Tim Grüner zum Sichtungslehrgang nominiert

Ein Jahr nach dem Tim Grüner die Handballabteilung in Richtung Füchse Berlin verließ, kann das Lichtenrader Eigengewächs mit nur einem weiteren Berliner Spieler am Sichtungslehrgang teilnehmen.

Wir freuen uns für Tim und es zeigt eindrucksvoll, mit welcher Qualität in Lichtenrade der Jugendhandballsport gefördert und entwickelt wird. Tim hat bei den Füchsen Berlin den nächsten Schritt gemacht und wir sind uns sicher, dass er sich tief im Herzen immer gerne an die ersten „Würfe“ beim VfL Lichtenrade erinnert.                              Tim hat nun die Möglichkeit sich für die u17 Nationalmannschaft zu qualifizieren und somit die Tradition der Lichtenrader Jugendhandballnationalspieler – Frank Wichmann, Andreas Krai, Michael Schröder, Lars Liebe, Darius Krai, Aaron Krai – fortzuführen.

Wir hoffen natürlich sehr, dass auch unser Lichtenrader Eigengewächs Florian Billepp den Weg über die Füchse Berlin in die Lehrgänge des DHB schafft. Alle Trainer in der Handballabteilung des VfL Lichtenrade werden weiterhin mit ganz viel Engagement den Jugendhandballsport fördern und versuchen Spielerinnen und Spieler für diese Aufgaben im Leistungssport zu entwickeln.

Lars Liebe wird mit seiner damaligen VfL Lichtenrade Mannschaft zum Jubiläum „30 Jahre deutsche Vizemeisterschaft der männlichen A-Jugend Jahrgang 1970/1971“ beim Saisonabschluss am 18.5.2019zur dreifach Aufstiegsfeier der Erwachsenenmannschaften dabei sein. Es tolles Rahmenprogramm ist garantiert und wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen der Freunde des „Lichtenrader Handballsports“!

Die Abteilungsleitung Handball freut sich von Herzen                                                                                                                                                                                                       

Quelle HvB:

Drei Berliner B-Jugend-Spieler für Lehrgang nominiert

Für die männliche B-Jugend (Jg. 2002/03) findet vom 27. bis 30. März 2019 ein Sichtungslehrgang in Warendorf statt. Chef-Bundestrainer Nachwuchs Jochen Beppler und DHB-Talentcoach Carsten Klavehn haben dabei auch drei Spieler aus Berlin nominiert. Tim Grüner, Moritz Sauter sind beim Sichtungslehrgang auf jeden Fall dabei. Ron Dieffenbacher muss derzeit auf die Absage eines anderen Spielers hoffe, da er auf der Warteliste steht.

Blasser Sieg für die Erste Männer

Zum 13. Spieltag der Verbandsliga Berlin bekamen die Spitzenreiter der Spielklasse Besuch von der TuS Hellersdorf. Die erwarteten Gäste sind bisweilen die einzige Mannschaft die unsere Männer besiegen konnte. Schlussfolgernd waren unsere Spieler besonders angestachelt die Hinrunden-Niederlage in Hellersdorf zu rächen. Aber auch das übergeordnete Ziel, das Polster zu den Verfolgern aufzustocken, rückte in den Fokus der Spielvorbereitung. Die angesprochenen Verfolger, die SG NARVA Berlin und der VfL Tegel, spielten am Folgetag gegeneinander. Der Verlierer aus diesem Duell dürfte aus dem Titelrennen ausscheiden, was die Wichtigkeit unserer angepeilten zwei Punkte unterstreicht.

Unsere Männer lieferten von Beginn an ab: Fokussiertes Abwehrspiel und ein effizienter Angriff sorgten für einen 7:3-Spielstand zur 14. Spielminute. Der Beste Torschütze der Liga, Jonas Beer, konnte hier schon mit drei Toren seine Akzente setzten. Die Körpersprache und Spannung der Männer zeigte sich konsequent, aber auch die Gäste spielten mit. Ab der Mitte der ersten Hälfte ließen sich die Hellersdorfer jedoch nicht weiter distanzieren. Der vier-Tore-Vorsprung blieb beständig.

Dass die Gäste in Schlagdistanz blieben zeigten die ersten Minuten der zweiten Hälfte. Unsere Männer waren sinnbildlich K.O., fingen sich einen 7:0-Lauf und drohten in eigener Halle blamiert zu werden. Jedoch, bevor die Spielleitung, wie beim Boxen, den K.O. erklärte, fing sich unsere Truppe und stand wieder auf. Alexander Barth endete zur 38. Minute die Torlosflaute und ein kochendes Handballspektakel war geschaffen. Durch gesteigerte Chancenverwertung und einfache Tore in der ersten Welle kämpften sich unsere Männer zurück ins Spiel. Nun waren wir an der Reihe die entscheidenden Schläge zu setzen. Ein 4:0-Lauf, bis zur 46. Spielminute, stellte die Anzeigetafel wieder auf ein komfortableres 23:18-Ergebnis. Dieses Polster ließen wir uns diesmal nichtmehr nehmen, kamen durch ein 30:24 (57. Spielminute), zu einem sechs-Tore-Vorsprung, welcher sich bis zum Abpfiff hielt. Auch wenn das letzte Tor für die Hellersdorfer-Mannschaft gewertet wurde, stand es am Ende 32:26 für den VfL.

Der dominierend wirkende Endstand wird durch die Tiefschlafphase unserer Mannschaft, nach den Pausenminuten, deutlich getrübt. Durch die starke Leistung der Gäste fühlte sich der Sieg am Ende nicht sonderlich berauschend an. In einer höheren Spielklasse kann man sich so etwas nicht erlauben. Der VfL Tegel konnte am darauffolgenden Tag die NARVA Berlin besiegen. Beide Mannschaften sind nun sechs Punkte hinter unseren Jungs, wobei Tegel zwei Spiele weniger auf dem Konto hat. In zwei Wochen erwarten uns die Tegler jedoch in ihrer Halle, zum wohl wichtigsten Spiel der Saison – für beide Teams. Während wir die Chance haben, dem Aufstieg einen riesigen Schritt näher zu kommen, geht es für die Nordwest-Berliner darum, in unserem Atemumfeld zu bleiben.

Bester Werfer wurde Jonas Beer mit acht Toren.

1. Frauen mit 11. Sieg in Folge

Sonntag, 24.02.2019 14 Uhr – Gameday

An diesem Sonntag hieß der Gegner BTV 1850 II. Nach dem Hinspiel, welches wir Auswärts mit 15:25 gewinnen konnten, standen die Zeichen für einen erneuten souveränen Auftritt nicht schlecht. Dies dachten sich auch unsere Mädels und ließen die Partie ein wenig ruhiger angehen. Demnach gerieten wir auch schnell mit 0:1 Rückstand. Ab der 6. Spielminute merkte man aber ein deutliches Umdenken der Mannschaft und so kam es, dass wir uns bis zur 26. Minute mit 8:3 absetzen konnten.

Nun war ab diesem Spielstand alles klar, möchte man meinen. Dennoch konnte BTV immer wieder Nadelstiche setzten und uns das ein oder andere Mal ärgern. Dominiert wurde das Spiel von beiden Abwehrreihen und Torhütern. Selbst jemand der sich nicht mit Handball auskennt, hätte dies am Spielstand schnell bemerkt, denn bis zur 45. Minute stand es gerade einmal 12:9.

Ein ums andere Mal hatten wir wirklich große Schwierigkeiten den Ball ins Tor zu bringen. Dies lag zum einen an den sehr guten Halb-Verteidigern vom Gegner und zum anderen schossen wir den Keeper und dessen Pfosten/Latte quasi zur Weltspitze. Diese Szenerie zog sich bis zum Abpfiff durch. Trotzdem gewinnen wir zu Hause verdient mit 17:14.

Ein besonderer Dank geht an die A-Jugend-Spieler, die uns geholfen haben und an die Fans, die uns zahlreich unterstützt haben. Vielen Dank!!!

Fazit: Sehr kampfbetontes Spiel, welches wir aber wieder für uns entscheiden konnten. Es war unser 11. Sieg nach 11 Spielen! Somit sind wir in dieser Saison ungeschlagen und stehen ganz oben in der Tabelle. Damit dies auch so bleibt, muss die Mannschaft weiter bissig bleiben und Siege nicht als selbstverständlich nehmen denn wir kriegen nichts geschenkt!

Bester Lichtenrader-Werfer wurde Lea Banse mit 5 Toren.

 

Erste Männer fackeln Derby-Achterbahn ab

Samstag, 23.02.2019, 17:00 Uhr – Derbytime! Nach dem Hinspiel in eigenen Wänden und einem knappen 28:27 Erfolg, sah die Erste Männer dem Südberliner Kontrahenten TSV Rudow entgegen. Die Hausherren sind in der eigenen Halle noch ohne Punktverlust und konnten zuletzt die SG NARVA Berlin und den VfL Tegel besiegen. Mit unseren Männern reist nun aber eine Mannschaft an, welche seit sieben Spielen ungeschlagen ist und die Verbandsliga Berlin anführt.

Die ersten Minuten der Begegnung machten für die Lichtenradener Fans gleich ersichtlich, dass es für ihre Mannschaft kein einfacher Tag wird. Schnell gelangen unsere Männer ins Hintertreffen und konnten die komplette erste Hälfte nicht in Führung gehen. Nach einem 2:0 gelang uns zur 7. Minute der 2:2-Ausgleich, welcher jedoch zur 12. Minute durch ein 5:3 für Rudow ersetzt wurde. Auch diese Lücke konnten wir durch ein Tor von Sven Stahmer, zur 16. Spielminute schließen, erlaubten uns dann jedoch eine Sendepause: Bis zur Halbzeit fehlte konsequent der Zug zum Tor und der Anschein tat sich auf, unsere Männer würden einen Rückstand verwalten. Der TSV konnte kontinuierlich eine Führung rausarbeiten und mit 14:8 in die Kabine gehen – eine deutliche Ansage.
Die hängenden Köpfe, einiger VfL-Spieler, sorgten aber scheinbar dafür, dass die Sauerstoffversorgung im Kopf angeregt wurde und sie ein komplett anderes Auftreten im zweiten Durchgang zeigten. Angestachelt davon, sich nicht vom Südberliner Erzfeind desaströs auseinanderspielen zu lassen, fand unser Team mehr und mehr ins Spiel zurück und steigerte das Abwehrspiel exorbitant. Belohnt wurden wir hierfür anfänglich noch nicht, da weiterhin viele freie Bälle verworfen wurden. Dennoch gelang es unseren Männern immer wieder zu Torerfolgen zu kommen, während die Gastgeber im Angriff nach Alternativen rangen. Als sich ab der 40. Spielminute auch die Chancenverwertung steigerte, kämpften wir uns Schritt für Schritt ins Spiel zurück um in der 55. Minute zum 23:23-Ausgleich zu treffen. Vor allem Sven Stahmer und Tim Krist taten sich hier hervor, indem sie sieben von insgesamt elf Toren, ab der 40. Minute, erzielten. Zur 57. Minute gelang es Sven Stahmer sogar zum 24:23, aus Lichtenrade-Sicht, zu treffen, was sich auch bis 10 Sekunden vor Schluss hielt. In den letzten Atemzügen der Partie führte jedoch ein technischer Fehler auf Seiten des VfL dazu, dass der TSV noch einen Angriff laufen konnte. Der von Sebastian Kreß parierte Ball prallte seitlich nach vorne, zu einem Rudower Spieler, welcher mit der Schlusssirene einnetzte.

Zwar fühlt sich das Unentschieden durch die letzten Sekunden wie eine Niederlage an, allerdings sollte es nach einer sechs-Tore-Aufholjagt genau andersherum sein. Wir haben an diesem Tag einen Punkt gewonnen, während die Rudower, zum ersten Mal auf etwas Zählbares, in ihrer eigenen Halle, verzichten mussten. Zeitgleich haben die Männer der SG NARVA Berlin (2. Platz in der Verbandsliga Berlin und somit direkter Verfolger) ihr Auswärtsspiel verloren. Respekt darf man beiden Mannschaften gewähren, ein ums andere Mal einen derbywürdigen Nachmittag veranstaltet zu haben und all das in einem fairen Rahmen.

Als nächsten Gegner erwarten wir am 02.03.2019, Zuhause, den TuS Hellersdorf, gegen welche wir unsere bisher einzige Niederlage hinnehmen mussten.

Bester Lichtenrade-Werfer wurde Sven Stahmer mit sieben Toren.

Berauschende Lichtenrader Männer feiern höchsten Saisonsieg

Nach der nächsten großen Spielpause wartete endlich der erste Heimspiel-Samstag in der Lichtenradener Hölle Süd auf die Fans und Spieler des VfL Lichtenrade. Nach einem phänomenalen Sieg der Oberliga-B-Jugend, gegen den 1. VfL Potsdam, dem Kantersieg der wA gegen Brandenburg/West und einem Sieg unserer 2Männermannschaft begegnete unserer Ersten Männer der KSV AJAX-NEPTUN. Im Hinspiel gelang es den Gästen über weite Strecke eine Führung zu verwalten. Unsere Mannschaft konnte ihnen erst in den letzten zehn Minuten den Zahn ziehen und die Partie mit 23:26 für uns zu entscheiden. Dieses Mal sollte das Tabellenbild gegen die im unteren Drittel angesiedelten Köpenicker, eindeutiger unterstrichen werden.

Den Startschuss lieferte Sebastian Limbach über Linksaußen, mit unserem ersten Angriff. Munter und mit Emotionen zeigten beide Mannschaften die ersten Offensivambitionen, wobei wir durch eine konzentrierte und laufbereite Deckung den Gästen das Leben schwer machten. Dass es zur 5. Minute nur 2:1 stand war der anfänglicher Unkonzentriertheit im Abschluss zu zu schreiben, welche aber schnell abgeschüttelt wurde. Mit dem Treffer zum 9:8, in der 20. Minute, durch Anton Buschkow, ließ die Gegenwehr der Köpenicker nach. Das Spiel wurde von unseren Männern mehr und mehr unter Kontrolle gebracht. Bis zur Halbzeit gelang es uns ein akzeptables Polster herauszuspielen. Spielstand: 13:10.
Aus der Kabine riss unsere Erste das Spiel vollends an sich. Starkes Abwehrspiel und einfache Tore in der ersten Welle ermöglichten einen 5:0 Lauf, zum 17:11. Vor allem Mario Riemer und Anton Buschkow taten sich hervor. Letzterer kompensierte mit einigen Rückraumtoren unseren sonst besten Schützen, Jonas Beer, welcher zwar mitspielte, jedoch über weite Spieldistanz manngedeckt wurde. Über ein 20:13 (41. Spielminute), 27:15 (50. Spielminute) und 31:19 (57. Spielminute) fand der KSV keinen Zugang mehr zum Spiel – gab sich jedoch nie komplett auf. Die durchweg faire Partie fand ihren Schlusspunkt durch ein Tor der Gäste zum 32:21.
Weiterhin steht unsere Erste Männer somit auf dem Sonnenplatz der Verbandsliga Berlin und hält sich die Konkurrenz vom Leib. Ein weiteres Etappenziel zum Aufstieg ist zwar geschafft, die schwierigere Aufgabe erwarten wir jedoch schon nächsten Samstag. Dort geht es zum Südberliner Derby nach Rudow, welches traditionell emotional aufgeladen ist und Handball auf hohem Niveau bietet.

Bester Werfer wurde Mario Riemer mit acht Toren.

Halbfinalspiele im HVB-Pokal

Liebe Handballer,
drei Mannschaften spielten im HvB Pokal in dieser Woche ihre Halbfinalspiele!
Leider unterlagen die wA gegen den OOS Ligakonkurrenten aus Preussen mit 23:27 Toren und auch die mC schaffte gegen den Tabellenzweiten der Verbandsliga AC Berlin nach einer 16:22 Niederlage nicht den Einzug ins Finale.

So blieb es der mB vergönnt die VFL Fahnen im Finale zu vertreten.
Beim AC Berlin wurde 26:22 gewonnen.
Die Mannschaft zeigt weiterhin eine hervorragende Entwicklung. Die Teilnahme an der OOS bringt alle Spieler mehr als voran, sodass der spielerische Abstand in diesem Halbfinale gegen einen Mitqualifikanten bei den Spielen um die Aufstieg in die OOS deutlich wurde.

Herzlichen Glückwunsch allen drei Mannschaften zum Erreichten.

MTV 1860 Altlandsberg – VfL Lichtenrade 18:16

Nach starken 50 Minuten ärgerlich verloren!

Als erstem Gegner in der Rückrunde standen wir am Samstag erneut dem MTV Altlandsberg gegenüber. Nach der Weihnachtspause wollten wir, wie unser Gegner auch, mit einem Sieg in die Rückrunde starten. Ein solcher war uns gegen den MTV bereits in der Hinrunde souverän gelungen. Zwar schob der Gegner seine Niederlage lediglich auf unseren Hallenboden, doch wir glaubten fest an unsere Fähigkeiten und blickten daher dem Rückrundenspiel zuversichtlich entgegen.

Nach der ersten Halbzeit sah es auch sehr nach einem Sieg für uns aus: Die Abwehr stand 1A, die Angriffe spielten wir mit Struktur und konnten uns insgesamt elf Mal mit einem Tor belohnen. Auch auf eine zweifache Einzelmanndeckung des MTV reagierten wir gut und unsere Kreisläuferin setzte sich ein ums andere Mal erfolgreich gegen ihre Abwehrspielerin durch. Leider verletzte sich unsere RL Madelaine zum Ende der Halbzeit und konnte erst zum Ende des Spiels wieder eingesetzt werden.
In der Halbzeitpause stieß auch endlich unsere RA zu uns, die zuvor von einer Rückraumspielerin ersetzt werden musste.
Mit einem guten Gefühl aufgrund unserer Führung (11:9) starteten wir so in den zweiten Durchgang. Nach fünf Minuten führten wir noch immer mit zwei Toren und unsere Gegnerinnen wurden zunehmend unruhiger und unzufriedener mit den Schiedsrichtern, was ihnen viele Zwei-Minuten-Strafen einbrachte. Diese insgesamt sechs Minuten in Überzahl wussten wir leider nicht für uns zu nutzen und so mussten wir ab der 47. Minute um jede Ein-Tor-Führung kämpfen. Im Angriff funktionierte nun nahezu nichts mehr. Es fehlte uns an Struktur, Ruhe und der nötigen Spielübersicht, um zu einem erfolgreichen Torabschluss zu kommen. Auch die technischen Fehler häuften sich zunehmend. In der 58. Minute konnten unsere Gegnerinnen zum ersten Mal mit einem Tor in Führung gehen. In der Hektik verloren wir vorne erneut den Ball und gingen dann in der Abwehr in eine Manndeckung über. Dabei bekamen wir 20 Sekunden vor Schluss eine Zwei-Minuten-Strafe, die zu einem erneuten Gegentor führte. So endete dieses spannungsgeladene Spiel unglücklich mit einem Sieg für Altlandsberg. Dieser ist umso bitterer, da sich nicht nur die Spielerinnen aggressiv gegenüber den Schiedsrichtern verhielten, sondern auch das heimische Publikum durch Beleidigungen sowie lautstarkes Fluchen und Pöbeln gegen die Unparteiischen und uns negativ auffielen.
Natürlich können wir auch dem Spiel mit Kleber eine Teilschuld zu unserer Niederlage geben, allerdings suchen wir die Fehler nicht in den äußeren Umständen, wie unsere Gegner, sondern bei uns und arbeiten weiterhin an unserer Variabilität im Angriff und in unseren Torwürfen.

Showtime-Lichtenrade souverän an der Spitze

Die Vorbereitung auf das erste Spiel im neuen Jahr, für die stärkste Männermannschaft des VfL Lichtenrade, erforderte viele Kräfte. Zwischen Neujahr und Mitte Januar holte die Erste Männer quasi die Hinrunde der Brandenburg-Liga nach. So spielte man erst gegen Wildau, Potsdam II und zuletzt Teltow-Ruhlsdorf. Nicht zu vergessen: Auch dem Landesligisten SG AC/Eintracht Berlin statte man unter der Woche einen Besuch, im Rahmen eines Trainingsspiels, ab. Alle Partien konnten gewonnen und an Abwehr- sowie Angriffssystemen konnte gefeilt werden. Mit gutem Selbstvertrauen aber vorbelasteten Beinen ging es also zur zweiten Männermannschaft der SG OSF Berlin. Die Hausherren standen zu diesem Zeitpunkt auf Platz drei der Tabelle, mit der SG NARVA Berlin als Puffer zur Lichtenrader Spitze. Letztere Gegner haben unterdessen das drei Stunden früher angesetzte Spiel gegen den TSV Rudow mit acht Toren verloren. Für unsere Männer waren also die Grundlagen geschaffen, sich ein Polster zum Zweitplatzierten zu erarbeiten.

Der Start ins Spiel verlief unspektakulär. Unser Team machte gleich deutlich, was strukturiertes Angriffsspiel heißt und kam fortwährend zu Torerfolgen. Doch auch die Gäste zeigten ambitionierte Angriffe vermehrt über die Rückraumpositionen durch einfache Eins-gegen-Eins-Erfolge. Unsere Männer waren abgeklärt im Angriff, jedoch teils fahrlässig im Deckungsverhalten. Die stellenweise müden Beine und faulen Köpfe führten dazu, dass wir vereinzelt überlaufen wurden und so die geschaffene Überzahlsituation verloren. Die Schöneberger nutzten dies gut und konnten sich so einen 10:10- Halbzeitstand rausarbeiten. Noch vor dem Pausenpfiff sah Simon Ostermann nach einer eigentlich maßvollen Abwehraktion die Rote Karte und schwächte somit unseren Innenblock.

Aus der Kabine zeigten unsere Männer die stärkste Phase des Spiels. Ab der 37. Minute, beim Spielstand von 13:13, gelang unserer Truppe ein 0:4-Lauf zum 13:17. Erfolgsrezept war hier ein gesteigertes Deckungsverhalten, flinkere Beine und intelligenteres Aushelfen. Die Hausherren fanden seltener die Lücken und den Zug zum Tor und bemühten sich so um Tore. Dennoch blieben sie in Schlagdistanz, begünstigt durch schwache und überhastete Lichtenrader Angriffe. Nochmal richtig spannend wurde es ab der 57. Minute. Nach Torerfolg der Schöneberger zum 20:21 bekamen einige Lichtenrader Spieler zittrige Hände und vergaben eine Minute vor Ende den Ball, ohne zum Torwurf zu kommen. Die Hoffnung der Hausherren doch noch etwas mitzunehmen lag also in ihren Händen, wurde aber durch eine souveräne Parade von Sebastian Kreß, fünf Sekunden vor Schluss, genommen.

Unsere Jungs stehen nun mit drei Zählern Puffer auf dem Ersten Platz. Am Samstag den 16.02.2019 trifft sich die Red Nation um das erste Heimspiel seit November letzten Jahres zu zelebrieren. Mit dem KSV AJAX NEPTUN trifft unsere Truppe auf einen ambitionierten Gegner, bevor es am Samstag darauf (23.02.2019) nach Rudow, zum Derby, geht.

Bester Werfer wurde Jonas Beer mit neun Toren.

1.Frauen meldet sich mit Pokalkracher zurück – weibliche A-Jugend mit Rückrundenauftakt

Unsere 1.Frauen startet am Sonntag mit einen echten Kracher in das Jahr 2019. Um 13.45 Uhr empfangen unsere 1.Frauen die Oberligamannschaft der HSG Neukölln.
Wie schon in der letzte Pokalrunde ist auch hier die Favoritenrolle klar verteilt und unsere Frauen wollen trotzdem wieder probieren eine größere Mannschaft die überregional spielt zu ärgern.
Für unsere Frauen ist das Achtelfinale jetzt schon der größte Erfolg im Pokal seit Jahren und vielleicht kann ja die Heimstärke die Frauen zu einer Riesen Überraschung tragen.
Gespielt wird am Sonntag, den 27.01.2019 um 13.45 Uhr in der Hölle Süd.

Unsere weibliche A-Jugend meldet sich mit einem kleinen 4-Punktespiel um Platz 4 aus der Winterpause zurück. Am Samstag, den 26.01.2019 geht es um 18.00 Uhr in Altlandsberg um die nächsten zwei Punkte.
Nachdem unsere A-Jugend das Hinspiel am 1.Spieltag mit 24:19 für sich entscheiden konnte, will unsere A-Jugend auch das Rückspiel in fremder Halle für sich entscheiden.

Beide Mannschaften brauchen eure Unterstützung, also kommt zahlreich gerade zum Heimspiel im Pokal vorbei!

– Eine Abteilung,  Eine Liebe, Ein Ziel –

Erste Männer gewinnt Herbstmeisterschaft gegen neun Feldspieler

Der neunte Spieltag in der Verbandsliga Berlin, gegen die HSG Neukölln, bahnte sich an und wirkte ein ganz normaler zu werden. Die Anreise zum traditionell, gemeinsamen Pre-Spiel-Essen erfolgte im ersten Berliner Schneefall dieses Jahres. Gestärkt und motiviert reiste man nun weiter zur Halle, welche einen besseren Eindruck lieferte, als erwartet. Die Vorzeichen standen also nicht schlecht und ein Sieg wäre wichtig gewesen, da die Konkurrenz um die SG NARVA Berlin, TUS Hellersdorf und VfL Tegel allesamt patzte.

Die Anfangsphase gestaltete sich durchwachsen. Neukölln konnte fast ausschließlich durch Einzelaktionen immer wieder durchbrechen und unsere Defensivreihe war teilweise extrem langsam und löchrig. Wenigstens unser Angriff funktionierte und so gelang es der Ersten Männer den Anschluss zu halten, wobei Lichtenrade-Linksaußen Sebastian Limbach, in den ersten zehn Minuten, auch aus schlechten Winkeln, drei Mal netzte. Ab diesem Zeitpunkt traten die Schiedsrichter mehr und mehr in den Mittelpunkt der Partie.  Eine eigens von ihnen verlangte „sportliche Kommunikation“ war nicht möglich, da einfaches Nachfragen mit patzigen Antworten oder Strafen geahndet wurde. So konnte man die Offiziellen auch nicht darauf hinweisen, dass der fünfte Stürmerfoul-Pfiff gegen Lichtenrade, eine (erneute) Fehlentscheidung war, da der beteiligte Abwehrspieler zum Zeitpunkt des Kontakts im Kreis stand. Nichtsdestotrotz greifen in solchen Situationen alt bewährte Phrasen: „Man kann an der Situation nichts ändern und Entscheidungen werden nicht zurück genommen.“ Dass die Mannschaft sich lieber auf das Spiel konzentrieren sollte, wurde im weiteren Verlauf der Partie klar. Die Defensivprobleme fanden keine Lösung und die Gastgeber konnten sich so einen zwischenzeitlichen drei-Tore-Vorsprung erarbeiten (14:11, 27. Minute), den wir kurz vor der Pausensirene auf ein Tor schmälern konnten. Halbzeitstand: 14:13.

In der Pause zeigte sich dann erstmals die geballte Autorität des Schiedsrichter-Duos: Lichtenrade Co-Trainer Olaf Böhme bekam eine Zwei-Minuten-Strafe und kurz darauf die Rote Karte gezeigt. Geschwächt und irritiert mussten unsere Männer also in den zweiten Durchgang starten, der sich identisch zum ersten zeigte. Tor um Tor fiel, allerdings auf beiden Seiten und so entwickelte sich der Spielstand über ein 17:14 (35. Minute) zum 18:17 (38. Minute). In den folgenden elf Minuten verteilten die „Unparteiischen“ zwei Rote Karten und vier Zeitstrafen – beide Karten und drei Zeitstrafen davon gegen Lichtenrade. Warum blieb für viele Zuschauer unschlüssig und das Nachfragen hatte man bis hierhin sowieso aufgegeben, aber auf dem Spielformular sieht es nun so aus, als hätten unsere Spieler blutige Nasen verursacht und Ohrläppchen abgebissen. Die Unterzahl-Periode konnte unsere „Rüpel-Truppe“ dennoch gut meistern und zur 53. Minute, durch Jonas Beer, sogar mit 22:23 in Führung gehen. Unterdessen hat Männer-Trainer Stefan Krai umgestellt und den Neuköllner Rückraum manndecken lassen. Der Heimmannschaft bereitete dies sichtbare Probleme, auch bedingt durch einige starke Paraden von Nikolas Frey, und so mühten sie sich zu Torerfolgen  – bis zur nächsten Roten Karte für Lichtenrade, in der 56. Spielminute. In der Folge gelang es Neukölln ein 27:25 herauszuspielen, welches bis zur 59. Minute hielt. In der letzten Spielminute, bei einem laufendem Neukölln-Angriff und einer vollen Manndeckung Lichtenrades, erteilten die Schiedsrichter die nächste Rote Karte – diesmal allerdings für einen Neuköllner Spieler. Auch diese Entscheidung bleibt zweifelhaft und erweckt den Anschein, die Einseitigkeit der Strafenerteilung im Spielbericht kaschieren zu wollen. Dennoch gelang unseren Männern in den letzten 30 Sekunden zwei schnelle Tore, um zum 27:27 auszugleichen. Das letzte Tor fiel hierbei nur zwei Sekunden vor dem Abpfiff, abermals durch Jonas Beer.

Die ungewöhnlich niedrige Hemmschwelle und Toleranz, gepaart mit der Unverhältnismäßigkeit bei der Strafenerteilung, soll nicht von der Qualität des Handballspiels und der Leistung beider Mannschaften ablenken. Am Ende bekamen die Zuschauer ein Emotionen-Spektakel zu sehen, an deren Ende sich gerechterweise die Punkte geteilt wurden. Unsere Männer zeigten in der Abwehr konsequent zu wenig Laufbereitschaft und halfen sich zu selten gegenseitig aus. Richtigerweise blieb also ein Punkt in Neukölln, was aber nichts an der Tatsache ändert, dass sie auf dem ersten Platz der Verbandsliga-Männer-Berlin überwintern.

Bester Werfer wurde Jonas Beer mit 12 Toren.