UPDATE! 09.07.2020 12:00 – Blog: Handballsport im VfL Lichtenrade

HB-Stand-02072020

08. Juli 2020

Mit Blick nach vorn: VfL setzt Handball-Ausschuss ein!

Um die Arbeit in der Handball-Abteilung effizient fortzusetzen, wurde in der Sitzung des Gesamtvorstandes am 6. Juli 2020 ein Handball-Ausschuss eingesetzt. Die Mitglieder des Ausschusses werden sich bis zur Wahl einer neuen Abteilungsleitung für den Fortbestand der erfolgreichen VfL-Handball-Abteilung mit neuem Gesicht einsetzen. Der Ausschuss ist bereits auf zahlreichen Gebieten organisatorisch und beratend tätig, würde sich aber über weitere personelle Unterstützung freuen, und steht euch unter der Email-Adresse handball@vfl-lichtenrade.de jederzeit für Fragen zur Verfügung.

Die Mitglieder des Handball-Ausschusses sind:
Martin Buschkow, Manuel Kühnert, Martin Quente, Astrid Eidt, Tilo Pohl, Mike Ahrens

Die TrainerInnen im VfL Lichtenrade

Wer von den TrainerInnen den Verein verläßt oder weiterhin im VfL Lichtenrade bleibt, wird derzeit geklärt. Wir bitten noch um etwas Geduld! Aber auch die Suche nach weiteren TrainerInnen für den Erwachsenen- und Jugendbereich hat bereits begonnen. Falls du Interesse hast, selbst ein Traineramt zu übernehmen, dann melde dich bitte unter handball@vfl-lichtenrade.de.

07. Juli 2020

Treffen des VfL Lichtenrade 1894 e.V. und des Lichtenrader SV i.Gr. beim Handball-Verband Berlin e.V. (HVB)

02. Juli 2020

Der VfL Lichtenrade informiert über die Informationsveranstaltung am 18. Juni 2020 und

Zum aktuellen Stand des Handballsports im VfL Lichtenrade

Das durch die Alten Herren (Ü32) angeregte Vermittlungsverfahren wird aus terminlichen Gründen seitens des VFL Lichtenrade um eine Woche verschoben, daraufhin wird der Ausweichtermin durch den Lichtenrade SV abgesagt.

01. Juli 2020

Dem VfL Lichtenrade wurden am 01. Juli 2020 vom Schul- und Sportamt Tempelhof-Schöneberg Trainingszeiten für die Sporthallen der Nahariya-Grundschule und der Carl-Zeiss-Oberschule in den Sommerferien zugeteilt. Die Geschäftsstelle teilt derzeit diese Hallenzeiten unter den Abteilungen und Trainingsgruppen auf.

18. Juni 2020

An der Informationsveranstaltung nahmen ca. 50 SportlerInnen, TrainerInnen und Eltern am Vereinsheim des VfL Lichtenrade teil. Darüber hinaus besuchten uns Vertreter des Handball-Verband Berlin (HVB), des Landessportbund Berlin (LSB) und aus der Politik, die neutral und sachlich insbesondere zu Spielrechten, Hallenzeitenvergabe und Problemen bei der Vereinsgründung informierten und Fragen beantworteten.

Bei den Gästen handelte es sich um:

  • HVB-Präsident Thomas Ludewig
  • HVB-Vizepräsident Recht Dr. Hans-Joachim Wolf
  • LSB Stellv. Direktor und Abteilungsleiter Finanzen und Service Jens Krüger (Mediator im bisherigen Mediationsverfahren)
  • Bezirksstadtrat Oliver Schworck (Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport)
  • Kevin Kühnert (BVV-Mitglied Tempelhof-Schöneberg, Stellv. Bundesvorsitzender SPD, Bundesvorsitzender Jusos)

Mit dem Ziel die Einheit der Lichtenrader HandballerInnen zu erhalten, unterbreiteten Vertreter der Alten Herren (Ü32) den Vorschlag eines Vermittlungsverfahren unter Ihrer Leitung. Beide Seiten sagen zu, sich auf ein solches Verfahren einzulassen.

12. Juni 2020

Faktencheck – Handballsport Lichtenrade

Der Gesamtverein VfL Lichtenrade wurde von der Gründung eines neuen Sportvereins in Lichtenrade genauso überrumpelt, wie die meisten von euch wahrscheinlich auch.

Der VfL Lichtenrade sieht sich im Interesse aller Lichtenrader Handballer daher in der Pflicht, über die bei der Abwerbung gemachten Versprechungen aufzuklären.

Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass sowohl Kündigungen der Mitgliedschaft, als auch Niederlegungen des Spielrechts zurückgezogen werden können.

09. Juni 2020

Handball-Trainer-Sitzung im Vereinsheim des VfL Lichtenrade 1894 e.V.

Es kommt Alles auf den Tisch und es wird Klartext geredet.

05. Juni 2020

Zur Zukunft des Handballsports im VfL Lichtenrade

Der Gesamtvorstand des VfL Lichtenrade wurde Anfang dieser Woche vom Rücktritt des Vorstands der Handballabteilung überrascht.

Gleichzeitig mit dem Rücktritt der Abteilungsleitung wurde ein neuer Verein in Lichtenrade – Lichtenrader SV – gegründet, der in direkter Konkurrenz zum VfL Lichtenrade stehen soll. Derzeit laufen massive Abwerbungsversuche bei Trainern, Spielern und Mannschaften. Die dabei gemachten Versprechungen sollte jeder selbst hinterfragen, ob sie einer kritischen Überprüfung standhalten.

31. Mai 2020

Vorstand der Handballabteilung tritt geschlossen zurück

Mediation unter Leitung des Landessportbund Berlin

Das Mediationsverfahren wurde einseitig durch die Handball-Abteilungsleitung beendet.

 

Zum aktuellen Stand des Handballsports im VfL Lichtenrade

HB-Stand-02072020

Liebe Lichtenrader HandballerInnen,

seit der Informationsveranstaltung am 18.06. sind mittlerweile zwei Wochen vergangen. Da sich seitdem einiges getan hat und auch nicht alle Interessenten zur Veranstaltung anwesend sein konnten, wollen wir hiermit die Lichtenrader Handballwelt über den aktuellen Stand informieren.

An der Veranstaltung nahmen ca. 50 SportlerInnen, TrainerInnen und Eltern am Vereinsheim des VfL Lichtenrade teil. Darüber hinaus besuchten uns Vertreter des Handball-Verband Berlin (HVB), des Landessportbund Berlin (LSB) und aus der Politik, die neutral und sachlich insbesondere zu Spielrechten, Hallenzeitenvergabe und Problemen bei der Vereinsgründung informierten und Fragen beantworteten.

Bei den Gästen handelte es sich um:

  • HVB-Präsident Thomas Ludewig
  • HVB-Vizepräsident Recht Dr. Hans-Joachim Wolf
  • LSB Stellv. Direktor und Abteilungsleiter Finanzen und Service Jens Krüger (Mediator im bisherigen Mediationsverfahren)
  • Bezirksstadtrat Oliver Schworck (Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport)
  • Kevin Kühnert (BVV-Mitglied Tempelhof-Schöneberg, Stellv. Bundesvorsitzender SPD, Bundesvorsitzender Jusos)

Nach einigen, teilweise auch sehr hitzig geführten Diskussionen stehen vor allem zwei Ergebnisse im Vordergrund:

  1. Die vorhandenen Probleme zwischen dem Gesamtverein und der ehemaligen Handball-Abteilungsleitung sind absolut lösbar. Gewichtige Gründe für eine Abspaltung gibt es nicht. Dies bekräftigte insbesondere Herr Krüger vom LSB, der als Vermittler im – von der ehemaligen Abteilungsleitung leider nicht zu Ende geführten – Mediationsverfahren über die strittigen Themen im Detail informiert ist.
    Mit dem Ziel die Einheit der Lichtenrader HandballerInnen zu erhalten, unterbreiteten Vertreter der Alten Herren (Ü32) den Vorschlag eines Vermittlungsverfahren unter Ihrer Leitung. Dass der anwesende Präsident des Lichtenrader SV (LSV) forderte, dies im kleinen Kreis und explizit unter Ausschluss von HVB und LSB durchzuführen, genügte dem Anspruch des VfL an die Transparenz zwar nicht, dennoch sagten beide Seiten zu, sich auf ein solches Verfahren einzulassen.
  2. Die Aussagen und Versprechen, die vom LSV gegenüber Eltern und SportlerInnen geäußert wurden, werden kaum haltbar sein. Die Verantwortlichen haben sich den Prozess rund um die Gründung eines Vereins, die Feststellung der Sportförderungswürdigkeit durch die zuständige Senatsverwaltung und die Aufnahme in den Handball-Verband Berlin anscheinend deutlich einfacher vorgestellt, als er tatsächlich ist.
    Bezüglich der Hallenzeiten wird nach Einschätzung der fachkundigen Gäste noch einige Zeit vergehen, bis der LSV die notwendigen Voraussetzungen erfüllt. Selbst nachdem diese erfüllt sind, muss man sich im Vergabeverfahren als ein neuer Verein – im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, der mit Hallenzeiten chronisch unterversorgt ist – erst einmal “hintenanstellen”.
    Da dem VfL Lichtenrade – dem bereits erfolgten Meldebericht entsprechend – alle Startrechte in den jeweiligen Ligen und Altersklassen zugesprochen wurde, besteht nicht nur die Gefahr, dass die Erwachsenenmannschaften beim LSV in niedrigeren Spielklassen als bisher antreten müssen, sondern auch die grundsätzliche Teilnahme am Spielbetrieb gefährdet ist.

Im Nachgang der Veranstaltung war der Vorstand des VfL damit beschäftigt, viele Fragen von verschiedenen Seiten zu beantworten und sich untereinander bezüglich des Schlichtungsverfahrens abzustimmen. Aus terminlichen Gründen der vorgesehenen Schlichter konnte der erste Gesprächstermin nicht gehalten werden. Es wurde aber umgehend ein Ausweichtermin vorgeschlagen und gleichzeitig ein inhaltlicher Vorschlag zur Bereinigung der Situation erarbeitet. Daher ist es umso bedauerlicher, dass wir auf Umwegen erfahren mussten, dass der LSV den Ausweichtermin anscheinend abgesagt hat. In einem kürzlich verteilten Informationsschreiben haben die Verfasser des LSV den ausgefallenen Termin anscheinend kurzerhand nachträglich zum “letzten Versuch” erklärt. Der VfL hat dies nicht so aufgefasst und ist von diesem Vorgehen enttäuscht. Auch wenn wir weiterhin gesprächsbereit sind, scheint der LSV mit einem Anwaltsgespräch beim HVB einen anderen Weg gehen zu wollen. Natürlich wird der VfL der Einladung des HVB folgen.

Wir möchten uns jedoch an dieser Stelle bei den Alten Herren (Ü32) für unseren Anteil daran entschuldigen, dass der gewünschte Schlichtungsprozess wohl nicht stattfinden wird. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass die Verantwortlichen des LSV das Verfahren noch schneller aufgeben würden als das zuvor geführte Mediationsverfahren mit dem LSB.

Bezüglich der weiteren Aussagen und Versprechungen in dem erwähnten Informationsschreibens des LSV möchten wir erneut den Adressaten empfehlen, diese selbst zu hinterfragen, ob sie einer kritischen Überprüfung standhalten.

Der VfL möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Hallenzeiten für die Sommerferien am 01.07. vom Schul- und Sportamt vergeben wurden. Dem VfL wurden alle beantragten Hallenzeiten zugeteilt. Der LSV hat erwartungsgemäß keine Hallenzeiten erhalten.

Erste Trainingstermine wurden bereits vom VfL organisiert und werden zeitnah stattfinden. Die entsprechenden Mannschaften werden über die Hallen und Zeiten direkt informiert.

Ebenfalls höchst erfreulich ist, dass die Unterstützung durch Lichtenrader HandballerInnen weiterhin hervorragend ist, und die Anzahl derer, die sich für eine Zukunft im VfL engagieren wollen, weiterhin wächst.

Wir danken euch, dass Ihr unserem VfL Lichtenrade in diesen schwierigen Zeiten die Treue haltet!

Auch den Mitgliedern, die die Kündigung ihrer Mitgliedschaft inzwischen zurückgezogen haben, möchten wir herzlich danken.

 

Mit sportlichen Grüßen,

Der Vorstand des VfL Lichtenrade 1894 e.V.

Faktencheck – Handballsport Lichtenrade

HB-Faktencheck-11062020

Liebe SportlerInnen, TrainerInnen, Eltern und Unterstützer,

der Gesamtverein VfL Lichtenrade wurde von der Gründung eines neuen Sportvereins in Lichtenrade genauso überrumpelt, wie die meisten von euch wahrscheinlich auch.

Natürlich gab es in den vergangenen zwei Jahren Differenzen. Der Vorstand des Gesamtvereins möchte jedoch betonen, dass der Handball von herausragender Bedeutung für den VfL Lichtenrade ist und auch immer war. Bei den Streitigkeiten ging es ausschließlich um einzelne Inhalte und es wurde nie irgendein Engagement kategorisch in Frage gestellt. Die Probleme betrafen fast ausschließlich den Bereich der Finanzen im Umfeld der ersten Männermannschaft. Auch handelte es sich nie um unbegründete Vorstöße, sondern stets um von spezialisierten Steuerberatern oder dem Bereichsleiter Finanzen des LSB als problematisch bestätigte Themen. Seitens des Vorstands ging es nie um mangelndes Verständnis für die Notwendigkeit der Ausgaben oder darum diese zu verbieten, sondern darum, diese in Zukunft so umzusetzen, dass sie nicht mehr problematisch sind. Leider jedoch haben sich die Fronten in Bezug auf einzelne maßgeblich verantwortliche Personen in der Leitung der Handballabteilung so stark verhärtet, dass es keine erfolgreiche Zusammenarbeit mehr gegeben hat und einige Dinge nicht so gelaufen sind, wie sie hätten laufen müssen. Die Mediation mit Hilfe des Landessportbundes, um die sich der Vorstand sehr bemüht hat und in die große Hoffnung gesetzt wurde, wurde leider von den Vertretern der Handball-Abteilungsleitung nicht angenommen und nicht zu Ende geführt.

Aber auch vor dem Hintergrund der bestehenden Konflikte kann in den Augen des Gesamtvereins und auch zahlreicher verärgerter Handballer damit nicht dieser Bruch mit der langen Handballtradition im VfL gerechtfertigt werden. Kategorisch nicht zu rechtfertigen ist außerdem die Art und Weise, in der diese Abspaltung von den Verantwortlichen erzwungen wird. Die Lichtenrader Handballer wurden ihres demokratischen Mitspracherechts beraubt und von den Verantwortlichen vor vollendete Tatsachen gestellt. Sportkameraden, die sich für einen Verbleib im VfL aussprechen, anderweitig kritisch äußern oder nur noch nicht entschieden haben, werden unter Druck gesetzt oder sogar beschimpft. Sportler und Eltern werden überrumpelt und mit höchst fragwürdigen Versprechungen zum Lichtenrader SV gelockt. Diese Abwerbungsbemühungen sind weiterhin in vollem Gange.

Der VfL Lichtenrade sieht sich im Interesse aller Lichtenrader Handballer daher in der Pflicht, über die bei der Abwerbung gemachten Versprechungen aufzuklären.

Bezüglich der zur Verfügung stehenden Hallenzeiten ist zu berücksichtigen, dass sämtliche von den Mannschaften des VfL bisher genutzten Trainingszeiten bis zur nächsten Vergaberunde durch das Bezirksamt dem VfL Lichtenrade rechtswirksam zugewiesen sind. Bis zum 01.10.2020 hat der Lichtenrader SV nach aktuellem Stand keine Hallenzeiten und kann sich auch nicht einfach über die Prozesse und die Autorität des Bezirksamtes hinwegsetzen. Auch danach ist nicht garantiert, dass Hallenzeiten zur Verfügung stehen, da der neu gegründete Verein zunächst von der zuständigen Senatsverwaltung für sportförderungswürdig befunden werden muss.

Vorher besteht kein Anrecht auf Hallenzeiten. Dazu sind bestimmte Prüfungen notwendig und der Landessportbund (LSB) muss angehört werden. Bei allen beteiligten Organisationen ist zu Corona-Zeiten nicht von einer schnellstmöglichen Bearbeitung auszugehen. Es besteht also sogar das Risiko, dass der Lichtenrader SV erst zum nächsten Turnus im Frühjahr 2021 Hallenzeiten erhält.

Der neu gegründete Verein ist außerdem noch nicht Mitglied im Handball-Verband Berlin (HVB). Ohne diese Mitgliedschaft ist weder eine Teilnahme der Mannschaften am Spielbetrieb, noch eine Übertragung der Spielrechte an den Lichtenrader SV möglich.

Auch der Versicherungsschutz des LSB für Unfälle und Haftpflicht ist nicht gegeben, da dieser erst durch die Mitgliedschaft im HVB und dessen Mitgliedschaft im LSB zustande kommt. Für eine Mitgliedschaft im HVB ist es notwendig, dass das Präsidium sich für die Aufnahme entscheidet, nachdem die Mitgliedsvereine (auch der VfL) Einwände äußern durften.

Ebenfalls nicht möglich ist eine Übertragung der Startplätze in den Erwachsenen-Ligen. Erwachsenen-Mannschaften des Lichtenrader SV müssen nach bisherigem Informationsstand in den untersten Ligen starten. Aus Sicht des Vorstands ist es fragwürdig, ob die Teams des Lichtenrader SV überhaupt nächste Saison spielen können, da der Meldeschluss beim HVB am 15.05. war. In den Jugendligen kommt ein Punktesystem zum Einsatz. Bei den Erwachsenen jedoch bleibt der Startplatz beim VfL Lichtenrade. Der VfL wird diese Startrechte wahrnehmen. Sportler, die beim VfL Lichtenrade in den entsprechenden Ligen spielen wollen, haben in jedem Fall Vorrang vor allen anderen etwaigen Interessenten an diesen Startrechten.

Der Satzung entsprechend wird der Gesamtvorstand nach dem Rücktritt der Abteilungsleitung die kommissarische Leitung der Handballabteilung übernehmen, bis die Abteilung sich selbst auf dem sportlich demokratischen Wege eine neue Leitung wählen kann. Der Vorstand wird alle in seiner Macht stehenden Maßnahmen ergreifen, um den SportlerInnen, die im VfL Lichtenrade Handballsport betreiben wollen, dies zu ermöglichen.

Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass sowohl Kündigungen der Mitgliedschaft, als auch Niederlegungen des Spielrechts zurückgezogen werden können.

Mit sportlichen Grüßen

Der Vorstand des VfL Lichtenrade 1894 e.V.

Zur Zukunft des Handballsports im VfL Lichtenrade

HB-Zukunft-04062020
Liebe SportlerInnen, TrainerInnen und BetreuerInnen der Handballabteilung,
Liebe Eltern,

auch der Gesamtvorstand des VfL Lichtenrade wurde Anfang dieser Woche vom Rücktritt des Vorstands der Handballabteilung überrascht.

Seit dem Rücktritt des damaligen Geschäftsführenden Vorstands auf der Mitgliederversammlung 2018, konnte der dann neu gewählte Vorstand leider kein gemeinsames Verständnis mehr über die Vereinsführung mit der Leitung der Handballabteilung erreichen. Obwohl der Vorstand ein derzeit noch laufendes Mediationsverfahren unter Führung des Landessportbund Berlin (LSB) initiiert hatte, um einen einvernehmlichen Interessensausgleich zu erreichen, ist die Handballabteilungsleitung ohne vorherige Ankündigung zum 1. Juni 2020 zurückgetreten und hat gleichzeitig ihren Vereinsaustritt erklärt. An dieser Stelle möchte der Vorstand betonen, dass die Differenzen ausschließlich im finanziellen und organisatorischen Bereich lagen. Mit Hilfe eines Mediators des LSB sollte daher eine für alle Seiten tragbare Finanzordnung erarbeitet werden, um die finanziellen Freiräume, insbesondere für die 1. Männermannschaft, optimal ausschöpfen zu können. Auf den Sportbetrieb hat der Geschäftsführende Vorstand nie Einfluss genommen, sondern er hat die Abteilungsleitung stets unterstützt und ihr die größtmöglichen Freiheiten gewährt.

Gleichzeitig mit dem Rücktritt der Abteilungsleitung wurde ein neuer Verein in Lichtenrade – Lichtenrader SV – gegründet, der in direkter Konkurrenz zum VfL Lichtenrade stehen soll. Derzeit laufen massive Abwerbungsversuche bei Trainern, Spielern und Mannschaften. Die dabei gemachten Versprechungen sollte jeder selbst hinterfragen, ob sie einer kritischen Überprüfung standhalten. Uns ist z.B. zugetragen worden, dass den Mannschaften im Erwachsenenbereich versprochen wurde, auch in der kommenden Saison in derselben Spielklasse antreten zu können. Gemäß der Spielordnung des Deutschen Handballbund – DHB § 41 (1) – ist aber eine Spielklassenübertragung an einen neuen Verein nicht möglich, da im VfL Lichtenrade auch weiterhin Handball gespielt werden wird.

Der Vorstand des VfL Lichtenrade betont hiermit, dass unsere Handballabteilung unter einer neuen Leitung weiterbestehen wird. Gleichzeitig möchten wir allen Handballern im VfL Lichtenrade versichern, dass der Vorstand alles ihm Mögliche unternehmen wird, euch eine familiäre Heimat zur Ausübung des tollen Handballsports zu bieten. Unser besonderer Dank gilt denjenigen, die uns bereits in den vergangenen Tagen ihre Unterstützung für den anstehenden Änderungsprozess angeboten haben.

Wir arbeiten gerade mit Hochdruck an einem Konzept für eine erfolgreiche Zukunft des Handballsports im VfL Lichtenrade. Gespräche mit dem Handball-Verband Berlin (HVB) haben bereits stattgefunden und auch die Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Berlin wird fortgesetzt. Meldet euch bitte in unserer Geschäftsstelle, wenn ihr an diesem Zukunftskonzept aktiv mitwirken möchtet.

Für die nächste Woche ist ein Treffen des Gesamtvorstands geplant und in den nächsten Tagen werden wir uns mit den Trainern der Handballabteilung über ihre Zukunft austauschen.

Der Geschäftsführende Vorstand des VfL Lichtenrade 1894 e.V.

gez. Hendrik Feuersänger                       gez. Daniel Deppisch
– 1. Vorsitzender –                                      – 2. Vorsitzender –

gez. Marten Siefker                                   gez. Gabriela Lehmann
– 1. Kassierer –                                            – 2. Kassiererin –

gez. Lutz Henckel                                     gez. Gabriele Casperson
– Leiter Öffentlichkeitsarbeit –               – Schriftführerin –

gez.  Sabrina Giffhorn                              gez. Tim Rudolph
– Liegenschaftswartin –                            – Jugendwart –

Vorstand der Handballabteilung tritt geschlossen zurück

Bitte lest den Brief des Vorstandes zu den Umständen des Rücktritts

Anmerkung: Aufgrund von Verstößen gegen Persönlichkeitsrechte durch die öffentliche Nennung von Einzelpersonen im Zusammenhang mit streitbaren Aussagen aus nicht-öffentlichen Sitzungen wurden Namen sowie eindeutig zuzuordnende Referenzen entfernt, sofern es sich nicht um Unterzeichner des Briefes handelt. 

Letzter-Brief-des-Vorstand-Handballabteilung

mD-Jugend trotz Corona Berliner-Meister?

Nachdem wir die Hinrunde erfolgreich auf Platz 1 beendet hatten und alle Ergebnisse
zurückgesetzt wurden, starteten wir am 11.01.2020 auswärts beim Aufsteiger SG AC/Eintracht
Berlin. Nach einer soliden ersten Halbzeit setzten wir uns über 4:7 (06:16) und 7:11 (09:12) zum
Halbzeitstand von 14:22 ab. An die Leistung der ersten Halbzeit anknüpfend, spielten wir auch die
zweite Hälfte solide zu Ende und gewannen mit 28:36.
Im zweiten Spiel der Rückrunde ging es gegen die SG OSF Berlin. Wie auch schon in den letzten
Spielen gegen diese Mannschaft, taten wir uns auch dieses mal am Anfang schwer und so lagen bei
04:04 mit 4:7 hinten. Wir schafften es aber, uns wieder zu fangen und führten schließlich 12:9
(10:40). Die erste Hälfte blieb aber spannend. So stand es erst 12:12 (12:06), dann 16:16 (17:05)
und zur Pause letztendlich 20:17. Die zweite Halbzeit begann ähnlich spannend. So stand es sechs
Minuten vor Schluss 27:26. Einen Endspurt einlegend, schafften wir es noch ein bisschen Luft
zwischen uns und unseren Gegner zu bekommen und 31:26 zu gewinnen.
Im nächsten Spiel ging es zum zweiten Aufsteiger, dem TSV Rudow. Zu Beginn verpennten wir
das Spiel, so dass wir recht schnell mit 4:2 (03:35) zurücklagen. Almählich fingen wir uns wieder
und spielten auf Augenhöhe mit, bis wir nach 4:4 (05:53) und 8:8 (06:37) sieben Minuten vor der
Pause wieder 14:11 hinten lagen. Hier begannen wir jetzt endlich richtigen Handball zu spielen,
sodass wir trotzdem mit einer 16:20 Führung in die Pause gingen. In der zweiten Halbzeit, dem
TSV Rudow keine Chance mehr gebend, gewannen wir das Spiel trotz holprigem Start mit 22:31.
Pause vom Alltag. Es ging zum Pokalhalbfinale zum BSV 92, ein uns recht unbekannter Gegner,
spielte er doch nicht in der Verbandsliga. Durch eine gute Leistung gewannen wir aber auch dieses
Spiel deutlich mit 19:38 (9:23). Finale!
Im vierten Spiel ging es zu Hause gegen den auf dem Papier ersten „schweren Brocken“ die Sp.Vg.
Blau-Weiß 1890. Wir begannen das Spiel von Beginn an stark und konnten uns gleich absetzen. So
ging es über 6:4 (07:46) und 17:13 (17:52) zum Halbzeitstand 19:16. Doch erst jetzt kam unsere
starke Halbzeit. So führten wir bereits nach fünf Minuten der zweiten Hälfte mit 23:16. Wir bauten
unsere Führung aber weiter aus, sodass wir am Ende mit 37:27 gewannen.
Nächstes Auswärtsspiel, nächster vermeintlich „schwerer Brocken“. Es ging gegen die bisher in der
Rückrunde noch unbesiegte Mannschaft der SG NARVA Berlin. Am Anfang wirkte es, wie ein
gnadenloses überrannt werden. So stand es bereits nach 01:12 Minuten 3:0. Dann schafften wir es
langsam die Zügel in die Hand zu nehmen und bei 09:40 den Ausgleich zum 10:10 zu werfen. Ab
da wurde alles anders. Die Rollen hatten sich getauscht und nun sahen die ersten Minuten nicht
mehr wie ein gnadenloser Untergang aus, sondern eher wie ein vorsichtiges Betrachten des
Gegners, der aber immer in Reichweite war. So konnte man am Halbzeitstand von 15:23 nichts
mehr von den ersten 10 Minuten erkennen. Aber beim Handball ist vieles möglich. Das Spiel war
noch nicht entschieden. Doch aus der Kabine befreit, ging es sofort weiter. Mit einer überragenden
Schnelligkeit und einer Bundesligareifen Abwehr und Spielübersicht gelang es uns die SG NARVA
Berlin komplett an die Wand zu spielen. Aus dem 15:23 wurde erst ein 16:26 (22:20), dann ein
16:31 (25:57) und letztenendes ein 30:42. So schlugen wir den zweiten vermeintlich „schwerer
Brocken“ mit zweistelliger Differenz und freuten uns auf das nächste Spiel, welches am 15.03.2020
gegen den VfV Spandau stattfinden sollte.
Aber alles kam anders als geplant. Corona Pandemie! Unterbrechung des Spielbetriebes! Dabei
waren wir doch so kurz vor unserm Zeil: Berliner-Meister 2019/20. Sollte das jetzt alles umsonst
gewesen sein oder geht es irgendwann wieder weiter. Keiner weiß es. Aber wir mussten weiter
trainieren. War es für die verschobenen Spiele oder für die nächste Saison, die früher oder später
kommen wird. Egal! Es wurde allerdings schwerer, da nun auch die Turnhallen zu waren und wir so
kein Training in gewohnter Form anbieten konnten. Uns musste etwas anderes einfallen und so
musste jeder alleine zu Hause trainieren, also train at home, natürlich mit Trainingsplan. Doch das
schwerste an der Zeit ist, man kann sich nicht treffen, sich nicht sehen, nicht unterhalten, nicht
zusammen ein Team sein und man hat dauerhaft die Ungewissheit was kommt, was aus der Saison
wird. Die erste Erlösung kam am 22.04.2020 nachts um halb elf. Wir sind Berliner-Meister! Zwar
mit Füchsen zusammen, obwohl wir in der Quali und der Hinrunde gegen Füchse gewonnen haben
(und ich mir sicher bin, dass wir auch in der Rückrunde gewonnen hätten) 😉 aber wir sind Berliner-
Meister. Jetzt warten wir noch auf eine Entscheidung bezüglich des Pokalfinales. Auf die letzte
Erlösung müssen wir auch noch warten, aber früher oder später wird auch diese kommen und wir
werden wieder Handball spielen können. Den besten Sport der Welt!
An dieser Stelle möchte ich nochmal Danke sagen. Danke an die Eltern, die uns bei den Spielen am
Kampfgericht und auf der Tribüne unterstützt haben, an die Zuschauer, die immer zahlreich
erschienen sind, egal wo wir gespielt haben und sogar Auswärtsspiele wie Heimspiele wirken ließen
und last but not least vorallen an die Spieler, mit denen wir so eine tolle Saison hatten, die mega viel
Spaß gemacht hat und darüberhinaus auch noch super erfolgreich war.

DANKE!
Janis Wedewardt