Was für eine Woche für die Handballer der männlichen B-Jugend

Nachdem am Dienstag ein Einspruch beim Verbandssportgericht für den VfL entschieden wurde, wurde das neuangesetzte Spiel gegen Blau Weiß 90 am Donnerstag gespielt. Hier gewann die mB 23:21 und konnte dann am Samstag/Sonntag die Qualifikation gegen Oranienburg, Usedom, Wildau und Narva spielen.
In begeisternden Spielen schloss die Mannschaft ohne Niederlage das Turnier ab und spielt in der Saison 18/19 in der Oberliga Ostsee Spree!
Herzlichen Glückwunsch

Unser Vereinsmitglied Aaron Krai zum dritten Mal Deutscher Jugendmeister

Bis zur männlichen Jugend B spielte Aaron Handball beim VfL Lichtenrade. Nun wurde er mit unserem Kooperationspartner, den Füchsen Berlin zum 3x Deutscher Jugendmeister.

Gegen den SC Magdeburg konnten sich die Füchse Berlin nach einem 13:15 Rückstand zur Pause am Ende verdient mit 36:31 Toren durchsetzen.

Aaron kam mit Beginn der zweiten Halbzeit zum Einsatz und hatte maßgeblichen Anteil am Erfolg der männlichen Jugend A.

Die Handballer des VfL Lichtenrade gratulieren den Füchsen Berlin und Aaron Krai zu diesem großen Erfolg!

Phänomenaler Sieg gegen NARVA – Erste Männer krönt durchwachsene Saison

Mit einem hart erarbeiteten Sieg brachte unsere Erste die Hölle Süd, am Wochenende, zum toben. Die weiterhin stark dezimierten Männer standen der in der Rückrunde fast ungeschlagenen SG NARVA Berlin gegenüber. Die Gäste gewannen neun der letzten zwölf Spiele. Vor vollen Rängen galt es einen starken Saisonabschluss hinzulegen, um die Zuschauer beruhigt in die Sommerpause zu entlassen.
Der Spielverlauf gestaltete sich von Anfang an ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte entscheidende Akzente setzen und davonziehen. So zeigte der Spielstand in der 15. Minute 4:4, zehn Minuten später, 9:9. Beide Teams agierten mit einer gesunden Härte, blieben aber stets fair und leisteten sich keine groben Unsportlichkeiten. Zum Pausenpfiff, Spielstand 9:11, verbuchten die Unparteiischen sechs gelbe Karten und drei Zeitstrafen.
In Durchgang zwei zeichnete sich ein ähnliches Bild. Den Zwei-Tore-Vorsprung, den die Gäste zur Halbzeit pflegten, konnte Fabian Beer bereits in der 35. Minute egalisieren. In den darauffolgenden Spielminuten ereignete sich wieder ein munteres Hin und Her mit Lichtenrader Toren von Maximilian Müller, Tim Krist und Fabian Beer. Als mit Minute 54. die bis dato höchste Führung (16:19) fiel, schien der Knoten geplatzt. Bis zur 57. Minute gelang es der SG NARVA diesen Drei-Tore-Vorsprung zu halten, dann folgte eine Lichtenrader Auszeit.
Mit einer Manndeckung bissen sich unsere Männer durch die Schlussphase und schafften es tatsächlich die Partie zu drehen. Acht Sekunden vor Ende erzielte Sven Stahmer das Tor zum 22:21. Als wäre das nicht schon genug Spannung, bekam die SG NARVA Berlin vier Sekunden vor Ende auch noch einen sieben Meter zugesprochen. Der Grund: Felix Rollmann stand im Mittelkreis und verhinderte so den schnellen Anwurf. Die Rote Karte für Rollmann und der Strafwurf waren also vollkommen gerechtfertigt. Sebastian Kreß gelang es jedoch den 7-Meter-Versuch zu parieren und konnte so mit der gesamten Hölle Süd die Aufholjagd feiern.
Am Ende steht ein würdiger Abschluss einer durchwachsenen Verbandsliga-Saison. Das Ziel “Wiederaufstieg” wurde zwar nicht erreicht – am Ende besteht jedoch die Möglichkeit für die Mannschaft und vor allem für die jüngeren Spieler, ihre Entwicklung, in einer schwächeren Liga, auf ein konstantes Level zu heben.
Wir danken allen Zuschauern und ehrenamtlichen Helfern, die uns durch die Saison begleitet haben. Wir freuen uns auf die Saison 2018/2019 und auf volle Ränge in der Zescher Straße.

Männliche E-Jugend gewinnt Berlin-Brandenburg-Pokal 2018 erneut

Die männliche E-Jugend des VfL Lichtenrade gewann den Berlin-Brandenburg-Pokal nach 2017 auch im Jahr 2018. Nach einer Saison mit überwiegend ge­won­nenen Spielen können wir unsere 1. Männliche E-Jugend als beste Mann­schaft Berlin bezeichnen.

Am 21.04.2018 traf sich die mE1 (mit Unterstützung von Timon, Tim und Julian aus dem Jahrgang 2008) in den Sporthallen der SG Hermsdorf/Waidmannslust (Place Mo­liere) zum Pokalturnier Berlin/Brandenburg 2018. Gespielt wurde in 2 Gruppen á 4 Mannschaften, die jeweils 2 Gruppenbesten konnten sich für das Halbfinale quali­fizieren.

Wir starten zunächst in der kleineren Halle und konnten einen souveränen Auftakt­sieg (6:2) gegen BSV 92 verbuchen; auch das 2. Spiel gegen den Gastgeber konn­ten wir mit 7:3 gewinnen. Dann ging es gegen den TSV Rudow – hier haben wir un­glücklich mit 7:8 verloren, haderten etwas mit drei Penaltyentscheidungen gegen uns, haben aber auch selbst etliche Chancen liegen lassen, um selbst vorher “den Sack zuzumachen”.

Nach dem Wechsel in die größere Halle ging es gegen die gleichen Mannschaften in die Rückrunde – 1.Gegner war gleich wieder der TSV Rudow, (die größere Halle schien uns mehr zu liegen), gegen den wir mit 8:4 gewinnen konnten und langsam begannen die Rechenspiele, wie und wann das Halbfinale klar gemacht werden konnte.

Nächste Partie: SG Hermsdorf/Waidmannslust … also gast(geber)freundlich waren wir nicht unbedingt, die “NULL” stand (7:0). Zum Ende der Vorrunde traten wir dann noch­mal gegen BSV 92 an – ein munteres Spiel entwickelte sich, das verdient mit 5:5 endete. Leider überstimmte das Kampfgericht die (alles in allem wirklich GUTEN) Schiedsrichter und so wurde unser last second Siegestreffer nicht mehr gewertet – aber egal: H A L B F I N A L E als Gruppenerster war erreicht !!!

Aus den anderen Gruppen konnten sich der Vfl Tegel und der SC Magdeburg ebenfalls qualifizieren. Wir hatten noch ein Spiel Pause und konnten beim 1.Halbfinale TSV Ru­dow gegen SC Magdeburg schon mal einen möglichen Finalgegner beobachten. Und nicht nur wir, auf einmal war auch Stefan Kretzschmar (!) in der Halle, der als Handball­papa und Fan den SC Magdeburg unterstützte. Ich weiß nicht, ob beim VfL Lichtenrade mehr die Eltern oder die Jungs seinetwegen “aus dem Häuschen” waren;-). Wir sahen einen ungefährdeten Sieg des SC Magdeburg (7:4). Nun wollten wir natürlich gleichzie­hen und traten im 2.Halbfinale gegen den VfL Tegel an … 9:3 hieß es am Ende für Lich­tenrade … F I N A L E, es sollte also weitergehen.

Es entwickelte sich ein aufregendes, kampfbetontes, nervenaufreibendes, gutes Finale, in dem jeder Schweißtropfen und Einsatz unserer Jungs verdient war. 10 Sekunden vor Schluss stand es 6:5 für uns, Freiwurf für Magdeburg an unserem Strafraum und Aus­zeit des Gegners. UFFS, Willem holte seine “Männer” zusammen, kurze Ansprache … der letzte Wurf vom SCM wurde geblockt und wir hatten G E W O N N E N !!!!!

Eine große rote Spielertraube hüpfte und feierte auf dem Spielfeld und auch die Eltern waren mächtig beeindruckt und stolz .Nach einer kleinen Siegerehrung (mit Pokal für die Mannschaft, Medaillen und Süßigkeiten für jeden Teilnehmer) durfte Stefan Kretzschmar noch ein Fotos mit den Jungs machen. Ein toller Tag, tolles Team, tolle Jungs, tolle Trainer

Erste Männer siegt in Neukölln

Mit einem starken Auftritt sicherte sich die Erste Männer am vergangenen Freitag zwei Punkte  in Neukölln. Die eigentlich für den 29.04 angesetzte Begegnung wurde im Vorfeld zwei Tage vorverlegt, was für eine knappe Personalsituation bei uns sorgte. Neben den ohnehin verletzten Stammspielern Patrick Schillkowski und Jonas Beer mussten die Männer auch ohne Sören Bendisch und Sven Stahmer antreten. Viele Spieler, welche die Saison eher weniger Einsatzzeit genießen konnten, durften sich also auf ein hartes Spiel einstellen.
 
Die Anfangsminuten gehörten klar uns Lichtenradern. Fabian Beer brachte uns in der siebten Minute mit 1:5 in Führung. Von dort an entwickelte sich die Partie ausgeglichener. Die Gastgeber fanden besser ins Spiel und arbeiteten sich nach und nach heran. Die Härte in unserer Abwehr aus den ersten zehn Minuten ließ sich missen, und so gelang der HSG Neukölln zur 22. Minute eine 9:7-Führung. Dabei waren die Hausherren immer wieder über das Kreisläuferspiel auf der rechten Abwehrseite erfolgreich. Trotzdem gelang es zu dem Zeitpunkt keiner Mannschaft entscheidend davonzuziehen. Mit einem 11:10 auf der Anzeigetafel ertönte die Pausen-Sirene.
Hälfte zwei begann ähnlich wie Hälfte eins. Erneut gelang uns ein besserer Start welcher bis zur 41. Minute zu einem 1:4-Lauf führte. Spielstand: 12:14. Die Erste machte es nun intelligenter: Sie hielt sie Konzentration aufrecht, stand kompakt in der Deckung und ließ vor allem über den Kreisläufer, bis dato noch Neukölln effektivstes Offensiv-Werkzeug, nahezu keine Chancen mehr zu. Bis zum Schlusspfiff konnte sie so die Führung kontinuierlich ausbauen. Begünstigt durch zwei Zeitstrafen für die Heimmannschaft in der Schlussphase, errungen die Männer also einen 19:24-Erfolg.
 
Bester Werfer wurde Fabian Beer mit sechs Toren.

Erste Männer bringt das Heimspiel gegen BTV sicher über die Bühne

Nach dem verschenkten Sieg im letzten Spiel gegen OSF, hatten die Männer einiges wiedergutzumachen. So ließ es auch Männertrainer Stefan Krai vor der Partie in der Kabine verlauten. Es sollte gelingen.

Die Begegnung startete ausgeglichen und äußerst aggressiv. Schon früh verletzte sich unser Mittelmann Patrick Schillkowski so schwer, dass es nicht mehr spielen konnte. Nach fünf Minuten verzeichneten wir drei Gelbe Karten und eine Zeitstrafe für unser Team. Das anschließende Überzahl-Spiel konnten die Gäste nicht nutzen und fingen sich stattdessen in der neunten Minute, beim Stand von 4:5, selbst eine Zwei-Minuten-Strafe. Unseren Männern gelang es in dieser Phase den Abstand aufzubauen, welchen BTV im weiteren Spielverlauf nicht mehr verkürzen konnte. Bis zur Pause gelang uns ein 16:4 Lauf – Spielstand: 20:9.

Für unsere Männer gab es in der Kabine nur eine Leitlinie. Das Spiel nicht mehr spannend machen und die Punkte sicher mitzunehmen. Kurz gesagt: auch das sollte klappen. Der Endstand von 31:22 wurde in einer ruppigen zweiten Halbzeit erkämpft. Alleine hier vergaben die Offiziellen neun Zeitstrafen und zwei rote Karten.Dennoch, am Ende gewann unsere konzentrierte Spielweise die Partie. Die Fokussierung trotz der zwischenzeitlichen Zehn-Tore-Führung und die beständig aggressive Abwehr haben den Unterschied gemacht.

Bester Werfer wurde Fabian Beer mit sieben Toren. Gute Genesung an Patrick Schillkowski.

1. Männer vs. BTV 1850

Im Spitzenspiel der Verbandsliga Berlin traf unsere 1 Männermannschaft auf den Tabellenzweiten BTV 1850 und gewann mit 31:22 (20:9) Toren.
Leider würde das Spiel schon in der ersten Spielminute durch die schwere Knieverletzung von Patrick Schillkowski getrübt.
Vielleicht auch wegen der Verletzung brannte die Mannschaft ein wahres Handballfeuerwerk in der ersten Halbzeit ab.
Eine tolle bewegliche Deckungsarbeit, hier halfen sich alle Mannschaftsteile und  den daraus resultierenden Möglichkeiten der Schnellangriffe, konnte sich schnell absetzen.
Einen besonderen Leckerbissen zeigte Sebastian Kreß im Tor. Er schaffte es 3x in das leere Gästetor zu treffen und konnte sich weit oben in die Torschützenliste eintragen. Unsere Gäste aus Kreuzberg hatten in dieser ersten Halbzeit nichts gegen die Lauffreude und Schnelligkeit des VfL entgegenzusetzen.
So stand es zum Pausentee 20:9!
 
In Hälfte zwei wurde allen Spielern, auch aus der A-Jugend, Einsatzzeiten ermöglichst. Das Spiel gestaltete sich nun ausgeglichen, ohne dass sich der Vorsprung ernsthaft verringerte.
Leider verletzte sich auch Jonas Beer an der Schulter schwer, sodass nun schon die Entwicklung der jungen Spieler in den letzten drei Spielen in Fokus rückt.
Wie hoffen, dass beide Spieler eine sehr schnelle Genesung erfahren.
 
Bis zum Saisonabschluss am 12.5.18 um 18:00 Uhr gegen Narva

Erste Männer verspielt den Sieg gegen Rudow

Nachdem sie in der Hinrunde gegen die Rudower eine bittere Heimniederlage hinnehmen mussten, war die “Erste” hoch motiviert für das Rückspiel beim Süd-Rivalen.

Der Spielverlauf begann schleppend. Beide Abwehrreihen waren löchrig wobei der Rudower Angriff effektiver war. Nach zehn Minuten und bei einem Spielstand von 6:3 nahm Männer-Trainer Stefan Krai die erste Auszeit. Von der Ansprache beflügelt gelang unserer Mannschaft in den nächsten zehn Minuten ein 7:1-Lauf. Trotz zweier Zeitstrafen reichte es, eine drei-Tore-Führung mit in die Pause zu nehmen. Spielstand: 10:13.

In der zweiten Hälfte galt es die Führung ruhig und konsequent zu verwalten, oder sogar auszubauen. Fast das gesamte Spiel über war Lichtenrade die klar bessere Mannschaft. Während Rudow aus dem Rückraum, dank eines überragenden Sebastian “Base” Kreß, fast keine Treffer erzielte, gelang es unseren Männern, allen voran Jonas Beer, immer wieder zu netzen. Dennoch: der Vorsprung blieb bestehen und wurde nicht größer. Zur 49. Minute stand es 18:22 für uns.

Der Bruch im Spiel erfolgte aus unerklärlichen Gründen. Ein zu großes Sicherheitsgefühl könnte der Anstoß dafür gewesen sein, dass ab der 50. die Rudower mehr und mehr über die linke Seite trafen. Die gesamte Spielzeit davor gelang es uns, den linken Rückraum im Schach zu halten – doch so konnte sich die Heimmannschaft nach und nach heranarbeiten und schließlich in der 55. Minuten ausgleichen.

Im Anschluss warfen beide Teams noch zwei Tore und man trennte sich mit 27:27. Bester Werfer bei Lichtenrade wurde Jonas Beer mit sieben Tore

Arbeitssieg gegen Rotation Prenzlauer Berg

Am ersten Spiel im Frühling 2018 (meteorologischer Frühlingsanfang: 01.03) begrüßte die Erste Männer die SG Rotation Prenzlauer Berg. Die auf dem vorletzten Platz stehende Mannschaft aus Prenzlauer Berg unterlag uns bereits im Hinspiel, allerdings gänzlich knapp mit 26:27. Die Statistiken vor dem Spiel sprachen also erneut für uns, salopp gesagt: Wir da oben, der Gegner unten.

Die Partie begann schnell und mit vielen Torerfolgen auf beiden Seiten. Beide Mannschaften standen hinten nicht sicher und konnten so vorne ihre Angriffe verwerten. Während im VfL-Angriff vor allem Jonas Beer in der Anfangsphase glänzte (vier von bis dato sieben Toren), konnte Rotation immer wieder über unsere Halbrechte Seite zu einfachen Toren kommen. Die komplette erste Halbzeit konnte sich keine Mannschaft langfristig absetzen. Auf beiden Seiten war der maximale Vorsprung zu einem Zeitpunkt drei Tore –  auf beiden Seiten wurde dieser im Laufe der ersten Hälfte ausgeglichen. So ging es mit 15:15 in die Pause.

Aus der Kabine ging es so weiter: Bis zur 35. Minute stand es, unter Anderem durch zwei schnelle Tore von Fabian Beer, 20:17. Sechs Minuten später konnten die Gäste den Spielstand wieder auf 22:22 ausgleichen. Der Bruch im Spiel kam für uns ab Minute 50.: Innerhalb von sechs Minuten konnten wir auf vier Tore davonziehen, die höchste Führung bis dahin, welche wir nicht mehr hergaben. Am Ende hieß es 34:31. Nicht überzeugend… aber zwei Punkte.