VFL Handballer auch mit der Kooperation-Grundschule Im Taunusviertel erfolgreich

Spielbericht vom 11. März 2012 der Handball-AG
Am Mittwoch den 11.03.2020 war es endlich soweit. Nach einer hervorragenden Vorrunde unseres Teams am 10.12.2019 haben sich die Jungs und Mädchen der Handball-AG für die Finalrunde der B & O Grundschulliga Berlin qualifiziert.
In der Gruppenphase mussten wir uns der B-Mannschaft der Fließtal-GS, der Regenbogen-GS und der Fred-Vogel-GS stellen. Das 1. Spiel ging gegen die Fred-Vogel-GS. Von der ersten Minute an ging es hart zur Sache und unsere Gegner spielten mit hohem Körpereinsatz. Kurz geschockt, hielt unsere Mannschaft aber tapfer dagegen, verlor am Ende dann aber doch knapp mit 6:7. Nach einer kurzen Pause ging es dann ins 2. Spiel gegen die Regenbogen-GS. Mit hoher Konzentration und tollen Kombinationen gewannen wir deutlich mit 10:4. Das Selbstvertrauen war wieder zurück und so ging es in das letzte Spiel der Gruppenphase gegen die B-Mannschaft der Fließtal-GS. Dieses Spiel mussten wir gewinnen, um uns für das Viertelfinale zu qualifizieren. Und das taten unsere Jungs und Mädchen auch. Mit einem 5:2 Erfolg ging es als Tabellenführer in die nächste Runde.
Gruppe C
1. Taunus-GS 4:2 + 8
2. Fred-Vogel-GS 4:2 + 2
3. Fließtal-GS 3:3 – 3
4. Regenbogen-GS 3:3 – 7
Im Viertelfinale ging es dann gegen den 2. Platz der Gruppe D, die Jeanne-Barez-GS. Beide Gegner schenkten sich nichts und es wurde auch hier wieder eine hartumkämpfte Partie. 2 Minuten vor Schluss konnte unser Team eine komfortable 2-Punkte-Führung zum 10:8 herausspielen. Doch anstatt die restliche Zeit ruhig und konzentriert zu spielen, wurden wir nervös und fingen uns 2 schnelle Gegentore zum 10:10 ein. Buchstäblich in der letzten Sekunde gelang uns dann aber noch der Siegtreffer zum 11:10 und damit der Einzug ins Halbfinale. Hier erwartete uns nun die A-Mannschaft der Fließtal-GS die Revenge für ihre B-Mannschaft aus der Vorrunde nehmen wollte. Beide Mannschaften begegneten Sich auf Augenhöhe und jeder Ball wurde hart umkämpft. Nach Ende der offiziellen Spielzeit und vieler vergebenen Chancen stand es 5:5. Also ging es ins Penaltyschießen. Hierbei behielten unsere Schützen die Nerven und unser Torwart glänzte mit seinen Paraden. Am Ende gewannen wir das Penaltyschießen mit 3:1 und unsere Kinder sangen: F I N A L E, oooho…
Unser Final-Gegner sollte die Gustav-Dreyer-GS sein, mit denen wir noch eine Rechnung aus der Vorrunde im Dezember offen hatten. Denn die Gustav-Dreyer-GS war die einzige Grundschule, gegen die wir in der Vorrunde verloren haben und das auch nur knapp mit einem Tor. Unser Gegner spielte schnell, hart und effektiv und schon nach kurzer Zeit lagen wir mit 1:3 zurück. Aber unsere Jungs und Mädchen gaben nicht auf und spielten beherzt mit guten Kombinationen nach vorne und verteidigten effektiv nach hinten. Doch der mutige Einsatz wurde diesmal leider nicht belohnt und so ging das Finale leider mit 6:9 verloren. Dennoch gingen unserer Kinder erhobenen Hauptes vom Platz.
Von ursprünglich 64 Berliner Grundschulen belegte die Taunus-GS einen hervorragenden 2. Platz, dank einer tollen Teamleistung, wobei auch die Auswechselspieler die Spieler auf dem Feld durchgängig angefeuert haben, dank einem tollen Trainer, der auch bei Wind und Wetter die Handball-AG trotz geschlossener Turnhalle am Leben erhält und dank der „Lichtenrader-Hooligans“-Eltern, die mit Fahrgemeinschaften und lautstarker Unterstützung an beiden Spieltagen vor Ort ihr Team unterstützten.
Herzlichen Glückwunsch an das Team der Handball-AG ! ! !

Ole Alina Mario Aleyna Geeno
Filia Collin Jasmina Sophie Luis

Schwierige Zeiten

Liebe Handballerinnen und Handballer!

Liebe Trainerinnen und Trainer!

Liebe Helferinnen und Helfer

Liebe Eltern, Großeltern und  liebe Sponsoren!

 

Wir hoffen von Herzen, dass es Euch/Ihnen allen gesundheitlich gut geht und Ihr/Sie diese schwierige Zeit gesund übersteht.

Lasst uns mit Vorfreude in die Zukunft blicken, positiv bleiben, damit wir beim Handballsport diese schlimme Zeit vergessen können.

Allen viel Glück und Geschick , damit auch alle die wirtschaftlichen Auswirkungen gut meistern können. Alle Verantwortlichen der Handballabteilung drücken ganz fest die Daumen. Alles Gute in allen Bereichen und ganz viel Energie!

 

Mit sportlichen Grüßen

Eure Abteilungsleitung

Erste Männer verliert nach gutem Kampf in Usedom

Die beiden großen Auswärtsfahrten in dieser Saison fallen auf den März 2020. Vergangenes Wochenende war es der HSV Insel Usedom, welcher uns in der Pommernhalle erwartete. Die Zuhause noch ungeschlagenen Hausherren konnten wir im Hinspiel fast bezwingen. Am Ende stand es 29:29, nach langer Führung von unserem VfL.

 

Auch im Norden lief die Partie gut für unsere Mannschaft an. In der gesamten ersten Hälfte konnte keine Seite eine beachtliche Führung herausspielen. Usedom mühte sich ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Die Ausgeglichenheit machte sich auch bei unseren Spielern auf dem Formular bemerkbar. Am Ende des Tages sollte Fabian Beer bester VfL- Schütze werden, mit insgesamt fünf Toren. Gefolgt allerdings von vier Spielern mit jeweils vier Toren. Trotz aggressiven Abwehrreihen gestaltete sich das Spiel fair – keine Seite leistete sich unangebrachte Unsportlichkeit. Mit einem 16:14 ging es in die Kabine.

Anfang der zweiten Hälfte leistete sich unser Team einen ungewohnt schlechten Start. Mit einem schnellen 3:0-Lauf setzten sich die Gastgeber auf fünf Tore ab. Von diesem Rückschlag sollte sich die Erste Männer nicht erholen und konnte die Lücke, trotz starkem Kampf und Siegeswillen, nicht mehr schließen. Über ein 28:24 (50. Spielminute) ende eine torreiche Begegnung mit 33:27.

Nach einer zwei-wöchigen Spielpause wird uns der Stralsunder HV, am 28.03, empfangen.

Ü32: VFL Lichtenrade – TSV Rudow

Gerne nehmen wir mal die Gelegenheit war, hier einen Spielbericht zu unserem letzten Spiel gegen den TSV Rudow in heimischer Halle zu platzieren. Sonst ja nicht unbedingt darum bemüht an dieser Stelle literarisch zu glänzen, fühlen wir uns auf Grund eines Spielberichtes des Gegners TSV Rudow genötigt, ein paar Absätze selbst zu formulieren und richtig zu stellen:

Nachdem unser Spiel seitens des TSV Rudow 3 Tage zuvor abgesagt wurde, da dort zu wenig Spieler vorhanden seien, insistierte die Mannschaftsleitung des VFL Lichtenrade, nahm die geschenkten Punkte nicht an und gab der Fairness halber dem TSV Rudow weitere Zeit, noch Spieler zu finden. Und zur Überraschung aller (vielleicht auch zu der des gegnerischen Trainers?) traten dann letztlich am Samstag 11 Spieler des TSV Rudow gegen uns in der Zescher Straße an. Gut so, denn wir wollen ja Handball spielen und keine geschenkten Punkte verwalten.

Das Spiel gestaltete sich für uns jedoch als sehr schwierig und wir waren zu keinem Zeitpunkt an diesem Tag in der Lage, auf Augenhöhe mit dem TSV Rudow zu agieren. Sowohl eine schwache Angriffsleistung, als auch Abstimmungsschwierigkeiten und individuelle Fehler in der Abwehr zogen sich durch unser Spiel. Somit war die Niederlage für uns in Höhe von 33:22 (16:10) mehr als berechtigt.

Deshalb gratulieren wir dem TSV Rudow – wie auch schon direkt nach dem Spiel – zum verdienten Sieg.

In der Nachschau hat es jedoch den Eindruck, dass der Verfasser des Beitrags auf der Website des TSV Rudow nicht in voller Gänze dem Spiel folgen konnte und einige Details übersehen hatte. Lediglich um sein Gedächtnis aufzufrischen und einen anderen Blickwinkel auf die Ereignisse des Spiels zu bieten, hier nur ein paar Stichpunkte (quasi ein „Best-Of“) aus Lichtenrader Perspektive:

  • Frontalschlag eines Rudower Abwehrspielers in den Magen des angreifenden Lichtenrader Spielers beim erweiterten Tempo-Gegenstoß.
  • Ellenbogenschlag gegen das Gesicht eines Lichtenrader Abwehrspielers beim „Überzieher“ durch den gleichen Rudower Spieler.
  • Mehrere Schläge ins Gesicht durch Rudower Mittelblockspieler gegen Rückraumspieler des VFL Lichtenrade.
  • Würgen von hinten am Hals eines Lichtenrader Angriffsspielers durch einen Rudower Abwehrspielers.
  • Frontaler, direkter Gesichtstreffer auf den Lichtenrader Torwart aus fast unbedrängter Position vom Rudower Linksaußen-Spieler.
  • Höhnisches Gelächter, Beschimpfungen und Applaudieren gegen Gegner und Schiedsrichter seitens der Bank des TSV Rudow
  • Rudelbildung mehrerer Spieler sowie eines Betreuers des TSV Rudow um den Schiedsrichter nach strittiger Szene.
  • Mehrfaches, massives Ignorieren des Kleberverbots in der Halle durch Spieler des TSV Rudow, inkl. Androhung von Spielabbruch durch den Schiedsrichter.

Im Übrigen: Unsere Jungs waren sicher auch keine Engel und bei einer überforderten Spielleitung kann dies schnell auf beiden Seiten unschön werden…

Im Großen und Ganzen gibt es jedoch ein „Shake-Hands“ nach dem Spiel und man kann wieder ein Bier trinken gehen – wenn auch einzelne bestimmt nie die besten Freunde miteinander werden.

Abschließend bleibt nunmehr zu hoffen, hiermit die Erinnerung des Verfassers des Rudower Spielberichts ein wenig aufgefrischt zu haben und dass dies bei seiner Reflektion hilfreich ist. Falls nicht wäre dem TSV Rudow zu raten, in Zukunft vielleicht eine dem Verfasser nahe stehende Fachperson zur Seite zu stellen, welche bei der Auswertung des Spiels und der anschließenden Veröffentlichung behilflich sein kann.

Wir wünschen den Spielern des TSV Rudow für den weiteren Saisonverlauf alles Gute, verletzungsfreie Zeiten und bleibt gesund.

Crunchtime-Barth trifft ins Grüne

Das Glück des Tüchtigen segnete die Erste Männermannschaft im Vorfeld der Begegnung mit dem Grünheider SV. Besagtem Gegner wurden Punkte aberkannt, da sie einen Spieler unzulässig spielen ließen. Dies betrifft auch das Hinspiel gegen unseren VfL, wodurch wir die verlorenen Punkte im Nachhinein zugesprochen bekamen. Neben dem neuen Hoffnungsschub bot sich auch die Möglichkeit im direkten Aufeinandertreffen an Grünheide vorbeizuziehen. Mit der abermals prächtigen, lauten Unterstützung der Lichtenrader-Ultras, war alles bereit um ein Handballfest abzufackeln.

Mit einer starken Anfangsphase der Gäste kam unsere Erste gleich in Bedrängnis. Obwohl in der Abwehr viel Bewegung war und willensstark verteidigt wurde, gelang Grünheide bis zur 9. Spielminute eine 2:5-Führung. Nach einzelnen Feinjustierungen schraubte sich die Härte noch ein Stück nach oben und die Gegentore wurden minimiert. In der Folge taten sich die Brandenburger schwerer zum Torerfolg zu kommen und unsere Männer robbten sich immer näher heran. Ohne ein einziges Mal in Front gelegen zu haben, blieb unsere Erste Männer Grünheide im Nacken sitzen und schloss Halbzeit eins mit dem Spielstand von 13:14 ab.

Den frischeren Start in den zweiten Durchgang belohnte Fabian Beer auch gleich mit der ersten Führung, jedoch nur von kurzer Dauer. Beide Mannschaften demonstrierten ein emotionales und hartes Spiel, ohne das sich ein Sieger abzeichnete. Kleine Zwischenspurte der Gäste wurden konsequent gekontert und in der 51. Spielminute war es Alexander Barth, der eine erneute VfL-Führung einstellen konnte (Spielstand: 23:22). Die letzten neun Minuten gaben unsere Männer das Spiel nicht wieder her. Auch eine maximale Zitterpartie blieb den Besuchern der Hölle-Süd erspart. Zur 58. Spielminute war es erneut Alexander Barth, der seine Crunchtime-Qualitäten beweisen konnte, und über den Kopf des gegnerischen Torhüters zum 27:25 netzte. Er sollte an diesem Abend bester Lichtenrader Torschütze werden. Mit dem anschließend missglückten Angriff von Grünheide war klar: Dieses Tor war die Vorentscheidung. Endstand: 28:25.

Mit diesem wichtigen Heimsieg halten sich unsere Männer im Spiel um den Klassenerhalt. Es folgen die zwei weitesten Auswärtsfahren nach Usedom und Stralsund. Die verbleibende Saison bietet noch reichlich Möglichkeiten zum Punkten, jedoch nicht mehr viele zum Patzen. Um die Liga wirklich zu halten sind noch einige Kraftanstrengungen zu bewältigen.

 

mD und mB Jugend stehen im Pokalfinale

Liebe Handballer,
der Handball in Lichtenrade stellt zwei Mannschaften im Jugend Pokalfinale !
Wir gratulieren der mD und mB zu diesem großen Erfolg. Leider schied die mA nach Verlängerung mit 35:34 Toren beim OSF im Halbfinale aus.
Der VfL zeigt somit abermals eindrucksvoll, wie gut und breit die Jugendarbeit beim „Lichtenrader Handball“ aufgestellt ist.
Wir danken allen Beteiligten in der Handballabteilung für die tolle Arbeit als Trainer, Betreuer, Helfer und vor allen aber gilt unserer Dank den Eltern für das uns entgegengebrachte Vertrauen!

Liebe Grüße
Eure Abteilungsleitung Handball

Mit Qualität aus der A-Jugend: Lichtenrade II gewinnt beim CHC 27:28

Freitagabend, 21. Februar, die zweite Männermannschaft des VfL Lichtenrade tritt an beim CHC. Nach zwei Niederlagen in Folge geht es um den letzten Strohhalm, gegen einen direkten Mitbewerber noch den Anschluss an die Aufstiegsplätze zu halten. Der direkte Vergleich gegen den CHC in dieser Saison ist durchwachsen. Nach einem umkämpften 21:21 in der Hinrunde in eigener gut besuchter Halle mit lautstarker Unterstützung von der Tribüne, sah man sich ein zweites Mal im Pokal wieder und ging dort in der Halle des Gegners mit 33:18 baden.

Wie schon in den beiden Spielen zuvor fehlen der Zwoten einige Stammspieler, sieben A-Jugendliche helfen aus, nur der 53jährige Torwart hebt das Durchschnittsalter über die 20er Linie.

Trainer Kevin entscheidet sich für eine 3:2:1-Abwehr, ein System, das in dieser Saison schon mehrfach erprobt wurde und über einen Überraschungsmoment hinaus in der Regel nicht lange hielt. An diesem Tag zeigt die Aufstellung früh Wirkung. Der Druck, den CHC ansonsten über die anlaufenden Halbpositionen macht, bleibt aus. Der Gegner wird in lange Angriffe gezwungen und kommt kaum spielerisch zum Torabschluss. Der Lichtenrader Angriff zeigt sich gegenüber der Vorwoche deutlich ideenreicher, allein über die Außenposition gehen die Duelle zu oft zugunsten des gegnerischen Torhüters aus. Zunehmend kommt die Zwote zu Ballgewinnen in der Abwehr, die zu schnellen Kontern mit Torerfolg führen. Bereits nach 9 Minuten wird der Gegner so beim Stand von 3:7 zur Auszeit gezwungen.

Tatsächlich kommt der CHC noch mal auf bis 1 Tor heran (8:9), was allerdings weniger dem Finden neuer Mittel, als dem gut aufgelegten Torhüter zu verdanken ist. Doch dann zieht die Zwote weg. Das 8 Tor in der 18. Minute soll das letzte Feldtor der Charlottenburger in der ersten Halbzeit bleiben, die sich immer mehr an der 3:2:1-Deckung die Zähne ausbeißen und bei ihren Abschlussversuchen wahlweise an Torhüter Kevin scheitern oder das Tor nicht treffen. Nur per Siebenmeter gelingt in der 29. Minute der Anschluss auf inzwischen 9:12.

Schließlich geht es mit 9:14 in die Pause.

Die Atmosphäre ist gut und gelöst, das taktische Konzept ist voll aufgegangen, nur der Ausfall von Willi drückt die Stimmung. Natürlich fallen auch warnende Worte wie „Konzentration hoch halten“, „weiter Druck machen“, doch nach dem Eindruck der ersten Hälfte glaubt im tiefsten Innern kaum jemand ernsthaft, das der CHC noch neue Mittel findet. Nun ja…

Das Unheil kommt auf leisen Sohlen und drückt sich zunächst einmal darin aus, dass die Zwote die Chance verpasst, sich weiter abzusetzen und die Charlottenburger einfach nicht die Köpfe hängen lassen, ohne spielerisch wirklich etwas Neues zu bieten. Doch während die „Gelingquote“ auf der einen Seite abnimmt, steigt sie auf der anderen. Charlottenburg setzt mehrmals zur Aufholjagt an, erzielt jetzt vor allem Treffer aus dem gebundenen Spiel, belohnt sich aber nicht im schnellen Gegenstoß. 4 ½ Minuten vor Schluss liegt die Zwote durch einen soeben verwandelten Siebenmeter immer noch mit 23:28 vorne. Dieser Treffer wird jedoch der letzte bleiben und in der Schlussphase bekommt der CHC dann doch noch einen zweiten Atem und wittert seine Chance heranzukommen, zumal die Zwote in den letzten vier Minuten nicht mehr in voller Besetzung, eine knappe Minute sogar in doppelter Unterzahl spielt. Es geht jetzt nur noch darum, den Vorsprung über die Ziellinie zu retten, lange im eigenen Ballbesitz zu bleiben und vor allem das Spiel insgesamt zu „versachlichen“ und Hitzigkeit zu vermeiden. Bis auf ein Tor kommt der CHC noch heran. Eine halbe Minute in Unterzahl ist noch zu überstehen, natürlich gegen eine Manndeckung. 8 Sekunden vor dem Abpfiff die Auszeit, ein letztes Einschwören der jungen Spieler, cool bleiben, Überblick behalten, 8 Pässe. Es werden nur 4, dann geht der Ball verloren, jedoch in Höhe der Mittellinie. Charlottenburg schafft es nicht mehr, daraus eine Angriffsaktion zu entwickeln. Abpfiff. Sieg!

Es gibt Respekt vom fairen Gegner. Erleichterung in den eigenen Reihen und erst so langsam kommt auch Stolz auf. Schließlich haben an diesem Abend gerade die A-Jugendlichen eine echte Nagelprobe überstanden. Die Torhüter haben sich das Spiel im Nachhinein günstig geteilt. Und Trainer Kevin hat unterstützt von Mario das Spiel gut gelesen und die Mannschaft perfekt auf diesen Gegner eingestellt.

Zur Belohnung erhält sich die Mannschaft die theoretische Möglichkeit, noch einmal in den Kampf um die Aufstiegsplätze einzugreifen. Der direkte Vergleich mit dem besser platzierten CHC fällt jedenfalls schon mal zugunsten des VfL Lichtenrade aus.

 

Es spielten: Willi (früh ausgefallen, gute Besserung!), Kilian O. (1 Tor), Alex, Justin (5 Tore, davon 1 Siebenmeter), Finley (9), Riza (5), Jonas, André, Julian (5/2), Nick (3).

Im Tor: Kevin K., Kilian K.

Auf der Bank: Kevin Rieck, Mario Riemer

Herbe Auswärtsniederlage in Spandau

Langsam wird es eng. Obwohl der Wille bei der Ersten Männer zu spüren ist wird die Luft im Tabellenkeller dünner. In der berühmten Spandauer Heimhalle wollte sich unsere Mannschaft nicht aufs Glatteis führen lassen.

Der Start in die Rutschpartie ließ gleich jede Hoffnung im Keim ersticken. Die Schwierigkeiten mit einem harzlosen Ball führten zu einfachen technischen Fehlern und der gewöhnungsbedürftige Untergrund verlangsamte die Partie enorm. Aus dem Rückraum ging an diesem Tag wenig und in der Abwehr war die Körperlichkeit stellenweise nicht vorhanden. Zur Halbzeit stand es 18:10 für die Heimmannschaft.

Im der zweiten Hälfte ließ sich nichts umbiegen. Die Spandauer spielten ihr Spiel und unsere Männer versuchten Selbiges – taten sich aber immer wieder schwer. Die große Aufholjagd blieb erspart und zum Abpfiff stand es 35:25.

Mit einem Wochenende Pause kann sich nun die Erste an die Neusortierung der Kräfte machen und endlich mal alle Krankheiten auskurieren. Mit dem Heimspiel gegen Grünheide, am 29.02, läutet der Schlussspurt der Saison ein, bei dem noch einige Punkte fallen sollten, damit der Klassenerhalt realistisch ist.

Knappe Derby-Niederlage für die Erste Männer

Es mussten wieder Punkte her um den Klassenerhalt zu realisieren. Nach einem engen Hinspiel standen die Vorzeichen nicht schlecht, den blau-weißen in Lichtenrader-Halle die Punkte wegzunehmen.

Ein stürmischer Beginn untermauerte Derby-Qualität. In einem kampfbetonten Spiel waren regelmäßig die Gliedmaßen im gegnerischen Gesicht und auch die Schiedsrichter ließen sich von der Aufregung mitnehmen. So wurde beispielsweise Jonas Beer früh mit einer 2-Minuten Strafe verwarnt, nachdem ein Spieler der Gastmannschaft ohne Fremdeinwirkung, elegant ins Leere gefallen ist. Hoffentlich wird hier zukünftig an der Motorik gearbeitet, damit schmerzhafte Verletzungen ausbleiben. Mit einer kurzen Schwächephase brachten sich unsere Männer kurzzeitig mit drei Tore in Rückstand, hielten jedoch Anschluss und glichen zur 28. Spielminute wieder aus (11:11).

Im zweiten Abschnitt schwächte dann früh Jonas Beer die Spielroutine unserer Mannschaft. Mit einem unnötigen einsteigen im Gegenstoß holte er sich die Rote Karte und durfte sich auf die vollen Ränge begeben. In der Schlussphase wurde es dann nochmal richtig spannend. Die Gastmannschaft ließ ein ums andere Mal ihre Möglichkeiten offen und Alexander Barth konnte zur 57. Minute wieder zum Gleichstand netzen. In der letzten Minute kassierten wir jedoch das 22:23, welches wenige Momente später den Endstand besiegeln sollte.