Erste Männer erzittert sich zur erfolgreichen Pflichtaufgabe

Das Letzte Auswärtsspiel der Saison 2018/2019, für unsere Jungs, wurde in den Hallen der SG NARVA Berlin bestritten. Der ungefährdete Heimerfolg am vergangenen Wochenende, gegen den PSV, konnte die Wunden der verschenkten Punkte in Tegel und gegen BTV halbwegs heilen. Neue Wunden sollten allerdings verhindert werden und somit war ein Auswärtssieg gegen den aktuell dritten Platz der Verbandsliga Berlin, Pflicht. Ausreichend Ablenkung und Belustigung bot unter der Woche der Spielbericht des BTV 1850 zum Spiel gegen unsere Männer. Nach dem 20:20-Endstand in dieser Begegnung, scheint der Autor dem Kreuzberger Ressentiment des Asozialen, beispiellos gerecht zu werden. So gelang es ihm in einem Tränenmeer aus 753 Wörtern, den desaströs verschenkten Sieg seiner Mannschaft, durch Kampfgericht-Entscheidungen und Unsportlichkeiten zu relativieren. Eine durchdringendere Antwort auf dieses schriftliche Fiasko ist jedoch, wenn überhaupt, zu einem anderen Zeitpunkt angebracht. Der kommende Gegner ist ein anderer.

Gegen die SG begann für unsere Männer alles nach Plan. Zwar hatten wir die Halle nicht gut in Erinnerung, spielten aber von Anfang an munter mit. Uns war in der ersten Halbzeit nahezu durchweg eine Führung vorbehalten, die wir aber erst ab der 20. Minute ausbauen konnten. Uns gelang innerhalb von neun Minuten ein sieben-Tore-Lauf, der zu einem Halbzeitstand von 11:17 führte.

Die Grundaussage in der Kabine war klar: die Aggressivität und das schnelle Spiel nicht abreißen lassen, und weiter mit Mut die Führung ausbauen. Aus diesem Wunsch-Szenario wurde jedoch nichts. Die Heimmannschaft kämpfte sich langsam aber stetig heran und wurde nun bei jedem Tor von der Heimkulisse angepeitscht. Die Konzentration und vor allem der Mut unserer Jungs schrumpfte, auch in Überzahl den gezielten und strukturierten Ball zu spielen. Zur 54. Minute konnte die SG erstmals wieder ausgleichen und darauffolgend sogar in Führung gehen. Angeführt von Jonas Beers Toren hielten unsere Männer jedoch dagegen und sorgten für eine Schlussphase, gefüllt mit Emotions-Erdbeben. Die letzten 20 Sekunden reichen um dieses einzigartige Schauspiel zusammenzufassen: Fabian Beer gelang es zum 30:30 auszugleichen, woraufhin die Gastgeber sich unentschlossen und vereinzelt entschieden, eine schnelle Mitte zu spielen. Mario Riemer gelang so, innerhalb von fünf Sekunden der „Steal“ und Männer-Trainer Stefan Krai legte blitzschnell die Grüne Karte. Nach kurzem Durchatmen und mit acht verbliebenen Sekunden spielte Felix Rollmann den Ball nach rechts zu Mario Riemer, welcher zur Hand ging und mit seinem typischen Dreher, den Ball, eine Sekunde vor Schluss, einnetzte.

Die Pflichtaufgabe im Fernduell mit dem VfL Tegel ist also erfüllt. Die Nordberliner müssen nun, während wir unsere Spielpause nutzen können, ihre Punkte einfahren. Zurzeit sind beide Mannschaften gleich auf. Am 18. Mai erwarten wir dann den letzten Spieltag dieser Saison – zu Gast wird die HSG Neukölln sein.

Bester Werfer wurde Jonas Beer mit 16 Toren.

Spielbericht VfL Lichtenrade-Polizei SV

Erste Männer mit ungefährdetem Heimsieg

Die Saison neigt sich dem Ende entgegen und für unsere erste Männermannschaft standen nur noch drei Spiele auf dem Programm. Mit dem PSV erwarteten wir einen, tabellarisch betrachtet, einfachen Gegner. Die Gäste stehen ganz unten in der Statistik und müssen zu allen mitstreitenden Mannschaften aufblicken. Nichtsdestotrotz ist jeder Mannschaft mit Respekt und Ernsthaftigkeit zu begegnen, vor allem vor dem Hintergrund, dass es für den PSV noch um realistische Chancen geht, den Abstieg zu verhindern. Darüber hinaus waren, nach zuletzt zwei sieglosen Spielen, unsere Männer an der Reihe, sichere Punkte im Fernduell um die Berliner Meisterschaft einzufangen.

Den Anfang in diesem Vorhaben zeichneten Jonas Beer und Felix Rollmann. Letzterer steuerte bis zur 12. Minute insgesamt drei Tore bei, und stellte die Anzeigetafel auf 5:2. Die spielerische Überlegenheit, aber vor allem der Geschwindigkeitsvorteil, individuell und im Konzept nach vorn, machte sich früh bemerkbar und konsolidierte das anfängliche Überlegenheits-Bild. Der Halbzeitstand betrug 15:10.

Auch in der zweiten Hälfte sollte sich hierbei nichts ändern. Die Schiedsrichter pfiffen eine konstante und gerechte Linie, bestraften auf beiden Seiten Überhärte und ließen gleichzeitig einen angenehmen Spielfluss zu. VfL-Dauerscorer Jonas Beer konnte seine Akzente durchweg setzen und netzte insgesamt 13 Mal. Respektvoll anzumerken ist jedoch, dass sich die Gäste trotz der zwischenzeitlichen zehn-Tore-Führung, nie aufgaben. Das Spiel artete nicht in ein einseitiges Torfestival, ohne jegliche Gegenwehr der Gäste aus, sondern war bis zum Schlusspfiff durch aggressives Abwehrspiel geprägt. Am Ende gewannen unsere Männer mit 34:25.

Das nächste Heimspiel lässt nun lange auf sich warten. Die HSG Neukölln erwarten wir erst am 18. Mai zum Saisonabschluss-Tag in der Zescher Straße. Vorher müssen wir allerdings auswärts, gegen die drittplatzierte SG NARVA Berlin, ran. Ein „Must-Win“ im Kampf um die Krone.

Bester Werfer wurde Jonas Beer mit 13 Toren.

Spielbericht der Zwoten gegen VfV Spandau III

Vergangenen Samstag, 6. April hatten wir die Ehre zum Auswärtsspiel nach Spandau fahren zu dürfen. Die Motivation war riesig, da es gegen einen direkten Konkurrenten um Platz 4 in der Stadtliga B ging. Auch wenn es aufgrund des Halbmarathons zu diversen Verzögerungen auf der Anfahrt kam und wir 45 Minuten vor Anpfiff noch zu fünft in der Halle standen, konnten wir im Endeffekt doch mit einer vollen Mannschaft antreten. Ein Schiedsrichter war mal wieder nicht angesetzt, sodass sich ein Spandauer Mannschaftsfreund bereit erklärte, zu pfeifen. Ohne Schiedsrichterausbildung und Partner machte dieser seinen Job deutlich besser als so mancher angesetzter Schiri. So entwickelte sich ein sehr faires Spiel mit nur wenigen 7-Metern und persönlichen Strafen.

Die Spandauer Abwehr agierte von Anfang an souverän, sodass wir uns etwas schwer taten zu aussichtsreichen Abschlüssen zu kommen. Allerdings stand unsere Abwehrreihe dem in nichts nach. Wir standen kompakt und ließen durch aggressives Raustreten nur wenige Torchancen zu. In Folge dessen sahen die mitgereisten Fans (3 an der Zahl) ein Spiel auf Augenhöhe, in dem mal das eine und mal das andere Team die Nase vorn hatte. Dementsprechend fiel auch der Halbzeitstand aus. 10:10 stand es zur Pause. Danach deckte Spandau deutlich offensiver, sodass wir uns ein ums andere Mal im Eins-gegen-Eins oder über den Kreis durchsetzen konnten. Nach dem 15:16 in der 43. Minute gaben wir die Führung nicht mehr aus der Hand und erarbeiteten uns sukzessive ein kleines Polster. Folglich konnte uns Spandau auch kurz vor Schluss nicht mehr wirklich gefährlich werden, trotzdem sie noch einmal alles in die Waagschale warfen. Sie kamen zwar nochmal bis auf einen Treffer heran, schlussendlich gewannen wir aber verdient mit 22:25.

Positiv zu erwähnen ist, dass wir den Ausfall unseres Rückraums durch geschickte Anspiele an den Kreis und schöne Abschlüsse über Außen zu kompensieren wussten. Auch unser Torwart machte einen großartigen Job. Und wir freuen uns, dass Chrissi nach langer Abwesenheit wieder dabei war.

Mit diesem Sieg haben wir den Abstand auf unsere direkten Verfolger auf 5 Punkte ausgebaut und können somit nächste Woche mit einem Sieg gegen Z 88 Platz 4 zum Saisonende fest machen.

mA Berliner Meister

Liebe Sportfreunde,
unser VFL Lichtenrade spielt in dieser Saison herausragend.

mA Berliner Meister
mB Berliner Pokalsieger
wA qualifiziert für die OOS und Qualifikant für die Jugendbundesliga
mB OOS
alle Mannschaften in der höchsten Spielklasse des HvB
Frauen 1/2 Aufsteiger
1 Männer sicher Berliner Vizemeister und das Entscheidungsspiel mit Tegel im Fernduell findet am 18.5.19 in der Zescher um 18:00 Uhr statt.
Am 18.5.
viele Ehrungen
Live Musik
Trampolin springen
Dudelsack Musik
Saisonabschluss mit unseren Männern „30 Jahre Deutsche Vizemeisterschaften“
Wir freuen uns auf Euch

Die 1. Damen kann es noch!!

Vorwort:

In den letzten Wochen stand es nicht besonders gut um unsere Damen. Dies sollte nun endlich ein Ende haben. Einstellung, Wille und Kampfgeist waren wieder da.

Bericht

Wir spielten auswärts gegen eine motivierte Mannschaft vom SG FES II. Der Start der Partie kam quasi wie aus dem Bilderbuch. Abwehr stand wie eine Mauer und vorne konnten wir einfache Tore verwandeln Dank gutem Zusammenspiel und Ausführung der Spieltaktik, die im Vorfeld besprochen wurde. Dennoch wurden wir zunehmend nervöser, warum auch immer, und so konnten die Gegner sich Stück für Stück wieder ran kämpfen. Der Unterschied war aber diesmal das unsere Mädels sich nicht in ein Loch fallen ließen und den Kampf angenommen haben. Wie in den letzten Spielen verwarfen wir klare Chancen was aber dem Spiel nicht schadete sondern noch mehr motivierte. Niemand wollte noch eine Niederlage.

Ab der zweiten Halbzeit ging es dann endlich los mit Schnelligkeit, Spielwitz, sehr gute Anspiele an den Kreis und eine gute Abwehrleistung. Der gegnerische Rückraum war (fast) komplett ausgeschaltet. Folgerichtig gewinnen wir das Spiel bei SG FES II mit 19:14

Fazit

Wir lagen das ganze Spiel nicht einmal hinten und konnten die Führung ausbauen und sogar verwalten. So spielt ein Tabellenführer. Kaum technische Fehler, Temposteuerung, aus dem Konzept und mit Durchschlagskraft!! Am Samstag geht es gegen den Tabellen letzten, hier können wir den vorzeitigen Aufstieg klar machen. Feuert unsere Mannschaft an und lasst uns hoffentlich nach Spielende ein Grund zum feiern haben!

Beste Werferin war Aline Pigeon mit 6 Toren und einem richtig guten Spiel!

Gute Besserung an Lisa Juch, Ulrike Buschkow und Albertina Rambowska.

Erste Männer spielt weiter unter Leistungsniveau

Eine Woche nach der Spitzenspiel-Niederlage in Tegel sah sich die Erste Männer einer weiteren, hochklassigen Begegnung konfrontiert. Zwar ist BTV 1850 in der Tabelle sieben Plätze hinter unseren Jungs, jedoch ist punktemäßig der Abstand, zwischen dem achten und dritten Platz der Verbandsliga Berlin, marginal.

Angeführt von Mario Riemer erreichten unsere Männer den besseren Start. Die 3:0-Führung zur sechsten Minute wurde jedoch in der 13. Spielminute, durch den Treffer zum 3:3, egalisiert. Das gesamte Spiel über dominierten die beiden Abwehrreihen der Mannschaften. Es war eine harte aber faire Begegnung, in der wir unsere Spitzenposition nicht zur Geltung bringen konnten. Die 6:5-Führung für unseren VfL, zur 20. Spielminute, sollte unsere letzte in der Partie gewesen sein. Darauffolgend schafften es die Gäste immer wieder kleine Polster rauszuspielen, die wir aber fortwährend schließen konnten. Mit einem 9:10 ging es in die Kabinen.

Auch in Durchgang zwei starteten wir frischer und aktiver. Viel zu einfache technische Fehler und damit verbundene Ballverluste ermöglichten jedoch keine Belohnung auf der Anzeigetafel. Streckenweise dilettantische Aktionen zehrten am Selbstvertrauen unserer Spieler, brachte sie aber nicht komplett aus der Fassung. Ab der 47. Minute, bei einem Spielstand von 15:18, kämpften wir uns Stück um Stück zurück. Jonas Beer und abermals Mario Riemer taten sich hier hervor und sorgten in der 59. Minute für das 20:20. Durch einen vollkommen überhasteten Angriff der Gäste, mit eigentlich noch zwanzig verbleibenden Sekunden, kamen unsere Männer sogar noch in die Position das entscheidende Tor zu erzielen – glücklos.

Auch an diesem Wochenende spielte Lichtenrades beste Männermannschaft unter ihren Möglichkeiten.

Ob die junge Truppe den vielleicht unangemessenen Erwartungen gerecht werden muss, ist dabei nebensächlich. Fakt ist: abermals dominierte Unkonzentriertheit das Spielverhalten, an der gearbeitet werden muss und welche reduziert werden sollte. Es gilt Woche um Woche konzentriert zu trainieren um Selbstvertrauen und Spielkonstanz zurückzugewinnen, denn schon nächsten Samstag (30.03.2019, 18:00 Uhr) erwarten wir den PSV in der Zescher Straße.

Bester Werfer wurde Jonas Beer mit sieben Toren.

Spielbericht der Zwoten gegen den SV Buckow

Am vergangenen Samstag, den 23.3., erwarteten wir unsere Nachbarn aus Buckow zum Derby in der Zescher Straße. Der Tabellensituation entsprechend und möglicherweise auch dem Umstand geschuldet, dass zwei unserer Männer in der vergangenen Saison noch für den Gegner spielten, entwickelte sich ein faires Spiel in dem wir unnötig lange den Gegner auf Schlagdistanz hielten und phasenweise den Kampfgeist vermissen ließen.

Wir verhinderten zwar durchgängig, dass Buckow in Führung ging und führten nach gut 13 Minuten beim Stand von 10:5 auch mit 5 Toren, ließen sie aber wieder zu uns aufschließen und in der 22. Minute sogar per Siebenmeter zum 12:12 ausgleichen. In dieser Phase standen wir in der Abwehr nicht sicher genug, agierten zu wenig aggressiv und waren vor allem in der Seitwärtsbewegung zu langsam. Vorne vergaben wir Chance um Chance, verloren Bälle und ließen den Gegner so über Gegenstöße und zweite Welle zu einfachen Toren kommen. Dann aber fingen wir uns endlich und starteten einen 8:0-Lauf, der zum Halbzeitstand von 20:12 führte und sich auch nach der Pause noch fortsetzte, sodass wir nach 35 Minuten zum Zwischenstand von 25:12 trafen. In der 38. Spielminute führten wir mit 14 Toren am höchsten, gewährten Buckow daraufhin allerdings einen 4:0-Lauf der im 27:17 in der 42. Minute gipfelte. Diesen 10-Tore-Vorsprung verwalteten wir in der restlichen Spielzeit souverän und gewannen im Endeffekt verdient mit 36:26 gegen deutlich unterlegene Buckower. Leider beinhaltet dieser Sieg auch einen kleinen Wermutstropfen, da sich mit Alex nun schon der zweite unserer Torwarte verletzt hat und wohl für eine ganze Weile ausfällt. Wir wünschen auf diesem Wege gute Besserung.

Zum Schluss lässt sich von Glück reden, dass beide Mannschaften fair spielten und den Sportsgeist hochhielten, da die Schiedsrichter heillos überfordert waren. Exemplarisch war, dass der gegnerische Torwart nach Übertreten unsererseits den Abwurf von der Linie auszuführen hatte…

Wir bedanken uns bei allen Fans für die Unterstützung und würden uns freuen, wenn Ihr auch am kommenden Samstag beim Spiel gegen Kreuzberg für Stimmung in der Halle sorgt.

Unsere männliche B-Jugend spielte in der Saison 18/19 erstmalig überregional!

Die Mannschaft macht nicht nur spielerisch und technisch große Fortschritte, sondern verinnerlicht auch immer besser die Fokussierung auf den Jugendleistungssport.
Das Highlight der vergangenen Saison war sicherlich der 23:21 Erfolg gegen den Teilnehmer an der deutschen B -Jugendmeisterschaft VFL Potsdam. Die Niederlage der Potsdamer schmerzte den Co Trainer der Männernationalmannschaft und der B-Jugend des VfL Potsdam Alexander Haase sehr.
Dieser Erfolg zeigt aber eindrucksvoll, wie toll die Entwicklung des Jahrgangs 2002/2003 vorangeht.
Auch spielt die Mannschaft das HvB Pokalfinale gegen die Füchse Berlin.
Bedenkt man, dass mit Tim Grüner ( gerade eingeladen zum Sichtungslehrgang der U17 Nationalmannschaft) und Florian Billepp(04) noch zwei weitere Jugendspieler im „Lichtenrader Handball „ -jetzt bei den Füchsen Berlin- entwickelt wurden, wird das Potential der Handballjugend beim VfL sehr deutlich.
Nun heißt es nach dem letzten Saisonspiel am vergangenen Samstag, sie wurde mit einem Kantersieg (49:18) gegen Wildau abgeschlossen, sich auf die Oberligaqualifikationsspiele der B und A Jugend vorzubereiten.

Auch die weibliche A wurde für diese Quali gemeldet. Nach eine tollen Saison in der Oberliga, hat sich die Abteilungsleitung entschlossen der wA die Möglichkeit zu geben, sich in der Qualifikation für die Jugendbundesliga zu beweisen.

Allen Mannschaften maximale Erfolge! Jede Mannschaft, von den Minis bis zu den Ü32 haben die Handballfarben des VfL Lichtenrade hervorragend vertreten.

Danke an unsere Trainer, Schiedsrichter,Kampfgerichte, Helfer, Eltern, Sponsoren, Funktionäre und die vielen weiteren Unterstützer , ohne Euch wären wir Handballer nicht so erfolgreich!
Lieben herzlichen Dank
Eure
Abteilungsleitung Handball

VFL Lichtenrade-Berliner TSC II

Der Ligaprimus lässt Federn!

Vorwort:

Die 1. Damen vom VFL Lichtenrade muss ihre erste Niederlage hinnehmen. Das dieser Moment kommen wird hat sich leider die letzten Wochen abgezeichnet, da die Spiele davor auch schon nicht wirklich gut waren. Grund dafür ist eine allgemeine Zufriedenheit die der Tabellensituation geschuldet ist.

Bericht:

Es begann eigentlich alles wie gewohnt, wir spielten gut und aus dem Konzept heraus. Schnell konnten wir uns absetzen zu einem Stand von 5:3 (11. Spielminute).

Doch was jetzt geschah war schon fast kriminell denn wir warfen in 19 Minuten nur 4 Tore!

Wir kamen immer wieder frei zum Tor, konnten aber nie und ich meine wirklich nie das Tor treffen. Im gegnerischen Tor stand gefühlt Andreas Wolf und das gegnerische Tor war auch ein halben Meter kleiner als gewohnt, was zur Folge hatte das wir einfache Bälle neben das Tor warfen. Der Gegner hingegen konnte stück für stück aufholen und uns sogar überholen.

Unsere Mädels gaben zwar nicht auf und konnten sich wieder ran kämpfen und gingen sogar in der 50 min. in Führung, doch leider fehlte uns die Abgeklärtheit um die Führung zu verwalten oder auszubauen.

Hat man einfach kein Glück kommt natürlich auch Pech dazu und wir bekamen 3 Sekunden vor Spielende beim Stand von 17:17 einen berechtigten 7 Meter gegen uns, welchen der Gegner vollendete und wir das Spiel mit 17:18 Verlieren.

Fazit: Bei einer Wurfquote von gerade mal 38% aus dem Feld und einer 7 Meter Quote von 50% (5 von 10) und individuellen Fehlern, von denen ich lieber nichts sage, muss man sich über diese Niederlage nicht wundern. Das Phrasenschwein grüßt aber wenn man die Dinger vorne nicht macht kriegt man sie hinten rein.

Wie heißt es so schön „Mund abwischen, weiter machen“.

Beste Werferin: Lisa Juch mit 6 Toren.

Erste Männer unterliegt im Spitzenspiel

Showtime-Lichtenrade gönnte sich eine Auszeit, als es an diesem Wochenende, in den Berliner Norden, zum Liga-Zweiten VfL Tegel ging. Die Heimmannschaft war zu diesem Zeitpunkt sechs Punkte hinter uns Lichtenradenern, hat allerdings auch zwei Spiele weniger angetreten.

Die Anfangsphase verlief durchschnittlich für unsere Truppe. Einem Spitzenspiel gerecht schenkten sich die Mannschaften nichts und es gab auf beiden Seiten Tore und technische Fehler. In der 17. Spielminute schafften wir es sogar, durch ein Tor von Jonas Beer, in Führung zu gehen – es sollte allerdings das letzte Mal sein. Was darauffolgend geschah, war für Lichtenradener Herzen schwer erträglich. Die Laufleistung in der Abwehr nahm ab, während die Unsicherheit im Angriff mehr und mehr die Köpfe unserer Spieler dominierte. Wir fingen uns einfache Tore, nahezu ohne Gegenwehr, wonach es zur Halbzeit 12:8 für die Gastgeber stand.

Eine gesteigerte Leistung in der zweiten Hälfte, wie sie in den vergangenen Spielen oft zu sehen war, blieb diesmal aus. Einfache technische Fehler und vor allem ein körperloses Abwehrverhalten sorgten für eine Tegler-Torrausch. Reihenweise Tempogegenstöße waren die Folge. Die Spitzenspiel-Atmosphäre schien einigen nicht zu bekommen, weshalb es am Ende 33:16, gegen unsere Männer, stand.

Am Ende steht die Erste also vor der zweiten Saisonniederlage, der ersten Liga-Niederlage seit Oktober 2018 und einem Spiel, was am Ende richtig weh tut. Trotzdem gibt es noch sechs Spieltage, alles ist offen und wir stehen immer noch auf Platz eins der Verbandsliga Berlin. Auch solche Niederlagen gehören in ein Handballer-Leben und sind als Lerneffekt zu sehen. Unsere Truppe muss nun abhaken können und die angestaute Wut, gesteuert, an den nächsten Wochenenden auf die Platte bringen. Die besten Voraussetzungen sind geschafften, denn uns begegnen nun zwei Heimspiele hintereinander. Am kommenden Samstag, dem 23.03, erwarten wir den BTV 1850 in der Zescher Straße und mit ihnen ein Spiel unserer Männer, welches hoffentlich zeigt, warum sie zurecht am Sonnenplatz der Liga triumphieren.

Bester Lichtenrade-Werfer wurde Jonas Beer mit fünf Toren.