute der 20:20-Ausgleich und konnte so lange mithalten, bis Jonas und Fabian Beer, zur 45. Minute, den Spielstand wieder auf 22:25 einstellten. Der Knockout erfolgte für die Zehlendorfer ab der 51. Spielminute. Eingeleitet von unserem rechten Rückraum Tim Krist legten wir einen 5:0-Lauf, zum 26:32, hin. Zur Schlusssirene stand es 29:34 womit wir in der nächsten Pokalrunde stehen.

Bester VfL-Werfer wurde Jonas Beer mit zehn Toren.

wA-Jugend vs. Brandenburg-West

Am Samstag Nachmittag fand unser 2. Oberliga Spiel statt. Um 16:00 Uhr ging es bei Brandenburg-West los. Brandenburg-West war auch letzte Saison schon mit uns in der Ostsee-Spree-Liga, in denen wir ihnen aber in beiden Spielen unterlagen. Dies wollten wir nun wieder gut machen. Es stand ganz klar Gewinnen auf dem Plan. Im allgemeinen war das Spiel über die ganzen 60 Minuten ausgeglichen.
Nach 7 gespielten Minuten konnten sich die Mädels von Brandenburg-West erstmalig mit einer 3-Tore Führung absetzen. Diese 3-Tore Führung hielten sie weitestgehend bis zur 20. Minute. Durch zu viele weggeworfene Bälle konnten wir die bis dahin 3-Tore Führung nicht wieder aufholen. Ab der 20. Minute rissen wir uns dann nochmal zusammen und konnten mit einem 7m nach dem Halbzeitpfiff ausgleichen. Somit ging es mit einem Unentschieden in die Halbzeit (13:13).
Das hieß, das Spiel ging in der 2. Halbzeit wieder bei 0:0 los und es war noch alles offen. In der zweiten Hälfte des Spieles waren wir die dominantere Mannschaft, aber haben zu viele Bälle verschenkt, falsche Entscheidungen getroffen und konnten Brandenburgs Angriffsspiel nicht unterbinden. Des Weiteren gelang es uns nicht, die 2 Minuten Strafen von ihnen auszunutzen und uns abzusetzen. Somit ging das Spiel auf Augenhöhe weiter. Erst in der 56. Minute ging Brandenburg-West, erstmals seit der ersten Halbzeit, mit 2 Toren in Führung. Wir konnten mit einem 7m- Tor zwei Minuten vor dem Schlusspfiff noch einmal verkürzen, allerdings setzten sie noch ein Tor drauf und somit war der Endstand 23:21 für Brandenburg-West.
Das war nicht das Ergebnis, dass wir uns erhofft hatten. Zu viele Fehler und eine Abwehr, die nicht aus ihren Fehlern lernte, war das Problem.
Jetzt heißt es trotzdem Köpfe hoch nehmen und aus unseren Fehlern lernen. Bis zu unserem nächstes Saisonspiel haben wir Zeit um an unseren Schwachstellen zu arbeiten.
Unser nächstes Spiel findet am 17.11.18 um 14:00 Uhr bei uns zu Hause gegen den Frankfurter HC statt.
Wir hoffen auf eure Unterstützung, bei diesem Spiel.

1. Frauen des VfL Lichtenrade gegen die 2. Frauen des Berliner TSC

Am Samstagabend, den 06.10.2018, stand das vierte Spiel der Saison an. Das vierte Spiel, dass wir im besten Fall für uns entscheiden und damit weiterhin ungeschlagen sein konnten. Dementsprechend war die Ansage klar: 110% geben, und das 60 Minuten lang. Wir starteten gut ins Spiel und konnten die ersten zwei Aktionen im Angriff erfolgreich abschließen. Unsere Gegner zogen zwar nach, allerdings spielten wir weiterhin in Ruhe unsere Spielzüge und behielten den 2-Tore Vorsprung durch gut getimte Aktionen bei. Dies hielt ziemlich genau 10 Minuten. Danach holte der Gegner mit einem 4:0-Lauf auf und setzte sich um zwei Tore ab. Obwohl wir im Angriff weiterhin motiviert nach Lösungen für die gegnerische Abwehr suchten, blieb der Erfolg aus. Ein ums andere Mal flog der Ball der Torhüterin mehr oder weniger quasi in die Hände oder direkt auf den Fuß, was unsere Gegner natürlich zusätzlich motiviert und uns frustrierte.
Wir bemühten uns gerade genug um den Anschluss nicht zu verlieren und liefen zwischen Gleichstand und einem Tor Differenz der Halbzeit entgegen. Es machte den Anschein, als sei uns ein wenig die Motivation abhanden gekommen. Die erste Halbzeit endete mit 12:11 für die Frauen vom TSC.
In der Kabine kam dann nochmal die eindringliche Erinnerung unseres Coaches, was wir in der Vorbereitung auf diese Saison alles geleistet hatten und das die Belohnung dafür zum Greifen nahe lag. 30 Minuten nochmal Vollgas geben und wir wären weiterhin ungeschlagen. Das sollte doch Belohnung und Motivation genug sein.
Die ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit sahen den letzten 20 Minuten der ersten Halbzeit recht ähnlich. Es sah zwar von außen durch gute Aktionen und einer durchschnittlich soliden Abwehr nicht so aus, aber wir wechselten zwischen Ausgleich und einem Tor Vorsprung immer hin und her. Bis zur 50. Minute, nach der wir mit einem 0:5-Lauf endlich ein wenig metern konnten und Fahrt aufgenommen hatten. Dem Vorsprung sei dank machte uns die Aufholjagd unserer Gegner in den letzten 5 Minuten des Spiels nicht allzu viel aus, sodass wir knapp mit 24:26, mit zwei Punkten und weiterhin ungeschlagen, nach Hause fahren konnten. Auch wenn wir sehr gute Phasen in diesem Spiel hatten, in denen wir zeigen konnten was die Vorbereitung gebracht hat, müssen wir daran arbeiten diese Leistung auch konsequent halten zu können.
Alles in allem war das eine nervenaufreibende Partie, dessen Ausgang wir uns hart erkämpfen mussten.

1.Männer vs. VfL Tegel

Ein weiteres Highlight stand unserer 1. Männermannschaft im Heimspiel gegen den Oberliga Ostsee Spree Liga Absteiger VfL Tegel bevor.
Nach einem ausgeglichenen Start schaffte es unsere Mannschaft, in der 23 Spielminute sich erstmalig mit drei Toren abzusetzen.
Die 8:5 Führung schaffte eine enorme Sicherheit und Laufbereitschaft in der Deckungsarbeit.
Unsere Nordberliner Gäste hatten sehr große Mühe zum Torerfolg zu gelangen. Der Pausentee schmeckte dem Lichtenrader Anhang in einer gut besuchten „Hölle Süd“ mit einem 9:6 Halbzeitstand besonders gut.
Die zweite Hälfte begann sehr gut für die Erste. Bis zur 47 Minute wurde der Vorsprung auf 18:12 ausgebaut.
Eine 2 Minuten Strafe brachte dann ein 0:3 lauf der Gäste und einen kleinen Bruch im Spiel unsere Mannschaft. In der 52 Minute schmolz der 6 Tore Vorsprung auf ein 18:15.
Durch die weiterhin gute Deckungsarbeit und einem konzentrierten Finale, konnte ein umjubelter 20:18 Erfolg gegen den Favoriten aus Tegel erreicht werden.
Dieser Erfolg zeigt um so mehr, dass die erste Männermannschaft auch ohne ihren Haupttorschützen erfolgreich Handball spielen kann.

Wir sehen uns am 17.11. im Spitzenspiel gegen SG Narva Berlin.