Halbzeitbilanz Hinrunde mD1

Nach einer erfolgreichen Vorbereitung startete unsere Saison mit dem ersten Pokalspiel am 06.09.2019 bei der JSG Neukölln. Wir traten mit einer fast vollen Bank an und spielten von Anfang an stark auf, sodass wir uns schon nach 3:38 mit 0:5 und nach 8:01 mit 1:11 absetzen konnten und mit einem 6:21 in die Halbzeit gingen. Kaum war die Pause zu Ende legten wir wieder alle los. So konnten wir gut 10 Minuten vor Ende erstmals mit 20 Toren in Führung gehen (9:29). Souverän weiterspielend bauten wir den Vorsprung noch etwas aus und gewannen letztendlich 13:37. Jeder Spieler hatte mindestens ein Tor dazu beigetragen (Timon T. 1, Finley B. 2, Julian R. 1, Johannes L. 1, Finn L. 1, Linus M. 1, Joel B. 4, Felix L. 10, Jannik B. 2, Sören M. 6, Jonathan W. 5, Leonard D. 2, Oscar G. 1). So standen wir jetzt im Achtelfinale.

Eine Woche später ging es in der Hölle Süd im ersten Punktspiel gegen die SG Hermsdorf-Waidmannslust. Nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit ging es mit 15:13 in die Pause. In der Halbzeitpause aufgewacht spielten wir dann in der zweiten Halbzeit richtig stark auf und gewannen am Ende 31:15 (zweite Halbzeit: 16:2).

Kaum lag das erste Punktspiel hinter uns, ging es am 21.09.2019 zur SG OSF. Nach 20 umkämpften Minuten ging es mit 14:16 in die Halbzeit. Nach ca. 5 Minuten fingen wir dann an uns abzusetzen und gewannen das Spiel dann doch noch deutlich mit 20:30.

Nächste Woche, nächstes Heimspiel. Es ging gegen die uns aus dem Pokal bekannte Mannschaft der JSG Neukölln. Nach einer größtenteils guten ersten Halbzeit, gingen wir mit 20:13 in die Pause. Gut erholt kamen wir aus der Kabine und spielten das Spiel souverän zu Ende (Endstand 36:20).

So gingen wir mit vier Siegen aus vier Spielen in die Herbstferien.

Nach der Pause starteten wir unsere Spielphase wieder im Pokal. Diesmal allerdings zu Hause in der Hölle Süd und mal wieder gegen die SG Hermsdorf-Waidmannslust. An die solide zweite Halbzeit des Punktspiels anknüpfend, dominierten wir die erste Halbzeit des Spiels über weite Teile und gingen mit 18:12 in die Pause. Die zweite Halbzeit schwach beginnend konnten wir unseren Vorsprung trotzdem bis ca. 11 Minuten vor Ende auf sechs Toren halten (22:16). Anschließend wieder richtig stark aufspielend, schafften wir es aber doch noch, das Spiel deutlich mit 31:20 zu gewinnen. Viertelfinale!

Zu unserem zweiten Auswärtsspiel der Liga ging es eine Woche später zur Sp.Vg. Blau-Weiß 1890, dem zu der Zeit dritten der Liga. Mit viel Engagement ging es ins Spiel. Dieses gestaltete sich über weite Strecken sehr ausgeglichen und wir gingen letztendlich mit einem Tor vor in die Pause (14:15). Nach der Halbzeitpause ging es gegen eine starke Heimmannschaft ähnlich weiter. Bei  33:31 konnten wir uns dann einen 5 Tore Vorsprung (18:23) erarbeiten. Suverain zu Ende spielend, haben wir das Spiel dann letzten Endes auch wegen der exzellenten Unterstützung unserer Fans, die die Hölle Süd mit zu Blau-Weiß brachten, 21:25 gewonnen.

Weiter geht es dann am 17.11.2019 in der Hölle Süd gegen die SG NARVA Berlin. Wir hoffen das viele von euch wieder den Weg finden und uns weiterhin so gut unterstützen.

Janis Wedewardt

Zwischenbilanz des Trainers!

Die Punktesituation ist natürlich nicht befriedigend. Die Mannschaft war zu Beginn der Saison durch Verletzungen ziemlich gebeutelt.

Die Situation hat sich nur bedingt verbessert, da einige Spieler mit Verletzungen spielen, andere diese Saison gar nicht mehr (Patti). Danke an die Spieler, die trotz der Verletzungen spielen und damit natürlich auch ihre Verbundenheit mit unserem Verein  zeigen.

Wir sind noch nicht vollkommen angekommen in der OOS. Trotz des besten Spiels seit Jahren gegen Usedom in der Hölle Süd schaffen wir es nicht konstant unser Spiel über 60 Minuten zu realisieren.

Hier müssen wir schnell besser werden, dann werden auch Punkte folgen.

Hoffentlich heute schon im Kellerduell gegen unsere Freunde aus Tegel.

Die Mannschaft trainiert gut und intensiv, muss sich aber auch bei den Punktspielen belohnen.

Mit Euch tollen Fans sollte es doch klappen, wir bleiben positiv und schauen was am Ende heraus kommt.

Euer

Stefan Krai

1. Damen weiterhin ungeschlagen!

Unser Gegner am Sonntag den 10.11.2019 war diesmal der TSV Tempelhof-Mariendorf. Die Zeichen auf einen klaren Sieg standen gut, denn es Spielte der Ligaprimus (wir) gegen einen TSV der noch keine Punkte sammeln konnte in dieser Saison. Dennoch konnte TSV Tempelhof-Mariendorf schon den einen oder anderen Gegner ärgern weshalb auch wir uns konzentriert warm gemacht haben und den Gegner nicht unterschätzten.

Die Taktik hieß  1. und 2. Welle konsequent laufen und einen schnellen Abschluss erzielen.  Dieser Plan ging auf jeden Fall sehr gut auf und die Mannschaft setzte alle Ansagen gut bis sehr gut um. Schnell konnten wir uns mit 5:1 absetzen und spielten ideenreich vorne unseren Schuh runter. Laufbereitschaft, Wille, Teamgefühl, es war alles gegeben und machte auch beim Zuschauen schon Spaß.

Nun wurde aber auch der TSV Tempelhof-Mariendorf etwas stärker und wollte uns ein bisschen in Bedrängnis bringen. Dies schaffte er auch nur bedingt, kam aber dennoch auf 2 Zähler wieder ran. Unsere Mädels merkten schnell, dass sie nun eine Schippe drauf legen mussten und taten dies auch eindrucksvoll.

In der 21. Minute war der Spielstand bereits 15:9 und in keiner Sekunde konnte uns der Gegner spielerisch gefährlich werden. Hier ist die Betonung auf Spielerisch zu setzen (wichtig), denn was in den nächsten 5-9 Minuten passierte war nur noch mit Kopfschütteln zu betrachten.

Fall 1: TG unsere Mädels, Lea rennt quasi alleine aufs Tor, springt ab und es gibt den Griff von hinten in den Arm. Ball geht zwar rein aber Lea fällt voll aufs Gesicht und kann von Glück reden, dass sie noch alle Zähne hat. Eine Entschuldigung gab es nicht! Ergebnis: Blut und Lea musste raus.

Fall 2: Maddi kriegt einen Genialen Pass von der Mitte, es entsteht ein riesen Raum auf Links. Maddi will durch, natürlich wird sie von hinten angegangen und fällt aufs Bein. Ergebnis: Blut und Maddi musste raus.

Fall 3: Exakt 2  Minuten später erwischte es Vivi (TW). Aus einem Winkel, den nicht mal Uwe Gensheimer nehmen würde, flackt die Dame von LA unserer Torhüterin voll ins Gesicht, es gab zwar eine Entschuldigung aber was dachte sich die Schützin dabei, denn ein Dreher konnte man jetzt nicht erwarten! Ergebnis: Blut aufm Feld und Vivi musste raus.

Nun gut, es bringt ja nichts sich zu beschweren. Einmal mehr rückte die Mannschaft in dieser Situation enger zusammen und der Trainer hörte hinter sich: „ich kann ins Tor für Vivi bis sie wieder kann“. Wer stand mit einem Lächeln im Gesicht da? Na klar, Uli natürlich. Uli als TW ist schon kurios anzusehen dennoch hielt sie 3 von 5 würfen und vertrat unsere bis dato richtig gute Vivi eindrucksvoll.

Halbzeitstand 20:12

Die nächsten 30 Minuten (alle wieder fit) waren eine Machtdemonstration unserer Mädels! TSV Tempelhof-Mariendorf schaffte nur 8 Tore in der 2. Halbzeit und wir hingegen warfen 19.

Endstand 39:20 für den VFL!

Nach 5 Spielen stehen wir weiterhin auf Platz 1 der Tabelle ohne Niederlage und mit einer Tordifferenz die schon fast unheimlich ist 175:90. In dieser Saison, so scheint es bis jetzt, sind wir selber unser Stärkster Gegner. Wichtig ist es nicht arrogant zu werden und jedes Spiel als Endspiel zu betrachten um unser großes Ziel Aufstieg nicht zu gefährden. Jeder sollte diese Situation genießen, wertschätzen und dafür kämpfen, dass es nicht aufhört. Nächste Woche geht’s gegen die Füchse!

Schützen: Luisa 10, Berna 6, Uli u. Lisa 5, Maddi u. Lea 4, Josi 3, Saskia 2

 

Zwote Auswärts bei AJAX NEPTUN II siegt mit 21:24

Samstagabend zu 18:15 Uhr ging es für unsere zweite Vertretung zum Auswärtsspiel in Adlershof (oder ist das schon Spindlersfeld?) in die schöne Handballhalle von AJAX-NEPTUN. Der Gegner war als Aufsteiger unseren Jungs noch nicht bekannt und so versuchte man, sich vor dem Spiel aus den Ergebnissen der Vorwochen und den sich aufwärmenden Spielern auf der andere Seite einen Reim darauf zu machen, was uns da wohl erwarten würde. Nach der Papierform hatte sich der Gegner deutlich besser gegen die beiden Teams gewehrt, gegen die wir bereits knusprige Pleiten kassiert hatten und gegen die eine oder andere Mannschaft, die wir in hitzigen Spielen knapp besiegt hatten, konnte AJAX deutlichere Siege einfahren. Alles in allem also wenig Gründe, die Aufgabe beim Liga-Neuling zu unterschätzen.

Neben den Langzeitverletzten mussten wir am Spieltag noch kurzfristig auf das Herz unserer Abwehr verzichten, konnten aber ansonsten breit besetzt auflaufen.

Erster Akt: Die 1. bis 27. Minute.

Die Deckung steht offensiv und gut, der Torhüter hält was er muss und noch ein bisschen mehr. Im Angriff wird hoher Aufwand betrieben, mit allerdings recht geringer Fehlerquote und wäre der gegnerische Torhüter nicht bei Außenwürfen besonders kompetent, so wäre vielleicht in der frühen Phase ein nennenswertes Absetzen möglich gewesen. Immerhin, bis auf 4 Tore kommen wir weg, Gegner findet wenig Mittel aus dem Spiel heraus, bleibt aber durch manche erste und zweite Welle im Spiel.

Zweiter Akt: Die 27. Minute bis zum Pausenpfiff.

Es scheint also alles so einigermaßen in die richtige Richtung zu laufen, da gibt es einen berechtigen Siebenmeter gegen uns und eine Hinausstellung von Nick. Kann passieren. Der Siebenmeter sitzt. Bei 3 vor, gut 2 Minuten bis zur Pause und Unterzahl entscheidet sich Trainer Kevin, Torhüter Kilian gegen einen sechsten Feldspieler rauszunehmen. Kann man machen. Der schnellere Chris steht für den Rückwechsel bereit. Der Angriff geht schief, der Wurf des gegnerischen Torhüters auf das leere Tor trifft nur den Pfosten. Gut. Neuaufbau, wieder mit 6 Angreifern. Wieder geht der Angriff schief, der Gegenangriff bringt AJAX auf 2 heran. Noch ein Angriff mit 6 Spielern, auch dieser geht schief, der gegnerische Torhüter trifft erneut das leere Tor nicht. Alles gut? Nein. Ein Pfiff, Diskussionen, Durcheinander, verschiedenen Meinungen, mit jeder verstreichenden Sekunde fällt es schwerer, den Ablauf zu rekapitulieren. Doch das Schiedsrichtergespann setzt letztlich den Hinweis des Kampfgerichts um: Wechselfehler, 2 Minuten gegen André. Und Kevin erhält eine gelbe Karte, wegen des berühmten einen schlauen Kommentars zu viel. Wir wurschteln uns ohne weiteres Gegentor in die Pause.

Dritter Akt: Halbzeit bis zur 35. Minute

In der Halbzeit müssen wir uns noch einmal zusammenreißen und uns daran erinnern, dass das Spiel bis vor wenigen Minuten eigentlich ganz gut in unsere Richtung lief. Es heißt also, den Fokus wieder finden, zunächst einmal in Unterzahl. Nun, dem aufmerksamen Leser dieses Berichts wird es noch in Erinnerung sein, dass unsere Zweite drei Minuten vor Schluss der ersten Halbzeit mit 4 vor lag.  Und genau diese Zweite liegt nun nach gut fünf gespielten Minuten in der 2. Halbzeit mit 2 hinten, hat in dieser Phase nur ein Tor durch Siebenmeter zu vermelden. Einige der mitgereisten Unterstützer meinen gar, dieser Blackout nach der Pause sei ein Markenzeichen unserer Zweiten.

Vierter Akt: Von der 36. Minute bis zum Schluss.

Apropos Markenzeichen: wir hätten da noch zwei weitere im Angebot. Das eine ist die Zuverlässigkeit von Nick am Siebenmeterpunkt. Genau so einen gibt es in der 36. Minute, verbunden mit einer Zeitstrafe für den Gegner. Das andere Markenzeichen unserer Jungs in dieser Saison ist die Fähigkeit, sich in enge Spiele hineinzuarbeiten, die Konzentration zu behalten und unter Druck die richtigen Entscheidungen zu treffen. Und genau dieses Markenzeichen kommt nun zum Zuge. Völlig unbeeindruckt von der zwischenzeitlich aufkommenden guten Stimmung auf der gegnerischen Bank ziehen unsere Spieler nun ihre Kreise, sachlich und konzentriert in der Abwehr, geduldig im Angriff. Zwar gehen etwa ab Mitte der zweiten Halbzeit zunehmend die Ideen aus, gefühlt jeder zweite Angriff wird vom Schiedsrichtergespann passiv gesehen, doch dann sind die Einzelaktionen von etwa Justin, Julian oder Tim gut entschieden und erfolgreich. Der Trainer hat in diesen Phasen die Tendenz, nur vorsichtig zu wechseln, das schmerzt bei manchen motivierten Spielern auf der Bank, doch es hat Erfolg. Neun Minuten vor Schluss sind es dann erstmals wieder 4 Tore Abstand für unsere Männer, AJAX kommt bis zum Schluss nicht mehr richtig ran. Endstand 21:24.

Insgesamt eine Leistung, die man als „erwachsen“ bezeichnen kann. Fehlerquote relativ gering, Abwehrverbund seht stabil, im Angriff eine Energieleistung gegen eine gute Abwehr mit starkem Torhüter.

Bonustracks & Outtakes:

Outtake 1: Nick verwirft in der 56. Minute zum ersten Mal in dieser Saison einen Siebenmeter. Er ist aber weiterhin in dieser Disziplin mit Abstand führend in der Liga.

Bonustrack 1: Chris, mit wenig Einsatz aber durchgehend wertvoller Werferanalyse und moralischer Unterstützung kommt zum letzten Siebenmeter des Gegners wieder rein und hält sehenswert.

Outtake 2: Der starke Torhüter von AJAX ist noch nach Abpfiff im Wettkampfmodus, verweigert den Handschlag mit unserem Trainer und äußert sich unsportlich. Seine Mitspieler beruhigen ihn.

Bonustrack 2: Das sehr gute Schiedsrichtergespann lädt nach dem Spiel zur Nachbesprechung, erklärt Entscheidungen, ist offen für Diskussionen. Das ist stark.

Unsere Zweite orientiert sich jetzt schon wieder ein wenig nach oben, zumal Hermsdorf-Waidmannslust gegen Rudow verliert. Platz vier ist die erfreuliche Momentaufnahme. Dass wir dort zurecht stehen, müssen wir im kommenden Heimspiel gegen die SSG Humboldt unter Beweis stellen.

Aufstellung:

Ben, Julian (4), Willi (2), Felix (1), Justin (7), Tim (1), André, Jonas, Jordan (2), Pascal, Nick (7, davon 5 7Meter), Tor: Kilian

Erste Männer spielt nur eine Halbzeit in Altlandsberg

Nach der deutlichen Heimniederlage gegen Stralsund sah man sich der nächsten Spitzenmannschaft gegenüber. Die Heimmannschaft befindet sich aktuell in Topform und gewann die letzten fünf Spiele.

Die eindeutige Tabellensituation sollte man in der ersten Hälfte jedoch nicht bemerken. Unsere Männer kämpften stark in der Abwehr und bereiteten Altlandsberg jede Menge Probleme. Keine der beiden Mannschaften konnte sich einen Vorsprung herausspielen. So waren es die Gastgeber, die immer mal wieder einen zwei-Tore-Vorsprung schafften, welcher jedoch schnell von unserem VfL beglichen wurde. Zur Halbzeit stand es 16:15. In Durchgang zwei stellten unsere Männer den Sport jedoch ein. Obwohl anfänglich die Einstellung gestimmt hat, funktionierten einfachste Abläufe in Angriffsspiel nicht mehr und Unsicherheit machte sich breit. Die Moral und Spiellaune wieder zu fangen gelang nicht mehr und so fiel Tor um Tor auf Lichtenrader Seite. Die Heimmannschaft spielte kaltschnäuzig ihren Schuh und war weiter aufmerksam in der Abwehr. Zum Ende hin brach unsere Truppe komplett ein und konnte sich nur knapp vor der 40-Tore-Marke bewahren. Endstand 39:25.

Dass diese Leistung inakzeptabel ist, wird jedem Spieler bewusst sein. Die angehäufte Spielfreude und der Kampfgeist, nach den guten Spielen gegen Usedom und Stralsund, war in Altlandsberg nur über eine Halbzeit zu spüren. Warum die zweite Hälfte so desaströs war, wird in der kommenden Woche jeden einzelnen zu beschäftigen haben. Die nächsten Spieltage sollen sich aber tabellarisch einfacher gestalten. Am 16.11 muss der VfL Tegel in den Süden Berlins reisen und hart um seine Punkte kämpfen. Unserer Mannschaft muss es gelingen an Hälfte eins, in Altlandsberg, anzuknüpfen und umkämpften, leidenschaftlichen Handball spielen.

Keine Punkte gegen Stralsund

Nach dem fulminanten Punktgewinn gegen den Spitzenreiter aus Usedom, kamen die nächsten Nordlichter in die Hölle Süd. Der Stralsunder HV steht punktgleich mit Usedom an der Spitze und stellt die beste Abwehr der Liga. Ein kniffliges Spiel war vorprogrammiert aber unsere Männer bewiesen schon die Woche zuvor, dass mit Kampfgeist und Leidenschaft einige unerwartete Punkte eingefahren werden können.

Die bissige Abwehr und der abgezockte Angriff der Gäste brachten früh einen erheblichen Rückstand auf die Anzeigetafel. In der Abwehr waren unsere Männer immer wieder einen Schritt zu spät und fingen sich so von Beginn an diverse Verwarnungen und Zeitstrafen. Ab der 19. Minute wurde das Spiel jedoch neu aufmischt. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Gäste mit 3:11 in Front. Ein konzentrierteres VfL-Abwehrspiel zwang sie in der Folge zu einfachen technischen Fehlern und brachte uns, bis kurz vor der Halbzeit, auf drei Tore heran. Der Stralsunder HV ließ an diesem Abend allerdings keine Fragen offen. In der zweiten Spielhälfte hielten unsere Männer bis zur 33. Spielminute das Tempo, fielen aber anschießend mehr und mehr zurück. Durch die Verletzung von Patrick Schillkowski konnte Trainer Stefan Krai keine weitere Option für den Rückraum ziehen. Unsere Männer glänzten folglich nur noch punktuell und mussten sich mit einem 28:36 zufrieden geben.

An die überragende Leistung gegen Usedom anzuknüpfen gelang an diesem Tage nicht. Die Moral hat aber über weite Strecken abermals gestimmt und die Zuschauer bekamen ein hochklassiges Handballspiel zu sehen.

Zweite Männer gegen HSG Neukölln

Trainer Rieck sprach es vorm Spiel an. Es geht nun einmal mehr um Standortbestimmung. Verliert man,
wird der Abstand zu den Topmannschaften erneut größer. Gewinnt man, setzt man sich vom
Mittelfeld ggf. wieder etwas ab.
Mit dem Gegner aus Neukölln reiste eine Truppe in die Hölle Süd, für die es in diesem Spiel vor
darum ging nicht zu weit in das untere Tabellendritten hineinzurutschen.
Es war also umso wichtiger zu Punkten und nicht wie in all den Spielen zuvor, die Entscheidung bis in
die letzte Sekunde hinauszuzögern.
Und trotzdem verlief das erste Spiel wie die Begegnungen zuvor. Der Gegner war es, der die ersten
Tore erzielte. Man konnte allerdings immer wieder ausgleichen. Als die Neuköllner in Minute 10 auf
3:4 stellten, sollte dies die letzte Führung in dieser Partie gewesen sein.
Auf Seiten unserer zwoten Männer waren es öfter die Einzelaktionen, die zum Torerfolg führten.
Erschwerend kam hinzu, dass kein gelernter Rechtsaußen zur Verfügung stand. So arbeitete man
dauerhaft mit dem kurzen Einläufer von Rechts, der an Kreis überging. Das Resultat war, dass man
sich nicht wirklich absetzen konnte und man kam lange nicht über eine 2 Toreführung hinaus. Die
Abwehr stand nicht wirklich schlecht, aber die Lichtenrader Abwehr bekam den 27er der Gäste
nicht in den Griff, bis man diesen in Manndeckung nahm. Hätte man von nun an nicht immer wieder
über unüberlegte Abschlüsse und Fehlpässe den Ball hergegeben, wäre es auch schon ein ganz
anderes Spiel geworden.
Man ging mit einem 15:14 zur Halbzeitpause in die Kabine. Es ist das Übergreifende Wort, das über
jedem Spiel der letzten Wochen unserer zweiten Männer steht.
System. Systematisch Spielen und über durchdachte Aktionen zur Torchancen kommen.
In Hälfte zwei wurde es giftiger und wesentlich körperbetonter und trotzdem dümpelte das Spiel von
den erzielten Toren her ein wenig vor sich hin. Erneut konnte unsere zweite Männer sich nicht
absetzen. Aufgrund unserer zwei starken Torhüter gab man allerdings zu keinem Zeitpunkt die
Führung im zweiten Abschnitt her. Selbst als Abwehrchef Schulle wegen angeblichen Meckerns zwei
mal zwei Minuten bekam, konnte die Mannschaft die Führung halten und in einem Schlusspurt auf 5
Tore ausbauen.
Am Ende steht ein 32:27 Heimsieg, der unterm Strich eventuell souveräner aussieht, als er war.
Dennoch ein verdienter Triumph, mit dem die Mannschaft beweist, dass Sie hinten raus ein enges
Resultat erfolgreich nach Hause bringen kann.

HG KAL vs. LichtenradeIII

Samstag 20 Uhr, es gibt angenehmere Zeiten für ein Auswärtsspiel. Sei’s drum, wir trafen uns um 18:45 Uhr vor der Halle um das Spiel gegen die HG KaL erfolgreich zu bestreiten. Vor dem Aufwärmen ging es gemeinsam eine Runde spazieren. Die Laune war gut und die Motivation zu gewinnen hoch.

Unsere Marschroute war klar, wir müssen unser Tempo ausnutzen und das ganze Spiel über “Attacke laufen”.

Durch unsere schnellen Angriffe führten wir nach 5 Minuten mit 1 zu 5 und der Gegner nahm sein Time Out, welches Wirkung zeigte und es nach 13 Minuten 4 zu 9 stand und Christian dazu brachte die grüne Karte zu legen. Die Ansprache fokussierte uns wieder und wir gingen mit 7:18 in die Pause.

Zu erwähnen ist der Treffer von Daniel, unserem Torwart der auf dem Feld spielen durfte, dementsprechend war die Freude groß bei der Mannschaft und den mitgereisten Fans aus der Zweiten.

Nach der Pause konnten wir die Führung auf 12:23 ausbauen (40. Minute). Zwar spielten wir weiter unseren Tempovorteil aus, doch auch der Gegner konnte für unseren Geschmack doch viel zu oft noch selbst vergleichsweise einfache Tore erzielen. So gingen wir mit 19:33 in die einminütige Verschnaufpause (55. Minute). Hier wurde die hohe Fehlerquote angesprochen und der Plan ausgegeben, die verbleibende Spielzeit konsequent auf Torejagd zu gehen. Das gelang aufgrund zu vieler Ungenauigkeiten leider nur eingeschränkt. Immerhin konnten wir die letzten 5 Minuten des Spiels ohne Gegentor bleiben und gewannen letztendlich mit 19:36. Und Daniel war auch noch von 7 Metern erfolgreich.Insgesamt war es mit zunehmender Spielzeit immer schwieriger, die innere Spannung hoch zu halten, gegen einen Gegner, der insgesamt wenig entgegenzusetzen hatte. Dennoch Respekt vor den Herren vom Lietzensee: Unser Eindruck war, auf eine intakte Mannschaft zu treffen, die sich auch bei aussichtslosem Rückstand nicht hängen ließ und jedes ihrer Tore feierte.

Ein großes Danke an Jan-Eike und Kevin, die beide nach dem erfolgreichen Spiel der Zweiten sich uns auf dem Feld angeschlossen haben. Ebenfalls ein Dankeschön an die mitgereisten Fans!

 

Dabei waren Kevin, Jan(8), Kilian(9), Moritz, Alex(7),  Andre(6/2),  Daniel(2/1), Dodo, Steven(2) und Jan-Eike(2)

Vorstellung Tim Ehmke

Ich bin Tim Ehmke und 16 Jahre alt. Ich gehe seit 4 Jahren in Cottbus zur Sportschule, wo ich seit dem auch Handball spiele. Vorher habe ich zuerst in Wünsdorf und sehr kurz bei den Füchsen gespielt.

Ich spielte in verschiedenen Landesfinalen der Sportschulen mit, habe Ostsee-Spreeliga Erfahrung in der B und A Jugend bekommen. Weiterhin hatte ich Einsätze in den letzten beiden Jugendbundesliga Qualifikationen und durfte in der letzten Saison ein paar Spiele dort bestreiten.

Ich habe vor kurzem meine eigene Firma gegründet und sie Tim Klinge Manufaktur getauft. Dort schmiede ich Messer die schon von verschiedenen Köchen, Fleischsommelieren und Metzgern gekauft wurden.